Das Problem ist die Schulmedizin, die bei Fehlstellungen zum großen Teil versagt, weil den entsprechenden "normalen" Orthopäden die Kompetenz fehlt. Ich wiederhole mich, das führt dazu, dass sich die Leute in ihrer Verzeiflung an jeden Strohhalm klammern und solche "alternativen Heilmethoden" unkritisch in Anspruch nehmen.Fasopero hat geschrieben:Warum werden alternative Heilbehandlungen ohne zu hinterfragen derart verteufelt - sie sollten doch eigentlich eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin darstellen.
Und dann ist das eben keine Ergänzung zur wirklich kompetenten Behandlung !
Die Reaktionen hier zeigen ganz deutlich, dass man nicht den zweiten Schritt (ich nenne das mal sonstige Methoden) vor dem ersten (wirklich kompetente ärztliche Behandlung) machen sollte! Ich habe den Eindruck, dass alle geschilderten Fälle nicht beim Spezialisten waren, so wie das leider nun mal unbedingt notwendig wäre.
Wenn dieser erste Schritt erfolgslos bleiben sollte, kann man an andere Methoden denken und da ist alles erlaubt, was hilft. In erster Linie ist das aber die Schmerzbekämpfung, die durchaus durch suggestive Methoden beeinflussbar ist.
Das kann auch die nicht eingeleitete kompetente ärztliche Behandlung sein, weil die Wege sehr weit sein können.“Wir sind nicht nur für das verantwortlich was wir tun sondern auch für das was wir nicht tun”, Molière.
Im übrigen musst Du verstehen, dass wir hier aufgrund von ähnlichen Berichten von "Heilern" sehr sensibel sind, weil sich hinterher doch eine indirekte Eigenwerbung herausgestellt hat. Und ich kann es nicht oft genug betonen, die Situation vieler frustrierter User ist ein guter Nährboden für kritiklose Annahme jeglicher Behandlung. Insbesondere, wenn man nicht aktiv werden muss, wie es z. Bsp. bei der Schroth KG der Fall ist.
Da kann man nicht anders, als zu warnen. Was die User, insbesondere die stillen Mitleser, daraus machen, bleibt trotzdem in der eigenen Verantwortung.
Gruß
Klaus





