Welcher Schwimmstil ist der beste für Kyphose?

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rockwilda
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Welcher Schwimmstil ist der beste für Kyphose?

Beitrag von rockwilda »

Hallo!

Kurze Frage: Welcher Schwimmstil ist der beste für jemanden mit Kyphose?

Brustschwimmen, Kraulschwimmen oder Rückenschwimmen?

Oder evtl. ein Mix aus diesen?

Freue mich auf Eure Antworten!


Gruß, Nico
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SchwarzeSchnecke
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Rückenschwimmen

Beitrag von SchwarzeSchnecke »

Hallo,

In Bad Salzungen wurde mir vom Brustschwimmen ab- und zum Rückenschwimmen geraten.
Vom Brustschwimmen abgeraten deshalb, weil sich dadurch die Lordose verstärken kann. Wenn man den Kopf aus dem Wasser rausstreckt, können außerdem Verspannungen am Hals entstehen.

VG, Anne
Ausgewachsen und trotzdem korrigierendes Korsett? - Na klar!

Letzter Korsett-Thread: viewtopic.php?t=20971 • Reha in Bad Salzungen: viewtopic.php?f=9&t=10543 • Hypermobilität: viewtopic.php?f=4&t=21414

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Toni
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Beitrag von Toni »

Welcher Schwimmstil ist der beste GEGEN (nicht für!) Kyphose?

Eindeutig Rückenschwimmen im Fersenhang am Beckenrand.

Keine Kollisionsgefahr mit anderen Schwimmern,
anstrengender als nichtstationäres Schwimmen,
man kann sich voll auf die Haltung konzentrieren usw...
mach ich bis zu 50 Minuten am Stück.
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
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Schnecke007
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Beitrag von Schnecke007 »

Ich finde Kraulschwimmen noch besser. Beim Rückenschwimmen muss man sehr aufpassen, dass man nicht vor lauter Wasser-Schluck-Angst den Kopf aus dem Wasser streckt und einen Buckel macht. Wer das im Griff hat, kann natürlich auch rückenschwimmen.

Viele Grüße,
Schnecke
dannpowder2000
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Beitrag von dannpowder2000 »

Rückenschwimmen ist nicht unbedingt das Meine, da ich dabei leicht vom Kurs abkomme und Anderen drein schwimme oder sie ungewollt mit den Händen schlage. Man weiß auch nie so recht wenn das Becken aus ist.

Brustschwimmen ist zwar bestimmt nicht so gut wie Rückenschwimmen, wenn man jedoch beim Ausatmen den Kopf unter Wasser taucht und bei der Vorwärtsbewegung die Arme kräftig über Kopfniveau zieht, fühlt sich das bei mir zumindest Kyphosenfreundlich an. Wenn man auch noch auf eine richtige Beinbewegung achtet und sich schön streckt knetet man die ganze Muskulatur richtig schön durch.
schiko
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Schwimmstil

Beitrag von schiko »

Hallo Rockwilda,

da ich ehemals aktiv geschwommen bin und auch mir nur noch
Rückenschwimmen empfohlen wurde, denke ich, ist der Vorschlag
von Toni, für jemanden der nicht so gut Rückenschwimmen kann,
ein sehr guter Vorschlag.
Du mußt nur aufpassen, daß Du flach auf dem Wasser liegst und
den Kopf im Wasser liegen läßt. Sonst hängt der Po zu sehr durch
und der Effekt ist weg. So werden die Rückenmuskeln beansprucht.
Brustschwimmen kann auf garkeinem Fall gut sein. Da die Hüfte
tiefer im Wasser liegt als die Schultern und der Kopf bei Einatmen
nach oben gestreckt wird. Auch Kraulschwimmen ist für einem ungeübten Schwimmer nicht so gut, da hier der Kopf nicht flach auf dem Wasser liegt und seitlich eingeatmet wird.

LG Schiko
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Schnecke007
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Beitrag von Schnecke007 »

Auch Kraulschwimmen ist für einem ungeübten Schwimmer nicht so gut, da hier der Kopf nicht flach auf dem Wasser liegt und seitlich eingeatmet wird.
1. Warum liegt der Kopf nicht flach auf dem Wasser? :???:
2. Was ist das Problem dabei, dass seitlich geatmet wird? Ich empfinde das eher als Vorteil, sofern man "ungerade" atmet (3er-, 5er-, 7er-, ... Züge) und somit die Symmetrie wiederhergestellt ist. Für mich fühlt sich das irgendwie lockernd an. :ja:

Gruß, Schnecke
schiko
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Schwimmstil

Beitrag von schiko »

Hallo Schnecke,

wenn Du das so kannst, ist es ja gut. Ich beobachte aber bei den
meisten, daß es nicht so ist. Da wird teilweise bei atmen der ganze
Oberkörper gedreht und nicht nur der Kopf. Das liegt auch daran,
daß die meisten nicht richtig flach im Wasser liegen.
Aber wer es kann, ist ok.

LG Schiko
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Schnecke007
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Beitrag von Schnecke007 »

Ach so meinst Du. Naja, aber selbst wenn sich ein Großteil des Oberkörpers mitdrehen sollte, verstehe ich nicht, warum das schlecht ist.

