Op- Ja / Nein?!
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Flash
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- Therapie: Derzeit Manuelle Therapie.
7.3.12 Rahmouni Korsett,
Reha Antrag gestellt / Wiederspruch da falsche Klinik. - Wohnort: Aachen
Op- Ja / Nein?!
Hallo zusammen,
hab hier im Forum nun schon länger herumgestöbert.. und nun auch endlich mal angemeldet...
Zuerst einmal ich bin 19 1/2 Jahre "alt", vor ca 5Jahren stellte ein Orthopäde bei mir Skoliose fest, damals hatte ich Krankengymnastik und ein korsett verschrieben bekommen, aber die zwei Sachen hatte ich leider nur "kurz" durchgehalten/ machen wollen und Jahre wieder nichts gemacht, wodruch sich meine Wirbelsäule vershclimmert hat.
Ich hatte in den Jahren nochmals einen neuen versuch gestartet der aber auch nicht lange hielt. Nun bin ich berufstätig und muss/ will nun etwas für meinen Rücken tun/machen.
Nun bin ich Berufstätig als Aussendiensttechniker seit fast 2 Monaten. Ging dann nochmal zum orthopäden dieser hat mich dann nochmals röntgen lassen, dort kamen diese Ergebnise raus : BWS-> 51,41Grad LWS 33,56Grad und das meine Wirbel wohl "verdreht" seien. Ein "Ergebnis" von der Röntgenaufnahme vrsteh ich nicht ganz bei BWS 128,59 Grad (weiß nicht was dieses bedeutet). Mein Orthopäde hat mich dann zu einem Internisten geschickt, dieser kam dann zum Befund "Verdacht auf leichte Restriktion". Mein Orthopäde schickt mich nun zu einem Pneumolgen und danach sagt er mir seine Endscheidung wie er weiter vorgehen wird. Hatte Ihn beim letzten Besuch gefragt wie er inmoment zu einer OP stände, er teilte mir mit das er zu einer OP tendiert aber noch das Ergebnis vom Pneumologen abwarten mag.
Ich habe fast täglich Rückenschmerzen, diese sind von leicht bis mittel würde ich die Schmerzen in eine Skala eintragen.
Nun ist die Frage ob eine OP sinnvoll wäre oder nicht? Ich hoffe ihr habt Erfahrungsberichte oder ähnliches...
Wäre es eigentlich möglich wenn ich die OP machen würde, meinen Beruf als Außendiensttechniker weiter ausüben?
Vielen Dank schonmal im vorraus =).
Gruß
Flash
hab hier im Forum nun schon länger herumgestöbert.. und nun auch endlich mal angemeldet...
Zuerst einmal ich bin 19 1/2 Jahre "alt", vor ca 5Jahren stellte ein Orthopäde bei mir Skoliose fest, damals hatte ich Krankengymnastik und ein korsett verschrieben bekommen, aber die zwei Sachen hatte ich leider nur "kurz" durchgehalten/ machen wollen und Jahre wieder nichts gemacht, wodruch sich meine Wirbelsäule vershclimmert hat.
Ich hatte in den Jahren nochmals einen neuen versuch gestartet der aber auch nicht lange hielt. Nun bin ich berufstätig und muss/ will nun etwas für meinen Rücken tun/machen.
Nun bin ich Berufstätig als Aussendiensttechniker seit fast 2 Monaten. Ging dann nochmal zum orthopäden dieser hat mich dann nochmals röntgen lassen, dort kamen diese Ergebnise raus : BWS-> 51,41Grad LWS 33,56Grad und das meine Wirbel wohl "verdreht" seien. Ein "Ergebnis" von der Röntgenaufnahme vrsteh ich nicht ganz bei BWS 128,59 Grad (weiß nicht was dieses bedeutet). Mein Orthopäde hat mich dann zu einem Internisten geschickt, dieser kam dann zum Befund "Verdacht auf leichte Restriktion". Mein Orthopäde schickt mich nun zu einem Pneumolgen und danach sagt er mir seine Endscheidung wie er weiter vorgehen wird. Hatte Ihn beim letzten Besuch gefragt wie er inmoment zu einer OP stände, er teilte mir mit das er zu einer OP tendiert aber noch das Ergebnis vom Pneumologen abwarten mag.
Ich habe fast täglich Rückenschmerzen, diese sind von leicht bis mittel würde ich die Schmerzen in eine Skala eintragen.
Nun ist die Frage ob eine OP sinnvoll wäre oder nicht? Ich hoffe ihr habt Erfahrungsberichte oder ähnliches...
Wäre es eigentlich möglich wenn ich die OP machen würde, meinen Beruf als Außendiensttechniker weiter ausüben?
Vielen Dank schonmal im vorraus =).
Gruß
Flash
- Raven
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- Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
- Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Re: Op- Ja / Nein?!
Hallo Flash,
erst mal ein herzliches Willkommen hier
Mit diesen Werten bist du knapp in der OP-Indikation. Allerdings ist eine OP nie "Pflicht".
Welche Beschwerden hast du außer den von dir genannten Rückenschmerzen? Werden diese bereits behandelt, wenn ja, wie?
Allgemein sollte man eine OP nicht vorschnell durchführen lassen. Immerhin handelt es sich dabei um eine Versteifungs-OP. Wenn du auf "OP-Röntgenbilder" unter meinem Beitrag klickst, siehst du, wie die Wirbelsäule danach aussieht - der operierte Bereich ist und bleibt steif (im Sinne von unbeweglich, nicht bewusst bewegbar, nicht nutzbar; leider können trotzdem auch in diesem Bereich Verschlechterungen auftreten).
