Angst vor der Operation

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Knubelchen

Angst vor der Operation

Beitrag von Knubelchen »

Ich habe seit meinem 8. Lebensjahr Skoliose, und trage auch seit dem ein Korsett!Ich bin jetzt 14. Jahre alt und meine Skoliose hat sich jetzt so dramatisch verschlechtert (49°) das mein Arzt in Mainz gesagt hat das ich mich jetzt schnellst möglichst operieren lassen sollte so lange die Wirbelsäule noch gut beweglich ist. Jetzt lasse ich es höchstwarscheinlich in der 2. Dezemberwoche machen. Ich habe schon Angst das bei der Operation etwas schief gehen kann z.B. Querschnittslähmung. Mein Arzt hat aber gesagt das es nur im Durchschnitt bei einer von 200 Skoliosen zu einer Lähmung kommen kann. Er sagte aber auch das diese Statistik von vor 25 Jahren ist und die Medizin jetzt schon so ausgereift ist das es eigentlich so gut wie nicht mehr zu einer Lähmung kommt. Was kann ich machen das ich nicht mehr so viel Angst vor der Operation haben muss?? Hat man danach starke Schmerzen?? ;( :schmerz: ?? Kann man sich danach wieder normal bewegen?? Ich reite schon seit 2 Jahren und hoffe das ich das nach der Op auch wieder machen kann! Geht das?? Oder muss ich mich darauf einstellen nie wieder auf einem Pferd reiten zu können??? Und was ist mit Tanzen??Geht das?
Hoffe das mir jemand die Angst vor der Op nehmen kann!!!

Bis jetzt schon mal vielen Dank
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micros
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Beitrag von micros »

hallo knubelchen,

ich kann gut verstehen, dass du sehr verunsichert bist!
Wenn du dich wirklich operieren lassen solltest, dann lass dich bitte davor gut beraten und geh in jedem Fall auch zu anderen Ärzten!
Wo sollst du denn operiert werden?in Mainz?
Wieviel Grad hattest du denn als deine Skoliose damals im Alter von 8 festgestellt wurde?
( @ all: ist die Progredienz bei juvenilen Skoliosen anders als bei adoleszenten?)
Seit wann trägst du dein Korsett?
Wieviel korrigiert es?
Bei welchem OT wurde es hergestellt?
Was machst du für Krankengymnastik? Schroth?
Warst du schon einmal in der Katharina-Schroth-KLinik in Bad Sobernheim?

Fragen über Fragen..... es wäre aber wirklich wichtig, wenn du sie beantworten könntest!
Du bist 14 und noch wenn dein Arzt sagt, dass deine WS noch sehr beweglich ist, dann kann sie sich ja auch vielleicht durch eine optimale Korsettversorgung auch aufrichten lassen!!
Geh bitte auf jeden Fall noch mal zu einem Spezialisten bevor du dich operieren lässt ( z.B. Dr.Hoffmann in Stuttgart; Adresse siehe "Links und Adressen" ).
Ich würde dir sehr wünschen, dass es auch auf konservativem Wege eine Lösung für dich gibt!
Stöbere mal durchs Forum, dort findest du viel Infos über Leute, die auf mit rel. hohen Gradzahlen noch erfolgreich eine Korsettherapie durchführen.
Und falls für dich doch nur noch die Op in Frage kommen sollte, so kannst du dich hier auch sehr gut darüber informieren!
Aber bitte überstürze die Op auf keinen Fall!!
Lieben Gruß
micros
Lache wenn es nicht zum Weinen reicht
knubelchen

Beitrag von knubelchen »

Danke schon mal für die schnelle Antwort...
Zu deinen Fragen: Ja ich bin in Mainz in der Uniklinik bei Professor Heine und da soll ich auch operiert werden. Im Alter von 8 Jahren hatte ich eine Skoliose von 38°. Seit dem habe ich auch ein Korsett also schon 7 Jahre lang. Am Anfang hat der Arzt gemeint ich soll es immer anhaben (23 Stunden am Tag) dadurch ist es auch nach einer Zeit besser geworden. Da hatte ich im Korsett nur noch 18° Darauf hat er gesagt das ich es nur noch 12 Stunden anziehen muss. Nach einem halben Jahr hat es sich wieder auf 42° ohne Korsett verschlechtert. Ich muss allerdings zu geben, dass ich es nicht 12 Stunden sondern nur ca. 9 Stunden getragen habe. Krankengymnastik und Ballett mache ich aber konsequent einmal die Woche. Die KG nach Schroth sagt mir nichts deswegen kann ich auch nicht beurteilen ob es Schroth ist oder nicht. In einer Reha-Klinik war ich noch nicht, da uns erklärt wurde, dass eine Therapie nichts bringen würde sondern nur eine dauerhafte ambulante Behandlung.

