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 Betreff des Beitrags: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 02.08.2012 - 19:31 
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Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose 4B rechts, LWS 60°, BWS 40°, Wirbeldrehgleiten; Tinnitus, Schlafapnoe
Therapie: Gibsbett 1977-1980, Reha BaSa 10-11/2008, seitdem Rahmenstützkorsett
Hallo,

seit Juni 2011 läuft mein Reha-Antrag für BaSa.
Im Oktober 2011 war ich zur Begutachtung.
Ende Januar 2012 kam die Ablehnung.
Begründung: ambulante Physiotherapie ist ausreichend.
Anfang Februar 2012 habe ich Widerspruch eingelegt - mit Hilfe vieler Tipps aus dem Forum. (mein Hausarzt hat mich für den Text gelobt - muss wohl wirklich aussagekräftig gewesen sein)
Dann tat sich erstmal laaaaaaaaaaaaaaaange gaaaaar niiiiiiiix.
Gestern kam endlich Post: Nächste Woche muss ich mal wieder zu einem Gutachter.
Antwort der DRV bei telefonischer Anfrage: Es könnte sich an meinem Gesundheitszustand was geändert haben.

Nun bin ich ja schon fast 50 Jahre alt und erhalte seit 2008 eine volle EM-Rente. Zögern die das deswegen heraus?

In meinem Wohnumfeld bis 50 km Entfernung gibt es keine Schroth-Therapeuten. Mir geht es eigentlich hauptsächlich um eine OP-Vermeidung trotz stetig leicht fortschreitender Progredienz und schon eintretender Abnutzungserscheinigungen.

Die von mir bereits aufgesuchten Orthopäden machen mir gegenüber immer den Eindruck, dass sie sich perfekt in der Behandlung übriger Leiden (Bandscheibenvorfall, neue Hüfte oder Knie) auskennen, aber über Skoliose nur dem Grunde nach Bescheid wissen. Die diskutieren mit mir rum, dass es nicht notwendig ist, Ganz-Wirbelsäulen-Röntgenaufnahmen zu machen. Skoliosen können sich nach der Pubertät (nach Ende des Wachstums) nicht mehr verschlechtern. Sie fühlen sich bevormundet, wenn ich es besser weiß. Mir ist es unheimlich peinlich, dass sich die Gespräche immer wieder so entwickeln, selbst bei den diversen Gutachtern mit denen ich schon zu tun hatte.

Ich möchte endlich mal wieder mit einem Skoliose-Spezialisten reden dürfen wie bei meiner 1. Reha und nicht immer nur als Simulant behandelt werden.

Weiß jemand, ob in den vergangenen Monaten überhaupt noch Wiederholungs-Rehaanträge älterer Patienten bewilligt werden? Bekommt man nur einmal im Leben eine Reha, wenn man schon älter ist?

Wie lange dauern bei Euch (mit mir in etwa Gleichaltrige) die Reha-Anträge? Mit Erfolg?

Warum bekommt man immer nur Schmerz-Tabletten? Bekommt Ihr auch keine Krankengymnastik mehr verschrieben, weil man in unserem Alter schon längst alle Übungen auswendig können muss und deswegen selbständig zu Hause trainieren kann?

Gruß Brande


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Fr, 03.08.2012 - 07:57 
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Therapie: 5 Jahre lang Korsett, jetzt nur noch KG nach Schroth
Hallo brande,

brande hat geschrieben:
Die von mir bereits aufgesuchten Orthopäden machen mir gegenüber immer den Eindruck, dass sie sich perfekt in der Behandlung übriger Leiden (Bandscheibenvorfall, neue Hüfte oder Knie) auskennen, aber über Skoliose nur dem Grunde nach Bescheid wissen. Die diskutieren mit mir rum, dass es nicht notwendig ist, Ganz-Wirbelsäulen-Röntgenaufnahmen zu machen. Skoliosen können sich nach der Pubertät (nach Ende des Wachstums) nicht mehr verschlechtern. Sie fühlen sich bevormundet, wenn ich es besser weiß. Mir ist es unheimlich peinlich, dass sich die Gespräche immer wieder so entwickeln, selbst bei den diversen Gutachtern mit denen ich schon zu tun hatte.

