Dr. Hoffmann

Ärzte, Therapieformen, Physiotherapeuten, ...
Reniesa
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Beitrag von Reniesa »

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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Reniesa hat geschrieben:Dann nimmst du Post über Besuche bei Dr. Thomas nicht ernst, beachtest sie nicht, oder sind dir das zu wenig Infos, weil nicht sehr viele darüber berichten?
Das Behringkrankenhaus, also die Skoliosesprechstunde wurde ich persönlich aus meiner Erfahrung auch nur bedingt empfehlen.
Hier ist zwar Klaus Nahr anwesend, was durchaus postiv ist, doch ist die Kompetenz der Orthopäden mittelprächtig. ( ausgenommen des Chefarztes Dr. Mellerowitsch*schreibtdersichso??*)

Hier liegt Inkompetenz bei der Verschreibung von KG vor, sowie falsche Einschätzung von Skoliosen.

Sie werden als nicht behandlungsbedürftig eingestuft, obwohl Gradzahlen vorliegen die eine Behandlung notwendig machen.

Dieses Problem ist offen bekannt !!!! Dies hat ein nachfragen bei mehreren Stellen des Behring KK ergeben.
Hallo reniesa,

wir haben die [Sammlung] Berlin, in der eigentlich solche Dinge aufgeführt sein sollten. Und ich habe Dich weder in der [Sammlung] noch in der [Suche] gefunden.
Gerade weil ich von Hannover aus verstärkt nach Alternativen suche, fällt mir auf, das es überhaupt nicht einfach ist, die komplette Erstversorgung a la Dr. Hoffmann herauszufinden.
Bei der Erwachsenenkorsettbehandlung muss jedem klar sein, das es ein unterschied zur Kinderbehandlung ist, "Never ending Story", ist man sich dessen bewusst, kein Problem, nur wird darauf ausdrücklich hingewiesen.

Was heisst das denn nun konkret, verordnet er Korsette, wenn man das will?
Und ist Klaus Nahr tatsächlich ausreichend kompetent beim Erwachsenen Korsett?
Wo sind die entsprechenden Erfahrungen?

Klaus Nahr ist wirklich ein netter Mensch, ich habe mit ihm vor längerem telefonisch gesprochen und weiss jetzt allerdings nicht, ob die INFO noch aktuell ist, dass er beim Erwachsenen Korsett auf einen speziellen Orthopäden zurückgreift.

Ich grübele auch aktuell darüber, warum er beim Bad Salzunger Symposium nicht zum Thema Erwachsenen Korsette in Frage kommt. (als Alternative zur Absage von Rahmouni und Hoffmann)

Und dieses Forum lebt nun mal von den geposteten Erfahrungen.
Die meisten werden auch unterscheiden können, wieviele unterschiedliche Poster dazu beitragen und wieviele "hartnäckige" Einzelposter immer wieder das Gleiche sagen.

Gruss
Klaus
Reniesa
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Beitrag von Reniesa »

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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Hallo Reniesa,

das sind doch schon mal Informationen, so wie ich sie mir wünschen würde. :)

Noch mehr würde ich mich freuen, wenn du und andere diese auch regelmäßig ins Forum einbringen würden (machen wir auch in wiederholter Form) bzw. einfach darauf aufmerksam machen (verlinken), denn den Vervielfältigungsservice gibt es hier natürlich nicht, wir sind auch alle nur Patienten, die das in ihrer Freizeit machen.

Oder stelle z.B. die detaillierten Informationen an eine prominente Stelle, zum Beispiel unterhalb des Berlin-Sammelthreats; eine Art Review der Berliner Therapie, was du auch später immer updaten kannst wenn es Neuigkeiten gibt.

Das ist halt ein Forum mit vielen Beiträgen, und die gehen mit der Zeit unter, wenn man nicht irgendwie dafür sorgt, dass sie im Gedächtnis bleiben.