Sinnvoll fände ich bei dir, zunächst eine konservative (= nichtoperative) Therapie zu versuchen. Hierfür eignet sich Physiotherapie nach Schroth, sowie das Tragen eines Korsetts. Das ist auch "in deinem Alter" noch möglich
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein heutiges Korsett besser korrigiert und dezenter aussieht als jenes, das du früher getragen hast - leider sind ziemlich viele Korsetts, vor allem die früheren, nicht geeignet (gewesen). Hier im Forum findest du Adressen von entsprechend kompetenten Korsettbauern.
Falls du, wie ich annehme, ein Korsett nicht bei der Arbeit tragen kannst - was auch auf einige andere Korsettträger zutrifft -, ist es auch möglich, dass du es nur nachts und in deiner Freizeit trägst.
Bei langen Versteifungsstrecken (wie z.B. auch bei mir) sind tendenziell z.B. bodennahe Arbeiten (gebückt, am Boden sitzend) und solche, bei denen man sich gelenkig irgendwo hineinzwängen muss, sehr mühsam bis kaum mehr in größerem Umfang (= täglich mehrmals beschwerdefrei im Rahmen einer Berufstätigkeit durchführen) möglich.
Wenn eine operative Versteifung stattgefunden hat, können "trotzdem" Schmerzen auftreten. Manche operierten Patienten leiden an erst durch/nach OP aufgetretenen chronischen Schmerzen, die meisten jedoch zumindest in Überlastungssituationen. Durchaus können, wie genannt, Körperhaltungen oder Bewegungen, die dir jetzt noch (ziemlich) gut möglich sind, bei einer gerade langen Versteifung mühsam und beschwerlich werden. Ich selbst kenne dies aus eigener Erfahrung, obwohl meine OP wirklich gut verlaufen ist, und auch von anderen Patienten. Es ist nunmal eine Versteifung, die sich in Bewegungseinschränkungen und daraus folgend auch in Überlastungen auswirkt.
Viele Grüße,
Raven
erst mal ein herzliches Willkommen hier
Eine Verdrehung der Wirbel ist typisch für eine Skoliose - es handelt sich dabei um eine dreidimensionale Deformation mit Rotation.Flash hat geschrieben:Ging dann nochmal zum orthopäden dieser hat mich dann nochmals röntgen lassen, dort kamen diese Ergebnise raus : BWS-> 51,41Grad LWS 33,56Grad und das meine Wirbel wohl "verdreht" seien.
Mit diesen Werten bist du knapp in der OP-Indikation. Allerdings ist eine OP nie "Pflicht".
Welche Beschwerden hast du außer den von dir genannten Rückenschmerzen? Werden diese bereits behandelt, wenn ja, wie?
Hierbei könnte es sich um eine Hyperkyphose (Rundrücken, ein "Buckel") handeln - wenngleich der Wert schon arg hoch ist. Wenn ja, müsste dies auch äußerlich deutlich erkennbar sein. Gibt es dies bei dir?Flash hat geschrieben:BWS 128,59 Grad (weiß nicht was dieses bedeutet)
Allgemein sollte man eine OP nicht vorschnell durchführen lassen. Immerhin handelt es sich dabei um eine Versteifungs-OP. Wenn du auf "OP-Röntgenbilder" unter meinem Beitrag klickst, siehst du, wie die Wirbelsäule danach aussieht - der operierte Bereich ist und bleibt steif (im Sinne von unbeweglich, nicht bewusst bewegbar, nicht nutzbar; leider können trotzdem auch in diesem Bereich Verschlechterungen auftreten).
Sinnvoll fände ich bei dir, zunächst eine konservative (= nichtoperative) Therapie zu versuchen. Hierfür eignet sich Physiotherapie nach Schroth, sowie das Tragen eines Korsetts. Das ist auch "in deinem Alter" noch möglich
Falls du, wie ich annehme, ein Korsett nicht bei der Arbeit tragen kannst - was auch auf einige andere Korsettträger zutrifft -, ist es auch möglich, dass du es nur nachts und in deiner Freizeit trägst.
Das lässt sich nicht pauschal sagen - die Versteifungsstrecke fällt bei verschiedenen Patienten unterschiedlich aus, und wir wissen natürlich auch nicht, was zu deinen typischen Tätigkeiten als Außendiensttechniker (Elektroinstallationen? Sanitärdienst? Montage von Sat-Anlagen? etc.) gehört.Flash hat geschrieben:Wäre es eigentlich möglich wenn ich die OP machen würde, meinen Beruf als Außendiensttechniker weiter ausüben?
Bei langen Versteifungsstrecken (wie z.B. auch bei mir) sind tendenziell z.B. bodennahe Arbeiten (gebückt, am Boden sitzend) und solche, bei denen man sich gelenkig irgendwo hineinzwängen muss, sehr mühsam bis kaum mehr in größerem Umfang (= täglich mehrmals beschwerdefrei im Rahmen einer Berufstätigkeit durchführen) möglich.
Wenn eine operative Versteifung stattgefunden hat, können "trotzdem" Schmerzen auftreten. Manche operierten Patienten leiden an erst durch/nach OP aufgetretenen chronischen Schmerzen, die meisten jedoch zumindest in Überlastungssituationen. Durchaus können, wie genannt, Körperhaltungen oder Bewegungen, die dir jetzt noch (ziemlich) gut möglich sind, bei einer gerade langen Versteifung mühsam und beschwerlich werden. Ich selbst kenne dies aus eigener Erfahrung, obwohl meine OP wirklich gut verlaufen ist, und auch von anderen Patienten. Es ist nunmal eine Versteifung, die sich in Bewegungseinschränkungen und daraus folgend auch in Überlastungen auswirkt.
