Hallo,
erstmal schön, dass es ein Forum für Skoliosebetroffene gibt. Find ich sehr toll. :ja:
Ich möchte mich kurz vorstellen...
Ich bin 26 Jahre, heiße Tina und habe viele Fragezeichen in meinem Köpfchen.
Am Anfang September hatte ich einen Bandscheibenvorfall LWK/SWK. Außerdem wurde bei mir im MRT eine flachbogige rechtskonvexe Skoliose der oberen LWS und auf einem Röntgenbild ein Beckentiefstand links festgestellt. Wie viele Grade und ob ich ein kürzeres Bein oder so habe, weiß ich nicht. Das wurde nicht näher untersucht. Ich denke, das lag daran, dass der BSV Priorität hatte.
Ob ich diese Skoliose auch schon seit Kindesalter habe, weiss ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich mit 13 mein erstes HWS-Syndrom hatte.
Jedenfalls rat mir mein Arzt Schuheinlagen anfertigen zu lassen. Das Ausmessverfahren, eine 3D-Wirbelsäulenmessung, würde mich selber 115Euro kosten. :oha:
Was habt ihr denn so für Erfahrungen, bzw. was ist denn eurer Meinung nach für mich sinnvoll?
Reicht KG (die mache ich sowieso, wegen BSV) oder sollte ich doch Einlagen tragen? Muß man das Messverfahren wirklich selber zahlen?
Fragen über Fragen, ich hoffe, ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen. :unknown:
Ich danke euch jetzt schon.
Schönen Sonntag noch
Liebe Grüße
Tina
Könnte Hilfe gebrauchen...
- Toni
- Profi

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- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
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- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Re: Könnte Hilfe gebrauchen...
Hallo Tina
Willkommen!
Was ist die genaue Aufgabe und therapeutische Funktion der Einlagen?
Die Frage ist: Für oder gegen was sollst Du Einlagen tragen? In welchen Schuhen? Zum Joggen oder in "Pumps" bei einem Sitzberuf?
Könnte ja auch sein, daß Du eher MBT-Schuhe tragen solltest als Einlagen?
Welche KG? Schroth oder 0-8-15-KG??? In welcher Qualität und Intensität?
Das reicht für einen sorgfältigen Befund.
Alles andere ist in meinen Augen "Beutelschneiderei"!
Gruß Toni
Willkommen!
Im MRT kann man gar keine flachbogige Skoliose feststellen, da das MRT nur "Salamischeibchen der WS darstellt. Das kann man auch gar nicht ausmessen, und wenn man es könnte, dann stimmts nicht, weil Du dabei in der Röhre gelegen bist.WieBitte hat geschrieben: Am Anfang September hatte ich einen Bandscheibenvorfall LWK/SWK. Außerdem wurde bei mir im MRT eine flachbogige rechtskonvexe Skoliose der oberen LWS und auf einem Röntgenbild ein Beckentiefstand links festgestellt.
Das müsste aber schon genau untersucht werden! Das ist wichtig!WieBitte hat geschrieben:Wie viele Grade und ob ich ein kürzeres Bein oder so habe, weiß ich nicht. Das wurde nicht näher untersucht.
Das mag sein. Und doch brauchst Du eine sorgfältigen Befund Deiner GANZEN Wirbelsäule!WieBitte hat geschrieben:Ich denke, das lag daran, dass der BSV Priorität hatte.
Das spielt auch jetzt rückblickend keine Rolle mehr.WieBitte hat geschrieben: Ob ich diese Skoliose auch schon seit Kindesalter habe, weiss ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich mit 13 mein erstes HWS-Syndrom hatte.
Warum? Hast Du Plattfüße? Oder soll das einem Beinlängenausgleich dienen? Oder soll das die Schritterschütterung aus Deinem Gang dämpfen?WieBitte hat geschrieben:
Jedenfalls rat mir mein Arzt Schuheinlagen anfertigen zu lassen.
Was ist die genaue Aufgabe und therapeutische Funktion der Einlagen?
Das Ausmessen der Gradzahlen nach COBB an einer Röntgen-Ganz-WS-Aufnahme ist etwas was der Arzt machen muss, ohne es Dir zu verrechnen. Eine 3D-vermessung ohne Röntgenbild ist sinnlos, da viel zu ungenau! Erst beim 2. oder 3. 3-D-Bild nutzt das was, weil man Verbesserungen ond Verschlecherungen dann ohne Stahlenbelastung erkennen kann. Aber zu einer Erstausmessung taugt das nichts!WieBitte hat geschrieben: Das Ausmessverfahren, eine 3D-Wirbelsäulenmessung, würde mich selber 115Euro kosten.![]()
Ohne genaues Befund kann NIEMAND sagen was für Dich sinnvoll wäre!WieBitte hat geschrieben:
Was habt ihr denn so für Erfahrungen, bzw. was ist denn eurer Meinung nach für mich sinnvoll?
Einlagen oder KG ist hier nicht die Frage.....WieBitte hat geschrieben: Reicht KG (die mache ich sowieso, wegen BSV) oder sollte ich doch Einlagen tragen?
Die Frage ist: Für oder gegen was sollst Du Einlagen tragen? In welchen Schuhen? Zum Joggen oder in "Pumps" bei einem Sitzberuf?
Könnte ja auch sein, daß Du eher MBT-Schuhe tragen solltest als Einlagen?
Welche KG? Schroth oder 0-8-15-KG??? In welcher Qualität und Intensität?
NEIN!!! Verlange die Gradzahlen nach COBB aus dem Röntgenbild (NUR ganz-WS-Aufnahme!) und eine Vermessung nach BUNNEL, SCHOBER und OTT. Das ganze mit verschieden dicken Brettchen undter dem kürzeren Bein (wenn Du ein kürzeres haben solltest!)WieBitte hat geschrieben: Muß man das Messverfahren wirklich selber zahlen?
Das reicht für einen sorgfältigen Befund.
Alles andere ist in meinen Augen "Beutelschneiderei"!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!