na ja, eine Arthrose habe ich bis jetzt zum Glück noch nicht in meinem Knie. Wie es mit meiner Hüfte aussieht, weiß ich nicht. Beim letzten Röntgen letztes Jahr im Sommer meinte der Orthopäde nur irgendwas von wegen leicht vermehrte weiße Stellen
Ja, ich wundere mich auch immer wieder, wie leichtfertig manchmal mit OP-Indikationen oder OPs generell umgegangen wird. Ich habe jetzt schon 5 unfreiwillige OPs hinter mir und das waren eigentlich immer eher kleinere OPs, im Vergleich zu einer Skoliose-OP. Freiwillig, beispielsweise nur der Optik wegen, würde ich mich nie operieren lassen. Dazu ist mir das Risiko zu hoch und die Aussicht auf erstmal Schmerzen danach zu heftig. Ich spare mir das lieber auf unfreiwillige, notwendige OPs auf.
Deshalb überlege ich mir das mit der Hüfte gut. Die Optik stört mich überhaupt nicht daran. Es sind die Schmerzen, die sich auch auf Knie, Sprunggelenke und Rücken übertragen und die Bewegungseinschränkungen, die mich zu der Überlegung treiben, das erstmal abklären zu lassen. Es ist die Angst vor einer frühzeitigen Arthrose mit Aussicht auf ein künstliches Hüftgelenk in relativ jungen Jahren, die mir zu denken gibt. Es ist so eben teilweise eine Einschränkung der Lebensqualität, denn mit Schmerzen macht es keinen Spaß und man ist angepisst und schlecht gelaunt, was für die Mitmenschen auch nicht immer angenehm ist. Trotzdem werde ich es mir gut überlegen und es erstmal abklären lassen, was da jetzt genau alles nicht so ganz stimmt mit meiner Hüfte. Und wenn dann eine Schmerzreduzierung zu erwarten ist, eine Arthrosebildung verzögert oder gar verhindert werden kann, auch eine Besserung meiner Rückenbeschwerden eintreten kann, dann ist es wohl eine Überlegung wert. Solch ein Eingriff ist nämlich auch ganz schön aufwendig und verändernd und heftig. Da sollte man Nutzen und Risiken gut miteinander abwägen. Deshalb brauche ich jetzt dann erstmal einen kompetenten Arzt für eine umfassende Diagnose und Therapieempfehlung.
Grüßle,
Saphira

