Hypermobilität im Zusammenhang mit Skoliose

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nettkitty.

Hypermobilität im Zusammenhang mit Skoliose

Beitrag von nettkitty. »

Mal 'ne Frage,
gibt es eigentlich irgendwelche Infos zum Thema Hypermobilität im Zusammenhang mit Skoliose?
Ist das eher ein Vorteil, oder ein Nachteil?
Nicole
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Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Netkitty!
Ich bin stark übergelenkig (ich meine ein arzt sagte mal, bis zu 70 % in manchen Gelenken).und habe laut mehrerer Ärzte wohl auch eine Bindegwebesschwäche, die aller wahrscheinlichkeit auch mit der skoliose in verbindung steht. Das Gewebe ist zu schlaff und daraus resultiert wohl die Übergelenkigkeit. Wenn ich meine ehemalige Krankengymanstin richtig verstanden habe bedeutet das das der Rücken weniger gut "gegenhalten" kann gegen die Skoliose, was angeblich auch heissen kann, dass die Skoliose sich dadurch verschlimmern kann.
Genaues weis ich aber nicht, weil kein arzt so wirklich klartext geredet hat.
bist du auch übergelenkig?

by
:D
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netkitty
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Beitrag von netkitty »

Ja, sagt zumindest meine Physio. Im gegensatz zu dir hab ich allerdings keine Ahnung wie sich das bei mir prozentual zum "normalen" verhält.
Ich bin halt einfach nur so 'ne Gummipuppe.
Ich hab immer viel getanzt, und so sachen wie Spagat, Bogengang und Flickflack,etc. sind für mich kein Problem.
Ich weiß jetzt inzwischen auch, das ich das ein oder andere besser sein lassen sollte. Aber ich habe halt ca. 10 Jahre lang "Cheerleading" gemacht, das ist auch viel mit Akrobatik und Pyramiden und so.
Nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen ich machs ja nicht mehr!
Ich hatte nur nie Probleme, erst seit dem ich aufgehört habe.
Nicole


[f1][ Editiert am: 21-01-2003 18:58 ][/f]
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Ja, das stimmt was der "unbekannte Gast" da oben geschrieben hat. Hypermobilität ist von Nachteil, wenn es um die Stabilität der Skoliose geht. Man kann sich dann viel leichter verschlechtern, insbesondere im Jugendlichenalter. Hängt auch mit Bindegewebsschwäche zusammen.

Einziger Vorteil ist, daß sich bei hypermobilen Patienten die Skoliose besser korrigieren läßt. Naja, ein eher geringer Trost, wenn man bedenkt, daß es ansonsten vielleicht garnicht so weit gekommen wäre.

LG,
BZebra
gast-Rikki

Beitrag von gast-Rikki »

Hallo Unbekannt,
bei einer Übergelenkigkeit, schwachem Bindegewebe und Skoliose solltest du dich unbedingt von einem Kardiologen auf MARFAN untersuchen lassen. Fallst du es hast, könnt deine AORTA PLATZEN!!!!!!!
Rikki
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Beitrag von BZebra »

Hallo Rikki,

hast Du nicht mal Lust etwas mehr über dieses Marfansyndrom zu Schreiben, z.B. Deinen Geschichte, falls Du selbst betroffen bist (Kategorie sekundäre Skoliosen) :).

LG,
BZebra
Amali
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Beitrag von Amali »

Hallo!
Ich habe beim letzten mal vergessen, mich einzuloggen. (d.h. ich war der "unbekannte gast").

@ rikki: ich kenne das marfan syndrom, allerdings kann man es, denke ich bei mir ausschliessen. mein dad und mein bruder haben auch eine skoliose sind aber beide weder übergelenkig noch haben sie eine bindegewebsschwäche. zudem hat man vor meiner op auch eine Untersuchung bei einem Kardiologen durchgeführt und da ist nichts gewesen. allerdings, da stimme ich mit dir überein, sind einige "anzeichen" da, u.a. auch meine kurzsichtigkeit, relativ lange arme und beine, schmaler körper- und kieferbau. allerdings sind bei meinen eltern keine solche anzeichen vorhanden und die krankheit wird doch genetisch vererbt, oder?
weisst du, ob es auch andere synndrome gibt, die ähnliche symptome haben?

