Das kann auch durch Spangenbildung erfolgen, wo knöcherne kleine "Brückchen " von Wirbelkörper zu Wirbelkörper entstehen.
Eine "gesunde" normale Wirbelsäule bleibt bis zum hohen Alter beweglich!
Das Maß der Beweglichkeit der Wirbelsäule wird durch eine einfache Maßbandmessung nach SCHOBER und OTT vermessen und dokumentiert.
Aber selbst dazu sind die allermeisten 2,5 Minuten-Schnelldurchlauf-Orthopäden nicht Willens oder in der Lage!

Wenn sich bei dieser Messung keine Veränderung der Längenmaße der WS in einzelnen WS-Abschnitten ergeben, dann gilt der jeweilige WS-Abschnitt, z.B. die BWS (Brust.-Wirbelsäule) als fixiert.
Meine galt in früheren befunden als Fixiert. Und trotzdem habe ich die "Kurve gekratzt"! Solange noch ein bischen Bandscheibenknorpel da sind, kann die WS durch die Dehnung und Streckung beim Schroth und im korsett in die Länge gezogen werden. Dadurch wird der Abstand zwischen den Wirbelkörpern wieder größer weil die Bandscheiben saftiger werden und damit auch die ganze WS beweglicher.
Fixiert ist bei den Schnellschuß-orthopäden ein sehr beliebtes Wort, weil sie damit aus der verantortung raus sind etwas ernsthaft tun zu müssen und dem Patienten signalisieren können daß er zu spät gekommen ist.
Aber auch wirklich fixierte Wirbelsäulen können sich noch im Alter progredient verschlechtern, wie wir z.B. bei Petra /Lurchi gesehen haben.
Sie hatte schon diese Brückenspangen und kaum noch Knorpel zwischen den Scheuermann-zerfurchten Wirbelkörperdeckplatten. Da kam die ganze konservative Therapie (Schroth-Reha und Rahmouni-Korsett) um Jahre zu spät.
Gruß Toni