Viele Grüße,
Raven
Zuletzt geändert von Raven am So, 25.09.2011 - 22:08, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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minimine
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Re: Op- Ja / Nein?!
Hallo Flash,
herzlich willkommen hier im
Ob eine OP sinnvoll ist, lässt sich nicht so pauschal sagen. Die Entscheidung sollte nicht nur anhand der Gradzahlen getroffen werden, sondern auch daran, welche Beschwerden du hast, wie sich die Skoliose in der letzten Zeit entwickelt hat, welche Therapien du schon durchhast und zu welchen Therapien letztendlich du auch bereit bist bzw. wie diese wirken.
Normalerweise sollte die OP-Entscheidung immer erst am Ende der Behandlungskette liegen, wenn du dir jetzt aber absolut nicht vorstellen kannst, wieder KG zu machen oder ein Korsett zu tragen, dann wird nur die OP als Behandlung übrigbleiben.
Wie du dich auch entscheidest, solltest du dir mehrere Meinungen dazu einholen und zwar nicht von normalen Orthopäden, sondern von Skoliose-Spezialisten. Aus welcher Gegend kommst du denn, vielleicht können wir dir einen Arzt empfehlen.
Was aber sicher ist, ist, dass du nach der OP natürlich für einige Wochen bis Monate ausfallen wirst.
Wünsche dir viel Kraft für die Entscheidung, da ich selbst schon an diesem Punkt war, weiß ich, dass dies keine einfache Entscheidung ist.
LG
Minimine
herzlich willkommen hier im

Ob eine OP sinnvoll ist, lässt sich nicht so pauschal sagen. Die Entscheidung sollte nicht nur anhand der Gradzahlen getroffen werden, sondern auch daran, welche Beschwerden du hast, wie sich die Skoliose in der letzten Zeit entwickelt hat, welche Therapien du schon durchhast und zu welchen Therapien letztendlich du auch bereit bist bzw. wie diese wirken.
Normalerweise sollte die OP-Entscheidung immer erst am Ende der Behandlungskette liegen, wenn du dir jetzt aber absolut nicht vorstellen kannst, wieder KG zu machen oder ein Korsett zu tragen, dann wird nur die OP als Behandlung übrigbleiben.
Wie du dich auch entscheidest, solltest du dir mehrere Meinungen dazu einholen und zwar nicht von normalen Orthopäden, sondern von Skoliose-Spezialisten. Aus welcher Gegend kommst du denn, vielleicht können wir dir einen Arzt empfehlen.
Auch das lässt sich wohl nicht so pauschal sagen, da es von Faktoren wie z.B. der Versteifungsstrecke abhängig sein wird. Du solltest das auf jeden Fall mit deinem Arzt besprechen und auch in deine Entscheidung für oder gegen eine Behandlungsmethode mit einbeziehen.Wäre es eigentlich möglich wenn ich die OP machen würde, meinen Beruf als Außendiensttechniker weiter ausüben?
Was aber sicher ist, ist, dass du nach der OP natürlich für einige Wochen bis Monate ausfallen wirst.
Wünsche dir viel Kraft für die Entscheidung, da ich selbst schon an diesem Punkt war, weiß ich, dass dies keine einfache Entscheidung ist.
LG
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Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
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Re: Op- Ja / Nein?!
Hey
,
Schmerzen hab ich in der Unteren Wirbelsäulen umgebung, bei längeren sitzem im Auto und beim Rehcten Schulterblatt. Diese werden mit 2x Wöchentliche Physiotherapie behandelt, aber diese sind lieder nur 2x pro woche, wobei ich fast jeden tag schmerzen habe. Manchmal bekomm ich noch zusätzlich von einem Masseur eine Massage zur Entspannung, ebkomm auch öfters schermzlindere Cremes aufgetragen.
"Sinnvoll fände ich bei dir, zunächst eine konservative (= nichtoperative) Therapie zu versuchen. Hierfür eignet sich Physiotherapie nach Schroth, sowie das Tragen eines Korsetts. Das ist auch "in deinem Alter" noch möglich
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein heutiges Korsett besser korrigiert und dezenter aussieht als jenes, das du früher getragen hast - leider sind ziemlich viele Korsetts, vor allem die früheren, nicht geeignet (gewesen). Hier im Forum findest du Adressen von entsprechend kompetenten Korsettbauern.
Falls du, wie ich annehme, ein Korsett nicht bei der Arbeit tragen kannst - was auch auf einige andere Korsettträger zutrifft -, ist es auch möglich, dass du es nur nachts und in deiner Freizeit trägst."
Früher hatte ich halt schon die Versuche mit Korsetts, nun würde ich eins tragen. Wüste aber nicht ob eins auch helfen würde, da ich nun ja schon schmerzen habe.
Also erkennbar ist meine Skoliose sehr (finde ich), früher in der Schule wurde ich deswegen auch "Buckel" genannt...
Ich schalte/verlege Leitungen, Konfiguriere Router/Tk-Anlagen und all sowas, muss also recht beweglich sein (bücken/wo hinter "quetschen" usw)
"Was aber sicher ist, ist, dass du nach der OP natürlich für einige Wochen bis Monate ausfallen wirst."
Ich hatte irgendwoanders mal gelesen das man nach einer OP 6Monate bis zu einem Jahr krankgeschrieben ist / unfähig zu arbeiten.
Achja, ich wohne in der Nähe von Aachen falls das jemanden ein Begriff ist.
Würde man eig. die "Wunden" einer OP stark sehen?
Wielange hat man nach einer OP schmerzen?