danke schon mal, by




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Liebe Grüße

Tanja
gast-rikki

Beitrag von gast-rikki »

Hallo,
na ja, das mit dem Marfan ist nicht so eindeutig. Es gibt einige, die haben alle Symptome, andere haben nur Skoliosen. Das kenne ich auch, trotzdem haben die Kinder mit der Aorta Probleme.Auch stimmt es nicht, dass man es nur vererbt.Es gibt genug Neumutationen, das heißt, dass es die Eltern nicht haben. Wenn man aber so viele Anzeichen hat wie du, dann würde ich mal in ein Krankenhaus, das mit Marfan ERFAHRUNG hat und es abklären lassen. Adressen erfährst du im Marfanforum http://www.marfan.de

Lass es nicht auf sich beruhen, dazu ist diese Krankeit zu gefährlich.

Ich werden mal einen kleinen Beitrag dazu schreiben.
Rikki
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Adrian

Beitrag von Adrian »

Hallo Leutz ;D

Ich habe da mal eine FRage zur Hypermobilität..

Erstmal kurz zu meiner Geschichte:

Ich h abe früher extrem viel Kampfsport und Leistungssport betrieben,

hatte zu den Zeiten aber kaum Beschwerden trotz Skuliose und Skyphose (oder so ähnlich ^^)

Ich bin erst vor kurzem 22 Jahre alt geworden und jetzt fängt es mit schlimmeren Rheumaähnklichen Beschwerden an.

Diese hatte ich auch schon vorher, also morgens Dicke shcmerzende Finger und Gelenke, und der Bewegungsapparat brauchte einfachh länger um in Schwung zu kommen.

Doch jetzt wird es richtig schlimm, teilweise versteifen meine Handgelenke oder ich kann den ganzen tag meine Finger aufgrund der Schmerzen und dem Schwächegefühl nicht richtig nutzen..

kürzlich hat mir also ein Rheumathologe gesagt ich leide nicht unter rheuma sondern unter Hypermobilität wobei die Gelenke jeden schlag und jede erschütterung abfangen müssen und dadurch viel extremer versleissen als normal..

Der Arzt gefällt mir aber nicht, da er nicht sagt ob ich etwas dagegen machen kann, und was ich überhaupt damit anfangen soll.
Er sagt nur ich solle nicht mehr in einer werkstatt arbeiten und ich solle keinen Kampfsport mehr machen, vielmehr einen Bürojob suchen.
(na toll danke für diesen tipp Herr Arzt :( )

Also dachte ich ich versuchs mal im Internet und schaue mal ab sich darüber jemand ausgelassen hat..

Also wen njemand irgendwelche nüzlichen informationen oder links für mich hat wäre ich sehr dankbar darüber..

Danke schonmal im Vorraus und mit lieben Grüßen


Adrian
C.B

Beitrag von C.B »

hallöle erst mal.......

also mir geht es genauso wie dir adrian!
bin 33 jahre alt und habe seit 2 jahren schmerzen wurde immer von den ärzten vertröstet ich hätte nichts.........zwischen durch haben meine hausärzte auf rheuma getestet aber nie was gefunden.
da meine mutter an rheuma leidet und das ja auch vererbbar ist waren wir uns eigendlich sicher es kann nur rheuma sein.
am mitwoch habe ich meine mutter zum rheumatologen begleitet, und es wurde auch erst gesagt das man bei familienangehörigen genauer hingucken muß...........aber ziemlich schnell bei der untersuchung wurde mir gesagt es sei kein rheuma sondern ich leider unter einer überbeweglichkeit........das war für mich erst mal nicht nachvollziehbar denn es war ja für mich normal das ich meine gelenke sooo bewegen kann.
zu dem thema was kann man tun hat mir der arzt gesagt nicht viel. man könnte nur krankengymnastik und ergoteraphie machen um muskeln in den gelenken aufzubauen.......
aber ich muß jetzt auch erst mal sehen an wen man sich so wenden kann um noch mehr zu erfahren.....
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