Propriozeptive Einlagen

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rip
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Propriozeptive Einlagen

Beitrag von rip »

Hallo,
mich würde mal interessieren, ob irgendjemand von euch Erfahrung mit propriozeptiven Einlagen gemacht hat (in Verbindung mit Skoliose)???
werden auch sensomotorische Einlagen genannt

Plötzlich hat eine neue Orthopädin bei mir festgestellt ich hätte Knick/Senkfüße beidseitig, früher war immer nur von Plattfüßen die Rede, die aber nicht behandlungsbedürftig waren. Sie hat mir Einlagen verordnet, diese würden sich positiv auf die Haltung und Streckung der Wirbelsäule auswirken. Entweder normale Einlagen oder propriozeptive Einlagen (sollen nicht bei jedem wirken) diese muss man selbst Zahlen.
Habe mich für letzteres entschieden, warum nicht mal was neues ausprobieren, morgen muss ich zum vermessen beim Orthopädietechnicker (Winkler, in BaSa), bin gespannt was das wird.

Liebe Grüße
Katrin
Zuletzt geändert von rip am Mi, 19.09.2007 - 18:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo katrin,

mal was anderes, sieht man Dich beim Skoliose Symposium am Sonnabend?

Gruss
Klaus
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Silas
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Schroth KG

Beitrag von Silas »

... um jetzt mal auf das Thema von Katrin zurückzukommen.

Beim Tag der Offenen Tür eines Orthopädietechnikers habe ich mir das System der propriozeptiven Einlagen und wie das ganze dann wirken soll mal zeigen lassen.

Sicherlich kann man bei einer Haltungsschwäche das ein oder andere mit gutem "Unterbau" positiv beeinflussen, aber bei manifesteren Wirbelsäulendeformitäten wird wohl kaum ein messbarer Effekt bei herauskommen.

Das ganze Konzept hat für mich schon ziemlich esoterisch geklungen, mit einem Plättchen hier und einem Plättchen da irgendwelche nicht vorhandenen Eigen- und Fremdreflexe des Körpers auszulösen, die dann auch noch eine klare Richtung erfahren sollen, erscheint mir weit hergeholt.

Wahrscheinlich werden die Einlagen Dir nicht schaden, aber ein Nutzen ist wohl allenfalls über den Placebo-Effekt (der in seiner positiven Wirkung nicht zu unterschätzen ist!) zu erwarten.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
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Beitrag von Admininfo »

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rip
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Beitrag von rip »

Dann werd ich erstmal über den ersten Besuch beim Orthopädietechniker berichten:

Zunächst musste ich ihm einige Fragen beantworten:
derzeitige Beschwerden
und Diagnosen (Skoliose mit Cobb Winkel)
zu Sehhilfen, wieviel Dioptrie und so weiter
Schuhgröße
Zahnspangen, Füllungen, fehlende Zähne, Milchzähne

dann wurden starre und dynamische (beim Laufen) Abdrücke von meinen Füßen gemacht, jeweils einzeln
auf den dynamischen Abdrücken erkennt man bereits, ob man Füllungen in den Zähnen hat oder andere Zahn"probleme"

anschließend sollte ich mich auf einen Koffer stellen
die Oberseite auf der ich mich stellen sollte war eine Glasplatte, im Koffer war eine Lampe und die Unterseite war ein Spiegel, so das der Orthopädietechniker im Spiegel sehen konnte wie meine Auflage der Füße war
dann Begutachtete er meine Skoliose und meine (schiefe) Hüfte
mittels kleiner Keile, die er dann unter meine Fußsohlen schob, korrigierte er meine Hüfte und versuchte dann noch durch bestimmte Keile Veränderungen der Muskulatur um dem Paket zu erzielen

diese Keile fühlten sich stehend gar nicht unbequem an, wie es im Laufen ist, kann ich noch nicht beurteilen, werde erst am Freitag die fertigen Einlagen abholen. Die Krankenkasse zahlt für diese nur einen Grundbetrag und ich muss eine Eigenleistung von 30 Euro beisteuern

Das ausmeßen dauerte etwa eine halbe Stunde, ich war ganz zufrieden und bin gespannt ob es auch positive Auswirkungen haben wird

durch die Korrektur der Hüfte soll sich also die Wirbelsäule aufrichten
ob nun aber mit diesen Einlagen auch etwas gegen die Knick/Senkfüße getan wird bin ich mir nicht sicher... blöderweise ist mir diese Frage erst nach dem Besuch beim Orthopädietechniker eingefallen
dies werde ich aber beim nächsten Orthopädenbesuch nachholen

Ich freu mich weiterhin auf eure Erfahrungen, auch ich werde bald wieder berichten wie es so mit den Einlagen läuft und was meine Orthopädin im August für Veränderungen feststellt
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

rip hat geschrieben:durch die Korrektur der Hüfte soll sich also die Wirbelsäule aufrichten
Beim Skoliose Symposium in BaSa am Samstag haben ich nochmal gelernt, dass ein Beckenschiefstand meistens durch Torsion des Beckens bei Skoliose vorkommt. Also keine tatsächlichen Beinlängendifferenzen, bei denen man solche Einlagen verordnen würde.
Normalerweise würde man das also mit Schroth KG behandeln.