Lg
Flash
Schmerzen hab ich in der Unteren Wirbelsäulen umgebung, bei längeren sitzem im Auto und beim Rehcten Schulterblatt. Diese werden mit 2x Wöchentliche Physiotherapie behandelt, aber diese sind lieder nur 2x pro woche, wobei ich fast jeden tag schmerzen habe. Manchmal bekomm ich noch zusätzlich von einem Masseur eine Massage zur Entspannung, ebkomm auch öfters schermzlindere Cremes aufgetragen.
"Sinnvoll fände ich bei dir, zunächst eine konservative (= nichtoperative) Therapie zu versuchen. Hierfür eignet sich Physiotherapie nach Schroth, sowie das Tragen eines Korsetts. Das ist auch "in deinem Alter" noch möglich
Falls du, wie ich annehme, ein Korsett nicht bei der Arbeit tragen kannst - was auch auf einige andere Korsettträger zutrifft -, ist es auch möglich, dass du es nur nachts und in deiner Freizeit trägst."
Früher hatte ich halt schon die Versuche mit Korsetts, nun würde ich eins tragen. Wüste aber nicht ob eins auch helfen würde, da ich nun ja schon schmerzen habe.
Also erkennbar ist meine Skoliose sehr (finde ich), früher in der Schule wurde ich deswegen auch "Buckel" genannt...
Ich schalte/verlege Leitungen, Konfiguriere Router/Tk-Anlagen und all sowas, muss also recht beweglich sein (bücken/wo hinter "quetschen" usw)
"Was aber sicher ist, ist, dass du nach der OP natürlich für einige Wochen bis Monate ausfallen wirst."
Ich hatte irgendwoanders mal gelesen das man nach einer OP 6Monate bis zu einem Jahr krankgeschrieben ist / unfähig zu arbeiten.
Achja, ich wohne in der Nähe von Aachen falls das jemanden ein Begriff ist.
Würde man eig. die "Wunden" einer OP stark sehen?
Wielange hat man nach einer OP schmerzen?
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- Raven
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Re: Op- Ja / Nein?!
Hallo Flash,
Ich nehme mal an, die Physiotherapie ist bislang nicht "Schroth", oder? Physiotherapie sollte auch nicht nur in der Praxis stattfinden, sondern muss auch zu Hause selbst durchgeführt werden.
Es gibt hier durchaus etliche Leute in deinem Alter oder älter, die vor allem zur Schmerzreduktion ein Korsett tragen und hiermit auch die Krümmung an und für sich verbessern konnten.
Wenn du willst, kannst du Röntgenbilder und/oder Fotos (letztere natürlich ohne Gesicht) hier hochladen. Achte dabei natürlich darauf, dass du dich nicht beim Fotografieren verdrehst - mit Selbstauslöser oder sich fotografieren lassen ist besser als nach hinten in den Spiegel zu knipsen.
Bei meiner langen Versteifungsstrecke kann ich das nicht richtig
(schmerzhaft, komme kaum dran, komme unterm Schreibtisch nur sehr mühevoll wieder raus oder verreiße mir dabei etwas, Arbeitsergebnis beim Bohren oder Leitungsverlegen wird "zitterig", brauche öfter eine Pause...)
Schreibtischarbeit (mache Programmierung, Konzeptionierung, technische Doku) geht bei mir gut, aber bloß nicht sowas wie oben beschrieben...
Selbst privat lasse ich derartiges, wenn irgendwie möglich, mittlerweile sein.
Die Narbe verläuft entweder senkrecht in der Rückenmitte, oder schräg seitlich.
Bei mir ist die Narbe z.B. vom Nacken bis zum Gesäß. Die Narbe bleibt auch auf Dauer sichtbar, jedoch meist nur als schmaler Strich mit oft leichter Vertiefung (entsprechende Narbenpflege und guter Heilungsverlauf vorausgesetzt). Es ist erkennbar, dass es sich um eine OP-Narbe handelt; ich selbst wurde darauf übrigens auch schon angesprochen, da die Narbe in Sommerkleidung (ich bin weiblich, und trage natürlich auch mal Tops) im Nacken- und oberen Rückenbereich sichtbar ist, und in Badebekleidung natürlich auch auffällt.
Es sieht aber nicht eklig o.ä. aus, wenn alles verheilt ist. Peinlich finde ich es auch nicht, wenn die Narbe sichtbar ist.
So z.B. sieht eine gut verheilte Narbe aus: http://www.skoliose-op.info/galerie/fontana.html
Die Narbe ist meiner Meinung nach aber die deutlich kleinste Konsequenz aus einer Skoliose-OP.
Es hängt von der Versteifungsstrecke, dem Heilungsverlauf, möglichen Komplikationen (z.B. Wundheilungsstörungen), der Belastung, was man von sich selbst als "voll wieder einsatzfähig" verlangt (Beruf, Sport...) o.ä. ab.
Natürlich gibt es entsprechend starke Schmerzmittel, die die Schmerzen zu einem großen Teil nehmen können. Das heißt aber keinesfalls, dass man einfach "Schmerzmittel einwerfen und weitermachen, als wäre nichts" kann oder darf!
Jedenfalls, ich empfehle dir, dich nicht vorschnell für eine OP zu entscheiden. Informiere dich gut über alle Möglichkeiten. Zu einer Untersuchung und Beratung bei einem entsprechend kompetenten Orthopäden rate ich dir unbedingt, sowie dazu, es zunächst mit vernünftiger Physiotherapie und einem Korsett zu versuchen.
Viele Grüße
Raven
diese Behandlung scheint mir typisch, aber nicht gerade einer Skoliose angemessen.Flash hat geschrieben: Diese werden mit 2x Wöchentliche Physiotherapie behandelt, aber diese sind lieder nur 2x pro woche, wobei ich fast jeden tag schmerzen habe. Manchmal bekomm ich noch zusätzlich von einem Masseur eine Massage zur Entspannung, ebkomm auch öfters schermzlindere Cremes aufgetragen.
