Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

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mick
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Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von mick »

Liebes Forum,

da hier im Forum auch einige zur Osteopathie gehen oder an Osteopathie interessiert sind, eine aktuelle Info:

Seit dem 01.01.2012 übernimmt die Techniker Krankenkasse 80% der Kosten für Osteopathie (allerdings nicht mehr als 60 € pro Sitzung und höchstens 6 Sitzungen im Jahr).
Voraussetzungen sind die Veranlassung durch einen Arzt (Bescheinigung erforderlich) und die Durchführung durch einen Osteopathen, der Mitglied in einem Berufsverband oder zum Beitritt in einem solchen Verband berechtigt ist.

Vielleicht ziehen ja auch andere Kassen nach...

Herzliche Grüße,
mick
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von uspe »

Wow, das klingt ja mal gut!
Brauch ich da ne Überweisung vom Hausarzt???

viele Grüße, uspe
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Kaffeetrinker »

Nun ja mir hat das nix gebracht.....
mick
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von mick »

@uspe: Fand ich auch gut :)

Ich denk mal nicht, dass man eine Überweisung braucht, da man weiterhin privat in Vorleistung treten muss und dann die Rechnung + ärztliche Bescheinigung bei der TK einreichen kann, siehe

http://www.tk.de/tk/leistungen-a-z/o/osteopathie/405096

@Kaffeetrinker: Nützt leider nur TK-Versicherten etwas...
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Kaffeetrinker »

Bin bei der TK :D

Meinte eher damit dass mir osteopathie nix gebracht hat trotz fast täglicher Behandlung 1 Monat lang (während ne Reha).
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Klaus
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Klaus »

mick hat geschrieben:...und dann die Rechnung + ärztliche Bescheinigung bei der TK einreichen kann, siehe...
Was ist nun die ärztliche Bescheinigung? Die vom Osteopathen? Oder die vom Hausarzt, dass man einen braucht?
Da bin beim Lesen der TK Zeitung drüber gestolpert.

Gruss
Klaus
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von uspe »

Hallo,
hab gleich mal bei der TK angerufen:

Man braucht nur eine Empfehlung von einem Arzt, Hausarzt, orthopäde...
kann ein grünes Rezept sein, oder ein Zettel mit dem Empfehlungsschreiben
für 6x Osteopathische Behandlung.
Gilt für das gesamte Jahr, nicht nur fürs Quartal!
Am Ende des Jahres dann die Rechnungen des Osteopahten einreichen....

Mal sehn was unser Orthopäde hier heute dazu sagt.....

schönen Tag wünscht
uspe
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von minimine »

Hallo mick,

danke für die Info. Ich finde das auch gut, wollte schon länger Osteopathie mal ausprobieren.

LG
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Sylvia »

Echt schade, das dies nicht auch von den anderen Krankenkasse übernommen wird :< ;(

Sylvia
Bärle

Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Bärle »

Hallo,

interessante Info,

eigentlich sollten dann die anderen Krankenkassen mit ziehen müssen
um die Behandlung beim Osteophaten zu ermöglichen.
Hoffen wir es. Jedenfalls schon einmal ein Anfang bei einer KK.

Grüße, Thomas
uspe
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von uspe »

Hi :D

...und schon hab ich 2 "blaue Zettel" bekommen vom Orthopäden,
hat zwar etwas komisch geschaut, hat er auch noch nie gemacht,
findet er für die Skoliose meiner Tochter ganz ok,
für meine kaputte Hüfte sinnlos,
aber habs bekommen!

Super! Danke für die Info!!!

Viele grüße! uspe
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Bärle

Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Bärle »

guten Erfolg :ja:

wohl eine gute KK, Respekt. Da werde ich doch bei meiner AOK
nachfragen, evtl. als Sonderleistung oder so.
Wie sieht die "blaue Überweisung" aus, wie die gelbe etwa.
(hm....ist ja fast wie mit der Umweltplakette)


meine Grüße, Thomas
uspe
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von uspe »

Haha,
wie die grüne....
auf jeden Fall anders als ein normales Rezept!

Hat auch noch handschriftloich oben "privat" draufgeschrieben, dass es bloß nicht über ihn abgerechnet wird,
aber egal, die KK braucht bloß eine Empfehlung....!

uspe :top:
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Bärle

Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Bärle »

Hallo, Uspe

also wie ein KG Rezept und das in Grün ?
Wie sieht die Empfehlung eigentlich aus, oder beinhaltet das
grüne Rezept das schon.

