Alternative Heilmethoden

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Klaus
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Klaus »

Fasopero hat geschrieben:Warum werden alternative Heilbehandlungen ohne zu hinterfragen derart verteufelt - sie sollten doch eigentlich eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin darstellen.
Das Problem ist die Schulmedizin, die bei Fehlstellungen zum großen Teil versagt, weil den entsprechenden "normalen" Orthopäden die Kompetenz fehlt. Ich wiederhole mich, das führt dazu, dass sich die Leute in ihrer Verzeiflung an jeden Strohhalm klammern und solche "alternativen Heilmethoden" unkritisch in Anspruch nehmen.
Und dann ist das eben keine Ergänzung zur wirklich kompetenten Behandlung !

Die Reaktionen hier zeigen ganz deutlich, dass man nicht den zweiten Schritt (ich nenne das mal sonstige Methoden) vor dem ersten (wirklich kompetente ärztliche Behandlung) machen sollte! Ich habe den Eindruck, dass alle geschilderten Fälle nicht beim Spezialisten waren, so wie das leider nun mal unbedingt notwendig wäre.

Wenn dieser erste Schritt erfolgslos bleiben sollte, kann man an andere Methoden denken und da ist alles erlaubt, was hilft. In erster Linie ist das aber die Schmerzbekämpfung, die durchaus durch suggestive Methoden beeinflussbar ist.
“Wir sind nicht nur für das verantwortlich was wir tun sondern auch für das was wir nicht tun”, Molière.
Das kann auch die nicht eingeleitete kompetente ärztliche Behandlung sein, weil die Wege sehr weit sein können.

Im übrigen musst Du verstehen, dass wir hier aufgrund von ähnlichen Berichten von "Heilern" sehr sensibel sind, weil sich hinterher doch eine indirekte Eigenwerbung herausgestellt hat. Und ich kann es nicht oft genug betonen, die Situation vieler frustrierter User ist ein guter Nährboden für kritiklose Annahme jeglicher Behandlung. Insbesondere, wenn man nicht aktiv werden muss, wie es z. Bsp. bei der Schroth KG der Fall ist.
Da kann man nicht anders, als zu warnen. Was die User, insbesondere die stillen Mitleser, daraus machen, bleibt trotzdem in der eigenen Verantwortung.

Gruß
Klaus
Fasopero
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Fasopero »

Hallo Klaus und alle anderen in diesem Gremium,
ich glaube schon, dass ein mündiger Patient durchaus in der Lage ist, kritisch für sich zu entscheiden, das gilt sowohl für die Schulmedizin als auch für die alternativen Heilmethoden.

Denn auch in der Schulmedizin sollte man nicht alles kritiklos hinnehmen und sich nicht von Vorurteilen beeinflussen lassen, sondern achtsam und unter Berücksichtigung aller Tatsachen den für sich richtigen Weg finden.

Sicher, es gibt leider viele Scharlatane - aber und das ist wichtig, es gibt auch "Heiler", die wirklich helfen können und wollen. Und diese sollten nicht mit den schwarzen Schafen - von denen es auch bei den Schulmedizinern sicher einige gibt - in einen Topf geworfen werden und gleich von vornherein abgelehnt werden.

Der mündige Patient sollte sich über ALLE Möglichkeiten, die sich ihm bieten, informieren und dann den für ihn denkbaren Weg gehen.

Dies war meine eigentliche Intention zu dem Aufruf in diesem Forum.

"Suche den Funken, der das Feuer Deiner Heilkraft in Dir entzündet." - Paracelsus

Grüße
Fasopero
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von skoliose-gondelsheim »

Fasopero hat geschrieben: Der mündige Patient sollte sich über ALLE Möglichkeiten, die sich ihm bieten, informieren und dann den für ihn denkbaren Weg gehen.
Hallo Fasopero,

meiner Ansicht nach sollte der mündige Patient den Weg gehen, der erfolgreich ist, denn denkbar ist vieles. Und es haben sich nun einmal recht wenige Methoden zur Skoliosebehandlung als erfolgreich erwiesen. Und sowohl als Forenbetreiber als auch als Therapeut ist man doch verpflichtet, denjenigen, die hier nach Auskunft fragen nur solche Methoden und Behandlungswege zu empfehlen, die auch Aussicht auf Erfolg haben, denkst du nicht auch?
Wie schon meine Vorredner schrieben suchen kranke Menschen gerne nach einfachen Methoden, um ihrer Erkrankung zu begegnen, das ist auch nur zu verständlich. Leider ist bei den meisten Erkrankungen Geduld, Beharrlichkeit und aktives Mitwirken vonnöten. Deshalb sollte man gerade solchen Heilsversprechen, wie du sie hier propagierst und die eine aktive Beteiligung der Betroffenen nicht mit einbeziehen auch erst einmal skeptisch gegenüber stehen.