Ich nehme mal an, die Physiotherapie ist bislang nicht "Schroth", oder? Physiotherapie sollte auch nicht nur in der Praxis stattfinden, sondern muss auch zu Hause selbst durchgeführt werden.
Gerade zur Schmerzreduktion eignen sich Korsetts gutFlash hat geschrieben:Früher hatte ich halt schon die Versuche mit Korsetts, nun würde ich eins tragen. Wüste aber nicht ob eins auch helfen würde, da ich nun ja schon schmerzen habe.
Gibt es auch einen "nach hinten" deutlich sichtbaren Buckel?Flash hat geschrieben:Also erkennbar ist meine Skoliose sehr (finde ich), früher in der Schule wurde ich deswegen auch "Buckel" genannt...
Wenn du willst, kannst du Röntgenbilder und/oder Fotos (letztere natürlich ohne Gesicht) hier hochladen. Achte dabei natürlich darauf, dass du dich nicht beim Fotografieren verdrehst - mit Selbstauslöser oder sich fotografieren lassen ist besser als nach hinten in den Spiegel zu knipsen.
Okay, das habe ich im Rahmen meiner Ausbildung (Fachinformatikerin) auch schon durchgeführt bzw. eher versucht.Ich schalte/verlege Leitungen, Konfiguriere Router/Tk-Anlagen und all sowas, muss also recht beweglich sein (bücken/wo hinter "quetschen" usw)
Bei meiner langen Versteifungsstrecke kann ich das nicht richtig
Schreibtischarbeit (mache Programmierung, Konzeptionierung, technische Doku) geht bei mir gut, aber bloß nicht sowas wie oben beschrieben...
Selbst privat lasse ich derartiges, wenn irgendwie möglich, mittlerweile sein.
Das hängt von der genauen Versteifungsstrecke, dem Beruf und dem individuellen Heilungsverlauf ab.Ich hatte irgendwoanders mal gelesen das man nach einer OP 6Monate bis zu einem Jahr krankgeschrieben ist / unfähig zu arbeiten.
Für die OP ist ein Schnitt nötig, der in etwa so lang wie die Versteifungsstrecke ist. Minimalinvarsiv ist eine solche OP also nicht durchführbar.Würde man eig. die "Wunden" einer OP stark sehen?
Die Narbe verläuft entweder senkrecht in der Rückenmitte, oder schräg seitlich.
Bei mir ist die Narbe z.B. vom Nacken bis zum Gesäß. Die Narbe bleibt auch auf Dauer sichtbar, jedoch meist nur als schmaler Strich mit oft leichter Vertiefung (entsprechende Narbenpflege und guter Heilungsverlauf vorausgesetzt). Es ist erkennbar, dass es sich um eine OP-Narbe handelt; ich selbst wurde darauf übrigens auch schon angesprochen, da die Narbe in Sommerkleidung (ich bin weiblich, und trage natürlich auch mal Tops) im Nacken- und oberen Rückenbereich sichtbar ist, und in Badebekleidung natürlich auch auffällt.
Es sieht aber nicht eklig o.ä. aus, wenn alles verheilt ist. Peinlich finde ich es auch nicht, wenn die Narbe sichtbar ist.
So z.B. sieht eine gut verheilte Narbe aus: http://www.skoliose-op.info/galerie/fontana.html
Die Narbe ist meiner Meinung nach aber die deutlich kleinste Konsequenz aus einer Skoliose-OP.
Das lässt sich nicht absolut, oder auch nicht mal in etwa sagen.Wielange hat man nach einer OP schmerzen?
Es hängt von der Versteifungsstrecke, dem Heilungsverlauf, möglichen Komplikationen (z.B. Wundheilungsstörungen), der Belastung, was man von sich selbst als "voll wieder einsatzfähig" verlangt (Beruf, Sport...) o.ä. ab.
Natürlich gibt es entsprechend starke Schmerzmittel, die die Schmerzen zu einem großen Teil nehmen können. Das heißt aber keinesfalls, dass man einfach "Schmerzmittel einwerfen und weitermachen, als wäre nichts" kann oder darf!
Jedenfalls, ich empfehle dir, dich nicht vorschnell für eine OP zu entscheiden. Informiere dich gut über alle Möglichkeiten. Zu einer Untersuchung und Beratung bei einem entsprechend kompetenten Orthopäden rate ich dir unbedingt, sowie dazu, es zunächst mit vernünftiger Physiotherapie und einem Korsett zu versuchen.
Viele Grüße
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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Re: Op- Ja / Nein?!
Hallo Raven,
Danke für deine schnelle und Guten Antworten schonmal =).
Mein Physiotherapeut teilte mir bei der ersten behandlung mit das er "Schroth" macht. Habe dort auch Übungen für zuhause beigrebracht bekommen, und diese mache ich auch fast täglich.
Nach hinten erkennlicher Buckel = Ja ( http://imageshack.us/g/196/bws2.jpg/ Röntgenbilder)
Ich arbeite NUR beim Kunden also immer verschiedene Gegebenheiten.
Man hatte mir mitgeteilt, umso früher man eine OP machen würde, umso besser da man dann nicht aus den Beruf rausgerissen wird und der Verheilungsprozess bei jüngen Liueten besser ist. Man hatte mir auch noch gesgat, das wohl inmoment ich noch recht "gelenkig" bin (dumm ausgedrückt) und deshalb ich noch rehct wenig Schmerzen hätte, und umso älter ich werde umso mehr würde ich die Schmerzen spüren / mehr aufkommen.
