MRT-Berichtsübersetzung + Optimale Therapiereihenfolge

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Achilles
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MRT-Berichtsübersetzung + Optimale Therapiereihenfolge

Beitrag von Achilles »

Hallo Leute und Experten oder auch beides :lach: , ich werde mal meinen MRT-Bericht zitieren, von dem ich nur mit einem Bruchteil was anfangen kann (wenn ich ehrlich sein soll fast nichts :nixweiss: :gruebel:), daher bitte ich um Übersetzungshilfe :help: , es geht mir auch nicht um "Alles oder nichts", nein , über jedes Wort, das ich mehr verstehe würde ich mich sehr freuen, auch bin ich in diesem Bereich sehr wissbegierig, zumal es ja um jetzige Schmerzsituation und Therapie geht, so ich leg dann mal los:

"Sehr geehrter Achilles :D ,

Fragestellung: Verdacht auf lumbalen Bandscheibenprolaps-


Methode: Magnetresonanztomographie der LWS (nativ) vom 30.12.2005.


Beurteilung: Deutliche Chondrose L5/S1 und breitbasiger links mediolateraler, etwas deszendierender Bandscheibenprolaps als Ursache einer S1-Symptomatik links.
Ausschluss einer Lumbalkanalstenose.
Conus medullaris unauffällig.
Streckfehlhaltung lumbal und thorakolumbal.


Ergebnis: Streckfehlhaltung lumbal und thorakolumbal.
Unauffällige Signaltextur des erfassten Achsenskeletts.
Normale Weite des knöchernen Spinalkanals thorakolumbal bis lumbosakral.

Conus und Epiconus medullaris regelrecht.

L5/S1:

Deutliche Osteochondrose und breitbasiger links mediolateraler, z.T. deszendierender Bandscheibenprolaps, der Ursache einer S1-Symptomatik linksseits sein dürfte.

Die übrigen lumbalen und thorakolumbalen Disci intervertebrales erscheinen unauffällig. Kein Wirbelgleiten.
Keine rlevanten Foramenstenosen.
Paravertebrale Weichteile unauffällig.

Das Bildmaterial wurde am Tage der Untersuchung ausgehändigt.

Mit freundlichen Grüßen

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000"



Was die optimale Therapiereihen folge angeht, so dürft mit Sicherheit die Schmerzlinderung im Vordergrund stehen, aber wie siehts danach aus, eher so in Richtung Medizinsche Kräftigungstherapie (KG an Geräten) oder REHA (Schroth/BaSa), da ich so für beides bin, gehts mir nur um die günstige Reihenfolge, also erst REHA oder MKT, was erscheint euch mehr Sinn zu machen und vor allem warum, wäre sehr nett, wenn mir auch hierbei weitergeholfen werden könnte, mit bestem Dank für Hilfen und Infos im voraus.

Gruss: Achilles
Ramses
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Beitrag von Ramses »

Hallo Achilles,

so wie sich das liest hast Du einen Bandscheibenvorfall. Die Schmerzen entstehen durch den Druck der Bandscheibe auf den Nerv, der in dem Wirbelsegment die Wirbelsäule verlässt. Dies ist bei Dir im Übergang der Lendenwirbelsäule zum Steißbein. Die anderen Bandscheiben sind ok.
Ausschluß Spinalkanalstenose heist es gibt keine Einengung der Nervenbahn in der WS.
Was die Therapie betrifft macht es sicher Sinn so bald wie möglich in eine REHA zu gehen, bis dahin aber schon mit KG zu beginnen ist wichtig da so auch schon die WS stabilisiert wird und die Schmerzen reduziert werden. Auch Massage zur Lockerung der verspannten Muskulatur ist sinnvoll.

Gruß
Ramses
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Achilles hat geschrieben:...eher so in Richtung Medizinsche Kräftigungstherapie (KG an Geräten) oder REHA (Schroth/BaSa), da ich so für beides bin, gehts mir nur um die günstige Reihenfolge, also erst REHA oder MKT, was erscheint euch mehr Sinn zu machen
Achilles, in BaSa wird neben Schroth auch MKT gemacht, das ist nichts anderes als betreutes spezifisches Fitness-Training.
Warum also Gedanken über die Reihenfolge machen, wenn in BaSA hoffentlich der Grund für Deine schlechte Haltung gefunden und entsprechend angegangen wird.
Danach kannst Du auch Dein Fitness-Training optimal unter Schroth Gesichtspunkten weitermachen.
Damit gehst Du auch Deinen BSV an.

Die Schmerzen gehst Du doch mit Deinem Lumbotrain an und ein bischen vorsichtiges Fitness kannst Du doch auch machen oder hat das jemand verboten?

KG am Gerät bei dieser bisher unklaren Lage würde ich nur machen, wenn das ein Schroth-Therapeut betreut. Aber wie ich Dich kenne, würden wieder so viel Fragen auftauchen, die eigentlich in die REHA gehören. Mach Dich also damit nicht selber verrückt!

Gruss
Klaus
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Beitrag von Silas »

Hallo Achilles,

eigentlich lässt sich der Bericht sehr kurz und bündig in verständliche Worte fassen, wenn Du zu speziellen Passagen noch fragen hat, nur zu.

Dein Bandscheibenknorpel ist an den fraglichen Segmenten abgenutzt und die Zwischenwirbelabstände sind vermindert.

Positiv ist, dass an das weder das Rückenmark eingeengt wird, noch nerven beim Durchtritt durch die Zwischenwirbellöcher gedrückt werden.

Was ist mit der S1-Symptomatik gemeint, kannst Du Dir daruf einen Reim machen? Hast Du taube Stellen oder kannst Du nicht mehr den Hacken-Zehenspitzen-Gang ausführen? Das ist der einzige Teil des Berichts, der mir nicht klar ist.

Ansonsten wird sich Dr. Hoffmann sicherlich nochmal genau die Bilder ansehen und Dir dann entsprechende Empfehlungen aussprechen.

Den Ausführungen von Klaus kann ich mich nur anschließen.

Viele Grüße
Silas
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

S1-Symptomatik heißt eigentlich wieder nur sehr unspeziefisch "Beschwerden im Bereich des ersten Sakralwirbels".
~ ehemals Ulaschatz ~
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Beitrag von Silas »

Hallo Ulaschatz,

das Problem ist, dass mit S1-Symptomatik alles Mögliche beschrieben wird, meist aber neurologische Ausfälle.

Was ich nicht verstehe ist, wie bei einer so knappen Fragestellung ein Radiologe auf solch eine Formulierung kommt, da zugleich Nervenkompressionen ausgeschlossen wurden.

Es ist mir nicht klar, was der auf den Bildern gesehen hat und was er dann mit S1-Symptomatik meint.

Viele Grüße
Silas
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