Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

nee, in die Aufnahme werde ich definitiv nicht fahren. war auch nur die eine Nacht so extrem schlimm, da hab ich echt kaum noch Luft bekommen.
ich versteh halt nicht weshalb mir plötzlich der rippenbereich so wehtut. wäre es auf der linken seite hätte ich echt gedacht, dass ich einen Herzinfarkt habe.
Lady S
Profi
Profi
Beiträge: 1589
Registriert: Mo, 10.06.2002 - 00:00
Geschlecht: weiblich
Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr.
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Wohnort: Nähe Stuttgart

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Lady S »

Ich kann Dich gut verstehen!
Schau doch mal nach, ob Deine Krankenkasse irgendeinen Service bietet, dass sie für Dich
Termine bei Fachärzten machen - so kommst Du vielleicht schneller zu Deinem MRT-Termin.
Oder vielleicht macht Dein Hausarzt das für Dich?

Schau zu, dass Du in der Zwischenzeit eine vernünftige Schmerztherapie bekommst! Kurzfristig kann man durchaus auch mal schwerere Hämmer nehmen! Wie ist Dein Ibu denn dosiert und wieviel sollst Du nehmen?
Vor allem sollte man bei starken Schmerzen die Schmerzmittel eigentlich kontinuierlich nehmen und nicht erst dann, wenn es unerträglich wird. Hat Dein Arzt Dir dazu was gesagt?

Ansonsten kannst Du mal ausprobieren, was den Schmerz lindert - Kälte, Wärme, eine bestimmte Haltung, Entspannung, leichte Bewegung wie Spazierengehen, Dehnung,...

Alles Gute und Grüsse,
Lady S
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

Der Arzt hat mir diese Tetrazepam gegeben, durch die könnte ich nachts angeblich schlafen, ist aber leider nicht so. mein Körper reagiert sowieso kaum auf Tabletten.
dann hat er mir noch ibuprofen 600 aufgeschrieben, die soll ich erstmal nehmen und mich nochmal vorstellen wenn es nicht besser wird.

wärme tut mir gut aber sobald ich mich bewege tut es weh. wenn ich den müll ausbringen oder im keller Wäsche mach, dann bin ich danach total kurzatmig. laufen tut weh, besonders morgens nach dem aufstehen aber auch beim einkaufen im Supermarkt. es fühlt sich an als hätte ich einen 5kg Rucksack auf der brust. beim reiten (ich habe ein pferd) tut es aber komischerweise nicht mehr weh als beim laufen und danach auch nicht.

ich schluck jetzt seit 10 Tagen täglich schmerzmittel, gesund kann das doch nicht sein.

achja, der arzt sagte noch dass er wenn es nicht besser wird blutabnehmen und nach den Entzündungswerten gucken will
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

Hallo an alle,

ich habe gestern Abend mal versucht Fotos von meinem Rücken zu machen, ist alleine leider etwas schwierig aber ich freue mich trotzdem über Meinungen
Dateianhänge
20130110_212020.jpg
20130110_212020.jpg (29.11 KiB) 10196 mal betrachtet
20130110_212031.jpg
20130110_212031.jpg (24.78 KiB) 10196 mal betrachtet
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15230
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Klaus »

Hallo Cindyrella,

zunächst mal muss man sagen, dass man wegen der Schmerzen nun überhaupt keine Aussage anhand von Fotos machen kann.

Die Fotos bestätigen für mich nur die festgestellte 59 Grad Hyperkyphose und den meist auch vorhandenen "Gegenschwung" in Form einer Hyperlordose (Hohlkreuz).

Gruß
Klaus
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

danke für die Antwort.
ich habe die Fotos auch nur so reingestellt. ich weiss, dass hier keiner anhand von Fotos schmerzdiagnosen stellen kann.
ich bin sooo froh wenn ich endlich diesen verdammen MRT Termin hinter mir habe.
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

Mich quält da noch eine Frage...
Ich habe am Wochenende das komplette Forum durchstöbert und oft gelesen, dass eine stationäre Reha bei sehr vielen abgelent wurde. Teilweise auch bei Leuten die einen hohen Grad an Verkrümmung haben.

Da ich ja "nur" eine Kyphose von 59 und eine geringfügige Skoliose habe frage ich mich jetzt natürlich weshalb eine Reha bei mir genehmigt werden sollte (Krankengymnastik habe ich mehrere hinter mir und Dr. Hoffmann meinte, dass ich es jetzt erstmal gut sein lassen soll), da dort evtl. mehr geschädigt als geholfen wird.
Fakt ist, dass ich täglich Schmerzen habe aber ich befürchte, dass das die Krankenkasse nicht interessiert.
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15230
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Klaus »

Cindyrella hat geschrieben:Da ich ja "nur" eine Kyphose von 59 und eine geringfügige Skoliose habe frage ich mich jetzt natürlich weshalb eine Reha bei mir genehmigt werden sollte
Also eine Hyperkyphose muss grundsätzlich genauso ernst genommen werden, wie eine Skoliose.