Du kannst es dir bestimmt vorstellen das ich es leid bin das Korsett zu tragen und ich es total hasse. Professor Heine hat mir erklärt dass eine Op nötig sei weil sich die Wirbelsäule fortan immer jährlich um ein halbes Grad verschlechtern würde und ich in 25 Jahren eine Verkrümmung von ca 70-80° haben werde, und da zu operieren wäre riskanter als jetzt.

Bitte antworte mir wieder...
Gast

Beitrag von Gast »

Aus deinen Antworten geht hervor, dass du bisher nicht optimal therapiert worden bist. Das Korsett darf nicht so abrupt abgeschult werden (du findest dazu viel im Forum). Außerdem ist es richtig, dass konsequente ambulante Therapie was bringt, aber es sollte Krankengymnastik nach Schroth sein, und die kann man am besten in einer stationären Reha lernen, um sie dann ambulant (und mit täglichem Üben zu hause!!) weiterzumachen. Also: zunächst weiter Korsett + die geeignete KG + Reha.
Solltest du dich wirklich operieren lassen (es eilt wirklich nicht, die OP- indikation BEGINNT im Allgemeinen erst bei 50° Cobb), hol dir unbedingt noch die Meinung eines zweiten Operateurs ein. Auch Informationen darüber, wo zur Zeit die beste Adresse ist, findest du hier vieles im Forum
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Toni
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Beitrag von Toni »

knubelchen hat geschrieben:Danke schon mal für die schnelle Antwort...
Zu deinen Fragen: Ja ich bin in Mainz in der Uniklinik bei Professor Heine und da soll ich auch operiert werden.
Das ist für uns hier ein völlig unbekannter Professor, von dem zumindest ich noch nie etwas gehört und gelesen habe. Kann also nicht gerade ein berühmter oder renomierter Skoliose-Arzt sein! Vieleicht kennt Ihn Dr. Steffan, der ja aus Mainz stammt?
knubelchen hat geschrieben:Im Alter von 8 Jahren hatte ich eine Skoliose von 38°. Seit dem habe ich auch ein Korsett also schon 7 Jahre lang. Am Anfang hat der Arzt gemeint ich soll es immer anhaben (23 Stunden am Tag) dadurch ist es auch nach einer Zeit besser geworden. Da hatte ich im Korsett nur noch 18° Darauf hat er gesagt das ich es nur noch 12 Stunden anziehen muss.
Das war ein gravierender Fehler! Vermutlich warst Du gerade da in den pubertären Wachstumsschüben. Eine solche Tragezeitverkürzung MUSSTE fast zwangsläufig in die Hosen gegen und auf den OP-Tisch führen!
knubelchen hat geschrieben: Nach einem halben Jahr hat es sich wieder auf 42° ohne Korsett verschlechtert. Ich muss allerdings zu geben, dass ich es nicht 12 Stunden sondern nur ca. 9 Stunden getragen habe. Krankengymnastik und Ballett mache ich aber konsequent einmal die Woche.
Wenn Deine KG KEIN Schroth ist und Du auch noch Ballet machst, dann ist mir vieles klar. Als Skoliose hast Du eine völlig asymetrische Rückenmuskulatur. Bei "normaler" KG und bei Ballet versuchst Du jeweils eine scheinbar optimale Körperhaltung einzunehmen. Dazu benutzt Du Deine asymetrische Rückenmuskulatur immer symetrisch. Das bedeutet, daß Du unwillkürlich dich jeweils nur mit der ohnehin schon stärkeren autochtonen Muskulatur aufrichtest. Dadurch werden die stärkeren Muskeln noch stärker und die schwächeren Muskeln noch schwächer. Die Folge: es zieht Dich immer noch stärker in die Verkrümmung hinein und Deine Skoliose verschlechtert sich weiter!
Du kannst schon Balett machen usw.... ABER Du solltetest perfekt schrothen können und die Drehwinkelatmung beherrschen, damit Du lernst mit den "richtigen Muskeln zu arbeiten und die Rotation im Körper auszugleichen, egal was Du tust.
Informiere Dich mal hier was SCHROTH ist:
http://skoliniti.de/html/physiotherapie.htm
knubelchen hat geschrieben: Die KG nach Schroth sagt mir nichts deswegen kann ich auch nicht beurteilen ob es Schroth ist oder nicht. In einer Reha-Klinik war ich noch nicht, da uns erklärt wurde, dass eine Therapie nichts bringen würde sondern nur eine dauerhafte ambulante Behandlung.
Das ist VOLLKOMMENER QUATSCH! In einer Reha lernt man SCHROTH optimal und bekommt in so einem "Trainingslager für Wirbelsäulen KG-Leistungssport" wie Bad Sobernheim oder Bad Salzungen erst mal den notwendigen Muskelstatus aufgebaut um sich selbst korrigieren zu können!
Auch die Korsett-Therapie wird mit SCHROTH wesentlich intensiver!
knubelchen hat geschrieben:Du kannst es dir bestimmt vorstellen das ich es leid bin das Korsett zu tragen und ich es total hasse.
Das glaube ich Dir gerne! Ich darf gar nicht dran denken, wie es mir ergehen würde, wenn ich nach so vielen Jahren im Korsett dann das Gefühl hätte, das Mistding völlig umsonst getragen zu haben!
knubelchen hat geschrieben: Professor Heine hat mir erklärt dass eine Op nötig sei weil sich die Wirbelsäule fortan immer jährlich um ein halbes Grad verschlechtern würde und ich in 25 Jahren eine Verkrümmung von ca 70-80° haben werde, und da zu operieren wäre riskanter als jetzt.