Es gibt leider nur sehr wenige Orthopäden, die sich auf Skoliose spezialisiert werden, und oft muss man lange Wege auf sich nehmen, aber es gibt diese Orthopäden! Vielleicht kannst du einmal bei "Links&Adressen" oder in unserem Gesucht/Gefunden-Unterforum nach Orthopäden in deiner Region suchen? Dort findest du sicherlich einen Spezialisten. Man muss nicht in einer Reha sein, um einen guten Arzt zu haben, viele behandeln auch ambulant.

Zu deinen anderen Fragen kann ich leider nichts sagen.

LG, Dolphingirl

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Was die Raupe das Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling. (Laozi)
Aktueller Thread: Kontrolle in Bad Sobernheim


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 30.08.2012 - 20:08 
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Hallo,

ich hole das Thema noch mal hoch.

Seit der 2. Begutachtung, die viel umfangreicher war als die 1. Begutachtung, habe ich noch nichts von der Deutschen Rentenversicherung gehört.

Gruß Brande


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 10:15 
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Hallo,

ich habe nach der Begutachtung von August noch immer nichts von der Deutschen Rentenversicherung gehört. Mein Reha-Antrag läuft nun schon fast 1 1/2 Jahre.

Nun bin ich ja schon 50 Jahre alt und erhalte seit 2008 eine volle EM-Rente. Zögern die das deswegen heraus?

Weiß jemand, ob in den vergangenen Monaten überhaupt noch Wiederholungs-Rehaanträge älterer Patienten bewilligt wurden?

Bekommt man nur einmal im Leben eine Skoliose-Reha (Schroth), wenn man schon älter ist? War mein Antrag deswegen zwecklos?

Wie lange dauern bei Euch (mit mir in etwa Gleichaltrige) die Reha-Anträge? Mit Erfolg?

Gruß Brande


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 13:31 
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Hallo,
ich kann dir leider deine Fragen nicht beantworten, aber ich würde an deiner Stelle bei der Rentenversicherung mal höflich nach dem Bearbeitungsstatus des Reha-Antrages fragen...
hab ich kürzlich auch gemacht, nachdem ich 3 Monate nichts gehört habe und ich kann nur sagen zum Glück. Denn mein Antrag wurde von der RV an die KK geschickt und ist bei denen verschütt gegangen. Hätte ich nicht nachgefragt, würde ich wohl noch in 10 Jahren warten :(
Dein Fall ist zwar ein anderer, aber trotzdem nachfragen schadet ja nicht; v.a. bei einem so langen Zeitraum...
VG


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 14:17 
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Hallo Stini,

ich frage selbstverständlich in regelmäßigen Abständen nach dem Bearbeitungsstand. Die Antworten sind immer wieder gleich:
Ist noch in Bearbeitung.
Wir bitten um Geduld.

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass derzeitig nur Jugendliche zu einer Skoliose-Intensiv-Therapie dürfen, weil die 2 einzigen Kliniken in Bad Sobernheim und Bad Salzungen hoffnungslos überfüllt sind.

Deswegen ja auch meine Frage hier im Forum - speziell an die Gleichaltrigen:
Bekommen überhaupt noch über 50-jährige eine Skoliose-Intensiv-Therapie in Bad Salzungen?

Gruß Brande


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 14:47 
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Sorry Brande,

da du geschrieben hast, dass du nichts von der RV gehört hast, dachte ich, du hättest eventuell nicht nachgefragt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 16:59 
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seit 2008 Derotationsorthese Rahmouni
Therapie: 3 x wöchentlich Rückenstärkung mit Schwerpunkt von Streck- und Dehnübungen.
Korsetttragezeiten ca. 16-18 Stunden tagsüber.
brande hat geschrieben:
Hallo Stini,

ich frage selbstverständlich in regelmäßigen Abständen nach dem Bearbeitungsstand. Die Antworten sind immer wieder gleich:
Ist noch in Bearbeitung.
Wir bitten um Geduld.

