Hallo tigris,
ich habe das nicht mehr in Angriff genommen. Aber wenn ich es tun würde, würde ich Folgendes machen:
1) Ich würde bei der Krankenkasse und/oder bei sonstigen Rehaträgern Antrag auf Assistenz stellen. Schreibe genau, wofür, warum, für wie lange und wie viele Stunden. Beim Stundenlohn weiß ich allerdings nicht, was angemessen wäre, weil ich solche Assistenz noch nie genutzt habe.
2) In der Rehaklinik fragen, ob sie Leute haben, die mich kommunikativ unterstützen könnten (möglichst in allen Therapiestunden). Ideal wären Leute, die sich zu Therapeut/innen ausbilden lassen. Vielleicht gibt es für sie Möglichkeit, das als Praktikum zu machen, dann könnten sie sich was dazuverdienen.
Ansonsten würde ich selbst Leute aus der Umgebung der Rehaklinik organisieren, am besten solche, die eine pflegerische oder medizinische Ausbildung haben, vielleicht Studenten oder Lehrlinge.
Falls du einen Schwerbehindertenausweis hast, bist du bei Arztbesuchen berechtigt, Dolmetscher/innen einzusetzen und die erstattet zu bekommen. Dazu brauchst du kein B. Bei der Reha wären die Begleitpersonen ja nichts anderes als "Kommunikationsassistenzen".
Du wirst den Antrag genau begründen müssen und kämpfen müssen, du wirst mit Widersprüchen rechnen, aber du hast einen Anspruch darauf. Guck mal hier, eventuell können die Leute von GIBY weiterhelfen:
http://auskunft.giby.de/kostentraeger/krankenkasse
Hier gibt es weitere Informationen:
http://www.schwerhoerigen-netz.de/main/ ... t=NEWS/017
Hier wäre ein Musterantrag (Beispiel Psychotherapie):
http://www.ntfn.de/wp-content/uploads/2 ... taren5.pdf
Du solltest FRÜHZEITIG Antrag stellen und mit ca. 3 biuus 6 Monaten Wartezeit und Papierkram rechnen, bis der Antrag durch ist, auch mal immer wieder nachhaken.
Es ist viel Bürokratie, aber Kämpfen lohnt sich. Bei Arztbesuchen nutze ich keine Kommunikationsassistenzen, aber im Arbeitsleben, es war ganz schon viel Papierkram und ein ziemliches Hin und Her, bis das endlich durch war.