Ich werde da bei meiner KK nachhaken.

danke Deiner Info

meine Grüße, Thomas
uspe
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von uspe »

Hallo Thomas,

schaut aus wie der gelbe Rezeptzettel,
also Postkartengröße, nur in hellblau, hatte sowas schon mal von nem andren Arzt in hellgrün.
Drauf steht meine Diagnose (Hüfte...) und osteopathische Therapie empfohlen

das muss draufstehn laut Aussage der KK.
leider steht nicht drauf 6x, das haben sie vergessen, mist, seh ich jetzt erst

viele grüße, uspe
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Bärle

Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Bärle »

Hallo Uspe

ah ha, wie ein KG Rezept
werde da mal nachfragen, ich bräuchts auch für die
Hüfte (Dysplasie) und um nach den Beinachsen zu schauen.
Für die Skoliose habe ich Schroth.

ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Osteophaten

viele Grüße und eine gute Nacht
Thomas
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von donpedro »

Superhinweis ! Wir sind TK versichert, kümmere mich morgen gleich darum.
Mein Kleiner ist 16 Monate, hat eine angeborene Skoliose und ich mache mit ihm von Anfang an Vojta-Therapie mit gutem Erfolg (kann ich nur empfehlen, auch wenn die Therapie für Eltern und Kind sehr anstrengend ist). Zusätzlich waren wir Ende letzten Jahres zweimal bei einer Osteopathin in unserer Stadt und das hat echt etwas gebracht für die Lösung von Bewegungsblockaden, einige Übungen und Bewegungen gingen plötzlich wieder und der Kleine war hinterher einige Tage sehr entspannt. Der Effekt hält aber nicht ewig an, einige Tage, maximal 1 Woche. Dennoch reichen Sitzungen alle 3-4 Wochen, auch mal eine längere Pause ist gut. Ist ja auch eine Geldfrage, insofern ist das mit der Kostenbeteiligung durch die TK super. Wenn die Behandlung nichts bringt (Beitrag weiter oben) hat der Therapeut vielleicht keine Ahnung, da gibt es ja auch gute und schlechte wie überall. Bei jeder manuellen Therapie sieht man am Effekt, ob derjenige sein Handwerk versteht.
War auch mit meinem älteren Sohn, als der ein Baby war, dreimal bei dieser Osteopathin wegen Bewegungsstörungen nach einer komplizierten Geburt (hat lange Bobath-Therapie gekriegt), hat auch die Physiotherapie gut unterstützt. Insofern ist das für uns jetzt erstmal eine Ergänzung in größeren Abständen zur wichtigen Physiotherapie, auch wenn es als gängige Behandlung für Skoliose nicht anerkannt ist. Mal sehen, wie es sich diese Jahr entwickelt.
Viele Grüße und danke !
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Klaus »

also Postkartengröße, nur in hellblau, hatte sowas schon mal von nem andren Arzt in hellgrün.
Beschrieben wird das eigentlich als Privat-Rezept für Arzneimittel und nicht für Heilmittel.
Aber da stolpern die wohl über ihre eigene Bürokratie.

In dem Zusammenhang habe ich zufällig im Fernsehen einen "Experten" gehört, der diese neue Langfristgenehmigung bei Heilmittelverordnungen so dargestellt hat, als ob wirklich eine Dauerverordnung ausgestellt werden könne. Das ist nach Ansicht der TK aber (noch) nicht der Fall, es ist wie in einer Diskussion auch an anderer Stelle festgestellt, nur bei Krankenkassen eine Erleicherung, die bei der Verordnung ausserhalb des Regelfalles jedesmal neu genehmigen müssen.

Es wurde mir aber angedeutet, dass der Weg in die Dauerverordnung angedacht ist, wobei die zu Grunde gelegten chronischen Krankheiten auch erst noch festgelegt werden müssen. Offenbar reicht da nicht einfach die Langfristigkeit einer Behandlung, wie bislang bei Skoliose/Hyperkyphose.

Gruss
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von mick »

Mal als Update:

Ich habe inzwischen meine ersten drei Osteopathie-Rechnungen eingereicht und unproblematisch erstattet bekommen (bzw. jeweils den Teilbetrag von 60 €, den sie höchstens erstatten).
Hatte übrigens keinen farbigen rezeptähnlichen Zettel, sondern einen bloßen Din A 4- Bogen, auf dem stand, dass bei meiner Skoliose eine osteopathische Behandlung indiziert sei (wie ein ganz kurzer Befundbericht quasi) - hat völlig gereicht.

Viele Grüße,
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Re: Osteopathie als Kassenleistung (TKK)

Beitrag von Klaus »

Auch von mir ein Update:

Ich habe inzwischen ein Privatrezept (war einfacher für den Schmerztherapeut) und habe Anfang Mai den ersten Termin bei einem Ostheopathen nach Typaldos. Fasziendistorsionsmodell (FDM)

Dieser Ostheopath ist gleichzeitig Heilpraktiker und das war wohl bis vor einer Woche ein Problem. Die TKK wollte das deswegen wohl nicht anerkennen.

Gruss
Klaus
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