Nochmal wegen der Reha

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Damien(Opera)

Nochmal wegen der Reha

Beitrag von Damien(Opera) »

Boah ey, hät ja nie gedacht, dass es so schwer sein kann, sone Kur geregelt zu bekommen :juggle:

Hab mich jetzt mal ein wenig durch dieses Forum hier gelesen und muss leider gestehen, ich komm immernochned klar :nein:

Folgende Situation:
Ich bin jetzt 22, noch bis Ende Juli Auszubildender auf einer Berufsfachschule (Status als Schüler) und habe noch keine eigenen Beiträge an die BfA gezahlt.
Erste Frage: Muss ich meinen Antrag nun bei der BfA holen oder von meiner Krankenkasse (DAK)?

Wenn ich ihn bei der BfA holen muss, muss ich mich da an die Stelle in Berlin wenden oder haben die überall Ausenstellen? Hab nämlich noch keine gesehen, mich aber auch nochnicht sosehr damit befasst.

Wenn bei der DAK, dann folgende Situation:
Bin Hauptsitzmäßig in Regensburg gemeldet und auch dort über meine Mutter bei der DAK Familienversichert. Befinde mich aber derzeit fast nur in Fürth, weil ich halt in Nürnberg auf die Schule gehe und da meine Ausbildung mache. Ist es nun egal bei welcher DAK ich den Antrag hole und einreiche oder muss ich dafür unbedingt zur Geschäftsstelle nach Rgb.?

Nächstes Problem, wie begründe ich am Besten die Notwendigkeit einer solchen Reha? Habe ja bisher keine Schmerzen oder gravierende Beschwerden wegen der OP. So wird das ja sicher nichts. Ist es empfehlenswert, in dem Antrag etwas zu "lügen", also den Zustand bezüglich Schmerzen etwas schlimmer zu machen als er ist? Bzw. wie würdet ihr in meiner Situation die Notwendigkeit einer Reha in Salzungen (werde wohl dahin gehen, statt nach Sobi) begründen?

Das war's erstmal, aber keine Angst, kommt sicher noch was dazu ;)
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Meine Krankenkasse hat mir das so erklärt, wenn man irgendwann mal gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat, ist die BfA zuständig. Ist das nicht der Fall, z. B. Schüler, Studenten, stellt man den Antrag bei der Krankenkasse.
Den Antrag lässt man sich dann von der Krankenkasse oder BfA zuschicken. Wenn du dir den Antrag bei der Krankenkasse besorgst, musst du ausdrücklich den Antrag für eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme verlangen.
Gruseline
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Beitrag von Gruseline »

Hallo Damien
ganz schön kompliziert. ;)
Also Deine Mutter ist berufstätig und pflichtversichert,wenn ich das richtig verstanden habe.
Wenn sie das schon mindestens 5 Jahre ist,( erst dann ergibt sich ein Anspruch,auf eine Reha),dann bist Du über sie mitversichert.(Schüler)
Bei der BFA heißt das,Antrag für mitversicherte Familienangehörige.In Berlin oder runterladen und ausdrucken.
Der Antrag muss ja von Deinem Arzt ausgefüllt werden.Ich würde den Antrag dann mitnehmen und ein paar Zeilen dazu schreiben,warum Du eine Reha brauchst und warum diese in Sobi oder Salzungen stattfinden muss und nicht woanders.
Hier ein paar Tips:
Also erstmal die OP und die Nachsorge.
Um Deinen Rücken zu stabilisieren und den Erfolg der OP nicht zu gefährden.
Es gibt als anerkanntes Verfahren dazu ,nur Schroth.
Mit viel Erfolg in der Fachwelt anerkannt.
Ambulant ist die Schroththerapie in kurzer Zeit nicht lernbar.
1 Termin 20 Minuten pro Woche.
In der Reha viel intensiver und speziell abgestimmt ,wie zum Beispiel in Salzungen ,speziell für Op-Leute.
Und der Austausch mit den gleich Betroffenen dort,in einer Spezialkliniken(wieder Hinweis auf die beiden Kliniken),wäre auch sehr wichtig ,für Dein psychisches Gleichgewicht und diene dem besseren Umgang mit Deiner Erkankung und würde ja letztendlich dazu dienen dich in das Berufsleben einzugliedern und ,und, und.
Ich hoffe das hilft Dir ein wenig.
LG
Gruseline
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