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass derzeitig nur Jugendliche zu einer Skoliose-Intensiv-Therapie dürfen, weil die 2 einzigen Kliniken in Bad Sobernheim und Bad Salzungen hoffnungslos überfüllt sind.

Deswegen ja auch meine Frage hier im Forum - speziell an die Gleichaltrigen:
Bekommen überhaupt noch über 50-jährige eine Skoliose-Intensiv-Therapie in Bad Salzungen?

Gruß Brande


Hallo Brande,
Dir steht selbstverständlich eine Rehabilitationsmaßnahme zu.
Das hat nichts mit dem Alter zu tun!
Hake ruhig nochmal nach und verweise auf das Absendedatum Deines Reha-Antrages.
Frage:
Wurde die Skoliose-Intensiv-Therapie in BaSa auch von Deinem Arzt befürwortet?

Lg Lena

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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 17:18 
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Halol Brande!

Für mich hört sich das danach an dass du eine ordentliche Begründung brauchst durch nen zuständigen Arzt. Also brauchst du einen Spezialisten. Bei Dr. Wilke in Berlin ist man in 2.5 Autostunden. Mitfahrgelegenheit oder Zug oder eigenes Auto, je nachdem. Wenn man von außerhalb kommt wird noch am selben Tag geröngt. Er behandelt Erwachsene hier:

www.gwz-steglitz.de
Tel. 030 79742750

NUR! bei ihm nen Termin ausmachen, sagen weswegen man kommt und dass man von außerhalb kommt!
Am besten nen Termin früh nachmittags, dann is man abends wieder daheim.

Das war auch bei mir der erste Arzt in 10 Jahren dem ich endlich nix erklären musste, er sah alles selber, laberte mich fast mit exakt korrektem Wissen zu ;) und ich hab mich von Sekunde 1 in sicherer Hand gefühlt und befreit aufgeatmet weil ich ihm vertrauen kann. Da muss man nix mehr erklären bei dem :) Das war wie drei Tage Sonnenschein. Die Mühe lohnt also.

Er kann dann für die Weiterbehandlung sicherlich auch wen in Hamburg empfehlen.

Also ab nach Berlin! Der wird auch wegen Kur wissen was zu tun is und dir helfen all das zu bekommen was du brauchst um für deinen Rücken das zu bekommen was dir zusteht!

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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 17:56 
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Hallo Forca,
Komme selber aus Hamburg. lebe und arbeite dort. Die Skoliose-Therapien im AK St.Georg hier in Hamburg sind nur noch für Kinder bzw. Jugendliche bis....?.......Jahre.

Klaus hatte darüber gerade hier im Forum die neuesten Daten eingestellt.

Im St.Georg Krankenhaus" Hamburg war ich auch mal wg. meinem Rücken. Ein türk. Oberarzt ...Name kann ich hier nicht schreiben...hat meinen Rücken angeschaut und für ihm war alles normal.

Und genau dieser Arzt hat die Skoliosebehandlung nun komplett übernommen...... den weiten Weg nach Hamburg kann man sich da echt ersparen.

Zu mir meinte er lapida "Das Alter....... und hat mich wieder raus geschickt. Vergesst Hamburg in Sachen Skoliosebehandlung für Erwachsene. Das war mal und ist leider nicht mehr so :< :<

Stuttgart oder Berlin - wie Du auch geschrieben hast, sind und bleiben die erste Wahl.
Daher schließe ich mich sehr gerne Deiner Empfehlung an!

LG LENA

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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 18:13 
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Hallo liebe Lena.

Erm. hä?


