ok, jetzt haben wir beide Posts (Schroth Bücher und REHA-Kürzung) in einer Rubrik. Ist vielleicht übersichtlicher.
1. abgelehnte REHA
Was tun? Widerspruch einlegen, wenn nicht erfolgreich, was dann?
Privat finanzieren? Dazu gibt es bereits eine gute Antwort.
Ich warte z.Bsp. gerade auf die Genehmigung, aber mit 60 bin ich ziemlich unsicher, ob das auf Anhieb klappt.
2. ambulante Schroth
Ich mache diese seit November und merke natürlich auch, dass eine REHA besser wäre. Da es bei mir um Kyphose geht und symmetrische Schroth Übungen angesagt sind, ist die Übungsauswahl schon mal beschränkt und möglicherweise auch einfacher. Trotzdem gibt es schon Begleitumstände, die ich in einer REHA genau geklärt haben möchte.
Was schreibt die skoliniti Gruppe Freiburg:
"Konkret heißt das beispielsweise:
anfangs eine einführende Behandlungsphase über ca. 3-4 Monate mit 2 Behandlungsterminen pro Woche, dann Behandlungspausen (z. Bsp. in den Schulferien) von 1-2 Monaten, in denen aber weiter möglichst täglich selber geübt wird. Danach folgen jeweils erneute evtl. kürzere Behandlungsintervalle, um die Umsetzung des Übungs-programms auf eingeschlichene Fehler hin zu überprüfen, um den Befund zu aktualisieren und ggf. mit therapeutischen Maßnahmen zu reagieren, die nicht durch selbständiges Üben abzudecken sind. Damit die Motivation über die Monate und Jahre einer solchen Dauer-behandlung nicht verloren geht, können therapeutisch geführte oder auch von Patienten selbst organisierte Übungsgruppen für Abwechs-lung und Auflockerung sorgen."
Auch wenn das wieder Diskussionen auslösen sollte, es ist offensichtlich eine mögliche Alternative, wenn das mit der REHA nicht klappen sollte.
Es ist sicherlich nicht das "Mittel der Wahl"!
Klappt im übrigen auch nur, wenn man einen Arzt gefunden hat, der die Dauerbehandlung (Behandlung ausserhalb des Regefalles mit WS2)unterstützt.
3.
Das mag ja richtig sein, aber ich bin z.Bsp. ein Mensch, der nicht einfach das macht, was andere sagen. Auch wenn noch so viel Kompetenz dahintersteckt, ich möchte schon wissen, was ich tue und was dahinter steckt. Und gerade bei Schroth muss man doch durch Überzeugung an die Sache rangehen, im Gegensatz z.Bsp. zu Voijta.Im Übrigen haben die Therapeuten der Reha es sogar lieber, wenn Patienten ganz unbedarft ankommen, weil sie dann nicht die ganzen Fehler ausmerzen müssen.
Und ich glaube nicht, dass zumindest meine Schroth-Therapeutin mir ganz was falsches beibringt.
Gruss
Klaus



