Arbeit schwierig mit Hyperkyphose
Arbeit schwierig mit Hyperkyphose
hallo,
ich hätte gerne mal einen Rat von euch.
War im April zur reha in Bad salzungen,war sehr gut.
Habe dort erst die richtige Diagnose erhalten.
Z.N Morbus Scheuermann, Hyperkyphose von 72 Grad (reduziert mittels schroth auf 66 Grad, Hyperlordose 66 Grad (reduziert auf 55 Grad).
Die Werte sind durch 3-D-Vermessung ermittelt worden.
es gibt keine Wirbelsäulenganzafnahmen von mir, nur ein MRT Brustwirbelsäule von Dez.2010, anhand dessen die Radiologen den scheuermann erkannten, aber nicht die Wirbelsäulendeformität. Überhaupt habe ich die Übliche Ärzteodyssee hinter mir, wenn ich meine Beschwerden geschildert habe (Schmerzattacken, die einen an einen Herzinfarkt denken lassen und letzten Winter oft Schmerzen, als wenn man durchbricht unterhalb der schulterblätter), haben die mich angschaut, als ob ich nicht ganz dicht wär.
naja,immerhin wurde das Herz untersucht mit stressecho, ist o.k.
dann hieß es rezidivierendes Thorakalsyndrom mit multiplen Blockaden.
Die Beschwerden habe ich jetzt intermittierend in der Form seit mindestens drei jahren, ich bin 44 jahre alt.
Vorher nix gehabt am Rücken zum Glück, bin nämlich Intensivschwester, vor 2Jahren habe ich auf Normalstation gewechselt, weil ich merkte schon, es geht nich mehr. bin aber immer schön arbeiten gewesen.
mein Problem ist aber jetzt die arbeit ,in der Reha wurde gesagt,ich solle versuchen, eine körperlich leichtere Stelle im haus zu finden und auch antrag aaauf Teilhabe am Berufsleben,sowie Grad der Behinderung zu stellen.Letzteres läuft noch, Rentenversicherung hat teilhabe abgelehnt, Ich lege Widerspruch ein, ne andere Stelle finde ich bisher trotz eifriger bemühung nicht.
im Rehabericht steht, daß ich nicht mehr als 10 kg bewegen oder heben soll. bei meiner Tätigkeit kaum möglich.
Ich war schon bei allen möglichen Stellen und Personen, die einem vielleicht helfen könnten, hat bisher nicht viel gebracht.
ich hab die nase echt voll.
Ich will ja weiter arbeiten, unbedingt sogar, aber was körperlich leichteres, z,B. eine Weiterbildung zur Hygieneschwester machen, das hatte ich der Rentenversicherung vorgeschlagen.
so,dass war erst mal das Wichtigste,wäre echt dankbar für Tipps, habe das forum schon rauf und runter gelesen, finde ich super !!!!!!!
ich hätte gerne mal einen Rat von euch.
War im April zur reha in Bad salzungen,war sehr gut.
Habe dort erst die richtige Diagnose erhalten.
Z.N Morbus Scheuermann, Hyperkyphose von 72 Grad (reduziert mittels schroth auf 66 Grad, Hyperlordose 66 Grad (reduziert auf 55 Grad).
Die Werte sind durch 3-D-Vermessung ermittelt worden.
es gibt keine Wirbelsäulenganzafnahmen von mir, nur ein MRT Brustwirbelsäule von Dez.2010, anhand dessen die Radiologen den scheuermann erkannten, aber nicht die Wirbelsäulendeformität. Überhaupt habe ich die Übliche Ärzteodyssee hinter mir, wenn ich meine Beschwerden geschildert habe (Schmerzattacken, die einen an einen Herzinfarkt denken lassen und letzten Winter oft Schmerzen, als wenn man durchbricht unterhalb der schulterblätter), haben die mich angschaut, als ob ich nicht ganz dicht wär.
naja,immerhin wurde das Herz untersucht mit stressecho, ist o.k.
dann hieß es rezidivierendes Thorakalsyndrom mit multiplen Blockaden.
Die Beschwerden habe ich jetzt intermittierend in der Form seit mindestens drei jahren, ich bin 44 jahre alt.
