es heißt ja, dass folgende Faktoren für eine OP sprechen können (nicht müssen!):
- Schmerzen und Beschwerden
- Atemnot
- Krümmungen ab 50 Grad (bei Erwachsenen)
- Druck der Wirbelsäule auf Herz und Lunge
Mein letzter Skoliosenbefund ist von 1996, demnach hatte ich 74 Grad im BWS-Bereich und 90 Grad im LWS-Bereich. Zu dem Zeitpunkt war ich 22 und seit drei Jahren korsettfrei. Bald habe ich meinen ersten Termin bei Dr. Hoffmann und werde vermutlich wieder geröntgt. (OH SCHRECK!)
Mein ehemaliger Arzt (Dr. Püschel in Vogtareuth, falls den jemand noch kennt, inzwischen in Pension) sagte damals, dass eine OP mir nichts mehr bringen würde, da meine Lungenkapazität nicht mehr verbessert werden könne.
In meiner Jugendzeit war mehrmals die Sprache davon; ich hatte mich aber dagegen entschieden, da ich aufgrund eines Syndroms genug andere Probleme hatte und wegen der Skoliose kaum Einschränkungen verspürte.
Dr. Steffan schreibt nun woanders:
Soll das heißen, dass ich jetzt sicher sein kann, dass meine Organe geschädigt sind? Was kann ich da machen? Womit muss ich rechnen?Auch wenn bei jugendlichen noch keine Organschäden festzustellen sind weiß man das diese im erwachsenen Alter bei Krümmungen von über 70° mit Sicherheit auftreten.
Kann es für eine OP wirklich zu spät sein? Ich möchte nach wie vor keine!
Ich habe mit Sicherheit ein stark eingeschränktes Lungenvolumen; aber ich fühle mich dadurch nicht irgendwie besonders beeinträchtigt; ich bewege mich auch nur sehr wenig.
Bzgl. meines Herzes habe ich nicht das Gefühl, dass die Skoliose irgendwie dagegen drückt. Vor drei Jahren wurde ich als geeignet für eine Vollnarkose eingestuft.
Können schwere Skoliosen eigentlich auch gegen Nieren drücken und vielleicht Nierenschäden oder Nierenbeckenentzündungen auslösen?
Dalia