Das heißt nicht, dass alle Beteiligten auch offen bleiben müssen für Neues und Überzeugendes. Meistens ist das Neue aber wenig überzeugend und das wirklich Überzeugende wird sich aufgrund seines Erfolges dann auch früher oder später durchsetzen, davon bin ich überzeugt.

LG
Karin
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Fasopero »

Hallo Karin,

ich habe keine Heilversprechen propagiert sondern von echten - nicht fiktiven - Fällen geschrieben.


"das wirklich Überzeugende wird sich aufgrund seines Erfolges dann auch früher oder später durchsetzen"

Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.

Erfolg in diesem Fall = HEILUNG wird überzeugen und sich durchsetzen - sei es in der Schulmedizin oder in der traditionellen Heilkunst, den alternativen Heilmethoden.

Es bleibt nichts mehr zu sagen.
Fasopero
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Alex_activitas
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Alex_activitas »

Fasopero hat geschrieben:ich habe keine Heilversprechen propagiert sondern von echten - nicht fiktiven - Fällen geschrieben.
(...)
Es bleibt nichts mehr zu sagen.
Fasopero
Gerade, wenn man sich mit der Diagnose "Skoliose/Hyperkyphose" etc. auskennt, weiss man, wie schwierig eine Erfolgsstory, wie von Dir beschrieben erreicht werden kann.
Daher ist eine Skepsis hier sher gut nachzuvollziehen.

Du hast ja leider meine Nachfrage nicht beantwortet, ob Du selber auch in irgendeiner Form von einer chronischen Erkrankung betroffen bist. Und Dich somit auch in die Situation der PatientInnen hineindenken kannst.

Ich bin offen für Behandlungsmethoden, wenn sie erfolgversprechend sind. Jedoch möchte ich sie auch gerne nachvollziehen können und reine "Heiler"-Therapien halte ich für fragwürdig.
Nein, nicht aus dem Bauch heraus, sondern aufgrund konkreter (!) Erfahrungen damit.

In meinen Augen bleibt noch viel zu sagen, denn Du machst es Dir zu einfach, wenn Du hier etwas propagierst und dann aber beleidigt und entsetzt wieder abhaust, wenn nicht die von Dir erhoffte Antwort/Reaktion kommt.
Denn auch dieses Verhalten zeugt nicht gerade von Offenheit anderen Dingen gegenüber.

Gruß,
Alex
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Fasopero »

Hallo Alex,
ich habe keinesfalls die Absicht, beleidigt und entsetzt wieder "abzuhauen", aber ich merke die totale Ablehnung, wobei ich natürlich - wie schon gesagt- durchaus auch die Skepsis verstehe.

Aber wir haben nunmal konkrete (!) Erfahrungen gemacht , die uns begeistert haben und wir uns danach eben sehr mit der Materie Traditionelle Heilkunst - alternative Heilmethoden befasst haben.

Wobei keinesfalls die Schulmedizin infrage gestellt werden soll - das wäre absurd - eine energetische Behandlung z. B. kann nicht unbedingt in jedem Krankheitsfall ein Ersatz für notwendige medizinische Behandlungen sein. Sie kann Ergänzung sein.

Auch in meinen Augen gäbe es noch viel zu sagen, aber mit Ausnahme von Dir, hat keiner bisher in diesem Forum wirkliches Interesse gezeigt nur sofortige Ablehnung und Unterstellung.

Deine Frage nach einer chronischen Erkrankung verstehe ich nicht ganz - denn auch dann, wenn man nicht direkt selbst betroffen sein sollte, kann man sich doch durchaus in die Lage der betroffenen Mitmenschen versetzen. Wenn ich das nicht könnte, würde ich mich doch nicht so mit diesem Thema befassen.

Ich habe mir auch keine besonderen Antworten/Reaktionen erhofft, wir waren von den Erfolgen - nicht nur auf dem Gebiet der Skoliose - begeistert und wollten nur einen Gedankenanstoss geben.

Gruß
Fasopero
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Kaffeetrinker »

Ich habe mir nun die Mühe gemacht und gegoogeld.....

