Bringt Dorn und Krankengymnastik bei meiner Skoliose Heilung

Ärzte, Therapieformen, Physiotherapeuten, ...
Antworten
Gast

Bringt Dorn und Krankengymnastik bei meiner Skoliose Heilung

Beitrag von Gast »

Hallo!

Ich bin der Gast aus http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?t=3574

Ich würde gerne wissen, ob bei Skoliosen um 25 Grad (weiß erst heute abend wie viel genau) eine Behandlung mit KG und Dorn Heilung bringt.

Mir ist vor allem wichtig, dass ich gerade laufe und man es nicht so sieht, denn als junger Mensch leidet man darunter. Eine vollständige Heilung wäre zwar das beste, aber eine leichte Verkrümmung würde ich noch akzeptieren, solange sie nicht wirklich sichtbar ist.

Außerdem würde ich gerne noch wissen welche Übungen ich machen kann um einer Verschlechterung vorzubeugen.
Eva
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 221
Registriert: Do, 29.04.2004 - 15:40
Wohnort: Lippstadt

Beitrag von Eva »

KG nach Schroth........sehr zu empfehlen!

Dorn???????????

lies das:

http://www.mtk-physio.de/Info-Box/Dorn- ... rapie.html

Schönen Tag noch
Evi
Gast

Beitrag von Gast »

War heute beim Orthopäden nochmals, er hat sich die Röntgenaufnahmen angesehen und gesagt die Skoliose wäre sehr leicht und höchstens 6 Grad. In so einem Fall hat er mir Krankengymnastik für zuhause gegeben, ein Zettel mit Übungen, die ich jeden Tag machen soll. Nach 3 Wochen soll das ganze dann weg sein, sonst soll ich wieder kommen. :)
Chrissybabe

Dorn"therapie" ist schwachsinn!!

Beitrag von Chrissybabe »

hallo!!
ich hab dieses forum hier gelesen und bin komplett gegen die sogenannte "dorn-therapie". ich (15) habe das ca. ein halbes jahr lang gemacht, weil meine mutter geglaubt hat, das könnte gegen meine kopfschmerzen helfen..pah, vollkommener schranz ist des!die therapeutin hat ein paar mal an meiner wirbelsäule rumgedrückt und hat dann gemeint, es wär alles ok..:/dann bin ich zum orthopäden gegangen weil mein freund meinte mein rücken wär total schief..:( und der sagte, ich hab immernoch ne skuliose um 13° und müsste unbedingt krankengymnastik machen. und ich denke jetzt, dass das echt die beste methode ist, um sone verkrümmung wegzukriegen. im endeffekt hat die dorn-behandlung nur zeit und geld gekostet! :<also lasst bloß die finger davon!bis denne :D
lg, chrissy
stonewoman
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 268
Registriert: So, 03.11.2002 - 00:00
Geschlecht: weiblich

Beitrag von stonewoman »

Hallo,

als Zusatztherapie (zu Schroth) würde ich statt der Dorntherapie eher die Osteopathie empfehlen...

Grüßlis, Stoni.
Benutzeravatar
micros
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 463
Registriert: So, 23.02.2003 - 21:42
Wohnort: Bayern

Beitrag von micros »

Kleine Frage:
sind Gast ( 1.Beitrag) und Gast ( 3.Beitrag) die gleichen Personen?
es wäre echt hilfreich, wenn ihr, liebe Gäste, wenn ihr euch nicht anmelden möchtet, mit nicknamen schreibt.
danke!

Ich habe jmd. kennengelernt, der Dorntherapie macht und dem es sehr gegen die Schmerzen hilft.
Die Person macht aber auch Schroth, weil sie weiß, dass Dorntherapie nichts gegen die Skoliose an sich bringt.
sonst kann ich nichts zu sagen, aber hier im Forum steht ja einiges dazu.

liebe grüße
micros
Lache wenn es nicht zum Weinen reicht
virtuelle

Beitrag von virtuelle »