--

Über den Sinn einer stationären Anschulung lässt sich sicher diskutieren. Ich hatte so gesehen auch eine stationäre Anschulung (oder besser gesagt Teilanschulung, weil eine komplette Anschulung ja schon mindestens 2 Monate dauert) in Sobernheim, und auch wenn mir da von Seiten der Physiotherapeuten und Ärzte nicht weitergeholfen werden konnte, weil sie zum damaligen Zeitpunkt selbst kaum Erfahrung damit hatten, waren die anderen Rahmouni-Korsett-Träger, die ihre Korsette schon ein paar Jahre hatten, eine große Hilfe für mich. Allerdings natürlich NICHT diejenigen, die genauso frisch versorgt waren wie ich selbst. Unter denen meinte natürlich jeder alles zu wissen und keiner wusste in Wirklichkeit irgendwas. ;)

Aber zur Abschulung, was gibt es da überhaupt zu lernen oder großartig zu besprechen?
Zuletzt geändert von BZebra am Mo, 04.06.2007 - 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Reniesa »

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Beitrag von Dalia »

Reniesa hat geschrieben:Ich kenne ungefähr 10-15 Eltern persönlich die dieses Forum nur zur Info benutzen, ich werde sie mal ermuntern, ihre Erfahrungen zu schildern.
Das würde mich wirklich freuen.

Und sie sollen bitte nicht vor pingeligen Fragen zurückschrecken. Wir (BZebra und ich) haben als Kinder Korsetts getragen und sind daher "etwas" radikal. :D Bei mir hatte die Korsetttherapie leider nicht viel Erfolg und deshalb möchte ich vielen Kindern ersparen, was bei mir nicht mehr möglich war. Trotzdem hadere ich nicht mit meinem Schicksal und ich bin ein zufriedener Mensch.
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Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Beitrag von Klaus »

BZebra hat geschrieben:das sind doch schon mal Informationen, so wie ich sie mir wünschen würde.
Dem kann ich mich nur anschliessen, nur sollten diese konkreten Details auch dahin, wo sie jederzeit abrufbar sind. Dafür ist ja die Rubrik Gesucht/Gefunden extra eingerichtet worden.

Frag doch mal J.-Maria, ob sie die entsprechenden Info's in ihren Post einbringen kann.

Immerhin sollte sie ein besonderes Interesse daran haben, damit Berlin wirklich eine Alternative wird, nicht nur durch verstreute Posts, sondern durch gesammelte konkrete Fakten, an denen man sich orientieren kann.

Gruss
Klaus
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Beitrag von J-Maria »

Klaus hat geschrieben: Frag doch mal J.-Maria, ob sie die entsprechenden Info's in ihren Post einbringen kann. Klaus
Hi,
bei J-Maria im Büro ist gerade viel zu tun, aber sie wird ihre Mittagspause dafür verwenden die Sachen entsprechen reinzustellen. ;)
Bis dann
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Na, das ist doch ein Wort. :ja:

Gruss
Klaus
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Beitrag von J-Maria »

Hallo Klaus und@ allgemein
Ich habe in der Sammlung zu dieser Diskussion ein Link gesetzt.


@Reniesa,
Danke für dein Bericht zu Dr. Thomas, der alle Aussagen, die wir bis jetzt haben noch weiter Unterstreicht ;-)
In der Sammlung Physiotherapie ist Silka Möhlis/Parkklinik mit Adresse+Tel. von Anfang an dabei (auch aus positiven Erzählungen in der SHG als sehr engagiert bekannt). Inzwischen gibt es dort eine weitere Schroth-Therapeutin, Stefanie Ring; die habe ich jetzt nachgetragen.


Reniesa, mit verallgemeinernden Äußerungen müssen wir vorsichtig umgehen. Wenn man schon negativ berichtet, dann sollten es nicht allgemeine Aussagen sein, sondern konkret benannte Fälle. Damit man es zuordnen und gut einschätzen kann. Damit meine ich z. B., wenn Du von negativen OPs spricht, dann bringt es uns nur weiter, wenn man den Fall schildert und, wenn schon negative Äußerung über eine Klinik abgibt, dann sollte der dafür Zuständiger benannt werden. Ich weiß nicht, ob Du es bemerkt hast, dass Du dir selber teilweise widersprochen hast. Damit meine ich: Du lobst zwar Dr. Thomas und Dr. Mellerowicz, sagst aber gleichzeitig verallgemeinernd negativ über OPs im Behring aus. Weiß du eigentlich, dass die beiden Chirurgen im Behring Skoliose OPs durchführen?