Da sich Deine WS auch operiert im Zeitraum von 14 bis 18 Jahren im unversteiften Teil trotzdem weiterverschlechtern kann, sind andere mir bekannte und relativ berühmte Skoliosen-Chirurgen eher der Ansicht, die OP sollte zwischen 16 - 18 Jahren stattfinden. 14 ist zu früh, da Deine WS vieleicht noch nicht ganz ausgewachsen ist. Aber ich zweifle, ob Du wirklich eine OP unbedingt brauchst.
Du hast eine völlig unzureichende konservative Behandlung gehabt.
Nach so vielen Jahren im Korsett hätte Dein Korsett durch ständige (alle 6 bis 8 Wochen) Nachstellung und aufpelottierung und immer wieder dem Therapievortschritt angepasste neue Korsette, die jedesmal noch mehr Korrektur leisten auf 0° und 100% Korrektur gebracht werden sollen. Eventuell Überkorrektur! Erst bei einiger Zeit in Überkorrektur kann über eine "schleichende" Tragezeitverkürzung vorsichtig diskutiert werden!

Aber Du bist andererseits ERST 14 und hast noch eine eventuelle Chance doch noch um die OP herum zu kommen ( ACHTUNG: Es ist eine reelle CHANCE, keine Garantie!
Ich vermute, du hattest NOCH NIE ein wirklich extrem stark korrigierendes Korsett wie z.B. ein Rahmouni.
Damit müsstest Du aber nochmal richtig POWERN! Als eine extrem gute Compliance entwickeln! ca 22 h täglich UND intensiv SCHROTHen!!!
Daniela ( auch 49° Cobb)hatte Ihr 1. Korsett (Rahmouni) erst mit 15 bekommen und es geschafft ihre Skoliose weit unter die OP-Indikation zu begradigen. Mit Schroth-Reha und einem Rahmouni, das gleich ca. 70% Primärkorrektur hatte und seitdem immer weiter optimiert wurde.
Also ist es für Dich auch noch nicht zu spät für einen erneuten aber diesmal konsequenten und qualitativ erstklassigen Therapieversuch. Der OP-Tisch und das Chirugenteam "laufen Dir deswegen ja nicht weg" Im Gegenteil, selbst wenn Du Dich dann doch (z.B. mit 18) operieren lassen willst, dann erreichen die Chirurgen bessere Ergebnisse wenn Du vorher in einem Derotationskorsett schon fast auf 0° vorgebogen warst. Und die Schroth-Kenntnisse nutzen Dir auch voll als Operierte!