Hast Du eine Torsion des Beckens?

Im Zusammenhang mit Knick/Senkfüssen müsste mir ein Experte mal erklären, wie das bei Skoliose funktionieren soll.

Ansonsten klingt der ganzheitliche Ansatz erst mal gut.
Da haben wir am Samstag auch einen Vortrag von Frau Dr. Fitzner zur CMD Therapie gehört, sprich falscher Biß in den Kiefergelenken, der zu 80% (Dr. Steffan: weniger als 80% )auch eine Fehlform der WS auslösen kann. Also der Ansatz vom Kopf her und nicht von den Füssen.

Gruss
Klaus
Elbac
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Beitrag von Elbac »

Hallo Klaus,
das ist ja interessant, dass die Frau auch da war...
Ich habe von ihr auch eine Schiene verpasst bekommen und habe leider zur Zeit nur Probleme und überlege bei ihr anzurufen.
Angeblich sollen wir teilnehmer einer Studie sein, aber ich weiß nicht, was das für eine Studie sein soll, wenn man nicht befragt o.ä. wird... Habe leider damals auch nicht nachgefragt und war eigentlich auch sehr froh eine so teure Schiene kostenlos zu bekommen. Tja, wohl zu früh gefreut.
Ich habe jetzt nämlich zu 99% jeden Morgen Kieferprobleme (kriege den Mund nicht auf). Das 1. Mal trat es schon während der Kur auf, aber die Schwester meinte, dass wenn es am nächsten Tag nicht weg ist, fahren sie mich zur Zahnärztin. Doch am nächsten Tag konnte ich den Mund wieder öffnen.
Ich habe schon überlegt, ob diese Probleme duirch die Kombi mit dem Korsett (seit Dez '06, Kur im Sept '06) kommen, bzw. verstärkt werden.

Hast du vielleicht Lust noch etwas mehr über ihren Vortrag zu erzählen? Ich muss in diese Richtung auf jeden Fall etwas unternehmen, aber zur Zeit ist einfach so viel zu tun...

Viele Grüße, Elbac
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chilli-pepper
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Beitrag von chilli-pepper »

Hallo Elbac!
aber ich weiß nicht, was das für eine Studie sein soll, wenn man nicht befragt o.ä. wird...
Also, das wär ja ein starkes Stück, wenn man angeblich eine Studie macht und niemanden befragt...

Da hast du ja doppelt Grund, dort anzurufen-frag doch gleich mal nach, warum du nicht befragt worden bist und poste mal dazu.

Ich wünsch dir gute Besserung und hoffe für dich, dass sich deine Beschwerden bald weg sind!

Liebe Grüße von chilli-pepper
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo elbac,

finde ich ja ein bischen merkwürdig, dass da keine vernünftige Aufklärung stattfand.

Als es um die Kosten dieser CMD Therapie ging, wurde von ihr die Studie erwähnt. Für alle gab es ja die Aussage einer kostenlosen Behandlung, aber eine Krankenkasse hatte das wohl abgelehnt.

Ich habe im Post zum Skoliose Symposium schon einen Gesamt Bericht abgegeben.

Darin war auch kurz die CMD Therapie:
1. es wird ein einfacher Muskeltest im Kiefergelenk gemacht, um festzustellen, ob die Therapie Sinn macht.
2. Panorama -Aufnahme
3. Erstellung der 3 D Schiene mit Berücksichtigung verschiedener Körperstellungen. Dauer ca 1 Stunde
4. Tragen dieser Schiene für ein halbes Jahr
5. danach weitere Klärung

Frau Fitzner hat dann noch von Schwierigkeiten bei dem Rücklauf der Antworten zu dem Test gesprochen.
Kein Wunder, wenn es tatsächlich eine von Dir beschriebene Oganisation gegeben haben soll.
Wenn das eine Gesamt-Veränderung hervorrufen soll, muss man ja wohl mit Beschwerden rechnen. Allerdings weiss ich nicht mehr, ob sie und wie konkret sie das erläutert hat.

Gruss
Klaus
Elbac
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Beitrag von Elbac »

Hallo Klaus,
vielen Dank für deine Antwort!
Bis zum 3. Punkt ist mir auch alles bekannt, aber sie hat auch nicht gesagt, dass man die ein halbes Jahr tregan soll und dann wird weiter geguckt.

