Hallo, ich bin neu hier und hoffe auf Antworten auf meine Fragen, weil ich mich etwas unsicher mit meiner Diagnose fühle.
Vor ca. einem halben Jahr ist mir aufgefallen, dass sich meine linke untere Rippe deutlich vorgeschoben hatte, das hatte ich meinem Hausarzt im Rahmen des Gesundheits-Check ups gezeigt. Er hat es abgetan und meinte, dass das schon immer so gewesen sein wird und mir nur bisher nicht aufgefallen. Das ist aber definitiv nicht der Fall.
Weitere Symptome die ich an mir festgestellt habe sind: leicht unangenehmes Ziehen in den Flanken, leichte Übelkeit, insbesondere nach dem Essen. Nicht wirklich schlimm, aber doch leicht beeinträchtigend.
Ich bin dann nochmals zum Hausarzt mit der Bitte das Ganze doch einmal abzuklären. Er hat eine kurze Tastuntersuchung gemacht, beim Vorbeugen einen leichten Rippenbuckel entdeckt und meinte es könne eine leichte Skoliose sein. Wenn keine gravierenden Beschwerden auftreten, müsste das weder wieter untersucht noch behandelt werden. Was nie schadet wäre Bewegung, da das das Mittel der Wahl gegen solche Probleme, die eben oft aus mangelnder Bewegung resultieren, wäre.
So weit so gut. Ich könnte damit eigentlich gut leben, da die Beschwerden tatsächlich nur leicht unangenehm und durchaus erträglich sind. Trotzdem habe ich ein ungutes Gefühl. Kann man mit einer einfachen Tastuntersuchung wirklich feststellen, dass nichts anderes dahintersteckt? Tritt plötzlich mit 40 eine Skoliose auf, von der man bisher nichts gemerkt hat? Passen die genannten Bauchbeschwerden zur Skoliose, also kann diese diese Auswirkungen haben?
Wenn ich es weiter untersuchen lassen möchte, müsste ich mir wegen des Hausarztprogrammes eine Überweisung zum Facharzt ausstellen lassen. Ich möchte nicht als Hypochonder dastehen, mein Hausarzt hat ja bereits die "Unbedenklichkeit" attestiert.
Vielen Dank schonmal im Voraus für Eure Einschätzung. Ich hoffe hier ist jemand der mir einen Rat geben und im Idealfall meine Bedenken zerstreuen kann.
Plötzlich Skoliose mit 40?
- Namor
- treues Mitglied

- Beiträge: 318
- Registriert: Sa, 07.03.2015 - 11:38
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: .
• Schmerzen (Steilst. Th7-Th11, HWS unklar)
• Rundrücken
• Depression
• Tinitus u. Trigeminus Neuralgie
• Befund -Ende 04/2015:
Kyph. 48° n. Stagnara
Sko. th 7° , lu 9° n. Cobb
Muskuläre Dysbalance - Therapie: .
• Destruktiven Sport abgebrochen
• Seit 01/2015 strecken und dehnen
• Rahmouni Korsett seit Ende 08/2015,
• Reha nach Schroth sobald KK Prozedere abgeschlossen und Termin gesichert ist.
• Ambulante Schroth KG seit Mitte 10/2015 - Wohnort: Raum Hildesheim
Re: Plötzlich Skoliose mit 40?
Hallo freesie 
Zu der Übelkeit kann ich nichts sagen, da ich schlichtweg keine Ahnung habe.
Aber auf zwei deiner Fragen möchte ich mal antworten.
Sehr viele Orthopäden dignostizieren dennoch durch simples Abtasten und Beschauung der Körperspannung.
Zu einer korrekten Diagnostik gehört immer ein Röntgenbild der gesammten Wirbelsäule von Vorne, sowie von der Seite mit vorgestreckten Armen.
Nur ein Röntgenbild zeigt die tatsächlichen Verformungen der Wirbel selbst, sowie mögliche andere bereits aufgetauchte Schäden.
Du solltest dir am Besten einen spezialisierten Facharzt suchen.
In diesem Forum sind einige aufgelistet.
Aber an für sich, beantworte ich diese Frage mit einem Nein.
Zumindest nicht plötzlich.
Allerdings halte ich es für möglich, dass du eine Skoliose seit Kindheit an hast, die sich in letzter Zeit verschlimmert hat.
Die Ursache für die Verschlimmerung wird in dem Fall vermutlich muskulärer Natur sein. Das würde mir erklähren, warum du die Veränderung "plötzlich" wahrnimmst. (Wobei sehr sehr viele Menschen die Deformationen tatsächlich lage Zeit ungewollt ignorieren.... So wie ich auch bei mir.)
Eine Veränderung deiner Wirbelform oder Aufbaus an sich, dürfte im ausgewachsenen Zustand ausgeschlossen sein.
Zu der Übelkeit kann ich nichts sagen, da ich schlichtweg keine Ahnung habe.
Aber auf zwei deiner Fragen möchte ich mal antworten.
Ganz klar: Nein ! Kann man nicht.freesie hat geschrieben:Kann man mit einer einfachen Tastuntersuchung wirklich feststellen, dass nichts anderes dahintersteckt?
Sehr viele Orthopäden dignostizieren dennoch durch simples Abtasten und Beschauung der Körperspannung.
Zu einer korrekten Diagnostik gehört immer ein Röntgenbild der gesammten Wirbelsäule von Vorne, sowie von der Seite mit vorgestreckten Armen.
Nur ein Röntgenbild zeigt die tatsächlichen Verformungen der Wirbel selbst, sowie mögliche andere bereits aufgetauchte Schäden.
Du solltest dir am Besten einen spezialisierten Facharzt suchen.
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Ich bin eine Privatperson und somit kein Facharzt. Deshalb lasse ich mich auch gerne eines Besseren belehren, falls ich denn total falsch liegen sollte.Tritt plötzlich mit 40 eine Skoliose auf, von der man bisher nichts gemerkt hat?
Aber an für sich, beantworte ich diese Frage mit einem Nein.
Zumindest nicht plötzlich.
Allerdings halte ich es für möglich, dass du eine Skoliose seit Kindheit an hast, die sich in letzter Zeit verschlimmert hat.
Die Ursache für die Verschlimmerung wird in dem Fall vermutlich muskulärer Natur sein. Das würde mir erklähren, warum du die Veränderung "plötzlich" wahrnimmst. (Wobei sehr sehr viele Menschen die Deformationen tatsächlich lage Zeit ungewollt ignorieren.... So wie ich auch bei mir.)
Eine Veränderung deiner Wirbelform oder Aufbaus an sich, dürfte im ausgewachsenen Zustand ausgeschlossen sein.
Niemand ist unnütz !!!
Man kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
Man kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