Die Narbe sieht ja recht okay aus, hab es mir schlimmer vorgestellt.
Wielang hat es den bei dir gedauert bis du wieder gnaz im Leben warst?
Meiner Meinung nach bin ich bei einem gutem Orthopäden (dort gehen auch viele Sportler hin ect. pp sagt mir auch siene Meinung und so)
Gruß
Flash
Danke für deine schnelle und Guten Antworten schonmal =).
Mein Physiotherapeut teilte mir bei der ersten behandlung mit das er "Schroth" macht. Habe dort auch Übungen für zuhause beigrebracht bekommen, und diese mache ich auch fast täglich.
Nach hinten erkennlicher Buckel = Ja ( http://imageshack.us/g/196/bws2.jpg/ Röntgenbilder)
Ich arbeite NUR beim Kunden also immer verschiedene Gegebenheiten.
Man hatte mir mitgeteilt, umso früher man eine OP machen würde, umso besser da man dann nicht aus den Beruf rausgerissen wird und der Verheilungsprozess bei jüngen Liueten besser ist. Man hatte mir auch noch gesgat, das wohl inmoment ich noch recht "gelenkig" bin (dumm ausgedrückt) und deshalb ich noch rehct wenig Schmerzen hätte, und umso älter ich werde umso mehr würde ich die Schmerzen spüren / mehr aufkommen.
Die Narbe sieht ja recht okay aus, hab es mir schlimmer vorgestellt.
Wielang hat es den bei dir gedauert bis du wieder gnaz im Leben warst?
Meiner Meinung nach bin ich bei einem gutem Orthopäden (dort gehen auch viele Sportler hin ect. pp sagt mir auch siene Meinung und so)
Gruß
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Re: Op- Ja / Nein?!
Morgen~,
was ich gestern noch vergessen hatte (man vergisst ja immer das "Schlimmste" ).
Bei mir "strahlen" die Schmerzen auch in die Beine , bei Belastung der Beine ( zBsp. in der Disko) tretten dann recht schnell Schmerzen auf und ein "Taub" gefühl vom Becken her, dann aber meist nur ins rechte Bein. Wenn ich aber zBsp. mal 5min im Auto "komich" sitze oder manchmal fahre, strahlen die Schmerzen mal in das oder das Bein. Und diese Schmerzen sind dann kaum auszuhalten. Meist wenn dies passiert dann in der Disko zbsp setz ich mich einfach hin und ruh mich aus. Wenn das im Auto passiert muss ich "gehen" und es geht dann nach ner Weile weg.
Hatte nun auch vor nem Monat das bei mir ein Nerv getrennt wurde (am Becken), nur leider kann mir keiner sagen ob dies durch meine Skoliose geschehen ist oder einfach so unabhängig davon....
Lg
Flash
was ich gestern noch vergessen hatte (man vergisst ja immer das "Schlimmste" ).
Bei mir "strahlen" die Schmerzen auch in die Beine , bei Belastung der Beine ( zBsp. in der Disko) tretten dann recht schnell Schmerzen auf und ein "Taub" gefühl vom Becken her, dann aber meist nur ins rechte Bein. Wenn ich aber zBsp. mal 5min im Auto "komich" sitze oder manchmal fahre, strahlen die Schmerzen mal in das oder das Bein. Und diese Schmerzen sind dann kaum auszuhalten. Meist wenn dies passiert dann in der Disko zbsp setz ich mich einfach hin und ruh mich aus. Wenn das im Auto passiert muss ich "gehen" und es geht dann nach ner Weile weg.
Hatte nun auch vor nem Monat das bei mir ein Nerv getrennt wurde (am Becken), nur leider kann mir keiner sagen ob dies durch meine Skoliose geschehen ist oder einfach so unabhängig davon....
Lg
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Re: Op- Ja / Nein?!
Hallo Flash,
Zu den "Rahmendaten":
- ich war damals 13 Jahre alt
- die OP-Technik war eine andere als heutzutage üblich (d.h.: man durfte bestimmte Dinge länger nicht als heutzutage üblich)
- ich verlangte und verlange von mir keine körperlichen (Hoch-)Leistungen, machte und mache nichts weiter an Sport (außer KG und Wandern, Swingstick-Training)- also zu "wieder ganz im Leben" gehörte nicht, dass ich meinetwegen von mir verlange, Holz zu hacken oder in einer Mannschaft Volleyball zu spielen, sondern einfach, dass ich meinen normalen Alltag auf die Reihe bekomme
- bestimmte Dinge bleiben auf Dauer mühsam; bei mir eben z.B. bodennahe Arbeiten, und ich muss sehr auf Ergonomie achten (guter Schreibtischstuhl, exakt eingestellte Schreibtischhöhe, und nicht einfach "irgendwo" sitzen), kann im Prinzip nur Schreibtischtätigkeit als Beruf vernünftig ausüben, brauche immer einen vernünftigen Stuhl, kann nicht lange am Stück Autofahren etc., habe Probleme bei Werkstattpraktika (ich habe nach der Ausbildung noch ein technisches Studium begonnen, in dem leider auch hin und wieder solche Praktika durchzuführen sind - die Probleme hierbei haben nichts mit Kraft zu tun, sondern einfach, weil ich so vornüber gebeugt am Tisch oder hockend am Boden nicht arbeiten kann bzw. nur unter nicht vertretbaren Schmerzen); nicht umsonst bekommen viele Operierte einen Schwerbehindertenausweis
Heutige OP-Narben sehen abgeheilt aber - sofern die Wundheilung nicht gestört ist - nicht nach "Gruselkabinett" aus. Die werden sehr fein mit einer "kosmetischen Naht" vernäht, wie heutzutage eigentlich bei allen OPs üblich.
