Nur Scherereien...

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
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Trallala
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Nur Scherereien...

Beitrag von Trallala »

...hab ich, seit ich versuche, eine Kur in Salzungen genehmigt zu bekommen. Zunächst hab ich (Ösi) bei der BVA eingereicht. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch bei meiner Mutter mitversichert und konnte zwischen WGKK und eben der BVA wählen. Der überweisende Arzt (Prim. Grill) hat mir geraten, es zuerst bei der BVA versuchen. Endlich kam dann der langerwartete Brief mit einer Genehmigung für...Sobernheim (obwohl im Antrag Salzungen stand). Aber egal, darüber sollte ich mir nicht lange den Kopfzerbrechen denn mittlerweile war ich selbst versichert und das nur mehr bei der WGKK. Also dort noch einmal eingereicht. Heute kommt endlich ein Brief von der Pensionsversicherungsanstalt (warum nicht von der GKK?) in dem ich folgendes lese:

Die PVA bewilligt Ihnen für die Dauer von 22 Tagen einen Aufenthalt im (so weit, so gut aber jetzt kommts) Kurhotel Ludwigstorff, 2405 Bad Deutsch Altenburg.

Waaah! Das ist doch zum Haare raufen. Glauben die, ich reiche spaßhalber für einen Kuraufenthalt im Ausland ein?
Ich hab mir noch nicht einmal angeschaut, was das dort überhaupt für eine Kuranstalt ist aber sowieso egal. Was auch immer die dort anbieten, es ist nicht Schroth. Und jetzt bekomm ich dann noch ein Einladungsschreiben mit Aufenthaltstermin von denen.
Und was mich momentan am meisten wahnsinnig macht ist, dass heute Freitag ist und ich bis zum Montag warten muss um überhaupt irgendwo jemanden zu erreichen. Also muss das Forum zum Dampfablassen herhalten ;)

Hat von euch anderen Ösis hier schon einmal jemand Erfahrungen mit Berufung einlegen gemacht?
Trallala
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Beitrag von Trallala »

Jetzt hab ich mir angeschaut, wofür man hier überhaupt kuren kann:

HAUPTINDIKATIONEN:
Rheuma, Neurodermitis/Psoriasis, Osteoporose,
Nachsorge nach Brustoperationen.

Und was davon hat auch nur im Entfertesten mit Skoliose zu tun? Rheuma etwa? :nein:
Trallala
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Beitrag von Trallala »

Gar keine aufmunternden Worte? ;(
Kiri
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Beitrag von Kiri »

Hallo Trallala,

Ich komme nicht aus Österreich aber ich verstehe, wie nervenaufreibend es ist sich mit den Krankenkassen und andere Behörden auseinander zusetzten.
Ich kann dir nur aus Ehrfahrung sagen, dass du hart bleiben und Druck machen solltest.
Ich habe ständig bei der Kasse angerufen und nach gefragt. Am Ende hat es dann geklappt.
Es ist blöd das der Antrag für Salzungen nicht genehmigt wurde, wegen Schroth.
Ich kenne mich zwar nicht so gut aus, aber rufe doch mal bei einem Sachverständigen an und erkläre dieser Person genau deine Situation, das Schroth sehr wichtig für dich ist usw.
Wenn das nicht klappt, versuche doch deinen Orthopäden darum zu bitten, ob er etwas tun kann um dir den Aufenthalt zu ermöglichen.
Das wird schon.. :)

Gruß
Kiri
Dr. Steffan
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Beitrag von Dr. Steffan »

Ich kann nur empfehlen: kämpfen...kämpfen...kämpfen.
Dr. K. Steffan
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

DrSteffan hat geschrieben:Ich kann nur empfehlen: kämpfen...kämpfen...kämpfen.
Hallo Herr Dr.Steffan,

wie ist denn das Procedere mit österreichischen Patienten?

Können die zu Ihnen unter bestimmten Umständen in die ambulante Sprechstunde kommen?

Wenn ja, gibt es Erfahrungen mit REHA Anträgen, die Sie begleitet haben?
Wäre das überhaupt möglich?