Deine Kritik an der Skoliosesprechstunde, wenn dort Ärzte teilweise mit der Ausstellung von Rezepten zu kritisieren sind und auch, wenn sie Skoliosen kleineren Grades verharmlosen (so habe ich dich verstanden) sollte gehört werden. Und zwar nicht nur hier im Forum sonder auch im Behring. Wenn Ärzte die Line seines Chefarztes nicht einhalten, sollte er das schon erfahren. Und auch hier gilt: man kann nicht verallgemeinernd bewerten. Ich kann z. B. deine Aussage nicht bestätigen. Soll heißen, es gibt nicht die „Ärzte in der Skoliosesprechstunde“ sondern Solche und Solche.
Nur mal so eingeschoben: Ich kenne zwei Ärzte, ehemals in der Skoliosesprechstunde tätig, die man jetzt in einer orthopädischen Praxis in Berlin aufsuchen kann. Die eine Adresse ist auf der Liste, ein anderer gehört zu den „Solchen“ und ist dort nicht aufgeführt.
Das ganze ist etwas kompliziert, wirklich nicht einfach. Und hätte ich z. B. bei den o. g. nur auf den ersten Eindruck vertraut, wäre die Entscheidung genau umgekehrt ausgefallen. Es dauert Zeit sich eine Meinung über die Kompetenzen zu bilden. Erster Eindruck ist nun mal ein erster Eindruck; mal der richtige und bleibende, mal nicht – weißt man vorher nicht.

So wie Du schreibt, dass hier viele Berliner/Brandenburger mitlesen, sich selbst aber am schreiben nicht beteiligen, das kenne ich auch. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass Du Dich auch zu der Stationären Korsett-An-Abschulung äußerst. Ich bin nämlich auch der Überzeugung, dies sowohl für die Kinder als und auch die Eltern den optimalen Start in die Korsetttherapie ermöglicht. Für viele ist das der Anfang der Skoliosetherapie direkt nach der Diagnose und man ist von Fachleuten umgeben, was ein Gewinn für die körperliche Therapie darstellt, aber auch für die meisten auch psychische Verarbeitung der Diagnose und des sich damit Auseinandersetzen erleichtert. Skolioseerfahrene Therapeuten beantworten über mehrere Tage die ersten allgemeinen und persönlichen Fragen zu Skoliose. Das gibt viel Sicherheit, nachdem die meisten Eltern und Kinder mit der Diagnose einen Schock erlebt haben.
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Beitrag von Reniesa »

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Zuletzt geändert von Reniesa am Mi, 20.06.2007 - 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von J-Maria »

Hallo Reniesa, :juggle:

ich will Dir ganz sicher nichts unterstellen.
Wenn wir uns hier kommunikationstechnisch mal missverstehen, dann kann man es doch noch klären, ohne dem anderen gleich böse zu sein. :(
Wenn Du schreibst: “Außerdem wird dort eine Klinik aufgeführt und als positiv dargestellt, die es ganz sicher nicht ist. Hierzu habe ich negatives, auch persönliche Erfahrung, sowie Medienbericht zu mißglückten Skoli.OPs“
Dann kann ich doch nicht wissen, welche Klinik Du meinst. Ich habe angenommen, Du meinst Behring, weil Du vorher über dortige Erfahrungen geschrieben hast. So jetzt habe ich erfahren, das du nicht diese Klinik gemeint hast. Vorher war es nicht eindeutig, welche Du meinst.
Sorry, aber ich habe Dich nicht absichtlich missverstanden.

Ich bin froh, dass Du hier über die Berliner Versorgung schreibst.

