Hab gestern schon in einem Thread gepostet (und mich endlich angemeldet) und wurde dann darauf hingewiesen, dass ich besser einen eigenen Thread aufmachen sollte. Und so, da ist er nun. =)
Fangen wir mal mit dem eigentlichem Thema an, ist wohl eine zieeeemlich lange Geschichte.
Ich wäre nie darauf gekommen, dass ich irgendwann mal so eine Diagnose gestellt bekomme. Als Kind war ich sehr aktiv im Schwimmverein und auf einigen Turnieren, nebenbei hab ich dann mit dem reiten angefangen und das mache ich heute immernoch, mit schwimmen hab ich im Verein aufgehört, ist eher freizeitmäßig. Mit 12 Jahren war ich wegen Rückenschmerzen beim Orthopäden, der stellte eine leichte Skoliose fest und ich sollte einfach weiterschwimmen, dann würde die schon irgendwann weggehen. Na ja, war aber nicht so. Jahre vergingen mit vielen Reitunfällen (Hab schon ziemlich alles durch, ob gegen einen Baum geknallt oder im Steigbügel hängen geblieben...) Vor ca. 2 Jahren hatte ich wieder einen Reitunfall und ein paar Wochen später hab ich dann richtige Rückenschmerzen bekommen. Vielleicht war das ein Auslöser? Irgendwelche Folgeschäden habe ich nicht, außer das damit alles mit meinem Rücken anfing, deswegen hab ichs lieber mal erwähnt.
Bin dann mal (endlich) zum Orthopäden gegangen und der meinte Rheuma, war aber eine Fehldiagnose, nur weil mein Vater Rheuma hat, muss ich das ja nicht haben. Bin dann noch ganz lange einfach mit Rückenschmerzen rumgelaufen, bis ich wusste, dass ich was unternehmen muss.
Ca. vor 4 Monaten: Wieder zum anderen Orthopäden, der hats dann festgestellt: Morbus Scheuermann und halt die leichte Skoliose dazu. Das Röntgenbild sah auch total komisch aus, irgendwie als wären da ein paar Stellen total verwaschen. Jedenfalls hat der mir nur 4 Spritzen gegeben und dann sollte das wieder gut sein. Nach 2 Tagen gings mir wieder genauso schlecht.
Morgens aus dem Bett komm ich total schlecht, weil mir alles weh tut, besonders der Rücken. Bücken geht überhaupt nicht mehr und mein Pferd versorgen ist auch schon eine Qual. Reiten geht nur bedingt, falls ich zuviel mach lieg ich am nächsten Tag wieder total flach. Falsche Haltung beim Reiten hab ich nicht, bin keine Anfängerin und hab sehr guten Unterricht.
Nach Krankengymnastik muss man fast schon betteln, weil irgendwie kein Orthopäde Lust hat mir ein Rezept zu schreiben. Dabei hilft die wirklich, nach wenigen Tagen gehts mir aber wieder genauso schlecht.
Ich hab einfach das Gefühl, dass mich überhaupt keiner versteht und meine Schmerzen einfach ignoriert werden, von wegen "Stell dich nicht so an, du bist 16, was machst du erst, wenn du mal über 60 bist?!"
Bin bestimmt nicht wehleidig oder ein Jammerlappen, aber mir gehts mittlerweile echt verdammt bescheuert.
Soo.. Kommen wir mal zu meiner eigentlichen Frage. Kann man mit 16 noch irgendwas machen? Oder ist das nun viel zu spät?
Stimmt das wie der Orthopäde sagt, dass die Krankheit eigentlich garnicht schlimm ist? oO Aber dann hätte ich ja auch nicht so Schmerzen.
Ich weiß echt nicht wies weiter gehen soll, ich will mit 16 Jahren nicht darüber nachdenken ob ich mich morgen aufs Pferd setzen kann oder es vor lauter Rückenschmerzen nicht geht.
Hab gehört die Uniklinik Essen soll gut sein, soll ich einfach mal dahinfahren? Ich find hier in Raum Duisburg/Dinslaken einfach keinen gescheiten Arzt.
Falls Fragen da sind, ruhig stellen! Mein Text ist bestimmt total wirr geschrieben...