Gruss
Klaus
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Beitrag von Dr. Steffan »

Ich habe schon einige Patienten aus Österreich in meiner Sprechstunde gehabt und auch die Rehaanträge ausgestellt. In der Regel sind die ohne Probleme genehmigt worden. Die Behandlung in meiner Sprechstunde lief meistens auf privater Basis wurde danach aber von den Kassen gezahlt. Man sollte sich allerdings vorher bei der Kasse informieren um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Die Kosten für die Reha wurden immer von den Kassen übernommen.
Dr. K. Steffan
Trallala
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Beitrag von Trallala »

Danke für die doch aufmunternden Worte ;)

Also, ich hab jetzt meinen überweisenden Orthopäden angerufen (der sich da gottseidank eh sehr einsetzt). Er hat gemeint, dass das bei ihm noch nie vorgekommen ist. Bisher hat er aber glaub ich auch nur jüngere Patienten überwiesen.

Das mit der Zuständigkeit ist so: wenn man noch nicht erwerbstätig ist, dann übernimmt die Kosten die KK direkt. Wenn man jedoch selbst versichert ist, dann ist für eine Kur die Pensionsversicherungsanstalt zuständig. Und dort sitzen laut Orthopäden nur Leute, die sich mit den medizinischen Dingen gar nicht auskennen.

Dabei hat er so einen guten Brief geschrieben, der (abgesehen vom genauen Befund) auch für Laien verständlich ist. Und noch betont, warum diese Kur in einer Schroth-Klinik für mich so wichtig wäre. Hat nur leider alles nichts genutzt... :(

Er hat mir geraten, persönlich vorzusprechen - aber zuerst trotzdem bei der GKK ("Die bei der PVA sind da am stursten"). Am besten soll ich mir dort einen Termin bei einem Orthopäden geben lassen, der dann wenigstens Ahnung von dem Ganzen hat (und hoffentlich kein Schroth-Gegner ist :eek: ). Zusätzlich wird er mir ein weiteres Schreiben zuschicken, das noch einmal die Wichtigkeit des ganzen Angelegenheit betont.

Ja, Hr. Dr. Steffan, auch wenn ich die Hoffnung schon aufgegeben habe, noch vor dem Winter auf Kur fahren zu können, so werde ich natürlich trotzdem kämpfen und bin auch zuversichtlich, dass es funktioniert. Das Wichtigste ist glaub ich, dass man denen dort persönlich erklärt, was Schroth überhaupt bedeutet und warum das so wichtig für mich wäre, das ihm Rahmen einer Kur/Reha zu erlernen.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Trallala,

Du hast aber schon die zweite Antwort von Dr. Steffan gelesen!?

Ich habe dazu extra eine Frage gestellt, damit er diese Antwort geben kann. Das hat seine Gründe.

Wenn Du in Östereich nicht weiterkommst, würde ich Dir empfehlen, mit Dr.Steffan per PN in Verbindung zu treten.

Gruss
Klaus
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Beitrag von Trallala »

Klaus hat geschrieben:Hallo Trallala,

Du hast aber schon die zweite Antwort von Dr. Steffan gelesen!?

Ich habe dazu extra eine Frage gestellt, damit er diese Antwort geben kann. Das hat seine Gründe.
Ja, schon aber jetzt versuche ich noch, mich direkt an die GKK bzw. an die PVA zu wenden. Dann werd ich eh sehn, was dabei rauskommt und kann dann immer noch andere Wege gehn.
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Beitrag von Trallala »

Mah, da hab ich ja ein ganz besonderes Herzerl bei der GKK erwischt. Die ist mich gleich angeflogen, dass sie ja gar nichts mit der Kur zu tun haben sondern die PVA. Auch mein Einwand, dass ich das eh wisse aber usw...hat da nichts geholfen. Dann hat sie mir noch erklärt, dass sie einen Aufenthalt im Ausland natürlich nicht genehmigen weil sie ja ihre eigenen Anstalten in Österreich haben...blablabla...Die BVA als kleine Kasse kann das natürlich aber die WGKK (also was jetzt, dachte, die PVA ist zuständig?) mit soundsovielen Versicherten kann das nicht...blablabla. Ich könne mir da nichts erwarten außer maximal einem Kurkostenzuschuss von ca. 25€ am Tag...hahaha.

