Welche Berufe sind Ideal bei Skoliose

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
alina

welche berufe sind für skoliose-operierte geeignet`???

Beitrag von alina »

hallo!!!

ich bin 17 und würde gerne im herbst 2004 bzw. anfang 2005 in die krankenschwesterschule gehen, leider hab ich gehört is das sehr schwer da ich nach der op nicht mehr viel heben darf, es wäre aber mein größer wunsch dies auszuüben. weiss da wer genauers???

und sonst wüsste ich nicht, was ich arbeiten sollte, das meiste interessiert mich einfach nicht, naja, .... wäre nett wenn vl. wer wüsste welche berufe ich überhaupt nach der skoliose-op so ausüben könnte...!

ich hoffe auf rasche antwort...danke!!!

lg alina
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Hallo Alina,

ich hab deinen Beitrag in einen schon bestehenden Thread verschoben. Lies dir hier mal die älteren Beiträge durch, vielleicht bist du dann etwas schlauer.

Viele Grüße, Tomma
alina

an tomma

Beitrag von alina »

ich habe mir diese beiträge schon alle durchgelesen, und das was drinstand wusst ich vorher auch schon, ich weiss das wenn man skoliose hat, mehr achten muss was man arbeiten etc., nur...: wie ist das nach einer operation? da ist das ja ganz anders..! deshalb hab ich ja auch eine neue seite machen wollen, denn bei operierten skoliosen kommt ja noch hinzu, dass man anfangs nur ca. 5kilo heben darf und sich nicht mehr bücken kann etc. ok bei sonstiger skoliose sollte man das auch nicht, nur da unterschied liegt darin das mans als operierter nicht mehr KANN! jez kann ich mich schon noch bücken und so...obwohl man es nicht sollte. na egal. ich hoff du weisst wie ich das jez mein. naja... die sch*** skoliose geht mir echt schon wohin, weil sie mir meinen traumberuf versaut. aber naja trotzdem danke für den entry. liebe grüße!!!!
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Das ist von operierter Skoliose zu operierter Skoliose ganz unterschiedlich. Es gibt welche, die können nach der OP fast alles machen. Zu den Glücklichen zähl ich mich auch. :ja: Dann gibt es aber auch Fälle, die können sich nach einer Versteifung nicht selbst die Schuhe zubinden und haben schon Schmerzen, wenn sie die Schultasche tragen sollen. Das lässt sich nicht so pauschalisieren.
Als operierte Skoliose musst du noch mehr auf deine WS Rücksicht nehmen. Denn eine weitere Operation wird nicht in Frage kommen, wenn neue Probleme auftauchen. Eine versteifte WS ist durch die Versteifung sowieso schon stärker belastet. Du solltest also einen "rückenschonenden" Beruf in Erwägung ziehen.
alina

Beitrag von alina »

hi tomma. danke für deine antwort.

naja, ich hoff das es mir dann besser geht und ich dann weider alles machen kann .... ich wüßt echt nicht was ich machen würd, wenn das alles nicht klappt wenn die op vorbei is.

wie lang is deine op denn schon her?

geht es den meisten nach der op besser? oder kann ma das ned so genau sgan und is das bei jedem anders?`oder kann man da schon sagen das es bei den meisten ein erfolg ist? naja,...!


aber krankenschwester kann ich dann leida vergessn, da man da auch mal zupackn muss, zb grundausbildung die alten leute und als säuglingsschwester die ganzen babys und so naja...is halt schon ur schade das ich das ned machn kann aber naja, was hast denn du für einen beruf?
lg alina
Tomma
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Beitrag von Tomma »

alina hat geschrieben:wie lang is deine op denn schon her?
Meine Operationen waren 1985 und 1987.
alina hat geschrieben:geht es den meisten nach der op besser? oder kann ma das ned so genau sgan und is das bei jedem anders?`oder kann man da schon sagen das es bei den meisten ein erfolg ist?
Das kann man nicht so allgemein sagen. Jeder Mensch ist verschieden. Jede Operation verläuft anders (Komplikationen, OP-Methode). Die Schwere der Skoliose prä- und postoperativ spielt eine Rolle. Wo und wie viel wurde versteift? In welcher Klinik wurde man operiert. Das sind alles Faktoren, die bei jedem Patienten anders sind. Darum kann man schlecht eine allgemeine Aussage treffen.
alina hat geschrieben:aber krankenschwester kann ich dann leida vergessn, da man da auch mal zupackn muss, zb grundausbildung die alten leute und als säuglingsschwester die ganzen babys und so naja...is halt schon ur schade das ich das ned machn kann aber naja, was hast denn du für einen beruf?
Ich bin Studentin.
Krankenschwester solltest du lieber nicht werden. Möchtest du gern später im Krankenhaus arbeiten? Vielleicht wär ja MTA eine Alternative.
Dr.E.