Der Normalwert einer natürlichen Kyphose liegt bei 25-40 Grad.
Mit 19 Grad darüber bist Du eindeutig in der Indikation für eine REHA. Insbesondere, weil Schmerzen vorhanden sind!
Es gibt natürlich Leute, die haben selbst bei höheren Graden keine Beschwerden und werden die möglicherweise auch nie bekommen. Aber selbst da würde man doch wohl nicht warten wollen, bis doch Schmerzen kommen.

Aber bei Dir hängt das doch noch vom Ergebnis des MRT ab, was noch Ursache der Schmerzen sein könnte. Die waren doch laut Dr. Hoffmann ungewöhnlich für Deine Situation o.ä. Warum sollte er also vorher bereits eine REHA verordnen?

Gruß
Klaus
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

Mir hat er es so erklärt:

MRT will er machen um die Weichteile und Knorpel sehen zu können, die sieht man beim reinen röntgen nicht.
Eine Kyphoskoliose hab ich ja definitiv und dazu meinte er, dass ich mit dem MRT Befund wieder kommen soll (mir nicht zu lange Zeit lassen soll) und er mir dann viel anbieten kann, z.B eine stationäre Reha, damit ich die richtigen Übungen verinnerlichen kann.

Seitdem ist für mich eigentlich klar, dass eine Reha unabhängig vom MRT Befund beantragt wird (also im laufe diesen Jahres).
Dass die Schmerzen ungewöhnlich für eine Kyphoskoliose sind hat er nicht gesagt aber er möchte durch den MRT einfach eine andere Erkrankung ausschließen.
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15230
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Klaus »

Eine Kyphoskoliose hab ich ja definitiv und dazu meinte er, dass ich mit dem MRT Befund wieder kommen soll (mir nicht zu lange Zeit lassen soll) und er mir dann viel anbieten kann, z.B eine stationäre Reha, damit ich die richtigen Übungen verinnerlichen kann.
Ja eben.
Seitdem ist für mich eigentlich klar, dass eine Reha unabhängig vom MRT Befund beantragt wird (also im laufe diesen Jahres).
Also warum sollte eine von Dr. Hoffmann beantragte REHA abgelehnt werden. Der kennt sich da gut aus und im Fall des Falles gibt es auch eine Widerspruchsmöglichkeit. Denk doch mal bitte positiver, es gibt jede Menge Maßnahmen, die Du anfangs überhaupt nicht erwähnt hast:
Eine konkrete Behandlungsmöglichkeit hat er nicht genannt, ich habe auch von anderen gehört, dass sie Bröschüren erhalten haben, das habe ich auch nicht.
Meine Mutter war bei dem Gespräch dabei, sie kann sich auch an keine Behandlungsmöglichkeiten/Empfehlungen erinern.
Dass die Schmerzen ungewöhnlich für eine Kyphoskoliose sind hat er nicht gesagt aber er möchte durch den MRT einfach eine andere Erkrankung ausschließen.
Zumindest war aber die Rede von:
unklare Beschwerden bei kyphoskoliose. danach wieder nach leonberg
Das wird nicht bei jedem so sein, der mit Beschwerden dort hinkommt.

Gruß
Klaus
minimine
Co-Admin
Co-Admin
Beiträge: 6145
Registriert: So, 17.02.2008 - 13:21
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose
Therapie: 3x Reha (2005, 2007, 2009),
Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015
Kontaktdaten:

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von minimine »

Hallo Cindyrella,
MRT will er machen um die Weichteile und Knorpel sehen zu können, die sieht man beim reinen röntgen nicht.
vielleicht will er Bandscheibenschäden bei dir ausschließen, das sieht man nicht auf dem Röntgenbild sondern nur mittels MRT.
Eine Kyphoskoliose hab ich ja definitiv und dazu meinte er, dass ich mit dem MRT Befund wieder kommen soll (mir nicht zu lange Zeit lassen soll) und er mir dann viel anbieten kann, z.B eine stationäre Reha, damit ich die richtigen Übungen verinnerlichen kann.

Seitdem ist für mich eigentlich klar, dass eine Reha unabhängig vom MRT Befund beantragt wird (also im laufe diesen Jahres).
So ganz unabhängig vom MRT würde ich die Reha nicht sehen, da evtl. der Rehaort davon abhängig ist.
Es ist die ganz normale Abfolge, dass zunächst eine genaue Diagnose erfolgt und dann erst die Behandlung. Es würde dir ja nichts nützen, wenn du jetzt z.B. eine Schroth-Reha beantragst, weil du nur die Kyphoskoliose im Blick hast, du dann aber wegen Bandscheibenproblemen und starken Schmerzen nichts von der Reha hast, weil es schlichtweg zu viel ist. Also besser vorher alles abklären lassen und dann je nach Diagnose die Art der Reha wählen.
LG
Minimine

Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

So ihr Lieben,

heute war also mein lang ersehnter Termin. Allerdings wurde nur die LWS aufgenommen, die BWS machen sie erst am 22.2.13.

