LWS und ausgerenktes Becken?
Verfasst: Fr, 30.11.2007 - 12:34
Hallo an alle
Ich bin im September umgezogen und hatte seit dem leichte Rückenschmerzen. Nach ca. 1 Monat wurden sie plötzlich stärker, eines morgens stand ich auf und brach zusammen. Der Notarzt meinte es ist ein Hexenschuss und hat mir Medikamente gegen Schmerzen und zur Muskelentspannung verschrieben. Es wurde allerdings nicht besser (konnte nicht laufen oder sitzen) und nach einer Woche hab ich endlich einen Termin bei dem einzigen Orthopäden in der Stadt bekommen. Der hat meinen Rücken untersucht und eine Röntgenaufnahme gemacht und erzählte mir dann, meine Lendenwirbelsäule sei schief (die Gradzahl hab ich leider vergessen) und dadurch sei wahrscheinlich durch schweres Heben beim Umzug das Becken... ausgerenkt.. oder verdreht (verwrungen?) worden. Er hat mich dann in 3 verschiedenen Positionen eingerenkt und 6 Physiotherapiesitungen zur Stärkung der Muskulatur und Wärmebehandlung verschrieben.
Die haben mir verschiedene Übungen gezeigt, die ich jeden Tag machen soll, haben mich aber nie bei den Übungen beobachtet, was mir nicht besonders kompetent vorkommt...
Nach 5 Sitzungen hatte ich immer noch Schmerzen die sich mittlerweise übers Bein bis in den Knöchel gezogen haben und ein taubes kribbliges Gefühl im Fuß. Ich bin also wieder zum Orthopäden und er hat diesmal ohne Röntgen, durch tasten und anschauen des Rückens beim Vorbeugen und Messen der Beinlänge im Sitzen diagnostiziert, dass das Becken wieder ausgerenkt sei. Wahrscheinlich weil ich starken Husten hatte. Ich hab gefragt was ich jetzt machen soll, ob er mir noch mehr Physio verschreibt und er meinte das geht nicht, 6 mal die die Grenze, und ich soll die Übungen, die sie mir gezeigt haben, täglich machen, damit die Muskular aufgebaut wird und die Abstände, in denen sich das Becken ausrengt, verkleinert werden. Und sonst hilft nur immer wieder einrenken.
Ich hab gehört, dass man nicht so oft einrenken sollte, weil sich dann die Knochen abnutzen und es dadurch immer leichter zu ausrenkungen kommen kann.
Ich höre öfter mal ein Knachen in der Hüfte oder der Wirbelsäule wenn ich mich bewege und befürchte ständig, dass das Becken jetzt wieder ausgerenkt ist. Ich weiß aber nicht, ob ich das selbst feststellen kann und ob es schädlich ist, wenn es längere Zeit ausgerenkt bleibt.
Hat jemand hier das gleiche Problem gehabt?
Mittlerweile hab ich nur noch leichte Schmerzen so ringsherum um die Lendenwirbelsäule... kann aber nicht sagen ob das die Muskeln oder Knochen sind oder alles zusammen. Ich glaub das Taubheitsgefühl im Fuß wird auch besser... muss das mal weiter beobachten.
Ich bin mir auch nicht sicher wie kompetent der Arzt hier ist... er hat mich ja nicht mal richtig ausreden lassen, als ich erklärt hab wo es überall wehtut.... die sind da immer so hektisch, er ist aber leider der einzige Arzt hier. Ich überlege ob ich im Frühling, wenn ich wieder bei meiner Familie in Berlin bin, zu einem anderen Arzt gehen sollte und mir ne zweite Meinung holen.
Ich würd mich über euere Meinungen und Kommentare und Erfahrungen sehr freuen.
Grüße,
Tina
Ich bin im September umgezogen und hatte seit dem leichte Rückenschmerzen. Nach ca. 1 Monat wurden sie plötzlich stärker, eines morgens stand ich auf und brach zusammen. Der Notarzt meinte es ist ein Hexenschuss und hat mir Medikamente gegen Schmerzen und zur Muskelentspannung verschrieben. Es wurde allerdings nicht besser (konnte nicht laufen oder sitzen) und nach einer Woche hab ich endlich einen Termin bei dem einzigen Orthopäden in der Stadt bekommen. Der hat meinen Rücken untersucht und eine Röntgenaufnahme gemacht und erzählte mir dann, meine Lendenwirbelsäule sei schief (die Gradzahl hab ich leider vergessen) und dadurch sei wahrscheinlich durch schweres Heben beim Umzug das Becken... ausgerenkt.. oder verdreht (verwrungen?) worden. Er hat mich dann in 3 verschiedenen Positionen eingerenkt und 6 Physiotherapiesitungen zur Stärkung der Muskulatur und Wärmebehandlung verschrieben.
Die haben mir verschiedene Übungen gezeigt, die ich jeden Tag machen soll, haben mich aber nie bei den Übungen beobachtet, was mir nicht besonders kompetent vorkommt...
Nach 5 Sitzungen hatte ich immer noch Schmerzen die sich mittlerweise übers Bein bis in den Knöchel gezogen haben und ein taubes kribbliges Gefühl im Fuß. Ich bin also wieder zum Orthopäden und er hat diesmal ohne Röntgen, durch tasten und anschauen des Rückens beim Vorbeugen und Messen der Beinlänge im Sitzen diagnostiziert, dass das Becken wieder ausgerenkt sei. Wahrscheinlich weil ich starken Husten hatte. Ich hab gefragt was ich jetzt machen soll, ob er mir noch mehr Physio verschreibt und er meinte das geht nicht, 6 mal die die Grenze, und ich soll die Übungen, die sie mir gezeigt haben, täglich machen, damit die Muskular aufgebaut wird und die Abstände, in denen sich das Becken ausrengt, verkleinert werden. Und sonst hilft nur immer wieder einrenken.
Ich hab gehört, dass man nicht so oft einrenken sollte, weil sich dann die Knochen abnutzen und es dadurch immer leichter zu ausrenkungen kommen kann.
Ich höre öfter mal ein Knachen in der Hüfte oder der Wirbelsäule wenn ich mich bewege und befürchte ständig, dass das Becken jetzt wieder ausgerenkt ist. Ich weiß aber nicht, ob ich das selbst feststellen kann und ob es schädlich ist, wenn es längere Zeit ausgerenkt bleibt.
Hat jemand hier das gleiche Problem gehabt?
Mittlerweile hab ich nur noch leichte Schmerzen so ringsherum um die Lendenwirbelsäule... kann aber nicht sagen ob das die Muskeln oder Knochen sind oder alles zusammen. Ich glaub das Taubheitsgefühl im Fuß wird auch besser... muss das mal weiter beobachten.
Ich bin mir auch nicht sicher wie kompetent der Arzt hier ist... er hat mich ja nicht mal richtig ausreden lassen, als ich erklärt hab wo es überall wehtut.... die sind da immer so hektisch, er ist aber leider der einzige Arzt hier. Ich überlege ob ich im Frühling, wenn ich wieder bei meiner Familie in Berlin bin, zu einem anderen Arzt gehen sollte und mir ne zweite Meinung holen.
Ich würd mich über euere Meinungen und Kommentare und Erfahrungen sehr freuen.
Grüße,
Tina