Hallo,
ich bin auch seit 4 Monaten in Dorn-Behandlung wegen (leichtgradiger) Skoliose und Scapula alata und damit einhergehend Ohrgeräuschen, teilweise halbtaub auf einem Ohr und Kopfschmerzen.
Und ich bin geradezu überwältigt. Während ich vor 4 Monaten noch ein ziemliches Hohlkreuz in der Lendenwirbelsäule hatte und in der Brustwirbelsäule unheimlich steif war, sieht meine Haltung heute schon viel besser aus.
Zugegebenermaßen trägt sicher auch mein Pferd viel zu diesem Erfolg bei. Während es mir die Dornmethode möglich macht, mich überhaupt wieder einigermaßen zu bewegen, kann ich beim Reiten immer deutlich fühlen, wo es gerade hakt oder wo ich zuviel in der Wirbelsäule drehe (auch wenn ich 3 Monate gebraucht habe, bis ich mich wieder richtig gerade aufs Pferd setzen konnte).
Aber ohne meinen Dorntherapeuten hätte ich die Kurve nie gekratzt und selbst beim Reiten habe ich früher schon soviel über die Lendenwirbelsäule kompensiert, daß das wohl auch schon mehr schlecht als gut für den Rücken war und mein Problem wohl eher verstärkt hat (wobei mir vor meiner Behandlung gar nicht bewußt war, daß ich überhaupt ein Problem mit der Wirbelsäule habe).
Mittlerweile habe ich keine Ohrschmerzen mehr, Kopfschmerzen seltenst, Nur noch geringe Verspannungen in der Nacken-/Schultermuskulatur und auch nur noch geringe Bewegungseinschränkungen. Ich kann wieder viel entspannter reiten und habe sogar wieder das Laufen angefangen (nachdem ich wieder viel besser Luft bekomme).

Natürlich bin ich nun kein schlimmer Skoliose-Fall, aber es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zu vor 4 Monaten.
Übrigens mache ich nebenbei zuhause auch Atemtherapie. Zudem hatte ich auch Manuelle Therapie, es war aber dann mein eigener Wunsch, bei der Dornmethode zu bleiben, weil mir das einfach am meisten bringt.

Man entschuldige meine medizinisch laienhafte Audrucksweise, wollte aber bei all der Kritik auch mal sagen, daß mir die Dornmethode sehr geholfen hat.
Benutzeravatar
Wiebi
Vielschreiber
Vielschreiber
Beiträge: 672
Registriert: Do, 13.02.2003 - 15:43
Wohnort: Stade
Kontaktdaten:

Beitrag von Wiebi »

die dornmethode als zusatz zu schroth ist sehr gut. es unterstützt einerseits die aufrichtung (könnte sie ohne schroth aber nicht halten!) und andererseits lockert es blockaden und muskeln.
osteopathie, wie stonewoman epfiehlt, ist auch super, aber ich glaube für mich nichts. ich hab ein paar mal "schnuppern" dürfen und ich mag diese sanften bewegungen nicht haben. mir ist es lieber, wenn richtig angepackt wird. *gg* obwohl es vielleicht doch nochmal sinnvoll wäre, um gegen meinen tinnitus anzuarbeiten...
LG Wiebke

[i]Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.[/i]
Kobi
Newbie
Newbie
Beiträge: 42
Registriert: Sa, 10.04.2004 - 13:58
Wohnort: Euskirchen

Beitrag von Kobi »

Hallo,
unsere Tochter Laura hat zusätzlich zu Schroth mehrere Sitzungen nach Dorn erhalten,da sie Dauerschmerzen hat.Nach den bisherigen Erfahrungen sind die Schmerzen geringer geworden(vorher bei einem Osteopathen brachte nichts).Es kommt wohl auch immer darauf an wer behandelt,die jetzige Behandlerin kennt sich auch mit der Skoliose aus.Sie hat aber auch direkt darauf hingewiesen dass Dorn nur unterstützend ist um die Schmerzen in den Griff zu bekommen.Also,nach unserer Erfahrung können sich Schroth und Dorn ergänzen.
Gruss Kobi
stra

Dorn Methode

Beitrag von stra »

oHallo,
Habe eine starke Skoliose (62°) sie wurde erst Spät behandelt da diese immer ziemlich heruntergespielt wurde! habe dann Krankengymnastik, Atemterapie bekommen die aber beide nicht geholfen haben! dann sollte ich mehr Sport treiben für den Muskelaufbau und anschließend wurde eine Operation vorgeschlagen die meine Eltern damals nicht wollte das sie zu Risikoreich war da ich noch zusätzlich Spina Bifida hatte die aber direkt nach der Geburt geschlossen wurde.

