Neustadt-OP durch Krankenkasse abgelehnt

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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Doreen

Neustadt-OP durch Krankenkasse abgelehnt

Beitrag von Doreen »

hallo zusammen,

ich habe eigentlich einen op termin im klinikum neustadt, heute teilte mir meine krankenkasse mit (vorerst mündlich) zwei tage vor einweisung in die klinik, das sie mir die op nicht genehmigen, da ich mich im nächstgelegenen krankenhaus operieren lassen muss, das will ich natürlich nicht hinnehmen, hat einer von euch erfahrungen mit sowas? was kann ich tun um doch noch in neustadt operiert zu werden?
meine krankenkasse ist die bkk verkehrsbau berlin.
danke für eure hilfe im voraus,
bitte mails an DoreenM@gmx.de
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Habe keine Erfahrung mit solchen Fällen, aber es gilt wahrscheinlich das gleiche wie immer. Widerspruch einlegen. Dir steht auch der Gang zu den Sozialgerichten frei (eine Klage für gesetzlich Versicherte ist kostenfrei).

Ich gehe aber mal sehr stark davon aus, daß es sich da einfach um jemanden völlig unkompetentes gehandelt hat, der dafür verantwortlich ist. Es ist ja schließlich völlig unmöglich, sich in irgendeinem Krankenhaus operieren zu lassen. Deine Krankenkasse müßte im Gegenteil noch dankbar dafür sein, daß Du Dich nicht in die Hände von Pfuschern begibst und womöglich dadruch noch mehr Folgekosten verursachst.

Wende Dich am besten umgehend direkt an den Vorgesetzten der dafür verantwortlichen Person. So etwas darf nicht ohne Konsequenzen für die betreffende Person bleiben. Das grenzt schon an Betrug am Steuerzahler. Ich würde mal davon ausgehen, daß es ein Fehler der Krankenkasse ist.

Liebe Grüße,
BZebra
Zuletzt geändert von BZebra am Di, 04.03.2003 - 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
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bluecat
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Beitrag von bluecat »

Hallo Doreen,

ich denke mal das die Kasse versucht überall einzusparen wo es nur geht, also wurde erst mal die OP abgelehnt. Auf den ersten Blick haben die Recht was das Geld betrifft, aber du brauchst schon eine spezielle Fachklinik. Jetzt wirst du viel begründen müssen.
Das ist zur Zeit bei vielen Menschen der Fall. Lege auf jeden Fall Widerspruch dagegen ein. Das ist dein gutes Recht. Es kann passieren, dass es bis vor das Sozialgericht geht.
Den ganzen Krankenkassen steht im Moment das Wasser bis zu Hals, die DAk soll angeblich sogar vor der Insolvenz stehen. Von AOK bis BKK sind alle schwer am schlucken. Es werden jeden Tag viele Leute die wirklich krank sind aus dem Krankengeldbezug rausgekickt, weil der MDK die Leute nach Aktenlage für wieder gesund oder eingeschränkt arbeitsfähig erklärt. Das sind alles verzweifelte Sparmaßnahmen der Kassen, so traurig sich das auch anhört.
Nimm das so nicht hin.
Mach dich erst mal nicht zu sehr verrückt, das hilft dir jetzt am allerwenigsten. Aber Widerspruch solltest du schnellstmöglich einlegen.

Keep cool
:)
sabine 68
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Beitrag von sabine 68 »

Also das gibts ja gar nicht,da das Klinikum Neustadt jawohl keine Privatklinik ist,ist das völliger Quatsch.Manchmal gibts Probleme wenn man in eine klinik geht in der der Tagessatz (das was die Krankenkasse pro Liegetag bezahlt)höher ist als in einer näheren,aber bei ner Skoliose-Op ist das ja gar kein Thema.
Einspruch erheben,aber sofort.

Sabine
Sei froh ,es könnte schlimmer kommen und ich war froh und es kam schlimmer.
Dr. Steffan
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Re: Neustadt-OP durch Krankenkasse abgelehnt

Beitrag von Dr. Steffan »

Doreen hat geschrieben:ich habe eigentlich einen op termin im klinikum neustadt, heute teilte mir meine krankenkasse mit (vorerst mündlich) zwei tage vor einweisung in die klinik, das sie mir die op nicht genehmigen, da ich mich im nächstgelegenen krankenhaus operieren lassen muss, das will ich natürlich nicht hinnehmen, hat einer von euch erfahrungen mit sowas? was kann ich tun um doch noch in neustadt operiert zu werden?
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danke für eure hilfe im voraus,
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Unbedingt schnell Einspruch erheben. Dabei auf die gesetzlich zugesicherte freie Arztwahl verweisen und am besten von Neustadt eine Beschreibung der geplanten Therapie mitschicken.