Muss sagen toll, die meisten bieten Fernheilung an per Telefon, ich bin begeistert ;D
Sogar Haustiere machen die meisten mit, Kosmetikstudios die das auch können wow bin begeistert^^
Und Beinlängendifferenzen können weggelichttunnelt werden, wow......


Welche "Erfolge" da noch wären was mit der FEHLSTELLUNG der WS zu tun hat würde mich doch mal brennend interessieren.Vermutlich wars doch eher ne Fehlhaltung....


Wie schonmal gesagt ich stelle mich freiwillig KOSTENLOS zur Verfügung, dananch darf sie mit dem "Erfolg" bei mir Werbung betreiben.
Fasopero
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Fasopero »

Hallo Alex,
hier siehst Du, was ich meine.
Gru´ß
Fasopero
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Alex_activitas
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Alex_activitas »

Fasopero hat geschrieben:Deine Frage nach einer chronischen Erkrankung verstehe ich nicht ganz - denn auch dann, wenn man nicht direkt selbst betroffen sein sollte, kann man sich doch durchaus in die Lage der betroffenen Mitmenschen versetzen. Wenn ich das nicht könnte, würde ich mich doch nicht so mit diesem Thema befassen.
Nein, wenn man nicht direkt davon betroffen ist (sei es als selbst erkrankte Person oder auch als z.B. Therapeut, der mit sehr vielen betroffenen Personen tagtäglich zu tun hat), kann man sich eben nicht in die Verzweiflung und in der "den-letzten-Strohhalm-greifen" (und bezahlen) hineinversetzen.

Die Ablehnung, auf die Dein vages Statement hier trifft zeugt einfach auch davon, wie viele negative Erfahrungen mit sogenannten "alternativen Heilmethoden" gemacht wurden. Überwiegend negative und somit doppelt teuer bezahlte Efahrungen. Denn zum finanziellen Verlust, der erlitten wurde kommt auch noch der Zeitverlust, in welcher eine andere Therapie hätte stattfinden können und - nicht zu verachten - die Frustration durch den ausgebliebenen Heilerfolg.

Du selbst hast kein Heilsversprechen abgegeben, da gebe ich Dir absolut recht.
Nur implimentiert Dein Posting, dass das von Dir angeprochene Verfahren eine Heilung bringen kann. Schliesslich hat es das ja bei der Tochter Deiner Freundin gebracht.
Wir wissen aber nicht, welche Skoliosewerte die Person tatsächlich hatte. Wer diese gemessen hat mit welchem Verfahren (leider gibt es auch in diesem Bereich - auch in der Schulmedizin - noch abenteurliche Messergebnisse....). Ob es tatsächlich eine idiopathische Skoliose war oder eine skoliotische Fehlhaltung.
Und und und....
Dies sind nunmal Informationen, die man braucht, um Behandlungsergebnisse richtig einordnen zu können. Das hat noch nichts zu tun mit irgendeinem wissenschaftlichen Nachweis. Davon ist das meilenweit entfernt.
Aber wenn man sich auf etwas einlassen will, möchte man schon wissen, womit man es zu tun hat.

Ein "Heiler" hat auch einer meiner Patientinnen Bilder gezeigt von einer seiner "Patientinnen", die vor seiner Behandlung mit MS im Rollstuhl saß und hinterher angeblich frei gehen konnte. Solche "wahren Patientengeschichten" sollen genau das bewirken, dass die Betroffenen bereit sind, sich auf die "neue Methode" einzulassen. Auch, wenn sie viel Geld kostet. Auch, wenn gar nicht klar ist, ob sie tatsächlich greift.

Mal ganz abgesehen davon, dass diese Sache mit "vorher-nachher-Bildern" im medizinischen Bereich nicht zulässig ist...
Aber das steht wieder auf einem anderen Blatt.

Es freut mich sehr, wenn der Tochter Deiner Freundin geholfen werden konnte. Das sei ihr unbelassen.
Wenn die Therapie sich tatsächlich durchsetzen wird, werden wir in nicht allzu ferner Zukunft sicher von ihr hören. Denn eine so gute Therapie wäre für nahezu 100% aller Skoliose- und Hyperkyphose-PatientInnen ein Segen.

Wir werden sehen.

