Fragen zu Spondylarthrose und Halsschlinge

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nady
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Fragen zu Spondylarthrose und Halsschlinge

Beitrag von nady »

Hallo zusammen.

Ich hatte ja mit meiner Korsetttherapie aufgehört, weil ich dadurch keine schmerzlinderung erreicht hatte. Jetzt trage ich es jedoch weiter, sozusagen zweiter Anlauf. Für meine Haltung tut es gut, kann auch damit schlafen - die Schmerzen sind unverändert.

Vor ca. einem Jahr konnte ich an einem Tag meinen Kopf gar nicht mehr bewegen, es tat sehr weh, bin am in die Unfallklinik gefahren, (war We) die Ärztin hatte meine HWS geröngt und meinte, dass ich schon stärkere Abnutzungen habe, was nicht üblich ist für mein Alter (Spondylarthrose sagte Sie). Eine Woche später hatte ich einen Termin beim Dr. Hoffmann, habe Ihm das erzählt, aber dazu hat aber keine Stellungnahme genommen(das war damals mein erster Termin dort). Auch später bei anderen Ärzten hat keiner was dazu gesagt und keiner hat sich die CD angeschaut, wo die Aufnahme drauf ist.
Jetzt habe ich mir in der letzten Zeit Gedanken gemacht, weil da wo hinten mein Korsett aufhört, die Schmerzen eigentlich erst beginnen, nach oben hin, am stärksten Hals, Nacken und obere BWS. (pochen, brennen, etc.) Habe im Internet gelesen dass eine Spondylarthrose im Hals solche Schmerzen auslöst.
Ich neige auch dazu meinen Hals oft zu bewegen um den Schmerz zu entweichen. Habe eine Bewegungseinschränkung wenn ich meinen Kopf nach rechts drehe, wenn ich auf dem Bauch liege geht das gar nicht, tut gleich sehr weh und knackst immer. Habe eine typische kyphotische Steilstellung der HWS. Jetzt hab ich hier aus früheren Beiträgen von Toni was gelesen über eine z.B. französische Halsschlinge und mir überlegt ob ich mir so was an mein Korsett dran bauen lasse, weil ich meinen Hals und Kopf bewußt nicht immer gerage halten kann, sonst spannt sich alles an, mache es nur gezielt bei den Schroth-Übungen.
Oder wird sich Dr. Hoffmann und Rahmouni an den Kopf fassen wenn ich meinen 51 grad Kyphose mit der Idee ankomme?? Was meint Ihr?

In meinem MRT Bericht steht:
minimale Dorsalvorwölbung der Bandscheibe C5/6.
Erhebliche Flussartefakt bedingte Signalalerationen im intraduralen epimedullären Liquorraum zwischen C5 und 7.
Aufhebung der Normallordosierung zwischen C2-C6.

Kann das mit meinen Schmerzen und der Spondylarthrose zusammen hängen? vielleicht kann ja jemand was dazu sagen.

lg nady
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Thomas
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Re: Fragen zu Spondylarthrose und Halsschlinge

Beitrag von Thomas »

Hallo nady,

Du kannst Dr. Hoffmann mal auf eine abnehmbare Halsstütze ansprechen, wie ich sie an meinem Korsett habe.

Dr. Hoffmann und Rahmouni werden Dich deshalb sicher nicht für verrückt erklären.

Gruß Thomas
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Klaus
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Re: Fragen zu Spondylarthrose und Halsschlinge

Beitrag von Klaus »

nady hat geschrieben:Jetzt hab ich hier aus früheren Beiträgen von Toni was gelesen über eine z.B. französische Halsschlinge und mir überlegt ob ich mir so was an mein Korsett dran bauen lasse,
Du meinst jetzt nicht die Glisson Schlinge?

Gruß
Klaus
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Thomas
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Re: Fragen zu Spondylarthrose und Halsschlinge

Beitrag von Thomas »

Klaus hat geschrieben: Du meinst jetzt nicht die Glisson Schlinge?
Nein, nady meint eher sowas:

[attachment=0]970814_cyphose3.jpg[/attachment]


Toni hat es hier genauer erklärt:

http://skoliose-info-forum.de/viewtopic ... 818#p51818

Gruß Thomas
Dateianhänge
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Klaus
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Re: Fragen zu Spondylarthrose und Halsschlinge

Beitrag von Klaus »

Hallo Thomas,

danke für die interessante Information.
Toni hat den Namen auch in Anführungszeichen gestellt und ich habe Glisson (übrigens von Toni zum ersten Mal gehört) mit französisch in Verbindung gebracht. Weiß jetzt aber, dass dies nach dem englischen Mediziner Francis Glisson entwickelt wurde. ;)
Natürlich könnte man diese Glisson Schlinge nicht an ein Korsett anbauen. :)

Gruß
Klaus
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