Und wenn wir, z. B. in der Skoliosesprechstunde im Behring unterschiedliche Erfahrungen gesammelt haben, und unterschiedliche Meinungen haben, können wir es neben einander stehen lassen und auch darüber reden …
Ich schreibe doch nur was wir selbst erlebt haben.
Bei uns ist der Fall so, dass meine Tochter seit August 2003 ununterbrochen KG verschrieben bekommt. Anfangs 3-4 wöchentlich. Im Moment 2 x wöchentlich (1 Doppelstunde). Von anderen kenne ich es auch so.

Du schreibst, dass Du über die Defizite ( ich meine jetzt bzgl. von Dir genanten Problemen „Rezepte“ und „Unterschätzung von kleinen Skoliosen“) in der Skoliosesprechstunde im Behring mit Dr. Thomas und Dr. Mellerowicz gesprochen hast.
Was haben die den gesagt.
Speziell was meinte denn dazu Dr. Mellerowicz. Wenn ein Arzt/in aus seiner Mannschaft einem Kind ein Rezept für KG nicht ausstellen lassen will. Was meint er, wie soll man damit umgehen. Hast Du so konkret mit ihm darüber gesprochen? Hat er sich geäußert?

Und bitte nicht gleich böse sein, fall ich doch etwas durcheinander gebracht haben sollte. ;-)
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Beitrag von Reniesa »

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Zuletzt geändert von Reniesa am Mi, 20.06.2007 - 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Klaus »

reniesa hat geschrieben:Im Behring ein Korsett bei einer Skoli mit 15° zu bekommen ist undenkbar, ebenso die Reha in Sobernheim.
Oh, das finde ich aber nicht gut und sollte durchaus als Anmerkung in die Sammlung.

Gruss
Klaus
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Beitrag von J-Maria »

.

Werde nächste Woche hierzu mehr schreiben.


Jetzt nur vorab:
Klaus hat geschrieben:
reniesa hat geschrieben:Im Behring ein Korsett bei einer Skoli mit 15° zu bekommen ist undenkbar, ebenso die Reha in Sobernheim.
Oh, das finde ich aber nicht gut und sollte durchaus als Anmerkung in die Sammlung.
Die Skolisen, werden durchaus mit Korsett 15° Grad behandelt. Hier wird nur differenziert.
Ich schreib kurz zu der Indikation im Behring:

Thorakal:
> 20 ° => Krankengymnastik
20 – 40 ° => Korsett & Krankengymnastik

Lumbal:
15° => Krankengymnastik
15 – 50 ° => Korsettbehandlung & Krankengymnastik
Reniesa
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Beitrag von Reniesa »

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Beitrag von J-Maria »

Raniesa,

meine Tochter ist mit 13 und 38° mit Korsett versorgt worden.
Zumal eine Behandlung im Behring sich als sehr schwierig gestaltet hätte, wenn man seine Kritik an der Kompetenz des behandelnden Arztes offen äußert.
Ich bin der Meinung, dass muss nicht sein. Es kommt darauf an, wie man miteinander umgeht, wie das Gespräch geführt wird. Wenn man konstruktiv und sachlich nach Vorne sehen will, muss man auch mit schwierigen Situationen entsprechend umgehen. Ich weiß, leichter gesagt als getan …
Was ich mit beiden besprochen habe, möchte ich im Detail hier nicht wiedergeben.

Ich habe meine Lösung gefunden, aus der Konsequenz des Gesprächs
. Ich dachte, Du hast da ein Tipp bekommen, denn man an die „Allgemeinheit“ weiter geben kann.
Aber das ist ok, kann ich gut verstehen, war ja auch ein persönliches Patientengespräch.

Letzte Woche hatten wir ein Kontrolltermin im Behring, Hr. Dr. Cha (seit Januar o7 dabei, als Ersatz f. Mutterschutz Fr. Dr. Baumgart) und Herrn Nahr habe ich direkt auf die Verschreibung von KG an Kinder, die nicht mit Korsett versorgt sind, angesprochen. Beide konnten deine Aussage, nicht bestätigen. Herrn Dr. Mellerowicz konnte ich nicht direkt fragen. Er sollte an dem Tag, nach dem er in der OP fertig wird in die Sprechstunde dazukommen, war aber noch nicht da als wir schon fertig waren.
Soviel aktuell zu der KG-Verschreibungspraxis in der Skoliosesprechstunde im Behring.