Gruß,
Alex
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Klaus
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Klaus »

von Fasopero an Alex gerichtet
Fasopero hat geschrieben:Auch in meinen Augen gäbe es noch viel zu sagen, aber mit Ausnahme von Dir, hat keiner bisher in diesem Forum wirkliches Interesse gezeigt nur sofortige Ablehnung und Unterstellung.
Also was auch mich betrifft, kannst Du das wirklich nicht behaupten, wenn Du Dir meine Kommentare richtig durchliest.
z.Bsp. der Hinweis auf die richtige Reihenfolge der Behandlungsmöglichkeiten.
ich habe keinesfalls die Absicht, beleidigt und entsetzt wieder "abzuhauen", aber ich merke die totale Ablehnung, wobei ich natürlich - wie schon gesagt- durchaus auch die Skepsis verstehe.
Totale Ablehnung und Skepsis sind unterschiedliche Dinge und ich bin genauso wie Alex und Karin einfach ganz sachlich kritisch (also auch offen) und aus unterschiedlichen Erfahrungen heraus aber skeptisch.
Und für mich gilt das insbesondere vor dem Hintergrund, dass es in allen Fällen offenbar vorher keine kompetente ärztliche Behandlung beim Spezialisten gegeben hat. Eine Fehlhaltung hätte da z. Bsp. einen schnelleren Erfolg gebracht, als eine Fehlstellung.
Ich habe mir auch keine besonderen Antworten/Reaktionen erhofft, wir waren von den Erfolgen - nicht nur auf dem Gebiet der Skoliose - begeistert und wollten nur einen Gedankenanstoss geben.
Mit dieser nicht erhofften Reaktion muss jeder leben, der "alternative Heilmethoden" hier einbringt, insbesondere wenn das Thema "Heiler" im Forum schon sehr oft durchdiskutiert wurde. Es ist also nichts Neues und schwarze Schafe mit sozusagen "weißen" Schafen zu vergleichen, bringt da grundsätzlich auch nicht weiter.

Der Gedankenanstoss ist angekommen, er war etwas ausführlicher als sonst und in der Tat, auch die stillen Leser können sich ein eigenes Bild machen.

Gruß
Klaus
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von domomoe »

hallo fasopero,

Auch ich habe die Erfahrung gemacht! dass! wenn man einen Erfolg mit einer alternativen Heilmethode postet! es irgendwie hier in diesem Forum keinen Interessiert.
meine Tochter ist bei Dr. Hoffmann Patientin, also nicht bei irgendeinem Orthopäden.
da sie schon in der op-Indikation war, sich aber mehr oder weniger gegen das Korsett sperrte, hatten wir nichts zu verlieren, als eine Freundin anbot unsere Tochter nach HNC zu therapieren.
jetzt beim Röntgen wurde 24 Grad (Dr.Hoffmann) gemessen . Februar 2013: 47!
Allerdings BWS schlechter. jetzt 21 Grad (2013: 18Grad)
Wir beten, dass es noch besser wird oder auf alle Fälle stabil bleibt.

Liebe Grüße domomoe
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Klaus
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Klaus »

Hallo domomoe,
da sie schon in der op-Indikation war, sich aber mehr oder weniger gegen das Korsett sperrte, hatten wir nichts zu verlieren, als eine Freundin anbot unsere Tochter nach HNC zu therapieren.
jetzt beim Röntgen wurde 24 Grad (Dr.Hoffmann) gemessen . Februar 2013: 47!
Allerdings BWS schlechter. jetzt 21 Grad (2013: 18Grad)
Seit Februar 2013 gibt es keine andere Therapie, als HNC ?

Gruß
Klaus
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Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von domomoe »

Hallo Klaus,

Ab April 2013 Korsett, Kg nach Schroth, Mai 13 bad Sobernheim, Ostheopathie, HNc.

Ab Juli habe ich aufgegeben mir den Mund fusselig zu reden, hatte auch Angst, dass der Druck, den wir machen, die Skoliose noch verstärkt. Juli 13 meinte Dr. Hoffmann es sei schlechter geworden
(Grundlage 3-D-Wirbelsäulenvermessung).
Ab Sommer 13 hat unsere Tochter das Korsett nur ncoh nachts angezogen, und dann meist nach 2-3 Stunden im Schlaf ausgezogen. Ich hatte grosse Angst, schadet es mehr als dass es nutzt, bei den wenigen Stunden? EinSchloss (Vorschlag Rahmouni) wollte sie nicht.
Ab 9/13 noch 1x Woche KGG

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Força
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Diagnose: 56 ° th.l Skoliose sowie 60° Hyperlordose und 1° Kyphose ^^
Therapie: seit '12 cctec Erwachsenenkorsett, viel Kombi von Physio beim Therapeuten als auch daheim.

