In beiden Händen was tragen ist der Horror

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Papiertigerlein
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In beiden Händen was tragen ist der Horror

Beitrag von Papiertigerlein »

Also, ich wollt e nur mal fragen wie es euch so geht:

Es ist Winter, ich "sattele" mich früh zur Arbeit mit Rucksäckchen bzw. Handtasche, Tüte mit Verpflegung (wir haben keine Kantine etc.), und dann regnet es noch und ich brauche einen Schirm.

Dies alles auf einmal und länger als 5 Minuten, dann krieg ich Rückenschmerzen und bin total fertig wenn ich in der Arbeit bin.

Vom Gewicht her ist das gar kein Problem - ohne Schirm ist auch alles kein Problem - aber sobald der Schirm mit ins Spiel kommt dann ist alles aus.

Liegt das jetzt an der Koordination der Bewegungen, die verkrampfte Haltung (irgendwie) oder wie oder was? Ich komme mir jedes mal blöde vor wenn ich schweißüberströmt in der Arbeit eintrudele - und das nur wegen einem läppischen Schirm. Und redet jetzt nur nicht ich soll eine Mütze aufsetzen - da seh ich so bescheuert aus (ein wenig eitel darf man ja sein) - oder Hut (der weht mir in der U-Bahn vom Kopf).

Nein, irgendwie stimmt da bei mir was nicht.
Papiertigerlein
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Hallo Papiertigerlein, auch ich habe meine Not mit Regenschirmen und bevorzuge deshalb meinen Mantel mit Kapuze. Die fliegt nicht vom Kopf, und ob ich damit bescheuert aussehe, ist mir wurscht. :D Heute war ich ganz dankbar für die Kapuze.

Dalia
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Zwilling
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Beitrag von Zwilling »

Hallo Ihr Lieben,

ich habe festgestellt, wenn ich etwas trage geht es bis zu einem gewissen Gewicht gut. Aber sobald ich Bewegungen "über Kopf" ausführe, denke ich, mir fallen die Arme ab. Das geht mir auch beim Schwimmen so. Selbst Rückenschwimmen kann ich nicht mit den Armen. Wenn ich auf dem Rücken schwimme sieht es aus, wie bei einem Frosch. Aber so habe ich keine Probleme und bin auch einigermaßen schnell. Wäsche aufhängen ist auch nicht der Bringer. Sehr anstrengend.

Viele Grüße

Zwilling
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froggie71
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Beitrag von froggie71 »

Hallo zusammen,
das ist ja interessant. Seither habe ich diese Problematik gar nicht direkt mit der Skoliose in Verbindung gebracht.
Papiertigerlein: Schirm geht eigentlich einigermaßen (den brauche ich zum Glück nicht allzuoft). Aber wenn ich richtig darüber nachdenke, hake ich mich, wenn gerade in der Nähe, dann auch lieber bei meinem Schätzle ein und überlasse ihm das Schirmtragen. Auch wenn er eigentlich gar nicht mit drunter will. Vielleicht mache ich das ja im Unterbewusstsein, weil mein Rücken halt nicht will, dass ich ihn trage :/ Außerdem habe ich beim Unterhaken ja auch gleich eine geradere Haltung ;) .
Allerdings habe ich große Probleme beim Haarfönen. Vorallem wenn ich mit beiden Armen über meinem Kopf hantiere (z. B. mit der Rundbürste). Da fallen mir schier die Arme ab. Aus diesem Grund bin ich jetzt auch zur "Kopfüber fönen" Methode übergegangen. Rückenschwimmen strengt mich auch sehr an, weil ich da die Arme schier nicht aus dem Wasser bekomme.
Im Gegensatz dazu habe ich am Wochenende ein Zimmer mit ca. 15 m³ gestrichen (mit der Rolle) sowohl die Decke, also immer schön überkopf, als auch die Wände. Am Abend habe ich dann auf die Rückenschmerzen gewartet - nichts hat sich getan. Morgens bin ich gaaaanz vorsichtig aufgestanden und: NICHTS!!! Keine Schmerzen und noch nicht einmal Muskelkater :tanz: ! Ist doch komisch, oder? Aber mich freuts. Naja, leider konnte ich dir jetzt mit meinen Ausführungen nicht wirklich weiterhelfen. Aber ich dachte diese Erfahrung passt ganz gut in diesen Thread.
Lieber Gruß.
froggie :jump:
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Norbert
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Beitrag von Norbert »

Ohne Korsett, kann ich so gut wie nichts tagen ohne dass mir nach kürzerster zeit alles weh tut und ich fürchterlichen schwindle bekomme, aber wenn ich das Korsett trage, was ich fast immer tut, kann ich nahezu alles tragen, auch über längere Strecken.