Ich empfehle doch Berlin :D

Aber wenn man ein arbeitender Mensch ist wird man wohl kaum regelmäßig dorthin fahren um sich Rezepte zu holen ;) deswegen hilft es vor Ort einen Arzt zu haben der so in etwa Skoliose versteht ;) (und den Dr. Wilke vielleicht auch kennt) zum weiterbehandeln. Natürlich geht man bei Neuerungen und bei Kontrollterminen ein oder zwei mal im Jahr zum Spezialisten.

Und wer weiß ob Dr. Wilke statt Schroth nicht Spiraldynamik empfiehlt.

Auf jeden Fall ist wichtig erstmal zu wissen da hat einer eine vernünftige Diagnose erstellt!

LG, J :)

PS.: Echt anstrengend dass so wenige Ärzte wirklich was von Skoliose verstehen, was? Da müssten mal vieeel mehr Forschungsergebnisse über konservative Behandlung bei Erwachsenen gemacht werde, Langzeitstudien und so. Dann kann man vielleicht mal dazu animieren dass Orthopäden da mehr Herzblut reinzustecken und nicht immer gleich überfordert schweigsam sind oder zu OP raten...

Es ist mir sogar passiert dass ein Arzt der von einem anderen Skoliose! Forum empfohlen wurde heillos mit meinem Fall überfordert war und das Zimmer verlies. Den hab ich mir zurück geholt und ziemlich angeschriehen. :ertrink: :snoopy: :willnicht: :argue: :argue: :stupid: Feige arrogante S* war der, sowas is mir in 20 Jahren Arztbesuche nich passiert. Das war nach 5 Minuten Behandlung. Seine Worte waren: Erst kopfschütteln. Dann weiter kopfschütteln. Dann nach hinten auf Stuhl fallen lassen. Dann meinte ich vorsichtig dass bei meinem Fall viele überfordert sind (meinte das nich böse, hab ne ganz seltene Sache). Naja. Daraufhin meinte er: Ja, das bin ich auch. Und is rausgestürmt.

Also heisst's für uns: Energie sparen für die Arztbesuche wo die nicht überfordert sind. Das können Ärzte nämlich seltenst zugeben...
Tut mir voll leid dass das in Hamburg mitlerweile auch so doof geworden ist, mensch, warum eigentlich? Warum googelt niemand? Wieso sind die Infos hierzu so rahr? Ich raff's nich warum die meisten keinen Peil haben, es gibt doch echt viele von uns...

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Zuletzt geändert von Força am Do, 08.11.2012 - 18:23, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 18:21 
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Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Eigentlich muss innerhalb von 3 Monaten über den Widerspruch entschieden werden:
http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__88.html

Ich würde mal schriftlich(!) dort um umgehenden Bescheid bitten
Grüsse, Lady S


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 19:15 
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Hallo alle zusammen,

ich habe vor einigen Wochen mehrere Seiten hingeschrieben und sogar behauptet, dass ich die Ablehnung als unterlassene Hilfeleistung empfinde, weil mir die Schroth-Therapie als nachweisbar einzige wirksame Therapie bei Skoliose verwehrt wird.

Meine Diagnose steht seit 36 Jahren fest. Die Gradzahl ist in diesen Jahren bei der LWS sogar von 30 auf 60 angestiegen. Von mir gibt es soooooo viele Röntgenbilder, mehrere pro Jahr - mal die Wirbelsäule, mal die Zähne, mal wegen innerer Leiden. Ich strahle schon......

Eigentlich bin ich ziemlich müde, dauernd zu den ganzen Ärzten zu fahren. Mein Mann und ich sind wegen allerlei Leiden regelmäßig durch Deutschland unterwegs und sind ständig am Nacharbeiten. Das schlaucht.

Da niemand von den 50+ jährigen hier schreibt, dass er gerade eine Reha in BaSa hatte, kommt mir das wirklich auffällig vor: Wir sind schon abgeschrieben worden.....