Vorher nix gehabt am Rücken zum Glück, bin nämlich Intensivschwester, vor 2Jahren habe ich auf Normalstation gewechselt, weil ich merkte schon, es geht nich mehr. bin aber immer schön arbeiten gewesen.
mein Problem ist aber jetzt die arbeit ,in der Reha wurde gesagt,ich solle versuchen, eine körperlich leichtere Stelle im haus zu finden und auch antrag aaauf Teilhabe am Berufsleben,sowie Grad der Behinderung zu stellen.Letzteres läuft noch, Rentenversicherung hat teilhabe abgelehnt, Ich lege Widerspruch ein, ne andere Stelle finde ich bisher trotz eifriger bemühung nicht.
im Rehabericht steht, daß ich nicht mehr als 10 kg bewegen oder heben soll. bei meiner Tätigkeit kaum möglich.
Ich war schon bei allen möglichen Stellen und Personen, die einem vielleicht helfen könnten, hat bisher nicht viel gebracht.
ich hab die nase echt voll.
Ich will ja weiter arbeiten, unbedingt sogar, aber was körperlich leichteres, z,B. eine Weiterbildung zur Hygieneschwester machen, das hatte ich der Rentenversicherung vorgeschlagen.
so,dass war erst mal das Wichtigste,wäre echt dankbar für Tipps, habe das forum schon rauf und runter gelesen, finde ich super !!!!!!!
- Silas
- Profi

- Beiträge: 3067
- Registriert: Sa, 06.11.2004 - 23:34
- Geschlecht: weiblich
- Therapie: Rahmouni Korsett
Schroth KG
Re: Arbeit schwierig mit Hyperkyphose
Könntest Du Dir vorstellen ein Korsett zu tragen? Das ist zwar im Beruf zunächst sehr ungewohnt, ich kenne aber Krankenschwestern / Altenpfleger, deren Beschwerden sich damit gut in den Griff bekommen ließen.
Die 10kg aus dem Reha-Bericht würde ich nicht allzu Ernst nehmen, irgendeine mir etwas willkürlich erscheinende Grenze kriegt wohl jeder da reingeschrieben. (und schon beim Sequenztraining hatte man mehr Gewicht)
Die 10kg aus dem Reha-Bericht würde ich nicht allzu Ernst nehmen, irgendeine mir etwas willkürlich erscheinende Grenze kriegt wohl jeder da reingeschrieben. (und schon beim Sequenztraining hatte man mehr Gewicht)
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
(Stephen Hawking)
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15226
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Re: Arbeit schwierig mit Hyperkyphose
Die 3-D-Vermessung ist Bestandteil der REHA und kann im Vergleich natürlich den Erfolg der REHA dokumentieren. Wie die tatsächlichen Werte aussehen, die von der Optik schon mal sehr abweichen können, ist nur über die seitliche Röntgen-Ganz-Aufnahme zu ermitteln, die der Kostenträger der REHA aber vermutlich nicht bezahlt.kisu hat geschrieben:War im April zur reha in Bad salzungen,war sehr gut.
Habe dort erst die richtige Diagnose erhalten.
Z.N Morbus Scheuermann, Hyperkyphose von 72 Grad (reduziert mittels schroth auf 66 Grad, Hyperlordose 66 Grad (reduziert auf 55 Grad).
Die Werte sind durch 3-D-Vermessung ermittelt worden
Insofern würde ich das nachholen und im Zusammenhang mit einem von Silas vorgeschlagenen Korsetts sehen.
Gruss
Klaus
- SchwarzeSchnecke
- Vielschreiber

- Beiträge: 736
- Registriert: Sa, 20.01.2007 - 22:40
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Bindegewebsschwäche, Hypermobilität, Hyperkyphose, leichte sek. Skoliose 3b rechts, kissing spine disease (BWS), Bandscheibenprotrusionen; Depressionen
- Therapie: Rahmouni-Korsett 2007-2012, Gymnastik/ KG (diverse), Schwimmen
- Wohnort: Württemberg
Re: Arbeit schwierig mit Hyperkyphose
Hallo kisu,
Herzlich willkommen hier im Forum!
- Inwieweit hat sich durch die Reha Deine Schmerzsituation verändert?
Das sollte noch nachgeholt werden.
Auf einer Röntgen-Ganzaufnahme der WS könnte man z.B. erkennen, inwieweit die WS noch beweglich ist, ob Beschädigungen an Wirbelkörpern vorhanden sind usw.
Bei einer noch gut beweglichen WS käme ein korrigierendes Korsett in Frage. Falls das jedoch nicht möglich ist oder zu keinem Erfolg führt, sollte an eine OP gedacht werden.
