Die größte deutschsprachige Online-Selbsthilfegruppe von und für Patienten mit Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliose, Morbus Scheuermann und Kyphose (Hyperkyphose). Hier können sich Patienten informieren und Erfahrungen austauschen.
Diagnose: Skoliose 44°, Arthrose in den Händen, Arthrose Schulter (bereits Gelenkersatz), Hüft-TEP li u. re, Sjögren-Syndrom, Spondylochondrose,Protrusion C4-C5 / C5-C6, Pseudolisthese L5-S1, Osteochondrose
Therapie: Schmerztherapie mit Valoron 150/12mg, Krankengymnastik, Quensyl (wegen Immunsupr. Sjögren-Syndrom)
Hallo, wollte mal fragen, ob jemand Erfahrung mit der PRT (Periradikuläre Therpie) hat. Habe im Moment massive Probleme mit Facetten-Syndrom und Gleitwirbeln, trotz Schmerztherapie mit Tilidin und Korsett.
Nun hat mir der Neurochirurg eben diese PRT empfohlen. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, oder etwas anderes empfehlen. Bin im Moment ziemlich ratlos!
Liebe Grüße
Lenamaria
Das eine ist eine PRT = Peri-Radikuläre-Therapie, d.h. Cortison und Lokalbetäubungsmittel wird um einen Rückenmarksnerven herum gespritzt (soll den z.B. eingeklemmten Nerv beruhigen)
Das andere ist eine Facettengelenks Therapie, da wird die o.g. Mischung an ein kleines Zweischenwirbelgelenk gespritzt.
Natürlich sollte man vorher genau wissen was überhaupt für ein Problem vorliegt.
Das kann man nur sehen in einer Kernspintomographie (MRT) des betroffenen Abschnitts (alles andere ist geraten).
Beide Behandlungen macht man verantwortlich unter CT Kontrolle, damit man auch wirklich an die richtige Stelle trifft und das dokumentieren kann. (Nicht mit Durchleuchtung= zu ungenau)
Wenn man eine Überweisung von einem ausgewiesenem Schmerztherapeuten bekommt ist das eine normale Kassenleistung.
Wenn nicht, eine Selbstzahlerangelegenheit und kostet so ca. etwas über Hundert € pro Spritze.