Re: Alternative Heilmethoden

Beitrag von Força »

hm, also ich hab jetzt nich das Gefühl dass ich gedisst werde weil ich hauptsächlich Osteopathie mache und nur zu Hause paar Physioübungen, die dafür relativ regelmäßig. Ich hab eher das Gefühl das manche Betroffene etwas lahm sind, rumjammern dass sie nich genügend Physiotherapie verschrieben bekommen aber sich nicht die Hilfe holen die ihnen zusteht weil sie das Gesundheitssystem nicht optimalst für sich nutzen sondern sich auf Ärzte und Physios verlassen. Auch die Korsettanschulung - naja - sie ist sauhart, aber machbar wenn man die Prios etwas anders setzt bzw setzen kann. Ich möchte hier aber niemandem zu nahne treten, jeder eben wie er kann bzw. möchte. Es kostet sicherlich sehr viel Kraft den für sich richtigen Therapieweg zu finden. Es kommt auf so vieles drauf an. Wieviel bin ich gewillt zu kämpfen? Sowohl mit Korsett und Physiotherapie als auch im Bezug auf Ärzte, Krankekassen. Wieviele Oasen schaffe ich mir, wieviele Ressourcen habe ich überhaupt um mir das alles peu a peu zu erarbeiten? Wie ernst schaffe ich meine Krankheit/Einschränkung zu nehmen? Kann ich sie überhaupt annehmen? Denn nur dann kann ich vernünftig mit ihr umgehen.. Wieviel Selbstbewusstsein bzw. Selbstständigkeit habe ich (mitbekommen)? All das sind Faktoren die ja mit reinspielen ob eine Therapie Erfolg hat oder ob sie einen zerfleischt. Denn wenn z.B. die Skoliose immer schlimmer wird - wie geht man dann damit um? Welche Ziele setzt man sich? Wie verliert man auch nach Jahren nicht den Mut? Auch ich hatte ein paar Jahre in denen ich nicht mehr konnte/wollte, weil ich so entmutigt war. Erst mit Mitte Zwanzig schaffte ich es wieder für mich einzustehen, nicht mehr zuverdrängen (Immerhin 5-6 Jahre tat ich das!) Und erst da konnte ich einen für mich guten Weg finden, verschiedenes ausprobieren und abwägen .. und zum Ziel finden. Es hilft ja auch nicht jedes Medikament bei jedem...so ist das auch bei der Therapie denke ich. Besonders wenn auch noch andere Sachen dazukommen. Es gibt keine allgemein gültige Regel.

Ich habe das Forum in den letzten Jahren als sehr ehrlich und offen empfunden. Nur wenn ich zb berichte was ich für Therapien mache, dann sollte ich das vielleicht auch mit Zahlen und Berichten und am Besten auch mit Bildern belegen können, im Forum aktiv sein. So nur entsteht Glaubwürdigkeit und nur so denke ich macht es Sinn andere zu entmutigen das auch mal auszuprobieren... Früher brachten sich viel mehr Leute ein, berichteten ausführlich. Das fehlt leider in den letzten Jahren wie ich finde. Und wenn einer was postet, dann reagieren andere gar nicht mehr groß was auch nicht wirklich ermutigt. Ansonsten hat man viele Leute die zu faul sind das Forum nach alten Beiträgen zu durchforsten und so entstehen zig Threads mit den selben Fragen und Antworten aber leider wenig Austausch über langfristigen Verlauf und Therapieerfahrungen.
Wenn jemand nach Registrierung nur dreimal von den Wahnsinnsmethoden berichtet die bei ihm angeblich geholfen haben, sich sonst nie einbringt oder andere Therapieformen nicht kennt - dann kann und möchte ich diese Person nicht ernst nehmen. Nur logisch, oder?

An die die es nicht tun daher: Postet also doch einfach mehr und ausführlicher, auch wenn ihr davon gerade nix "rausbekommt". Traut euch! Bringt die Kraft auf zurückzugeben :)
An die die es tun: Bitte macht weiter, traut euch, seid aktiv und lasst uns einen super Austausch ermöglichen, auch im Detail von alternativen Heilmethoden bei spezifischen Krümmungsmustern, Lebesumständen...auch in Bildern! All das muss man ja meist wissen um sich ein Bild zu machen, um uns zu überzeugen :)
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