- In welcher Region wohnst Du denn? (Du kannst Deinen (ungefähren) Wohnort auch in Dein Profil eintragen.)
Ich habe meine 50% wegen der Notwendigkeit zum Korsettragen bekommen (das Versorgungsamt weiß nicht, daß ich es inzwischen nur noch nachts trage) sowie wegen meiner depressiven Erkrankung, wobei beim ersten Antrag ersteres die größere Rolle gespielt hat und beim Verlängerungsantrag (habe jetzt unbefristet) zweiteres.
Mitglied im VdK werden, falls Du es nicht schon bist.
Bei erfolglosem Widerspruch Klage vorm Sozialgericht (keine Prozeßkosten, kein Anwaltszwang).
Die 10 kg, die ich heben darf, schaffe ich nicht mal.
Dranbleiben!
VG, Anne
Herzlich willkommen hier im Forum!
- Machst Du weiterhin KG nach Schroth, und falls ja: Ausschließlich in Eigenregie, oder auch ambulant?kisu hat geschrieben: Z.N Morbus Scheuermann, Hyperkyphose von 72 Grad (reduziert mittels schroth auf 66 Grad, Hyperlordose 66 Grad (reduziert auf 55 Grad).
Die Werte sind durch 3-D-Vermessung ermittelt worden.
- Inwieweit hat sich durch die Reha Deine Schmerzsituation verändert?
es gibt keine Wirbelsäulenganzafnahmen von mir, nur ein MRT Brustwirbelsäule von Dez.2010, anhand dessen die Radiologen den scheuermann erkannten, aber nicht die Wirbelsäulendeformität.
Auf einer Röntgen-Ganzaufnahme der WS könnte man z.B. erkennen, inwieweit die WS noch beweglich ist, ob Beschädigungen an Wirbelkörpern vorhanden sind usw.
Bei einer noch gut beweglichen WS käme ein korrigierendes Korsett in Frage. Falls das jedoch nicht möglich ist oder zu keinem Erfolg führt, sollte an eine OP gedacht werden.
- In welcher Region wohnst Du denn? (Du kannst Deinen (ungefähren) Wohnort auch in Dein Profil eintragen.)
Wenn keine größeren Bewegungseinschränkungen da sind, ist es schwierig, Prozente zu bekommen.mein Problem ist aber jetzt die arbeit ,in der Reha wurde gesagt,ich solle versuchen, eine körperlich leichtere Stelle im haus zu finden und auch antrag aaauf Teilhabe am Berufsleben,sowie Grad der Behinderung zu stellen.Letzteres läuft noch,
Ich habe meine 50% wegen der Notwendigkeit zum Korsettragen bekommen (das Versorgungsamt weiß nicht, daß ich es inzwischen nur noch nachts trage) sowie wegen meiner depressiven Erkrankung, wobei beim ersten Antrag ersteres die größere Rolle gespielt hat und beim Verlängerungsantrag (habe jetzt unbefristet) zweiteres.
Rentenversicherung hat teilhabe abgelehnt, Ich lege Widerspruch ein, ne andere Stelle finde ich bisher trotz eifriger bemühung nicht.
Ich konnte nach meinem FSJ in der Krankenpflege u.a. aus diesem Grund auch nicht dort weiterarbeiten, hätte ansonsten gerne die Ausbildung zur Krankenpflegerin gemacht. (Ich habe dann über einen Umweg eine Ausbildung im technischen Bereich gemacht, und zwar in einem Berufsförderungswerk.)im Rehabericht steht, daß ich nicht mehr als 10 kg bewegen oder heben soll. bei meiner Tätigkeit kaum möglich.
Die 10 kg, die ich heben darf, schaffe ich nicht mal.
Schade, daß die kein Einsehen hatten; ich halte das nämlich auch für eine gute Idee.Ich will ja weiter arbeiten, unbedingt sogar, aber was körperlich leichteres, z,B. eine Weiterbildung zur Hygieneschwester machen, das hatte ich der Rentenversicherung vorgeschlagen.
VG, Anne
Ausgewachsen und trotzdem korrigierendes Korsett? - Na klar!
Letzter Korsett-Thread: viewtopic.php?t=20971 • Reha in Bad Salzungen: viewtopic.php?f=9&t=10543 • Hypermobilität: viewtopic.php?f=4&t=21414
Ich habe dieses Forum verlassen.