Gruß, Schnecke
dannpowder2000
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Re: Schwimmstil

Beitrag von dannpowder2000 »

schiko hat geschrieben:Hallo Rockwilda,

Brustschwimmen kann auf garkeinem Fall gut sein. Da die Hüfte
tiefer im Wasser liegt als die Schultern und der Kopf bei Einatmen
nach oben gestreckt wird.

LG Schiko

Sicher, Brustschwimmen ist bei einer Kyphose nicht der Schwimmstil der Wahl. Das gilt insbesonders für Menschen die keine gute Technik auf Grund mangelnder Schwimmerfahrung haben und das wird wohl auf die meisten Kyphotiker zutreffen, die sich dazu entschließen ins Hallenbad zu gehen um ihrem Rücken etwas gutes zu tun.

Die Körperhaltung beim Einatmen, wenn der Kopf aus dem Wasser taucht, ist natürlich problematisch bei eine Kyphose. Wenn man aber eine gute Technik hat, streckt man nicht den Kopf aus dem Wasser, sondern man drückt sich mit dem ganzen Oberkörper daraus, (was kräftige Bauchmuskeln verlangt bzw. ein gutes Training ist) ohne dabei den Kopf in den Nacken zu drücken und nach vorne zu schauen. Dannach taucht man wieder ins Wasser ein, um in gestreckter Körperhaltung (Torpedostellung) waagerecht im Wasser liegend nach vorne zu gleiten. Dieser Moment ist bestimmt gut für eine Kyphose, da man dabei den ganzen Körper kräftig strecken soll um möglichst Stromlinienförmig zu sein und dabei wird die Kyphose geradegedrückt, vorausgesetzt die Kyphose ist noch beweglich.

Wie gesagt, das Problem beim Brustschwimmen ist, dass es im Gegensatz zum Rückenschwimmen technisch sehr anspruchsvoll ist. Wenn man es aber auf einem hohen Niveau beherrscht, habe ich den Eindruck, dass es insgesamt mehr Therapiepotential hat als Rückenschwimmen. Im Hinblick darauf, dass es ausgezeichnet für die Koordination ist, der froschartige Beinschlag ein gutes Training für die Beckenmuskulatur ist - generell Bauch und Rückenmuskulatur stärker stimuliert werden als beim Rückenschwimmen und man die Atmung trainiert.
Antonia
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Beitrag von Antonia »

Hallo ihr,

ich hab auch eine Kyphose und würde gern schwimmen. Das Problem ist, ich kann nur Brustschwimmen.
Gibt es Kurse, in denen ich das Rückenschwimmen lernen kann, wo es aber nicht um Leistung geht?

LG

Antonia
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alex1605
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2. Rahmouni Korsett im Juli 2015

Ich gebe mein Bestes :-)

Re: Welcher Schwimmstil ist der beste für Kyphose?

Beitrag von alex1605 »

Hallo,

dieser Thread ist zwar schon alt aber ich würde ihn gern nochmal aufgreifen.
Da ich vor kurzem ja meine Diagnose bekommen habe (Hyperkyphose) muss ich mein Krafttraining aufgeben.
Da ich aber viel Wert darauf lege, sportlich auszusehen gehe ich jetzt 2 -3 mal pro Woche schwimmen.

Ich schwimme ausschließlich Brustkraulen und Rückenkraulen.

Jetzt meine Frage. Ist Brustkraulen wirklich schädlich? Ich hab aus diesem Thread nur rauslesen können das dass normale BRustschwimmen, also das mit Kopf ausm Wasser nicht so gut sein soll.

In einem anderen Thread meine ich gelesen zu haben, dass auch Dr. Hoffmann sagte das Brustschwimmen (Kraulen?) in Ordnung ist.
Kann ich das bedenkenlos weitermachen?

Ich habe den Kopf eigentlich bis auf die Atemzüge immer im Wasser liegen und zum Atmen drehe ich den Kopf nach rechts bzw auch den Körper etwas mit.
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alex1605
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Ich gebe mein Bestes :-)

Re: Welcher Schwimmstil ist der beste für Kyphose?

Beitrag von alex1605 »

Entschuldigt, wenn ich das Thema wieder nach oben hole. Aber es wäre echt klasse wenn jemand noch was dazu sagen könnte. Ich schwimme mittlerweile sehr gerne, damit kann ich meinen Körper auch ganz gut fit halten (auch äußerlich!) Ich schwimme am liebsten Brustkraulen. Rückenschwimmen auch aber nicht sooviel.

Kann mir jemand vielleicht sagen, was ich beim Brustkraulen vermeiden sollte? Den Kopf aus dem Wasser strecken tue ich ja nicht, ich drehe ihn immer nach rechts und atme ein im 2er Zug. Sollte man dabei den Körper mitdrehen oder wirklich nur den Kopf drehen?

Ich würd mich freuen wenn ich Schwimmen weitermachen kann, damit ich wenigstens etwas für meine Figur (und auch für meinen Rücken) tun kann.
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Silas
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Schroth KG

Re: Welcher Schwimmstil ist der beste für Kyphose?

Beitrag von Silas »

Brustkraulen und v.a. Rückenkraulen ist schon OK.

Beim Brustkraulen musst Du verstärkt darauf achten, nicht in die Kyphose hinein zu trainieren, also aktiv versuchen gerade zu halten.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
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