Gruß Brande


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 19:39 
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Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Ich fürchte, mehrseitige Schreiben liest kein Mensch :juggle:
Kurz und knackig Auskunft zum Stand des Verfahrens und Entscheidung über Deinen Widerspruch verlangen!
Grüsse, Lady S


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Do, 08.11.2012 - 22:00 
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Therapie: 3 x wöchentlich Rückenstärkung mit Schwerpunkt von Streck- und Dehnübungen.
Korsetttragezeiten ca. 16-18 Stunden tagsüber.
brande hat geschrieben:
Hallo alle

Da niemand von den 50+ jährigen hier schreibt, dass er gerade eine Reha in BaSa hatte, kommt mir das wirklich auffällig vor: Wir sind schon abgeschrieben worden.....

Gruß Brande


Hallo Brande,
ich gehöre zu den 50+plus und ich war im Februar diesen Jahres in BaSa.
Es gab keinerlei Probleme mit der Genehmigung dieser Reha und es hängt auch definitiv nicht mit dem Alter zusammen!

Du kannst sogar noch mit 70 Jahren eine Rehamaßnahme bekommen, wenn diese von Deinem Arzt befürwortet und begründet ist.

Liebe Brande,,ich drück Dir nun ganz doll die Daumen, dass Du recht bald Deine Reha antreten kannst.
LG Lena

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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Fr, 09.11.2012 - 10:47 
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Força hat geschrieben:
Also heisst's für uns: Energie sparen für die Arztbesuche wo die nicht überfordert sind. Das können Ärzte nämlich seltenst zugeben...
Tut mir voll leid dass das in Hamburg mitlerweile auch so doof geworden ist, mensch, warum eigentlich? Warum googelt niemand? Wieso sind die Infos hierzu so rahr? Ich raff's nich warum die meisten keinen Peil haben, es gibt doch echt viele von uns...

Was meinst Du denn damit?

Was Spezialisten angeht, gibt es hier eindeutig eine INFO Quelle mit allen Details und Aktualisierungen:
viewtopic.php?f=25&t=6472

Und was Hamburg angeht, hat sich eine Veränderung der Situation nur durch einen Zufall aufgrund einer pdf-Datei ergeben, die offenbar aus 07-2012 stammt.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Fr, 09.11.2012 - 11:24 
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Danke Klaus.

Der Beitrag mit den Auflistungen der Ärzte ist toll.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Fr, 09.11.2012 - 11:57 
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Hallo Klaus.

Ich fand ich war sehr einfach zu verstehen? Ich schrieb das im Bezug auf Ärzte (!) die keine Erfahrungen mit den Erfolgen konservativer Therapie haben und immer gleich schreien und zu OP drängen weil ihnen Studien über Langzeiterfolge mit KG und Korsett fehlen. Ich finde da muss wissenschaftlich was gemacht werden. Aber das kann ja nicht unsere Aufgabe sein, wir können nur versuchen zu überzeugen sich mehr über konservative Therapien und auch die negativen Aspekte einer OP zu informieren und die ganze Thematik bekannter machen, da es nun wirklich sehr viele von uns gibt.

Im Übrigen behandelt Prof. Dr. Niemeyer nur noch für Patienten bis 20 Jahre soweit ich das rauslesen konnte oder hab ich da aktuelle Infos überlesen? Was meinst du denn mit der PDF?

Ich finde eben sehr wohl dass man sich dann sparen kann zu solchen Ärzten zu gehen, den Verweis auf den für Brande nächsten Spezialisten hab ich doch gegeben, u.a. eben aus diesen Listen wo ist also dein Problem mit meinen Aussagen? :gruebel: Du wiederholst mich ja irgendwie indirekt nur weil du nochmalig auf die selben Ärzte verweist, was allerdings nie schaden kann :D

LG, eine etwas verwirrte Ju :cool:

Klaus hat geschrieben:
Força hat geschrieben:
Also heisst's für uns: Energie sparen für die Arztbesuche wo die nicht überfordert sind. Das können Ärzte nämlich seltenst zugeben...
Tut mir voll leid dass das in Hamburg mitlerweile auch so doof geworden ist, mensch, warum eigentlich? Warum googelt niemand? Wieso sind die Infos hierzu so rahr? Ich raff's nich warum die meisten keinen Peil haben, es gibt doch echt viele von uns...