Hier der Befund von heute. Vielleicht kann jemand übersetzen :-)

Der Arzt hat noch kurz mit mir gesprochen und meinte, dass das für mein Alter nicht normal ist. Er hat mir die Bandscheiben gezeigt (weiß). Tja, an einer Stelle war es bei mir nur schwarz anstatt weiß. Also quasi keine Bandscheibe mehr vorhanden.

Auf die BWS bin ich echt gespannt, denn da hab ich momentan eindeutig heftigere Schmerzen als in der LWS
Dateianhänge
SDrucker C213020509000.pdf
(265.21 KiB) 921-mal heruntergeladen
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

Hallo alle Zusammen,



bevor ich nächste Woche Mittwoch (27.2.) meinen 2. Termin bei Dr. Hoffmann habe, möchte ich euch hier einen aktuellen Zwischenstand mitteilen:



Vom 10. auf 11.2 wurde ich mitten in der Nacht wegen unglaublicher Rippenschmerzen wach. Diesmal die linke Seite. Die Schmerzen waren so heftig, dass ich glaubte einen Herzinfarkt zu haben. Es halfen weder Diclofenac, noch Paracetamol oder Ibuprofen.

Morgens rief ich bei einem Arzt anu nd bekam für den nächsten Tag (er war aucf einer Fortbildung) einen Termin.

Nach einer 2. schlaflosen Nacht saß ich froh und erleichtert Dienstag Morgen im Wartezimmer. Ich ahnte noch nicht was mich die darauf folgenden Tage erwarten sollte.

Nach einer kurzen Unteruchung und befragung war der "Arzt" der Überzeugung es seien die NErven die vom rücken Richtung Brust laufen. Gegen die Schmerzen verschrieb er mir Tramadol und ich solle begleitend noch Tetrazepam nehmen. Brav wie ich bin hab ich das dann abend gemacht.

Am nächsten morgen konnte ich vor lauter Schwindel und Übelkeit nicht aufstehen. Ich habe mich den ganzen Vormittag übergeben, habe gezittert und alles hat sich gedreht.

Wie ich mittags von einem anderen Arzt erfuhr vertragen sich diese beiden Tablettenarten überhaupt nicht und ich hatte eine leichte Vergiftung.

Die nächsten 3 Tage hatte ich also zusaätzlich zu den Schmerzen noch Schwindel, Übelkeit und keine Kraft für die einfachsten Dinge.



Als es mir halbwegs bessser ging fuhr ich zu einer anderen Ärztin, diese diagnostizierte Intercostalneuralgie und schrieb mir eine Überweisung zum Ortophäden.

Zum Glück erhielt ich direkt für nächste Woche einen Termin in Leonberg. Moren bin ich beim MRT der BWS und Leute ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich mich auf Dr. Hoffmann freue.



Die Schmerzen einer Intercostalneuralgie wünsch ich selbst meinem shclimmsten Feind nicht.
Odyssina
Newbie
Newbie
Beiträge: 44
Registriert: Sa, 16.02.2013 - 16:55
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Mb.Scheuermann Hyperkyphose 75 Grad
BWS Prolaps Th5/6 und Th10/11
Therapie: orthopädische Reha 2012, KG, Korsett Cctec seit 2013

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Odyssina »

Hallo!
Wenn alle ambulanten therapeutischen Mittel ausgeschöpft sind,ist mit Sicherheit eine stationäre Reha angezeigt,auch wenn deine Erwerbsfähigkeit durch die Schmerzen stark gefährdet ist. Hast Du kein Schmerzkorsett ?
Gruß odyssina
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

Hallo odyssina,

ein Schmerzkorsett habe ich nicht, habe die Diagnose Intercostalneuralgie ja auch erst seit einigen Tagen. Nach ca. 7-8 Tagen sind diese furchtbaren schmerzen bisher (ich hatte es innerhalb von 9 Wochen 2x) von alleine verschwunden.
Ich kann nicht verstehen, dass keine Schmerzmittel wirken, sogar Tramadol oder Muskelentspanner zeigen keinerlei Wirkung.

Zudem habe ich das Gefühl, dass mich die meisten Ärzte nicht ernst nehmen, geschweigedenn die Arbeitskollegen/Chef.

