hallo, ich bins schon wieder..
warum wird bei einem Scheuermann nicht einfach eine Zement-ähnliche Substanz dem Wirbelkörper zugeführt um die Keilwirbel wieder zu normalen zu machen??
versteh ich nicht
Warum keine vertebroplasty Operation bei Scheuermänner?
- Toni
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- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
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- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Weil damit die Probleme nicht gelöst sind!
Die WK sind ja im Gegensatz zu einem Osteoporose oder Kompressionsfraktur-Patienten nicht zusammengebrochen.
Sie müssten also erst mal auseinandergesägt werden. Das geht nur in einer großen OP mit seitlichem Zugang zu den ventralen WK.
Nach dem mehrere WK "aufzementiert" sind, hat sich der Druck auf die ohnehin vorgeschädigten Bandscheibchen im bereich der ventralen WK nochmals drastisch erhöht. Der "Rest" des Körpers ( verkürzte Sehnen, Muskeln, Facien, usw...) zieht immer noch in die Kyphose, es sei denn Du läufst nach dieser OP- wochen- oder monatelang in einem reklinierenden und extendierenden Gipskorsett (RISSER) eventuell mit HALO-Traktion herum, daß sich die ventralen WK-Kanten nicht mehr annähern können und sich die WS in reklinierter Position stabilisert. Das kannst Du aber weit weniger dramatisch auch mit konservativer Korsett-Therapie und fleißig Schroth erreichen.
Die Keilwirbel sind ein sekundärer Folgeschaden. Eine Heilung kann nicht durch eine Behebung des Sekundärschadens entstehen.
Gruß Toni
Die WK sind ja im Gegensatz zu einem Osteoporose oder Kompressionsfraktur-Patienten nicht zusammengebrochen.
Sie müssten also erst mal auseinandergesägt werden. Das geht nur in einer großen OP mit seitlichem Zugang zu den ventralen WK.
Nach dem mehrere WK "aufzementiert" sind, hat sich der Druck auf die ohnehin vorgeschädigten Bandscheibchen im bereich der ventralen WK nochmals drastisch erhöht. Der "Rest" des Körpers ( verkürzte Sehnen, Muskeln, Facien, usw...) zieht immer noch in die Kyphose, es sei denn Du läufst nach dieser OP- wochen- oder monatelang in einem reklinierenden und extendierenden Gipskorsett (RISSER) eventuell mit HALO-Traktion herum, daß sich die ventralen WK-Kanten nicht mehr annähern können und sich die WS in reklinierter Position stabilisert. Das kannst Du aber weit weniger dramatisch auch mit konservativer Korsett-Therapie und fleißig Schroth erreichen.
Die Keilwirbel sind ein sekundärer Folgeschaden. Eine Heilung kann nicht durch eine Behebung des Sekundärschadens entstehen.
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!