Letzter Korsett-Thread: viewtopic.php?t=20971 • Reha in Bad Salzungen: viewtopic.php?f=9&t=10543 • Hypermobilität: viewtopic.php?f=4&t=21414
Ich habe dieses Forum verlassen.
Re: Arbeit schwierig mit Hyperkyphose
hallo,erst mal vielen dank für die schnellen Antworten.
Zum Thema Korsettglaube ich,dass es für mich erst mal nicht in Frage kommt,da ich zunächst noch die Aufgabe habe 10-15kg abzunehmen.
Ich habe habe anhand der Therapeutenliste aus Bad Salzungen eine sehr gute Physiotherapeutin gefunden, die schon seit 20Jahren Weterbildungen in Sobernheim macht, sie ist auch der meinung, dass mir das nicht so viel bringt.
Zum thema Rö-Bilder: Ich weiss nicht ,wer die machen soll.
mein Hausarzt interessiert ssich als Internist nicht so für meinen Rücken,soll doch der Arzt für physikalische und Rehamed.machen,der mich zur Reha geschickt hat. Der hat aber nicht mal die Diagnose aus Salzungen akzeptiert, er ist der Meinung, ich habe Skoliose, Hyperkyphose sieht er da nicht. Kg hat er nur sehr widerwillig aufgeschrieben, habe seit Reha1 mal 6 KG und 1 mal 4 KG bekommen, und jetzt brauche ich da lange nicht zu erscheinen. Also für mich sieht es doch so aus, mit der krummen Wirbelsäule und den daraus rerultierenden beschwerden muß ich ja leben,da kann ich doch nur versuchen sie auf einem erträglichen Mass zu halten, indem ich schrothe und noch etwas anderen Sport mache.Und ausserdem versuche eine körperlich leichtere Arbeit zu bekommen. Jetzt habe ich dauernd Lasten mit mehr als 10kg, Patieten wiegen ja im SChnitt mehr als 10kg.Ich bin auch gross, 180 cm, da muss ich mich ständig vorbeugen, meine Beine sind auch überlang (110 cm), da habe ich schon mal einen anderen Körperschwerpunkt.
Von der Arbeit bin ich dann auch so K.o., dass ich oft kaum noch Kraft und Zeit für Sport habe. Zudem muss ich auch noch einen 4-Personen-Haushalt mit 2 Kindern (14 und 12 Jahre) alt versorgen (mein Mann hilft schon mit).
Also mein Problem ist die Arbeit, hat da jemand Ideen.
.
Zum Thema Korsettglaube ich,dass es für mich erst mal nicht in Frage kommt,da ich zunächst noch die Aufgabe habe 10-15kg abzunehmen.
Ich habe habe anhand der Therapeutenliste aus Bad Salzungen eine sehr gute Physiotherapeutin gefunden, die schon seit 20Jahren Weterbildungen in Sobernheim macht, sie ist auch der meinung, dass mir das nicht so viel bringt.
Zum thema Rö-Bilder: Ich weiss nicht ,wer die machen soll.
mein Hausarzt interessiert ssich als Internist nicht so für meinen Rücken,soll doch der Arzt für physikalische und Rehamed.machen,der mich zur Reha geschickt hat. Der hat aber nicht mal die Diagnose aus Salzungen akzeptiert, er ist der Meinung, ich habe Skoliose, Hyperkyphose sieht er da nicht. Kg hat er nur sehr widerwillig aufgeschrieben, habe seit Reha1 mal 6 KG und 1 mal 4 KG bekommen, und jetzt brauche ich da lange nicht zu erscheinen. Also für mich sieht es doch so aus, mit der krummen Wirbelsäule und den daraus rerultierenden beschwerden muß ich ja leben,da kann ich doch nur versuchen sie auf einem erträglichen Mass zu halten, indem ich schrothe und noch etwas anderen Sport mache.Und ausserdem versuche eine körperlich leichtere Arbeit zu bekommen. Jetzt habe ich dauernd Lasten mit mehr als 10kg, Patieten wiegen ja im SChnitt mehr als 10kg.Ich bin auch gross, 180 cm, da muss ich mich ständig vorbeugen, meine Beine sind auch überlang (110 cm), da habe ich schon mal einen anderen Körperschwerpunkt.