Beitrag von Dr.E. »

Eine kleiner Tip um aus dem "Nachteil" einer behandlungsbedürftigen Wirbelsäulenverkrümmung (Skoli.;Scheuerm.) doch berufsbedingt einen Vorteil zu machen.
In Deutschland gibt es die Einrichtung der sog. "Versorgungsämter" (eigentlich ein Nachkriegsrelikt für die Kriegsversehrten) auf pers. Antrag stellt dieses Amt die MdE (Minderung der Erwebsfähigkeit) fest. Im Volksmund "Behindertenausweis". Skoliosen insbes wenn mit Korsett behandelt erreichen rel. hohe %-Zahlen dabei.
Wenn ihr Ausbildungs-/Jobanzeigen von Einrichtungen des öffentlichen Dienstes sorgfältig lest findet ihr im Kleingedruckten immer den Passus: "Behinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt .....". Das heisst konkret eure Bewerbung landet beim Behindertenbeauftragten (schreckliches Wort) der entsprechenden Einrichtung. Ihr werdet (müsst) zum Vorstellungsgespräch geladen werden und der B-beauftragte stellt sicher, dass ihr nicht benachteilgt werder. D.h. in der Regel bekommt man den gewünschten Job (Yessss !)
"Behinderung" und "Behindertenausweis" klingt zwar alles schrecklich, aber ich kenne einige Leute die genauso einen begehrten Ausbildungsplatz bzw. Job bekommen haben. Also denkt mal drüber nach. PS: vorallem kostet es nix !!!
pfff
Newbie
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Beiträge: 42
Registriert: So, 19.12.2010 - 10:04
Geschlecht: weiblich
Diagnose: idiopathische Skoliose
(genauer geht's nicht, da keine Unterlagen mehr vorhanden)
Therapie: KG (hauptsächlich Schroth)
Korsett (aus dem Balgrist)
Kur in Sobernheim
OP 1992 (CD-Spondylodese)
total unzufrieden! wunschtraum: stäbe raus, lange reha in sobernheim, plus eventuell wieder korsett.

Re:

Beitrag von pfff »

Dr.E. hat geschrieben:Eine kleiner Tip um aus dem "Nachteil" einer behandlungsbedürftigen Wirbelsäulenverkrümmung (Skoli.;Scheuerm.) doch berufsbedingt einen Vorteil zu machen.
In Deutschland gibt es die Einrichtung der sog. "Versorgungsämter" (eigentlich ein Nachkriegsrelikt für die Kriegsversehrten) auf pers. Antrag stellt dieses Amt die MdE (Minderung der Erwebsfähigkeit) fest. Im Volksmund "Behindertenausweis". Skoliosen insbes wenn mit Korsett behandelt erreichen rel. hohe %-Zahlen dabei.
Wenn ihr Ausbildungs-/Jobanzeigen von Einrichtungen des öffentlichen Dienstes sorgfältig lest findet ihr im Kleingedruckten immer den Passus: "Behinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt .....". Das heisst konkret eure Bewerbung landet beim Behindertenbeauftragten (schreckliches Wort) der entsprechenden Einrichtung. Ihr werdet (müsst) zum Vorstellungsgespräch geladen werden und der B-beauftragte stellt sicher, dass ihr nicht benachteilgt werder. D.h. in der Regel bekommt man den gewünschten Job (Yessss !)
"Behinderung" und "Behindertenausweis" klingt zwar alles schrecklich, aber ich kenne einige Leute die genauso einen begehrten Ausbildungsplatz bzw. Job bekommen haben. Also denkt mal drüber nach. PS: vorallem kostet es nix !!!
so, das finde ich nun mal richtig interessant!! ist das immer noch so gültig? und, gilt das auch für ausländer, die eine ausbildung oder einen job in deutschlang machen möchten (falls ausländer grundsätzlich zugelassen sind)??
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