Also DU musst DICH entscheiden! Ich selbst bin aber der Überzeugung, daß DEIN Zug Richtung OP-Tisch noch längst nicht abfahren muss.
Du hast noch eine gute Chance offen.
Entscheiden musst Du selbst.
Daß man ein Korsett jederzeit inn die Ecke schmeißen kann, brauch ich Dir nicht zu sagen. Die Versteifung und die daraus entstehenden Folgen sind aber irreversibel= nicht mehr rückgängig zu machen!
Überlegs Dir gut und nutze die Dir verbleibende Chance!
Das ist meine Meinung!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
knubelchen

Beitrag von knubelchen »

Hat mich echt schon total gefreut, dass ihr mir schon so schnell und informativ zurück geschrieben habt!! Meine Eltern und mich haben eure Beiträge ganz schön zum Nachdenken gebracht und ich werde mich auf jeden Fall noch mal bei einem anderen Arzt informieren.

Dr.Hoffmann aus Leonberg und Dr. Halm werden oft genannt. Es ist zwar ziemlich weit weg von uns (Friedberg bei Frankfurt) aber dafür werden wir den Weg wohl machen.

Heute Morgen war ich noch fest von einer OP "überzeugt" bzw. ich hatte mich schon darauf eingestellt und damit auch abgefunden. Es ist natürlich ein total blöder Gedanke daran, dass ich das Korsett noch 3-4 weitere Jahre tragen muss. Weil darauf hab ich eigentlich keine Lust mehr!!! Aber wenn ich mich entscheiden müsste OP oder Korsett würde ich mich höchtwarscheinlich für das Korsett entscheiden!!!

Was habt ihr denn noch für Tipps in Bezug auf Sportarten?? Kann reiten oder Tanzen (Ballett und Jazzdance) dem Rücken schaden und was wären "gute" Sportarten??? Ich bin mal eine Zeit lang so richtig intensiv rücken geschwommen aber ich hab das dann so übertrieben das ich jetzt total den Horror vorm Schwimmunterricht habe!!!Ich schwimme zwar gerne aber wenn dann nur zum Spaß und nicht Wettkampf mäßig!!! Was macht ihr denn so für Sportarten?


Viele viele Grüße vielen Dank von mir und meinen Eltern!!Ihr habt uns echt schon weitergeholfen......

Ich freue mich über jede weitere Antwort von Euch....
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micros
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Beitrag von micros »

knubelchen hat geschrieben:Im Alter von 8 Jahren hatte ich eine Skoliose von 38°. Seit dem habe ich auch ein Korsett also schon 7 Jahre lang. Am Anfang hat der Arzt gemeint ich soll es immer anhaben (23 Stunden am Tag) dadurch ist es auch nach einer Zeit besser geworden. Da hatte ich im Korsett nur noch 18° Darauf hat er gesagt das ich es nur noch 12 Stunden anziehen muss. Nach einem halben Jahr hat es sich wieder auf 42° ohne Korsett verschlechtert. Ich muss allerdings zu geben, dass ich es nicht 12 Stunden sondern nur ca. 9 Stunden getragen habe..
argh!
Ich kann gut verstehen, dass du kein Bock mehr auf Korsett hast!
Aber was ich überhaupt nicht verstehen kann, dass du dann die Tragezeit kürzen solltest, als du im Korsett 18° hattest.
Was sollte da denn der Sinn sein??? Was wollte denn dein Arzt mit der Korsetttherapie erreichen?? Die Skoliose halten???
nee, das ist mir unverständlich.
Wieviel Grad hattest du denn zu dem Zeitpunkt ohne Korsett, als du im Korsett 18° hattest?
Ist ja kein wunder, dass du dann n halbes Jahr später schon 42° hast.
und Schroth ist das optimale für dich!!
Beantrage so schnell wie möglich eine Reha in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen!
Falls es Probleme bei der Genehmigung geben sollte, dann gibts hier auch reichlich Tipps!
Ansonsten kann ich nur Toni beipflichten und ich wünsche dir sehr, dass es jetzt mit einem sehr gut korrigierendem Korsett klappt!
wg. Sport:
da gibts hier auch schon viele Themen, schau mal rein!
bye
micros
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Beitrag von Toni »