Von der Arbeit bin ich dann auch so K.o., dass ich oft kaum noch Kraft und Zeit für Sport habe. Zudem muss ich auch noch einen 4-Personen-Haushalt mit 2 Kindern (14 und 12 Jahre) alt versorgen (mein Mann hilft schon mit).
Also mein Problem ist die Arbeit, hat da jemand Ideen.
.
-
a.schaefer68
- Newbie

- Beiträge: 5
- Registriert: Mo, 18.07.2011 - 11:02
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Mein Sohn (17 J.)
Am 22.06.2011 Uni Klinik Heidelberg:
Dorsale Korrekturspondylodese Th3-L1 nach Hyperkyphose bei Morbus Scheuermann
von 104 Grad auf 74 Grad - Therapie: Zur Zeit KG anschliessend Ende August AHB
- Wohnort: Hessen
Re: Arbeit schwierig mit Hyperkyphose
Hallo, bin gerade auf euer Thema aufmerksam geworden.
Wie laeufft das eigentlich mit Prozente bekommen. Mein Sohn (18Jahre) wurde am 22.06. an Morbus Scheuermann operiert. Er hat 2 Titanstangen und 22 Schrauben entlang der Wirbelsaule. Ihm geht es s e h r gut.
Ende August wird er eine AHB machen und das Korsett soll er erstmal 3 Monate tragen. Er ist mit der Schule fertig, hat aber noch keine Arbeit. Das grosse Problem ist, was kann er arbeiten. Ein Buerojob kommt fuer ihn nicht in Frage! Hat jemand von euch eine Idee?
Er darf im ersten Jahr bis zu 5 kg danach 10 kg und manchmal auch mehr heben.
In 2 Wochen haben wir einen Termin bei Arbeitsamt, mal sehen was der gute Mann uns dann wieder erzaehlt
Vielleicht war von euch ja auch schonmal jemand in der Situation, bin fuer jede Anregung dankbar
LG
Wie laeufft das eigentlich mit Prozente bekommen. Mein Sohn (18Jahre) wurde am 22.06. an Morbus Scheuermann operiert. Er hat 2 Titanstangen und 22 Schrauben entlang der Wirbelsaule. Ihm geht es s e h r gut.
In 2 Wochen haben wir einen Termin bei Arbeitsamt, mal sehen was der gute Mann uns dann wieder erzaehlt
Vielleicht war von euch ja auch schonmal jemand in der Situation, bin fuer jede Anregung dankbar
LG
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss wie Wolken schmecken!
der weiss wie Wolken schmecken!
- Raven
- Profi

- Beiträge: 1530
- Registriert: Fr, 21.01.2011 - 21:33
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
- Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Re: Arbeit schwierig mit Hyperkyphose
Hallo,
"Prozente bekommen", der GdB (Grad der Behinderung) bzw. Schwerbehindertenausweis (ab einem GdB von 50) - das läuft übers Versorgungsamt, meist zu finden beim Landratsamt. Entsprechende Formulare kannst du dort anfordern.
Bei mir war es ähnlich: Ich wollte zunächst (auch) keinen Büroberuf, weil ich mir darunter etwas stets Kaufmännisches vorstellte und ich sowas absolut nicht mag, sondern an technischen Berufen interessiert war (und bin). Telefonieren, Kundenkontakt, "nett lächeln", Bürokratie... sind nicht mein Ding, sondern eher "(alleine) vor mich hin werkeln".
Letztendlich landete ich dann, ausgehend vom Berufswunsch "Mechatronikerin" oder "Energieanlagenelektronikerin" (was mir leider körperlich zu viel gewesen wäre) bei "Fachinformatikerin". Letzteres ist natürlich ein Büroberuf, aber der traf voll meine Interessen, obwohl ich "Büroberuf" zunächst ausschloss.
Allgemein ist es nicht nötig, aufgrund der operativen Wirbelsäulenversteifung dauerhaft im Büro zu arbeiten. Es gibt z.B. auch Physiotherapeuten, Krankenpfleger, Handwerker etc., die trotz Wirbelsäulenversteifung in ihrem Beruf tätig sind (für ideal halte ich dies nicht, jedoch scheint es von einigen für zumindest einige Jahre durchgeführt werden zu können).
Berufe mit entsprechendem körperlichem Anspruch sind aber zumindest für das erste Jahr nach OP noch nicht geeignet.
Mitunter käme für deinen Sohn auch ein (FH-)Studium in Frage, bzw. der Besuch einer weiterführenden Schule, falls er noch kein (Fach-)Abitur hat?