Also hab ich bei der PVA angerufen und dort gottseidank eine sehr freundliche Mitarbeiterin erreicht. Die hat Bad Salzungen zwar nicht im PC gefunden aber der Name sagt ihr wohl irgendwas und ich soll etwas Schriftliches schicken mit der Bitte um Umschreibung auf Salzungen. Na hoffentlich wird das dann wenigstens was.
Trallala
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Beitrag von Trallala »

Juhuuu, endlich geschafft. Die PVA hat mir 22 Tage Bad Salzungen genehmigt *freu*. :sport:
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Na, herzlichen Glückwunsch.

Optimal wäre jetzt, wenn daraus 30 Tage werden könnten.
Mit den Verlängerungen für Österreicher werden die sicherlich in BaSa Erfahrungen haben.

Gruss
Klaus
Trallala
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Beitrag von Trallala »

Darüber hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. War nur erst mal froh, dass sie BaSa überhaupt genehmigt haben. Ein einziges Schreiben mit der Bitte um Änderung des Kurorts und siehe da...geht ja ;)

Wieviel Selbstbehalt habt ihr in Deutschland eigentlich bei der Reha? Von mir werden für die 22 Tage ca. 340 € verlangt.
Martina.

Beitrag von Martina. »

Hallo Trallala!

Zuerst einmal Glückwunsch, dass du überhaupt auf Kur fahren darfst!

Dass die von der WGKK niemanden ins Ausland auf Kur schicken können ist Blödsinn! Als in in Bad Salzungen war (damals NöGKK), ist auch ein Mädchen, das bei der WGKK versichert ist, dort gewesen. Sie hatte die Kur problemlos genehmigt bekommen.

Ich habe vor Kurzem erst erfahren, dass die PVA zuständig ist, sobald man selber arbeitet. Die Selbstbehalte sind meiner Meinung nach eine Frechheit. 340 € für 22 Tagen finde ich schon sehr viel :( Als Mitversicherte hatte ich letztes Jahr überhaupt keinen Selbstbehalt.
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Beitrag von Trallala »

Martina. hat geschrieben:Dass die von der WGKK niemanden ins Ausland auf Kur schicken können ist Blödsinn! Als in in Bad Salzungen war (damals NöGKK), ist auch ein Mädchen, das bei der WGKK versichert ist, dort gewesen. Sie hatte die Kur problemlos genehmigt bekommen.
Ich habe ohnehin sehr an der Kompetenz der Dame gezweifelt, die mir diese Information erteilt hat. Jetzt ärgere ich mich umso mehr, dass ich mir nicht ihren Namen geben hab lassen *grrr*.
Martina. hat geschrieben:Ich habe vor Kurzem erst erfahren, dass die PVA zuständig ist, sobald man selber arbeitet. Die Selbstbehalte sind meiner Meinung nach eine Frechheit. 340 € für 22 Tagen finde ich schon sehr viel :( Als Mitversicherte hatte ich letztes Jahr überhaupt keinen Selbstbehalt.
Ja, wenig ist es nicht wirklich. Noch dazu steht auf dem Begleitschreiben, dass sich die Höhe des Tagessatzes nach dem Einkommen richtet und ich arbeite nur halbtags (und werd nicht gerade reich dabei)!! Wieviel zahlt man dann bitte als Vollzeit-Berufstätiger? :eek:
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Trallala hat geschrieben:Wieviel Selbstbehalt habt ihr in Deutschland eigentlich bei der Reha? Von mir werden für die 22 Tage ca. 340 € verlangt.
Für die gesetzliche Krankenversicherung in Deutshcland gilt:
Die Zuzahlung beträgt 10,- € je Kalendertag. Kinder (unter 18 Jahre) sind von der Zuzahlung befreit.
Trallala
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Beitrag von Trallala »

Klaus hat geschrieben:Mit den Verlängerungen für Österreicher werden die sicherlich in BaSa Erfahrungen haben.
Ja, hoffentlich. Damit ich meinen Arbeitgeber schon einmal vorwarnen kann ;)
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