ich würde Ihnen gerne eine Frage stellen, da ich etwas verunsichert bin, was meine Therapie angeht. Nach einer Nierenbeckenentzündung wurde bei mir eine Verkrümmung von 20° diagnostiziert. Mein Orthopäde bezeichnete es als "Beckenschiefstand, muskuläre Dysbalance und skoliotische Fehlhaltung" (??? oder so ähnlich?). Mir wurden isometrische Übungen verschrieben, und ihn der Krankengymnastik lerne ich, sie an Geräten durchzuführen. Für danach habe ich mich bereits in einem Fitnessstudio angemeldet. Hier im Forum wird ja Schroth als einziges diskutiert... Ist eine skoliotische Fehlhaltung das selbe wie eine Skoliose?
Denken Sie, dass diese Übungen sinnvoll sind?
Ich habe im Moment leider das Gefühl, dass ich immer schiefer werde. Ein anderes Problem ist, dass ich nicht nur Probleme mit der Wirbelsäule habe, sondern auch noch- unabhängig voneinander- zwei andere recht gravierende Krankheiten habe, wegen derer ich sowieso schon ca. 3x in der Woche zum Arzt muss und ziemlich an meinem Lebensstil herumbastele. Da ich gerade meine Diplomarbeit schreibe, schaffe ich es einfach nicht, regelmässig zu üben.
Ich kann einfach nicht alles auf einmal lösen, und die anderen Krankheiten sind drängender. Trotzdem habe ich eben Schmerzen, und möchte nicht, dass es sich verschlechtert.
Ich habe im Forum von Nachtkorsetts gelesen, die Schmerzen lindern sollen. Wäre das eine Möglichkeit, die Schmerzen und die Progredienz zu vermindern? (ich bin 23, und meine Wirbelsäule ist laut Physiotherapeut sehr beweglich) Ich hoffe, dass ich dann, wenn die anderen Dinge mehr im Griff sind, mich um die Skoliose kümmern könnte. Im Korsett zu schlafen, wird wohl kein Problem sein, da ich abends sowieso starke Medikamente nehmen muss.
Alles etwas kompliziert bei mir...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,
Pia