Norbert
Papiertigerlein
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Beitrag von Papiertigerlein »

Dann liegt es wahrscheinlich an dem "über Kopf", denn das stimmt, Schmetterlingsschwimmen geht nicht, ich schwimme in "Froschhaltung", Wäsche hängen muss Männe machen. Alles, wo ich die Arme unten habe geht ... dann hängt es wahrscheinlich nicht mit dem Gleichgewicht etc. zusammen sondern auf die Körperspannung bzw. auf die erhobene Haltung der Arme. Ist schon merkwürdig - aber es tröstet mich, dass es anderen auch so geht.
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Sandy
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Beitrag von Sandy »

@Froggie: Du kannst deine Haare Kopfüber fönen, wo du doch operiert bist? Also ich merke meinen Rücken schon ganz schön, wenn ich zB meine Haare über dem Waschbecken wasche, besonders wenn es mal länger dauert mit Spülung und allem drum und dran.

Was ich auch doof finde - zum Thema "mit beiden Händen" - ist Geschirr spülen. So leicht vorgebeugt mit beiden Händen im Wasser rumpantschen das ist echt blöd, schon nach ein paar Minuten.

Grüße,
Sandy
Papiertigerlein
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Beitrag von Papiertigerlein »

Ja, diese leichte Vorbeugehaltung ist ganz besch.... da hört es bei mir schon nach 5 Minuten auf. 'Dann lieber richtig gebückt und auf allen Vieren (hihi, mein Mann meint das wäre doch eine tolle Hausfrauenhaltung - böser Mensch der :lach: ) Aber es sind diese kleinen Bewegungen die einen alle machen.
Deshalb hat mein Mann auch die Küche "höhergesetzt". Das ist genial - ich kann jetzt ganz gerade am Becken stehen - falls ich Männe nicht dranschieben kann.
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Beitrag von Sandy »

Meine Küche ist auch schon eher hoch und ich bin meistens auch mit geradem Rücken nach vorne gebeugt, aber trotzdem ist es auf die Dauer anstrengend, dadurch, dass man die ganze Zeit mit den vorgestreckten Händen werkeln muss. Auf allen Vieren geht´s mir da auch besser :D .

Sandy
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froggie71
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Beitrag von froggie71 »

@Sandy: Manchmal glaube ich, dass ich mich nach der langen Zeit schon so an meine Stange und die Versteifung gewöhnt habe, dass ich sie gar nicht mehr wahrnehme. Also muss man "überkopf" und "vorneübergebeugt" immer realistisch sehen; sozusagen im Rahmen der Möglichkeiten. Ich wasche mir auch hin- und wieder die Haare über der Badewanne, da habe ich mehr das Problem mit beiden Händen wieder oben herummachen zu müssen als das "gebeugt" sein.
Ist halt auch bei jedem anders. Und bei mir zum Glück ziemlich gut. Abwaschen tut bei mir meine Spülmaschine, welche Liebling oder Schätzle heißt :D :D :D

Zum Schwimmen vielleicht noch ein kleiner Tipp: (räusper... wenn ich denn mal dazu komme schwimmen zu gehen) dann ziehe ich immer erst ein paar Bahnen Brust. Danach ein paar Rücken (wenn nicht so viel los ist im Bad, wegen der Sicht und der Rücksichtnahme auf die älteren Herrschaften) Zwischendurch finde ich es dann immer sehr angenehm, sich so eine Styroporschlange unter die Arme zu klemmen und einfach treiben zu lassen. Das entspannt total. Dies nur mal so noch am Rande.

Lieber Gruß.
froggie :jump:
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Katrin K
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Beitrag von Katrin K »

froggie71 hat geschrieben:Manchmal glaube ich, dass ich mich nach der langen Zeit schon so an meine Stange und die Versteifung gewöhnt habe, dass ich sie gar nicht mehr wahrnehme. Also muss man "überkopf" und "vorneübergebeugt" immer realistisch sehen; sozusagen im Rahmen der Möglichkeiten. Ich wasche mir auch hin- und wieder die Haare über der Badewanne, da habe ich mehr das Problem mit beiden Händen wieder oben herummachen zu müssen als das "gebeugt" sein.
Ist halt auch bei jedem anders. Und bei mir zum Glück ziemlich gut.
Hallo, Ihr Lieben,
Das geht mir auch so.
Haarewaschen über der Badewanne - kein Problem, das mach ich immer so.
Als ich mal kurze Haare hatte, wurden sie auch kopfüber geföhnt.
Aber "stundenlang" Frisuren probieren & mit den Händen über dem Kopf - da werden mir schnell die Arme schwer wie Blei & tun weh.
Mit Regenschirmen hab ich kein Problem - außer, wenn er mir wegzufliegen droht - und ich hinterher... ;D
Und Rucksäcke sind echt genial! Ich nehm gar nichts anderes - Handtaschen? Was'n das? :)
Arbeitsplatte in der Küche und Tische hab ich lieber höher als niedrig. Ist vielleicht auch logisch, da wir op unser'n Rücken ja nicht nach unten krümmen können.
Was ich gar nicht mag: auf dem Sofa an nem niedrigen Couchtisch sitzen. Das geht gar nicht. Tut mir zwar nichts weh, aber es ist irgendwie unbequem, sich mit dem versteiften Rücken vorzu"beugen". Zum Fernsehen sitze ich am liebsten auf'm Boden im "Schneidersitz" (was leider irgendwie auf die Knie geht) und lehn mich an die Couch...
Liebe Grüße, Katrin
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Mit beiden Händen arbeiten