Nun meine Frage hilft die Dorn Therapie auch bei solch starken Skoliosen oder zumindest gegen die Schmerzen!? hat da jemand erfahrung? bin durch zufall auf diese Therapie gestoßen und würde nun gern wissen ob die Wirklich so gut ist wie überall beschrieben wird.

Vielen Dank schonmal im Vorraus
gauklerdavid
Vielschreiber
Vielschreiber
Beiträge: 513
Registriert: Di, 18.02.2003 - 09:40

Beitrag von gauklerdavid »

Hallo stra,

Ich sldt habenoch kene Dorn Behandlung gemacht, aber habe auch einges Im Internet und Erfahrungsberichte gur gelesen.

Für Dorn spricht

Dass einige Menschen berichten dass Dorn ihnen sanft und wirkungsvoll gegen Schmerzen und Blockaden geholfen hat. Es könnte also eine Methode sein um Fuktionsstörungen der Gelenke (wie Blockaden) und Verspannungen zu mildern. Siehe zum Beispiel den Bericht von Vortuelle.
Ob Dorn dabei wirksamer und schonenender ist als zum Beispiel Ostheopatie , Chiropraxis, Chirotherapie. manuelle Therapie oder einfach nur ein warmes Bad und mehrer Tage entspannung, dass weis ich nicht. Das dürfte auch sehr mit der KOmpetenez des Theraputen zusamenhängen, siehe unten. Und wie man selbst individuell auf die Behandlung reagiert.

Problematisch bei Dorn

Jeder kann durch einen Wochenendkurs Dorn Therapeut werden (man mussh hierzu keine medizinische oder Paramedizinische Vorausbildung haben) . Die Ausbildung scheint oft wenig und selbst unkorrektes anatomisches Hintergrundwissen zu vermitteln.

Dorn ist wahrscheinlich geübten sensiblen Händen kaum schädlich , wenn ungeübte, skolioseunerfahrenen aber zustark auf meiner krummen Wirbelsäule rumdrücken um "verschobene" Wirbel mit zuviel Kraft wieder in die richtige POsition drücken wollen, dann habe ich da überhaupt kein gutes Gefühl.
Eigentlich sollt eman bei Dorn soviel ich weis grundsätzlich kaum Kraft anwenden, was ich ansicht gut finde.

In den Medien und auf den Selbstdarstellungsseiten der Dorntheraputen findet man falsche anatomischen Hintergründe , ungrealistische PAthomechanismen, unglaubwürdige Heilungsversprechen, einen zu grosse Indikationsbereich, Selbstüberschätzung, esoterische Beimischung (z,B "intuitive Diagnostik") und romantisch verklärende Geschichten über die wunderbare Entstehung von der Dorn Therapie. (Der medizinisch ahnungslose aber feinfühlige Sägewerksbesitzer Dorn bekommt von einem anderen geheimnisvollen Dorfbewohner kurz bevor dieser stiribt eine Dornbehandlung und wendet diese dann intuitiv und erfolgreich an und soweiter....)

Dorn kann sicherlich nicht die Krümmung und Progredienz der Skoliose beeinflussen oder eine ausgewachsene Skoliose verbessern. (Nur in minimalem Rahmen die Haltung durch das lösen von Muskelverspannungen und Blockaden )
Shroth ist durch Dorn nicht zu ersetzen.

in geübten Skolioserfahrenen Händen zur bekämpfung von Schmerzen und Funktionsstörungen vielleicht hilfreich.

Es wurde hier shcon seeeehr viel über Dorn geschrieben,, Einfach mal suchen.

Gruss
David
Rhani

Dorn Therapie

Beitrag von Rhani »

Zum letzten Bericht von - ich glaube es war Daniel -
Sicher kann jeder ein Wochenendseminar in Dorn absolvieren. Aber wenn sich jemand auf seiner Praxis mit Dorn-Therapeut ausweist, dann ist er Heilpraktiker o.ä. sonst darf er sich nicht Dorn-Therapeut nennen.