Raniesa, wenn Dir wieder Fälle bekannt werden, dann poste bitte. Es sollte nur konkreter sein (Name des Arztes + Fallbeispiel) damit man gezielter nachhacken kann, sollte es vorkommen.
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Beitrag von J-Maria »

BZebra hat geschrieben:
J-Maria hat geschrieben:BZebra:
...Alles unbeantwortete Fragen. Ich kann nicht einschätzen, wie zuverlässig diese Leute sind
Du hast doch die Zahlen, z. B. zu den Primärkorrekturen, was soll noch dieses anzweifeln?
... Und dann haben wir doch überhaupt nicht die Primärkorrekturen von allen, das war doch das Problem. Es sind nur die Primärkorrekturen von bestimmten Krümmungsmustern gewesen. Alles was nicht in diese Schemata reingepasst hat, wurde ja von vorne herein aus der Untersuchung rausgelassen. Und es gab keine Auskunft darüber, wieviel Prozent aller Korsettversorgten denn durch diese Zahlen repräsentiert werden. Insofern kann man auf die Zahlen nicht wirklich was geben, die sind ja auch nur für interne Qualitätskontrollen und nicht nach wissenschaftlichen Standards angefertigt.
Hierzu dort
viewtopic.php?p=71848
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Beitrag von Reniesa »

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k.nahr
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Beitrag von k.nahr »

hallo @ alle,
glücklicherweise weiß ich über die abläufe hier in der klinik bescheid und kann demnach auch etwas dazu sagen.
zuerst ist es falsch, dass 15° skoliosen nicht behandelt werden.
ich erkenne reniesa aufgrund ihrer schilderung und der unzufriedenheit, obwohl ich hier einige tausend fälle jährlich sehe. das sollte deutlich diese ausnahme von dem rest der fälle kennzeichnen. fr baumgart verordnete durchaus kg, sowie übrigens auch die anderen ärzte. es gab wohl gründe die sie veranlasst haben dies damals nicht zu tun..? normalerweise stellen sich patienten 4mal jährlich hier vor, sollte eine veränderung der therapie notwendig werden, wird auch entsprechend verfahren. bei reniesa, oder...75 gab es damals dafür wohl keinen anlass.
uns sind durchaus für leichte skoliosen nachtkorsetts bekannt, natürlich auch alternative behandlungen wie die therapie nach arlen, oder beides in kombination. die diagnose muss stimmen und die stellt der arzt, nicht die eltern. wer unzufrieden ist, wie auch immer begründet kommt eh nicht wieder, wie im fall reniesa. sind aber sehr, sehr wenige.
die skolioseerfahrung der ärzte variiert natürlich, bedingt durch den klinikbetrieb alleine schon, ich habe dazu schonmal geschrieben. klar gibt es ärzte die die skoliosesprechstunden eher als pflicht abhaken und wenig begeisterung ausstrahlen, das sind aber ausnahmen. das system funktioniert und der chefarzt oder ein skoliosespezi ist immer in der nähe. das ist allemal besser als beispielsweise dr hoffmann in leonberg. wer vertritt ihn? wer unterstützt ihn? was wenn er mal nicht mehr ist??
weiß dann keiner mehr bescheid?
hier gibt es einen dr hoffmann, rabes und z.b. fr laukens und arntz und andere die durchaus skolioseerfahren sind.
zum an-abtrainieren stationär sage ich nichts, die einen verstehen den sinn, die anderen eben nicht. weshalb auch immer.
für bzebra, die statistik der rahmouni user ist viel weniger wert als alle anderen die du hast. wo ist diese den ofizieller und strukturierter als andere? geschweige denn glaubwürdig?? denk mal nach.
wieso sollte ich irgendetwas beschönen? es gibt gute verläufe und schlechte und die dazwischen. allesamt werden erfasst und bewertet.
98% der skoliosemuster passen in die vier schemata. wichtiger als das alter der patienten ist die tragedauer und die compliance. welchen sinn hat eine statistik über korsette die nur wenige stunden am tag getragen werden (können)?
bis dann
k.nahr
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