Da fällt mir ein, dass ich vielleicht doch mal da anrufen sollte, da sich meine Adresse geändert hat... *ups*.

Aber mir kommt das trotzdem alles etwas Komisch vor und bin mir nicht sicher, was ic von dieser "Studie" halten soll...

Gruß, Elbac
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Da fällt mir ein, dass ich vielleicht doch mal da anrufen sollte
Also ehrlich gesagt, ich verstehe sowieso nicht, warum Du das bislang nicht gemacht hast.

Gruss
Klaus
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rip
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Beitrag von rip »

UM MAL WIEDER ZUM THEMA ZURÜCKZUKOMMEN

@ Klaus: ich hatte das Gefühl, dass es bei den Einlagen eher um einen Rücken und Hüfte geht als um die Knick/Senkfüße. Ich denke meine Frage ist nicht so wichtig als dass ich die jetzt sofort abklären müsste, ich werde im August beim nächsten Termin bei meiner Orthopädin einfach mal nachhaken und eventuell (bezweifel ich aber, er schein sehr beschäftigt zu sein) seh ich am Freitag wenn ich meine Einlagen abhol den Orthopädietechniker ...
Im Endeffekt denk ich, wenn es hilft, dann sind die Einlagen gut für meinen Rücken, mit den Knick/Senkfüßen hatte ich noch nie Probleme und dies sah bisher auch noch nie ein Orthopäde für behandlungsbedürftig, obwohl diese sicherlich die Haltung beeinflussen

zur Torsion meiner Hüfte: durch die Skoliose habe ich eine verdrehte(schiefe) Hüfte, deswegen ja auch die Beckenkorrekturen bei der Schroth-KG
und die kleinen Keile unter den Fußsohlen sollen und können auch keine durch die Skoliose/das schiefe Becken bestehende Beinlängendifferenz ausgleichen, sondern lediglich kleine Impulse an das muskuläre System geben, welche wiederum Einfluß auf das Becken haben

Propriozeption = Tiefenwahrnehmung, Tiefensensibilität
setzt sich zusammen aus dem Lagesinn, Kraftsinn, Bewegungssinn

hier mal ein Bild zum Verständnis, auf dieser Seite gibt es auch noch viele Infos zu dem Thema propriozeptive Einlagen

Bild
Zuletzt geändert von rip am Fr, 10.08.2007 - 18:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Erfahrungen porpriozeptive Einlagen und Knick/Senkfüße

Beitrag von rip »

So, meine propriozeptiven Einlagen haben den ultimativen Komforttest mit einem sehr gut bestanden!!!!
Ich hab die Einlagen gestern zum ersten mal getragen und das gleich eine durchtanzte Rockkonzertnacht lang ... nach stundenlangen stehen, hüpfen, tanzen keine Beschwerden in Füßen, Rücken oder sonst wo, die ich auf die neuen Einlagen in meinen Schuhen zurückführen konnte
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rip
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Beitrag von rip »

So nun zum LAUFEN mit den Einlagen:
nach dem STEHEN, TANZEN und HÜPFEN mit den Einlagen ohne Beschwerden von statten geht ...
nach längeren Shopping-Touren schmerzt der rechte Fuß (die Seite wo der flächenmäßig größte Keil in die Einlage eingearbeitet wurde) - man kann es aber aushalten, und nach dem Wechseln der Schuhe bzw. Herausnehmen der Einlage, ist der Schmerz sehr schnell wieder verschwunden
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rip
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Beitrag von rip »

so mittlerweile fühle ich meine Einlagen gar nicht mehr, egal wie lang ich laufe oder sonst irgendwas

war nun auch wieder zur Kontrolle bei meinem Orthopäden:
ist sehr zu frieden mit meiner Hüfte und mit der besseren Aufrichtung meines Rückens durch die Einlagen

ich selbst merke eine verbesserung gerade nach langem stehen, ich bekomme kaum noch schmerzen in knie oder hüfte
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rip
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Beitrag von rip »

natürlich haben auch die Schmerzen nach langem Stehen im LWS-Bereich sehr stark nachgelassen
war mittlerweile auch wieder beim Orthopädietechniker zur Kontrolle
er war sehr zufrieden und wollte nun versuchen durch neue Keile, auch den Bereich der BWS, also bei meinem Paket zu erreichen
momentan sagte er, könne er da noch keine Veränderung (muskuläre) durch einen Keil erreichen
einen neuen Keil habich jedoch in meine rechte Sohle bekommen, der nochmal eine Stimulation in der LWS setzt
wenn sich das gefestigt hat durch regelmäßiges Tragen der Einlagen, kann dann vielleicht auch die BWS ansprechen
soll also weiterhin zu Kontrollen kommen

morgen hab ich einen Termin beim Orthopäden zur Kontrolle und zum Kurantrag ausfüllen
Drückt mir die Daumen dass das klappt
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2 interessante Artikel der Orthopress

