Hallo BZebra,
BZebra hat geschrieben:Klaus hat folgendes geschrieben:
BZebra hat folgendes geschrieben:
Schmerzlinderung oder -befreiung ist nur ein Nebeneffekt der eintreten kann.......Aber auf jeden Fall wird die Schmerzhäufigkeit und -intensität während einer Reha im Schnitt aller Patienten schon mal reduziert.
Deshalb kann man bei einer Schroth-REHA nicht einen "Wohlbefinden-Fragebogen" als Beleg für einen Teilerfolg nehmen, diesen aber bei Novotergum oder FPZ nicht anerkennen.
Das will heißen was genau?
Damit meinte ich, dass zumindest die Schmerzbefreiung beider Methoden grundsätzlich anerkannt werden muss, wenn dies aus einem Fragebogen hervorgeht.
Wenn die von Dir angesprochene Progedienz nicht zu (weiteren) Schmerzen führen sollte, dann gebe ich Dir Recht, dass hier eine nicht fühlbare Gefahr besteht.
Deswegen sprach ich auch von einer Kombination aus Schroth und speziellem Muskeltraining.
uschl hat geschrieben:Ich trage mich nämlich mit dem Gedanken nach einer erfolgten REHA und KG nach Schroth, mir das FPZ-Training mal anzusehen, sofern die KK das überhaupt mitmacht...
Das ist genau die richtige Vorgehensweise, denn als Erwachsener bist Du mit 30 Grad genauso in der Schroth-Indikation, wie Jugendliche oder Kinder. Du bist es aber auch bereits ab 10 Grad!
Leider gibt es oft noch die blockierende Denkweise, dass man als Erwachsener nicht mehr viel tun kann.
BZebra hat natürlich Recht, dass das Training auf Deine Situation abgestimmt sein muss, das ist aber in allen Einrichtungen erforderlich, die neben Skoliose/Kyphose Patienten(Kunden) auch ganz normale Rückenproblemfälle oder in den Fitness-Studios vorwiegend vorbeugend trainierende Leute haben !!
Man kann sich ein FPZ Studio angucken, es notfalls selbst bezahlen, aber danach viel günstiger in einem guten Fitness-Studio weiter trainieren.
Mit guten Schroth Kenntnissen, intensiver Beschäftgung mit der eigenen Situation und in eigener Verantwortung!.
Bei der entsprechenden Schroth REHA sollte man deshalb darauf achten, ein entsprechendes Angebot zu bekommen und intensiv immer wieder nachfragen.
W.Beermann hat geschrieben:Ich habe am Mittwoch einen Doktorant gesprochen, der über die Therapie in Bad Salzungen promovieren wollte. Leider konnte er das nicht, weil die Anzahl an Skoliosepatienten für eine Promotion nicht ausreicht.
Jetzt wird er über unsere Daten promovieren, weil die Daten es zulassen, eine Doktorarbeit darüber zu schreiben.
Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
Die Doktorarbeit bei Novotergum bezieht sich sicherlich nicht auf Skoliosepatienten!
Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass in Bad Salzungen die Zahl der Patienten nicht ausreicht. Ich werde mal Dr. Steffan kontaktieren.
W.Beermann hat geschrieben:PS.: Ich zitiere ihn besser nicht, was er vor eine 3-D Messung hält.
Wenn es um die bereits erwähnte alte Denkweise geht, dass nur bei Kindern und Jugendlichen in einer Röntgenaufnahme (Wirbelkörper) der Erfolg dokumentiert werden kann, dann kann ich mir vorstellen, dass solche Leute nichts von einer 3D Aufnahme halten.
Dass würde aber auch bedeuten, dass die Erwachsenen bei Novotergum bezüglich Skoliose/Kyphose nichts zu suchen haben.
Bis heute habe ich noch keine Aussage über Erfolge gehört, die sich im Röbi wiederspiegeln.
Also der Rücken besteht nicht nur aus Wirbelkörpern und bei Erwachsenen ist nun mal die Verbesserung der gesamten Rückenstruktur das oberste Ziel.
Und dies ist am besten mit einer 3D Aufnahme zu dokumentieren, die bereits nach 4 Wochen Veränderungen sichtbar machen.
Wenn Kritiker sagen, dass die Kliniken den Erfolg einer REHA nur so dokumentieren können, dann kann man nur sagen, es ist ein Erfolg!
Gruss
Klaus