Viele Grüße,
Raven
"Prozente bekommen", der GdB (Grad der Behinderung) bzw. Schwerbehindertenausweis (ab einem GdB von 50) - das läuft übers Versorgungsamt, meist zu finden beim Landratsamt. Entsprechende Formulare kannst du dort anfordern.
Da wäre es zunächst mal gut zu wissen: Was würde deinen Sohn denn interessieren? Da dürfen zunächst auch mal ruhig Berufe genannt werden, die körperlich zu heftig und somit (vor allem: noch) unrealistisch wären. Vielleicht findet sich dann aber, ausgehend hiervon, ein ähnlicher, körperlich weniger anstrengender Beruf.a.schaefer68 hat geschrieben:Das grosse Problem ist, was kann er arbeiten. Ein Buerojob kommt fuer ihn nicht in Frage! Hat jemand von euch eine Idee?Er darf im ersten Jahr bis zu 5 kg danach 10 kg und manchmal auch mehr heben.
Bei mir war es ähnlich: Ich wollte zunächst (auch) keinen Büroberuf, weil ich mir darunter etwas stets Kaufmännisches vorstellte und ich sowas absolut nicht mag, sondern an technischen Berufen interessiert war (und bin). Telefonieren, Kundenkontakt, "nett lächeln", Bürokratie... sind nicht mein Ding, sondern eher "(alleine) vor mich hin werkeln".
Letztendlich landete ich dann, ausgehend vom Berufswunsch "Mechatronikerin" oder "Energieanlagenelektronikerin" (was mir leider körperlich zu viel gewesen wäre) bei "Fachinformatikerin". Letzteres ist natürlich ein Büroberuf, aber der traf voll meine Interessen, obwohl ich "Büroberuf" zunächst ausschloss.
Allgemein ist es nicht nötig, aufgrund der operativen Wirbelsäulenversteifung dauerhaft im Büro zu arbeiten. Es gibt z.B. auch Physiotherapeuten, Krankenpfleger, Handwerker etc., die trotz Wirbelsäulenversteifung in ihrem Beruf tätig sind (für ideal halte ich dies nicht, jedoch scheint es von einigen für zumindest einige Jahre durchgeführt werden zu können).
Berufe mit entsprechendem körperlichem Anspruch sind aber zumindest für das erste Jahr nach OP noch nicht geeignet.
Mitunter käme für deinen Sohn auch ein (FH-)Studium in Frage, bzw. der Besuch einer weiterführenden Schule, falls er noch kein (Fach-)Abitur hat?
Viele Grüße,
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
OP-Röntgenbilder
OP-Röntgenbilder
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15226
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Re: Arbeit schwierig mit Hyperkyphose
Die Therapeutin kann Dir evtl. helfen, einen Orthopäden zu finden, der problemlos in eine Einrichtung überweist, die Röntgen-Ganz-Aufnahmen machen kann. Das ist oft nur in den Kliniken möglich.kisu hat geschrieben:...eine sehr gute Physiotherapeutin gefunden, die schon seit 20Jahren Weterbildungen in Sobernheim macht,
Die von SchwarzeSchnecke erwähnte Beweglichkeit der Wirbelsäule ist im Röntgenbild das Erkennen von evtl. Knochenspangen, die sich zwischen den Wirbelkörpern bilden können, um sozusagen in natürlicher Abwehr eine weitere Verschlimmerung zu verhindern. Das führt aber gleichzeitig dazu, dass in diesen Bereichen eine Fixierung vorhanden ist, die weder durch ein Korsett und schon gar nicht mit Schroth angegangen werden kann.
Insofern wäre es für das Schrothen schon wichtig, es sei denn, während der REHA hat es keinerlei Probleme gegeben.
Trotzdem würde ich aber immer neugierig sein, wie denn die tatsächliche Situation aussieht.
1x 4 gibt es eigentlich nicht, wenn schon, dann sollten 3x6 möglich sein. Allerdings ist nach einer REHA eher die Kontrolle gefragt, die nicht mehr so aufwendig sein sollte...habe seit Reha1 mal 6 KG und 1 mal 4 KG bekommen
Aber eigentlich auch ein Thema für die Therapeutin, die muss doch ein Interesse haben, möglichst viele Behandlungen durchführen zu können. Und da sollte man auch wissen, wie die verschiedenen Ärzte verordnen.
Gruss
Klaus