Wie es die ersten Wochen aussieht, ist natürlich nicht so "lecker", das ist klar.
Aber: Besser wäre es doch, wenn so eine OP bei dir überhaupt nicht gemacht werden müsste
In deinem Alter ist - zumeist - nicht mit einer rasanten Verschlechterung zu rechnen.
Da wäre es durchaus sinnvoll, du versuchst es erst mal mit KG und Korsett
, und wenn du damit wirklich gar nicht zurecht kommst, bleibt dir immer noch die Möglichkeit einer OP.
Herausgerissen aus dem Beruf, gerade aus deinem, würdest du mit der OP sowieso für Monate, und es ist durchaus fraglich, ob du (was natürlich auch von der durchgeführten Versteifungsstrecke abhängt) danach wirklich wieder voll in deinem Bereich einsatzfähig bist. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich dein Arbeitsgebiet in ein ergonomisch gestaltbareres (z.B. mehr am Schreibtisch, im Verkauf... und keine oder nur noch ausnahmsweise unterm-Schreibtisch-Verkabelungs-Aktionen) verlagern muss.
Ich hab' schon Ärzte verschiedenster Fachbereiche erlebt, die in einem Bereich auf jeden Fall zu empfehlen sind, zu denen ich aber nicht mit was anderem gehen würde.
Viele Grüße
Raven
das hat bei mir ein Jahr gedauert.Flash hat geschrieben:Wielang hat es den bei dir gedauert bis du wieder gnaz im Leben warst?
Zu den "Rahmendaten":
- ich war damals 13 Jahre alt
- die OP-Technik war eine andere als heutzutage üblich (d.h.: man durfte bestimmte Dinge länger nicht als heutzutage üblich)
- ich verlangte und verlange von mir keine körperlichen (Hoch-)Leistungen, machte und mache nichts weiter an Sport (außer KG und Wandern, Swingstick-Training)- also zu "wieder ganz im Leben" gehörte nicht, dass ich meinetwegen von mir verlange, Holz zu hacken oder in einer Mannschaft Volleyball zu spielen, sondern einfach, dass ich meinen normalen Alltag auf die Reihe bekomme
- bestimmte Dinge bleiben auf Dauer mühsam; bei mir eben z.B. bodennahe Arbeiten, und ich muss sehr auf Ergonomie achten (guter Schreibtischstuhl, exakt eingestellte Schreibtischhöhe, und nicht einfach "irgendwo" sitzen), kann im Prinzip nur Schreibtischtätigkeit als Beruf vernünftig ausüben, brauche immer einen vernünftigen Stuhl, kann nicht lange am Stück Autofahren etc., habe Probleme bei Werkstattpraktika (ich habe nach der Ausbildung noch ein technisches Studium begonnen, in dem leider auch hin und wieder solche Praktika durchzuführen sind - die Probleme hierbei haben nichts mit Kraft zu tun, sondern einfach, weil ich so vornüber gebeugt am Tisch oder hockend am Boden nicht arbeiten kann bzw. nur unter nicht vertretbaren Schmerzen); nicht umsonst bekommen viele Operierte einen Schwerbehindertenausweis
Es ist bei jedem leicht unterschiedlich. Die Narbe auf dem Bild ist echt gut, aber nun auch nicht deutlich überdurchschnittlich gut.Flash hat geschrieben:Die Narbe sieht ja recht okay aus, hab es mir schlimmer vorgestellt.
Heutige OP-Narben sehen abgeheilt aber - sofern die Wundheilung nicht gestört ist - nicht nach "Gruselkabinett" aus. Die werden sehr fein mit einer "kosmetischen Naht" vernäht, wie heutzutage eigentlich bei allen OPs üblich.
Wie es die ersten Wochen aussieht, ist natürlich nicht so "lecker", das ist klar.
Die Heilung verläuft bei jüngeren Menschen schon besser als bei eher älteren.Flash hat geschrieben:Man hatte mir mitgeteilt, umso früher man eine OP machen würde, umso besser da man dann nicht aus den Beruf rausgerissen wird
Aber: Besser wäre es doch, wenn so eine OP bei dir überhaupt nicht gemacht werden müsste
In deinem Alter ist - zumeist - nicht mit einer rasanten Verschlechterung zu rechnen.
Da wäre es durchaus sinnvoll, du versuchst es erst mal mit KG und Korsett
Herausgerissen aus dem Beruf, gerade aus deinem, würdest du mit der OP sowieso für Monate, und es ist durchaus fraglich, ob du (was natürlich auch von der durchgeführten Versteifungsstrecke abhängt) danach wirklich wieder voll in deinem Bereich einsatzfähig bist. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich dein Arbeitsgebiet in ein ergonomisch gestaltbareres (z.B. mehr am Schreibtisch, im Verkauf... und keine oder nur noch ausnahmsweise unterm-Schreibtisch-Verkabelungs-Aktionen) verlagern muss.
Der Orthopäde kann ja für andere Bereiche wirklich top sein - z.B. für Sportverletzung, Knieschäden o.ä. Es sollte hier wirklich ein auf Skoliose und Hyperkyphose spezialisierter Orthopäde sein, z.B. Dr. Hoffmann in Stuttgart-Leonberg (du findest hier im Forum aber auch Hinweise bzgl. anderer Ärzte).Flash hat geschrieben:Meiner Meinung nach bin ich bei einem gutem Orthopäden (dort gehen auch viele Sportler hin ect. pp sagt mir auch siene Meinung und so)
Ich hab' schon Ärzte verschiedenster Fachbereiche erlebt, die in einem Bereich auf jeden Fall zu empfehlen sind, zu denen ich aber nicht mit was anderem gehen würde.
