Lya500 hat geschrieben:Mein jetziger Orthopäde hat aber eine Skoliose ausgeschlossen und mir von einer Hyperkyphose erzählt. Kann eine Skoliose von allein verschwinden, oder hab ich eine falsche Behandlung bekommen. Vielleicht ist es ja auch nur eine Begleitskoliose

Es kommt häufig vor, dass es bei der Hyperkyphose eine begleitende geringe Skoliose gibt.
Oder ist es vielleicht so, dass die Skoliose früher bzw. in den 90er Jahren der Gesamtbegriff für
für sämtliche Wirbelsäulenverkrümmungen war?
Es war und ist leider immer noch so, dass die Skoliose im Fokus steht, weil das angeblich auch von der Krankenkasse akzeptiert würde. Sprich, die Hyperkyphose ist "nichts wert". Dazu habe ich ja nun schon einiges geschrieben.
Wenn der Arzt nun einfach Skoliose ohne Winkelangabe in seine Diagnose schreibt, hat er sich erst einmal abgesichert und kann den Patienten mit einfacher KG und dem Rat, machen sie Sport, abwimmeln.
Wenn der Orthopäde nun die Hyperkyphose im Fokus sieht, würde ich das erst einmal positiv sehen, weil die Begleitskoliose auch bei der Behandlung meistens keine Rolle spielt. Es sei denn, sie ist grösser als 20 Grad.
weshalb ich mir erneut einen neuen Orthopäden in meiner Nähe suchte, dieser sprach von einem Morbus Scheuermann und wollte mir Einlagen verordnen und ich soll schwimmen gehen. Der letzte Orthopäde bei dem ich wegen meines Hexenschusses war erzählte mir aber von einer Hyperkyphose.
Also der Morbus Scheuermann ist nur ein Auslöser für die Hyperkyphose und längst abgelaufen.
Insofern ist das überhaupt kein Widerspruch.
Aber wir sind uns hoffentlich einig, dass dies nur eine grundsätzliche Diskussion ist und Deine konkrete Situation von Dr. Hoffmann abgeklärt werden muss.
Gruss
Klaus