ich war ja heute in stuttgart bei dr. hoffmann zur "erstdiagnose".
Das meiste ist abgelaufen wie erwartet, er und alle Helfer sind wirklich sehr freundlich und Dr. Hoffmann hat sich auch recht viel Zeit gelassen, um mir meine Situation zu erklären. Und auch die Wartezeiten fand ich trotz des großen Andranges in der Praxis als nich zu lange, alles gut organisiert.
Dabei kam er dann zu folgender Diagnose (nach einer 3D-Vermessung und 3 Röntgenbildern, von der Seite von vorne und vom Becken):
Das Hauptproblem sei, dass ich eine "massive Verkürzung der Rückenmuskulatur" habe, so stehts auch auf dem Rezept für die KG.
Mein linkes bein ist kürzer als das rechte, das ist so weil die Gelenkkugel vom linken Bein bei mir nicht ganz in der Gelenkpfanne liegt, daher kommt es zu einem Beckenschiefstand, der dann wiederum die Skoliose bewirkt. (Winkel hat er mir nicht gesagt). Er wollte aber einen kompletten Bericht an meine Hausärztin(die übrigens fast immer selbst krank ist) schicken, vielleicht steht da ja alles.
Er verschrieb mir darauf hin 6mal Krankengymnastik und eine Schuheinlage von 0.5 cm.
Zuversichtlich meine er dann noch, in 6 wochen hätte ich keine Schmerzen mehr und mir ginge es besser.
Doch auf mein Hauptproblem, das Hohlkreuz, was mir ziemlich zu schaffen macht (phsychisch) ist er absolut überhaupt nicht eingegangen. In seinen Worten sei das Hohlkreuz nebensächlich. Naja für mich ist das aber überhaupt nicht nebensächlich daher bin ich doch recht enttäuscht weil ich dachte mit dem Termin bei ihm hätte ich endlich mal einen Schritt in die richtige Richtung getan. Ich glaube er meinte es so (hat er nicht gesagt), dass es aus medizinischer Sicht nicht nötig ist, etwas dagegen zu unternehmen. Ich wünsche es mir aber sehr, also was soll ich machen?
Ich werde aber natürlich die von ihm angeordnete Therapie machen und mich dann im Dezember noch ein mal vorstellen.
Aber gibt es denn wirklich keine Möglichkeit ein Hohlkreuz aufzurichten? Mir schlägt das nämlich wirklich sehr aufs Gemüt...