Derartige Probleme können durchaus von einer Skoliose verursacht werden.Flash hat geschrieben:Bei mir "strahlen" die Schmerzen auch in die Beine , bei Belastung der Beine ( zBsp. in der Disko) tretten dann recht schnell Schmerzen auf und ein "Taub" gefühl vom Becken her, dann aber meist nur ins rechte Bein. Wenn ich aber zBsp. mal 5min im Auto "komich" sitze oder manchmal fahre, strahlen die Schmerzen mal in das oder das Bein. Und diese Schmerzen sind dann kaum auszuhalten. Meist wenn dies passiert dann in der Disko zbsp setz ich mich einfach hin und ruh mich aus. Wenn das im Auto passiert muss ich "gehen" und es geht dann nach ner Weile weg.
Ein Nerv am Becken wurde getrennt? Was ist da passiert - war das ein operativer Eingriff?Hatte nun auch vor nem Monat das bei mir ein Nerv getrennt wurde (am Becken), nur leider kann mir keiner sagen ob dies durch meine Skoliose geschehen ist oder einfach so unabhängig davon....
Viele Grüße
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
OP-Röntgenbilder
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Flash
- aktives Mitglied

- Beiträge: 84
- Registriert: So, 25.09.2011 - 16:52
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: Skoliose 53° BWS , 33° LWS. Mit Korsett 33° / 6°
- Therapie: Derzeit Manuelle Therapie.
7.3.12 Rahmouni Korsett,
Reha Antrag gestellt / Wiederspruch da falsche Klinik. - Wohnort: Aachen
Re: Op- Ja / Nein?!
Guten Morgen Raven,
wie du es schilderst wie es bei dir war/ist, wäre für mich "in Ordnung". Ich weiß das ich sehr wahrscheinlich meinen Job ni9cht weiter ausführen kann nach einer OP, aber derzeit bin ich auch leicht eingeschränkt. Ein Berufswechsel wäre für mich in Ordnung, da ich weiß das ich diesen Job nicht "ewig" machen kann,wegen meiner Skoliose.
KG mach ich in Moment, wegen einem Korsett weiß ich nicht wirklich ob das etwas hilft (ob meine Krankenkasse da mitspielt, da ich schon 2 hatte). Ich könnte ein Korsett nur ca 12-15 Std pro Tag anziehen. Da ein Korsett während der Arbeit überhaupt nicht gehen würde.
Ich werde mich heute mal informieren wo hier in der Gegend ein Skoliose-Experte ist, da ich eigentlich eine "Lösung" finden mag, die für mich am sinnvollsten ist.
Wegen dem Nerv- Eines Tages hatte ich ein Taub Gefühl im rechten oberem Schenkel, ging dann am nächsten Tag zu einem Neurologen, der stellte dann fest das ein Nerv durchgetrennt ist. War dann eine Woche krankgeschrieben und hatte eine Zeit lang schmerzen, di9es ist nun ca 2 Wochen her. Habe nun natürlich die Angst das dies häufiger passiert oder ähnliches. Operativ wurde dies zum Glück nicht behandelt. Es ist einfach so verheilt.
Heute früh hab ich mal mit meinem Physiotherapeuten gesprochen, hatte Ihn auch mal gefrgat ob ich einen "Buckel" habe, er antwortete mit- Ja. Ich glaube das mein Physio nicht nach Schroth arbeitet... ich überlege ob vllt eine Kur nach Schroth sich für mich lohnen würde, da ich eigentlich laut Personen in meinem Umkreis, wien nasser Sack sitze / stehe....
Lg
Flash
wie du es schilderst wie es bei dir war/ist, wäre für mich "in Ordnung". Ich weiß das ich sehr wahrscheinlich meinen Job ni9cht weiter ausführen kann nach einer OP, aber derzeit bin ich auch leicht eingeschränkt. Ein Berufswechsel wäre für mich in Ordnung, da ich weiß das ich diesen Job nicht "ewig" machen kann,wegen meiner Skoliose.
KG mach ich in Moment, wegen einem Korsett weiß ich nicht wirklich ob das etwas hilft (ob meine Krankenkasse da mitspielt, da ich schon 2 hatte). Ich könnte ein Korsett nur ca 12-15 Std pro Tag anziehen. Da ein Korsett während der Arbeit überhaupt nicht gehen würde.
Ich werde mich heute mal informieren wo hier in der Gegend ein Skoliose-Experte ist, da ich eigentlich eine "Lösung" finden mag, die für mich am sinnvollsten ist.
Wegen dem Nerv- Eines Tages hatte ich ein Taub Gefühl im rechten oberem Schenkel, ging dann am nächsten Tag zu einem Neurologen, der stellte dann fest das ein Nerv durchgetrennt ist. War dann eine Woche krankgeschrieben und hatte eine Zeit lang schmerzen, di9es ist nun ca 2 Wochen her. Habe nun natürlich die Angst das dies häufiger passiert oder ähnliches. Operativ wurde dies zum Glück nicht behandelt. Es ist einfach so verheilt.
Heute früh hab ich mal mit meinem Physiotherapeuten gesprochen, hatte Ihn auch mal gefrgat ob ich einen "Buckel" habe, er antwortete mit- Ja. Ich glaube das mein Physio nicht nach Schroth arbeitet... ich überlege ob vllt eine Kur nach Schroth sich für mich lohnen würde, da ich eigentlich laut Personen in meinem Umkreis, wien nasser Sack sitze / stehe....
Lg
Flash