mein erster Beitrag hier ... naja, und dann gleich mal eine wichtige Frage. Also, meine Skoliose wurde erst vor knapp 3 Monaten entdeckt, die genaue Gradzahl wusste ich da noch nicht. Mein Orthopäde hat mich dann gleich an die Uni Münster verwiesen, damit entschieden werden sollte ob konservativ oder operativ behandelt werden soll.
Am 03.11. waren wir auch dort. Zwischenzeitlich war ich auch noch bei einem anderen Orthopäden, der mir Krankengymnastik verschrieben hat, die ich auch mache (nach Schroth). Außerdem hat ein Röntgenbild meiner Hand gezeigt, dass ich noch ca. 8 cm wachsen werde (achja, ich werde in einem Monat 14 und bin z.Z. 1,64 m).
Deswegen waren wir relativ zuversichtlich, dass ich keine OP brauche, aber dann der Schock - Arzt und Oberarzt waren sich einig, dass eine OP die einzige Möglichkeit wäre. Denn ich habe 62°. Sie wunderten sich auch, dass es uns erst so spät aufgefallen ist, aber egal, man kann die Zeit jetzt auch nicht mehr zurückdrehen.
Wir haben auch schon einen vorläufigen Operationstermin (08.07.2004). Bis dahin bekomme ich ein Korsett, damit es nicht noch schlimmer wird. Auch der Orthopädietechniker meint, dass eine OP unumgänglich wäre. Nur meine Krankengymnastin ist da anderer meinung. Wir sollten erst nach Sobernheim fahren und uns die Meinung dort anhören.
Nun habe ich am 05.12. einen Termin dort, bei Dr. Weiß. Nur hab ich nicht viel Hoffnung, dass er etwas Positives sagen wird ... außerdem überschneiden sich die Meinungen: die Ärzte sagen, es muss so schnell wie möglich operiert werden, die Krankengymnastin sagt, wir sollten uns Zeit lassen.
Letztendlich ist der 05.12. der entscheidende Tag. Nur häte ich gerne von euch eine Meinung - denkt ihr, es geht auch anders als mit OP?
Viele Grüße,
Maria



