Mein Benutzername lässt ja schon darauf schliessen, dass ich nicht mehr zur jungen Fraktion zähle.
Ich bin 58 Jahre und mir ist erst seit kurzer Zeit bewusst, dass meine vielen Beschwerden nicht nur mit alterstypischen Degenerationen zu tun haben können.
1994 hatte ich meinen ersten Bandscheibenvorfall, der operiert wurde. Seit dieser Zeit bin ich keinen Tag mehr beschwerdefrei gewesen...aber es ist schon erstaunlich, wie schnell man lernt, mit Schmerzen zu leben. Wenn's mal wieder zu arg wurde, gab's halt Cortison-Spritzen und andere Massnahmen, die auch immer ein Weilchen alles erträglicher machten.
Dann kam aber die Zeit der Schübe. So empfand ich es jedenfalls und ich fing an, meine Befunde und Diagnosen zu durchforsten und sie mir (dank Internet) zu übersetzen. Da las ich zum 1.Mal von meiner grossbogigen Torsions-Skoliose. In dieser Zeit fand ich Euch und kam aus dem Staunen und Mitgefühl gar nicht mehr heraus. Ich schäme mich fast, dass ich bisher eine Skoliose-Erkrankung so extrem unterschätzt hatte.
Also, lange Rede, kurzer Sinn...nachdem ich keine zufriedenstellenden Antworten von meinem Orthopäden, bzw. Neurochirurgen erhielt, nahm ich nun endlich die Geschichte selbst in die Hand, rief in Bad Sobernheim an und bekam für April 2013 einen Termin zur ambulanten Sprechstunde bei Dr. Verres.
Ich hoffe von ganzem Herzen, dass er mir nicht sagt, ich wäre bereits zu alt für eine Skoliose-Therapie.
Euch alles Liebe
Seniorin


und einen guten Austausch hier im Forum.