Der Arzt hat mir letzte woche noch blut abgenommen und festgestellt, dass der Entzündungswert erhöht ist.
Den Laborbericht habe ich heute abgeholt und nehme ihn am Mittwoch mit nach Leonberg zu Dr. Hoffmann.
Benutzeravatar
Kaffeetrinker
Profi
Profi
Beiträge: 1559
Registriert: Mi, 07.10.2009 - 18:46
Geschlecht: männlich
Diagnose: Hyperkyphose
Stand 2010----74°
Stand 2013----74° (ohne mein zutun)
Gut gehalten :)
Therapie: Korsetttherapie abgebrochen,
Reha BaSa 02/03 2014
es war geil und vermiss die Leute echt :) (und die Quälerei^^)
Wohnort: Südpfalz

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Kaffeetrinker »

Cindyrella hat geschrieben: Gegen die Schmerzen verschrieb er mir Tramadol und ich solle begleitend noch Tetrazepam nehmen. Brav wie ich bin hab ich das dann abend gemacht.

Am nächsten morgen konnte ich vor lauter Schwindel und Übelkeit nicht aufstehen. Ich habe mich den ganzen Vormittag übergeben, habe gezittert und alles hat sich gedreht.

Wie ich mittags von einem anderen Arzt erfuhr vertragen sich diese beiden Tablettenarten überhaupt nicht und ich hatte eine leichte Vergiftung.

Hmmm also ich habe mit dieser Tablettenkombi keine Probleme, sogar null Anzeichen irgendwelcher Probs, aber jeder reagiert ja anders, immer wieder verwunderlich wie der menschliche Körper verschieden reagiert......
Bei mir hilft mittlerweile im Alltag zuhause Tramadol 300mg unter Belastund kommen die Schmerzen wieder aber nicht ganz so heftig.

hatte vorher Tillidin und das half garnix und hatte die ersten Tage Übelkeit mit Erbrechen bis sich der Körper an das Medikament gewöhnt hat.



Ich hatte früher auch mal Intercostalneuralgie 5 Tage lang bis ich mich mal irgendwie komisch verrenkte und weg war es......
Laut Wikipedia gibts ja verschiedene Ursachen, ich wünsche dir alles Gute dass es schnell gefunden wird und vor allem dann Schmerzfreiheit.......
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

Ich hoffe, dass man bei den MRT Aufnahmen der BWS die Ursache findet und dann ruht meine ganze Hoffnung auf Dr. Hoffmann
Odyssina
Newbie
Newbie
Beiträge: 44
Registriert: Sa, 16.02.2013 - 16:55
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Mb.Scheuermann Hyperkyphose 75 Grad
BWS Prolaps Th5/6 und Th10/11
Therapie: orthopädische Reha 2012, KG, Korsett Cctec seit 2013

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Odyssina »

Liebe cindyrella,

die Schmerzen einer Intercostalneuralgie kenne ich und sind wirklich Hammer,mir haben Schmerzinfusionen täglich eine Woche sehr gut geholfen.

Gruß odyssina
Cindyrella
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 57
Registriert: Mo, 22.02.2010 - 11:27

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von Cindyrella »

Hallo Leute,

war ja heute beim MRT, hier der Befund:

Morbus Scheuermann mit Irregularitäten der Abschlussplatten im mittleren Abschnitt der BWS, hier teils minimale Retrospondylose.
nady
Newbie
Newbie
Beiträge: 36
Registriert: Mo, 14.05.2012 - 09:22
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Kyphose 48°, altersmäßig ausgeprägter M. Scheuermann, Keilwirbel, Begleitskoliose, chronische Schmerzen etc.
Therapie: Rahmouni Korsett seit 06/12.(wird nicht mehr getragen) Reha in Bad Sobernheim 08/12
Wohnort: Pfalz

Re: Kyphose, wie schlimm ist es wirklich?

Beitrag von nady »

Hallo.

Wann hast du wieder Termin bei Dr. Hofmann?
Du hast aufgrund des Scheuermanns (wachstumsstörung der wirbelkörper in der Jugend) bereits degenerative veränderungen an deiner Wirbelsäule, Osteochondrose (Abnutzungen) kannst morbus scheuermann googeln.
mir hat Dr. Hoffmann eine Reha vorgeschlagen und ein Korsett. Reha hab ich gleich genehmigt bekommen. Und das Korsett hab ich erst nach zweitem Widerspruch komplett bezahlt bekommen, hab schon gar nicht mehr damit gerechnet, nach fast 10 monaten. hab es aber schon vorher anfertigen lassen.
Die Rippenschmerzen kenne ich mittlerweile auch. Vor paar tagen wars noch schlimm, jetzt gehts.
Ich bekomm momentan meine schmerzen nicht wirklich in den griff, aber jeder körper ist anders. Ich drücke dir die daumen, dass du in eine reha kommst, es ist sehr schön dort, und ein korsett bekommst. Du lernst sehr viel während dieser zeit!

lg nady
Antworten