Unverschämtheit sowas. :motz:
Dr. Steffan
Dr. K. Steffan
Doreen

jetzt doch operiert

Beitrag von Doreen »

hallo zusammen, falls es euch interessiert, bin ich doch in neustadt operiert worden, einen tag vor einweisung haben sie sich nochmals umentschieden, aber angeblich nur, weil ich mit klage gedroht habe, die klinik und der eigenbluttransport haben mir dabei sehr geholfen, meine krankenkasse war der meinung, das ich zwar freie arztwahl habe, aber keine freie klinikwahl, ausserdem waren sie der meinung, das in berlin die beste versorgung deutschlands gegeben wäre und sie hatten mir das oskar-helene-heim in berlin empfohlen, das ich schon kannte und nicht gerade weiterempfehlen würde. also alle die stress mit ihrer krankenkasse haben, unbedingt hartnäckig bleiben, danke für eure tipps,
gruss doreen
Dr. Steffan
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Beitrag von Dr. Steffan »

Die aller herzlichsten Genesungswünsche von mir.
Wie geht es Dir nach der Op???

Dr. Steffan
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Daniela
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Beitrag von Daniela »

@doreen: ist ja dann nochmal schnell gegangen, wenn sie dir einen tag davor doch noch bescheid gegeben haben.

mal ne frage an alle: wieso darf man eigentlich erst 3 tage nach dieser operation aufstehen. mag zwar ein bisschen blöd klingen diese frage, aber das würd mich jetzt interessieren.

daniela
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SteffiH
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Beitrag von SteffiH »

Hi Daniela,
bei mir (OP 1982) durfte man erst nach einer Woche aufstehen. Ich vermute, daß das evtl. mit der Wundheilung zu tun hat.

LG Steffi
Allegra
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Beitrag von Allegra »

Ich glaube, das hängt eher mit dem verwendeten Instrumentarium zusammen: Soweit ich weiss gibt es primärstabile Systeme (z.B. das Halm-Zielke-Instrumentarium), mit dem man theoretisch sofort nach der OP aufstehen dürfte, und andere Systeme, die nicht sofort primärstabil sind, so dass man ca. 1 Woche liegen muss.

Jenny
Doreen

Beitrag von Doreen »

Hi Daniela, also ich durfte/musste/sollte/wollte schon am nächsten tag nach der op aufstehen, es war kein problem, in der ersten nacht nervte ich meine echt total lieben intensivbetreuer, weil ich unbedingt aufstehen wollte, lag wahrscheinlich an der betäubung,
sie gucken gleich nach der op ob du deine beine bewegen kannst und dann darfst auch schon vorsichtig aufstehen, ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen,
die op kann ich aber nur bedingt empfehlen, gruss doreen
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

Doreen hat geschrieben:die op kann ich aber nur bedingt empfehlen, gruss
doreen
heißt das, du bist nicht zufrieden? bereust du die Operation?
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
Doreen

Beitrag von Doreen »

hi sloopy,
mit der op bin ich soweit zufrieden, aber wenn ich gewusst hätte, was alles auf mich zukommt, hätte ich das nicht gemacht, ich habe es aber über ein jahr überlegt und vorher war leider bei mir zu viel schiefgelaufen, dass ich gar keine andere wahl hatte, ich brauche keine schmerzmittel, es geht mir täglich besser und morgen, vier wochen nach der op fange ich mit ganz leichter krankengymnastik an und will auch nach bad salzungen, op ist und bleibt ja nur das letzte mittel, ich habe trotz op noch eine krümmung von 30 Grad, ich hätte mir gewünscht, das ich in meiner kindheit ein korsett bekommen hätte, naja nun hoffe ich, das ich jetzt weiterhin schmerzfrei bleibe,

gruss d.
Daniela
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Beitrag von Daniela »

Hallo Doreen!
Wieviel Grad hattest du denn vor der OP? Irgendwie komm ich da nicht ganz mit, wenn du sagst du hast ein Jahr überlegt ob du die OP machen lassen sollst oder nicht, und dann hast du dich doch für die OP entschieden und am Schluss sagst du wenn du gewusst hättest was da auf dich zukommt hättest du das nicht machen lassen.
Meinst du vielleicht mit dem was auf dich zukommt die lange Erholungszeit?

Daniela
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