Was meinst Du denn damit?

Was Spezialisten angeht, gibt es hier eindeutig eine INFO Quelle mit allen Details und Aktualisierungen:
viewtopic.php?f=25&t=6472

Und was Hamburg angeht, hat sich eine Veränderung der Situation nur durch einen Zufall aufgrund einer pdf-Datei ergeben, die offenbar aus 07-2012 stammt.

Gruß
Klaus

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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Fr, 09.11.2012 - 12:59 
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[quote="Força"]... auf Ärzte (!) die keine Erfahrungen mit den Erfolgen konservativer Therapie haben und immer gleich schreien und zu OP drängen weil ihnen Studien über Langzeiterfolge mit KG und Korsett fehlen. Ich finde da muss wissenschaftlich was gemacht werden. Aber das kann ja nicht unsere Aufgabe sein, wir können nur versuchen zu überzeugen sich mehr über konservative Therapien und auch die negativen Aspekte einer OP zu informieren und die ganze Thematik bekannter machen, da es nun wirklich sehr viele von uns gibt...[/quote]

Genau meine Meinung!

Ich lese mir manchmal die Homepage diverser anderer orthopädischer Rehakliniken durch, insbesondere welche Therapien durchgeführt werden. Dabei habe ich festgestellt, dass es gar nicht so wenige orthopädische Rehakliniken hier in M-V gibt, die sogar sehr schön an der Ostsee oder in der Seenlandschaft gelegen sind.

Nirgends wird die Schroth-Therapie angeboten!

Sollten wir mal eine Petition schreiben?
Oder Unterschriften sammeln?
Oder eine Demonstration durchführen?
Oder Forumtreffen genau dort in oder bei den Kliniken durchführen und dann dort Infomaterial über Skoliose und Schroth verteilen?
Oder die Kliniken bzw. die Deutsche Rentenversicherung oder andere Kostenträger auf dem Postweg/E-Mail-Weg/Fax-Weg mit massenweise Anfragen zur Schroth-Therapie nerven?

Wir sollten mal darauf aufmerksam machen, wie viele wir sind. Die scheinen das nicht zu ahnen.

Gruß Brande


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 Betreff des Beitrags: Re: Reha-Antrag von Juni 2011
BeitragVerfasst: Sa, 10.11.2012 - 11:50 
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Hallo Força,

Zitat:
eine etwas verwirrte Ju :cool:

ich habe mich auf diese Aussage bezogen
Zitat:
Warum googelt niemand? Wieso sind die Infos hierzu so rahr?

und habe das wohl falsch verstanden.
Unser Forum bietet ja nun gerade alle notwendigen INFOs und Du meintest wohl, dass die Leute nicht ausreichend im Internet unterwegs sein. Was googel angeht, so kommt man tatsächlich bei jeder spezifischen Eingabe sehr schnell in unser Forum! Manchmal fast schneller, als wenn man die interne Suchfunktion des Forums nutzt. :)

Zitat:
Im Übrigen behandelt Prof. Dr. Niemeyer nur noch für Patienten bis 20 Jahre soweit ich das rauslesen konnte oder hab ich da aktuelle Infos überlesen? Was meinst du denn mit der PDF?

Also in der Überregionalen Sprechstunde ist alles dazu zu finden, incl. dem Update-Hinweis am Ende des Threads, wo noch aus Gründen der Vollständigkeit auf die "übrige" Versorgung hingewiesen wird, zu der es aber keinerlei Erfahrungswerte gibt. Deshalb wird das insbesondere bei Leuten über 20 Jahre auch nicht im Sinne einer Spezialisten-Empfehlung im eigentlichen ersten Thread aufgeführt.

Die pdf Datei ist eine zufällig gefundene Datei der Asklepios-Klinik aus dem Internet, in der alle Sprechstunden detailliert vermutlich seit 07/2012 aufgeführt sind.

Gruß
Klaus


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