knubelchen hat geschrieben: Was habt ihr denn noch für Tipps in Bezug auf Sportarten?? Kann reiten oder Tanzen (Ballett und Jazzdance) dem Rücken schaden und was wären "gute" Sportarten???
Also nochmals. Eine Skoliotische Wirbelsäule muss IN DER KORREKTUR STABILISIERT werden. Jede Sportart, die die Wirbelsäule übermäßig staucht ( die skoliotisch rotierte Ws reagiert da wie eine Spiralfeder) oder sie mobilisiert ( z.B. bestimmte extreme Verbiegungen beim Balett/Tanzfiguren) sind für eine Skoliose hart an der OP Indikation nicht besonders förderlich!
Deine Fragen erschrecken mich! Es zeigt, wie schlecht oder wie wenig kompetent Du bisher über Skoliose informiert worden bist. Sowas lernt amn normalerweise alles in der Reha in einem Skoliose-Zentrum!
Die Tatsache daß Du nun schon SIEBEN Jahre schlecht bis mittelmäßig mit unzureichenden Korsetten, zu geringen Tragezeiten, falscher KG, Ohne Reha, usw....unaufhaltsam Richtung OP-Tisch zugedriftet bist, sollte doch endlich das "blinde" Vertrauen in diesen Prof. in Mainz etwas überdenken lassen!
Ich habe schon mal in diesem Forum den Verdacht offen ausgesprochen, daß mit Schlamperei, Inkonsequenz und Mittelmäßigkeit in der konservativen Skoliose-Therapie die meisten Unikliniken den Nachschub für Ihre OP-Tische und Intensivstationen selbst "produzieren"!

Lass Dir bitte mal die INFO von Rahmouni kostenlos (hoffentlich nicht umsonst :D schicken.


knubelchen hat geschrieben:Ich bin mal eine Zeit lang so richtig intensiv rücken geschwommen aber ich hab das dann so übertrieben das ich jetzt total den Horror vorm Schwimmunterricht habe!!!Ich schwimme zwar gerne aber wenn dann nur zum Spaß und nicht Wettkampf mäßig!!! Was macht ihr denn so für Sportarten?
Erst mal vorerst nur "Kampf-Schroth"!!!
(Schade daß es in SCHROTH-KG noch keine Wetkämpfe gibt. So mit Punktrichtern wie beim Eiskunstlauf. Pflichtübungen und eine Kür. Wer korrigiert sich bei welcher Übung am besten? Wer braucht am wenigsten Korrekturen vom Therapeuten. Was sieht nach Punkten am besten aus? usw...)

Egal welche Sportart Du machst......
Im Moment KÖNNEN Dir fast alle schaden, wenn sie weiter die jeweils schon stärkeren Rückenmuskeln noch weiter verstärken! Du musst was machen, das die zu starken und kurzen Muskelstränge schwächt ( Korsett) und die zu schwachen stärkt (Schroth und Ausweichbewegungen und Ausweichatmung (bewusste Drehwinlelatmung im und ohne Korsett)

Erst wenn Du das voll drauf hast und Du in Deinem Haltungsbewusstsein nach einer Schroth Reha "umprogramiert" bist auf Entdrehung und Aufrichtungskorrektur, dann kannst Du mit diesem Wissen und veränderten Haltungsbewusstsein wieder (fast) jeden Sport machen.
Dann dank beweglicher WS sogar besser als wenn Du operiert und versteift wärest!
Erst mal ist DEIN persönlicher "Leistungssport" den Sieg über den OP-Tisch zu gewinnen!
Dazu brauchst Du die besten Trainer (findest Du in Bad Sobernheim und Bad Salzungen) und deinen nächstbesten Qualitätspower-Korsettmacher. In Deinem Fall ist Berlin und Essen zu weit.
Wenn es gegen den OP-Tisch geht würde ich selbst nur zu Rahmouni gehen!
Seine weiteste Patientin Janara aus Kirgisien kommt für ein Rahmouni Korsett 7.500 km geflogen!
Jammere also nicht über die 2,5 Stunden nach Stuggi.
Im Vergleich zu Vielen ist das nur ein Katzensprung!
Rahmouni hat einen Jungen, der Profi Ballet-Tänzer werden will erfolgreich versorgt. Er hat es auch geschafft damit die OP zu vermeiden. Er hhat eine exzellente Tanzvorführung bei eine Skoliose-Aktiv-veranstaltung gemacht zum Dank für diesen Erfolg. Mit einer versteiften WS hätte er sich diesen Traum abschminken können!
Also los. zögere nicht, Du kannst ab jetzt nur noch Zeit und korrektur verlieren, wenn Du nicht konsequent und fest entschlossen schnell handelst und nochmals an Korrektur rausschindest WAS GEHT!
Prof. Halm läuft Dir nicht weg, und dieser Prof heine erst recht nicht!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
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