Beitrag von wulff »

Hallo,
ich klink mich hier einfach mal in den etwas älteren, aber sehr interessanten Thread ein.
Ich habe jetzt von einem neuen Orthopäden empfohlen bekommen mir sensomotorische Einlagen anfertigen zu lassen. Hierbei handelt es sich um spezielle, nur vom Arzt anzufertigende und verodbare Modelle.
Internetlink: www.medreflexx.de
Habe hierzu auch 2 interessante Artikel der Orthopress zugemailt bekommen die ich im Anhang zufüge.
Ich selbst hab die Einlagen noch nicht, bin aber überzeugt diese anfertigen zu lassen, da ich jahrelang durch Schuherhöhungen die muskulären Dysbalancen verstärkt habe und sich der Einsatz hier empfehlen soll. Hinzu kommen Blockierungen des ISG (Kreuzdarmbeingelenk) und leichte Kieferfehlstellung.

Die Einlagen sollen primär zur Therapie der Haltung wirken. Die Fußform soll ebenfalls verbessert werden, inwiefern dies aber besser gelingt als mit MBT Schuhen weiß ich nicht, sofern man letztere überhaupt verträgt.

Gruß

PS: zum o.g. ganzeitlichen CMD Therapieansatz: www.cmd-dachverband.de
Dateianhänge
Medreflexx1_08.pdf
(109.31 KiB) 1025-mal heruntergeladen
Medreflex2_06.pdf
(452.75 KiB) 2342-mal heruntergeladen
Sagte der Bundeswehrarzt zu Beginn der Grundausbildung: "Ihre Rückenbeschwerden sind Gewöhnungsschmerzen."
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rip
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Beitrag von rip »

Diese Medreflexx Einlagen scheinen auf dem selben Prinzip wie meine propriozeptiven Einlagen zu basieren, haben also auch die selbe Wirkungsweise.
Lediglich die Verarbeitung / das Aussehen sind anders.
@ Wulff: Wieviel sollen diese Medreflexx Einlagen kosten, also wieviel musst du dazu bezahlen??
mousecat
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Beitrag von mousecat »

Hallo,

ich habe das Prospekt von dieses Medreflexx-Einlagen auch von meinem ganzheitlichen Kieferortjopäden gekriegt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die was bringen. Und teuer sind sie wohl auch, mein KFO hat aus gutem Grund keinen Preis gesagt. Ich denke, das Prinzig ist vergleichbar mit den MBT-Schuhen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man diese Einlagen, wenn man ein Korsett trägt, benutzen darf.

Grüße
wulff
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Beitrag von wulff »

Die Kosten für die Einlage bezifferte der Arzt auf rund 300 Euro inkl. Anpassung. Normalerweise sind sie komplett selbst zu zahlen, kann aber einen Antrag bei dem medizinischen Dienst der Krankenkasse stellen. Diese Einlagen werden nur von Ärzten verordnet und angepasst, die über eine entsprechende Zusatzausbildung verfügen.
Inwiefern diese dadurch dann besser sind als Konkurenzmodelle vom Orthopädiegeschäft kann ich nicht beurteilen. Da mein Arzt zufälligerweise der einzigste in der Region ist der sie anfertigt, werde ich sie auch bei ihm nehmen.
Ferner sollen sie als Therapieunterstützung dienen, d.h. andere Maßnahmen werden dadurch nicht überflüssig.
Ich persönlich kann mir schon vorstellen das in ganzheitlicher Betrachtungsweise es schon was bringt, sofern die bzw. eine Ursache der Skoliose in der Fehlstellung der Füsse liegt.
siehe hierzu auch interessanter Artikel eines Orthopäden:
http://www.kieser-training.com/de_deuts ... 2007.shtml

Wenn der Link nicht funktioniert: der
Artikel
ist aus dem Kundenmagazin von
www.kieser-training.com - Deutschland-
Publikationen - Reflex- Archiv abrufbar als
PDF.

MBT Schuhe sollen auf Nachfrage hin übrigens nur eine zeitlich begrenzte sensomotorische Wirkung haben und sind daher nicht vergleichbar. Diese müssten dafür aber Vorteile in Bezug auf verbessertes Gangbild, Entlastung der Gelenke etc. haben. Deren Kombination mit den Einlagen wird leider nicht empfohlen, sondern möglichst Schuhe mit dünnen, flexiblen Sohlen. (auf Nachfrage, z.b. Nike Free, Bär Schuhe ohne Absatz)

Gruß
Sagte der Bundeswehrarzt zu Beginn der Grundausbildung: "Ihre Rückenbeschwerden sind Gewöhnungsschmerzen."
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