Wie auch bei Ärzten, Heilpraktikern oder jedem anderen Berufsstand kann man an einen guten oder weniger guten Behandler kommen. Die Dorn Methode ist eine ganz hervorragende Methode und wenn man auf die wenigen Kontraindikationen die bei Dorn angesagt sind, acht gibt, dann kann selbst ein "nicht guter" Behandler in der Regel keinen Schaden anrichten. Schlimmstenfalls passiert garnichts, also auch keine Besserung.
Ein guter Behandler kann allerdings sehr viel ausrichten auch bei Skoliose.

die besten Wünsche
Rhani
Hoizhockerbua

Beitrag von Hoizhockerbua »

Servus

Ich weis zwar ned ob noch jemand in dieses forum schreibt bzw schaut würd mich aber über ne antwort freuen

bei mir hat der hausarzt vor ca 2 jahren eine skoliose festgestellt und zum orthopäden geschickt. von da gings weiter zum röntgen( ca 3 mal bis jetzt) dann weiter zur MR von da nach wien speising (orthopädie spital)

mittlerweile bin ich 19 und hab von den ärzten bis heut nur erfahren das es eine strukturelle skoliose der LWS und BWS mit ca 34° ist und man hat mir ein "korsett" und krankengymnastik verschrieben. weder des eine noch des andre hat wirklich was dran geändert.

beim bundesheer war ich, wie zu erwarten, untauglich :( . leider, denn gerade da wollt ich unbedingt hin. des is so zu sagen einer meiner größten wünsche beim bundesheer zu sein.

meine frage is jetzt: hat jemand eine ahnung was ich machen könnte um mich soweit zu bessern das ich fürs heer tauglich bin?

würd mich freuen wenn jemand antwortet danke euch schonmal =)
Ramses
Vielschreiber
Vielschreiber
Beiträge: 674
Registriert: Mi, 23.11.2005 - 20:25
Wohnort: Rhein-Main

Beitrag von Ramses »

Hallo Hoizhockerbua

ich fürchte die Sache mit dem Bundesheer wirst Du abhaken müssen. Du wirst - wenn überhaupt - keine sehr schnelle Verbesserung Deiner Skoliose auf Werte die das Bundesheer toleriert, erreichen können. Du hättest dafür schon wesentlich früher ein sehr gut korrigierendes Korsett bekommen müssen. Mit Dorn wirst Du bestimmt keine wirkliche Verbesserung erzielen. Wirklich helfen tut nur Krankengymnastik nach Schroth, welche Du am besten in einer Reha erlernst, Dorn kann hier nur begleitend helfen.

Übrigens das Forum ist sehr lebendig und hier schreiben sehr viele.

Gruß

Ramses
Lust auf Chat?

Ab 21 Uhr [url=http://server4.webkicks.de/bracechat/index.cgi]Hier[/url]

Keine Angst, wir beißen nicht, alle Forenmitglieder sind willkommen!
Hoizhockerbua

Beitrag von Hoizhockerbua »

Danke für deine Antwort, Ramses.

Habs mir schon gedacht aber ich klammer mich trotzdem an jede Idee welche mir da weiterhilft.
Es heißt ja, die Hoffnung stirbt zuletzt =)

Die Sache mit dem Korsett hat der Arzt erst jetzt vorgeschlagen da er früher keine Skoliose erkannt hatte, obwohl ich jedes Jahr mindestens 2x in seiner Praxis war. So ein Zufall, nach so vielen Jahren war auf einmal eine Skoliose da... naja was solls

Ich werd da mal meine Hausärztin nach der Schroth-Therapie befragen, mal schaun was rauskommt :juggle:
Hoizhockerbua

Beitrag von Hoizhockerbua »

Juhuuu ich habs geschafft :ja: innerhalb der nächsten wochen kommt die einberufung :lach:

habs aber auf eine andre weise probiert und zwar hab ich über einen bekannten einen major kennengelernt welcher für mich ein gutes wort bei der stellungskomission eingelegt hat und siehe da TAUGLICH ;D
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15225
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

Hoizhockerbua hat geschrieben:Juhuuu ich habs geschafft innerhalb der nächsten wochen kommt die einberufung
Diese Denkweise finde ich schon sehr ungewöhnlich, zumal eine Skoliose von 34 Grad (!!) sich noch weiter verschlimmern kann und der Dienst beim Bundesheer dies mit Sicherheit nicht verhindert, sondern eher fördert!

Gruss
Klaus
Antworten