Beitrag von Tialine »

Hallo Papiertigerlein,
das Schirmproblem habe ich auch. Nach wenigen Metern fange ich an zu schwitzen und bin völlig erschöpft am Ziel (bin aber nicht operiert).
Die schlimmste Arbeit für mich ist aber das Gardinen aufhängen. Ich stehe dann auf der Leiter, über dem linken Arm die Gardine und rechts versuche ich das "einfädeln". Ich kann das nur noch mit Pausen bewältigen.

LG
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

... ich bin mir sicher, dass auch Leute ohne WS-Probleme Schirmprobleme haben (können).
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Beitrag von froggie71 »

Schönen Abend zusammen!
...naja... wenn jetzt demnächst soviel Schnee vom Himmel fällt, hat sich ja das Problem mit dem Schirm wahrscheinlich eh erledigt... oder lauft ihr im Winter mit 'nem Regenschirm rum :rolleyes: ??? Ich finde das sooo deprimierend. Leider lassen sich die anderen Probleme nicht so einfach lösen... Aber es ist interessant, wie jeder für sich selber damit klarkommt und das beste aus der Situation macht. Da ist der Erfindergeist gefragt. Sollte ich irgendwann in diesem Leben wieder etwas mehr Zeit haben, werde ich über das Thema Regenschirm nochmal nachdenken. Vielleicht fällt mir ja was schönes ein... also außer Ostfriesennerz oder Kapuze :D :D
Lieber Gruß
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Beitrag von Papiertigerlein »

Klar haben auch andere Probleme mit dem Schirm - aber denen tut hinterher nicht alles weh und sind zu nix mehr fähig.
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Beitrag von Dalia »

Bei mir ist das nicht so. Das Halten des Schirms ist zwar auf Dauer unangenehm, aber sowie ich ihn ablege, sind alle Beschwerden weg.
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Bommenate
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Beitrag von Bommenate »

Hallo zusammen,

ich habe überhaupt keine Probleme mit Schirm tragen. Allerdings versuche ich immer, wenn ich was trage (Tasche über der Schulter) oder in dem Fall der Schirm, es auf der schwachen Seite zu tragen. Nie auf der Paketseite!!! Sonst knickt man ein und zieht sich noch mehr in die Krümmung. (Ist doch erstaunlich, was sich bei mir vor 20 Jahren in Sobernheim so festgesetzt hat :D. )
Die leicht vorgebeugte Haltung beim Spülen geht noch, ich brauche auch keine höhere Küche, da ich ja klein bin :D . Das Problem ist, denke ich, wie Sandy das auch schon ansprach, etwas nach vorne gebeugt und mit beiden Händen werkeln. Das geht voll auf die Rückenmuskeln.

Haare über der Wanne waschen kann ich auch, beansprucht aber voll die Rückenmuskeln, was ich aber nicht schlecht finde, sonder gut.

Das Gardinenaufhängen ist glaube ich nicht nur für uns Rückenverkrümmte ein Problem, sondern auch für Normalo´s. Liegt bestimmt daran, dass der Kopf ständig nach hinten gekippt ist und der Kopf ist bekanntlich schwer ;) . Dazu noch die Arme hochhalten.... das strengt an.

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Beitrag von Papiertigerlein »

Haare über der Badewanne waschen ist kein Problem, Gardinen aufhängen auch nicht (macht mein Mann :D ) - aber dieses Schirmproblem macht mich alle.

Heute musste ich noch für die Sitzung Knabbereien einkaufen - ich also mit 2 Tüten (leicht) + Schirm + Tasche losgerannt. Und jetzt sitz ich hier und kann mich kaum bewegen - hab schon meinen Chef zum Briefkasten geschickt weil ich nicht hoch komme. Also, normal ist das nicht ...
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Beitrag von Sandy »

Wo, wohnst denn du, Papiertigerlein, wenn´s da ständig regnet ;) ?
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Beitrag von Papiertigerlein »

Nicht ständig - aber heute früh war so eine Art Schneeregen. Ich wohne in München, hasse Mützen, Kaputzen und Hüte - da seh ich so was von bescheuert aus ...
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