in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
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BigAl
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in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Aloha werte Leidensgenossen.
Wie der Betreff schon sagt soll ich in zwei Wochen zur Aufnahme in die WWK kommen. Allerdings schleichen sich jetzt doch Zweifel und Fragen ein, die die geplante OP betreffen, daher öffne ich diesen Post um soviel Feedback wie möglich zu dem Thema zu bekommen.
Kurz zu meiner Situation:
Ich bin 25J und lebe nun seit sicher 10 Jahren mit Rückenschmerzen, welche Folge einer Skoliose sind, welche aufgrund einer physikalischen Beinlängendifferenz von 1,5cm (l<r) über die Jahre ständig 'gewachsen' ist. Anfänglich hatte ich nur Schmerzen beim liegen/schlafen (ich schlafe nie durchgehend und muss daurend die Position wechseln, d.h. ich dreh mich nachts sicher 2-3 komplett um die eigene Achse) allerdings traten in den letzten Jahren diese Schmerzen auch vermehrt unter Tags auf, vor allem bei längerer statischer Belastung der WS (sitzen, gehen, stehn).
Ich bin allerdings nicht in meiner Bewegung beeinträchtigt, sondern muss nur eben öfters meinen Rücken bewegen und strecken.
Aus medizinischer Sicht lautet der Befund linkskonvexe Lumbalskoliose mit 50° nach Cobb (der sich seit der letzten UNtersuchung Mitte 2008 von 33° auf 50° verschlechtert hat trotz PHysio, Yoga und anderen Therapieansätzen), Scheitelwinkel L3, Rotation Grad II-III nach Nash und Moe. seitlich abgeflachtes WS-PRofil.
Diese Diagnose wurde mir nun in der WWK gegeben, zu der ich, über die Sportklinik in Stuttgart, verwiesen worden bin. Man rät mir nun zu einer ventralen Derotationsspondylodese um so die Rotation komplett zu eliminieren und den Winkel der Skoliose zu verkleinern (auf 15-25°, oder so). Ich habe nun, nach einem Gespräch mit dem Arzt, welcher die OP durchführen wird, lange drüber nachgedacht, ob ich das machen soll oder nicht.
Den ich habe zwar jeden Tag Beschwerden, weiß aber wie ich mir temporär den Schmerz nehmen/lindern kann. Allerdings zeigt ja meine Entwicklung der letzten drei Jahre, dass die Skoliose ständig schlechter wird. Mir wurde auch gesagt, dass ich, wenn ich es nicht jetzt mache in 15-20 Jahren evtl. mit einem größeren Eingriff rechnen muss und damit, dass ich in der Zeit dann auch massive Probleme mit dem Rücken bekommen könnte/werde.
Also habe ich mich vor 4 Wochen entschlossen, die OP zu machen und ich habe, interessanter Weise, seit dieser Entscheidung kaum noch Beschwerden. Allerdings schleichen sich jetzt langsam Zweifel ein, ob das wirklich so gut ist, oder nicht.
Hat jemand Erfahrung mit einer solchen OP? - Bei mir soll ja nur die Lendenwirbelsäule verschraubt werden. Wenn ich das richtig verstanden habe schrauben die von vorne in die einzelnen Wirbel und mit diesen Schrauben fixieren sie eine von Vorne aufgelegte 'künstliche Wirbelsäule' (allerdings flach) so dass ich nach der OP zwar fixiert bin, aber keine Beeinträchtigung in Bewegung und Flexibilität habe - IM Gegenteil, der Arzt(Dr.Meier) sagte sogar er ginge davon aus, dass ich mich MEHR/BESSER bewegen kann, sobald das ausgeheilt ist.
Wie lange dauert es, bis ich wieder ansatzweise Sport machen kann? - Ich bin Jongleur und Feuerkünstler, sowie als Outdoorguide in einer Art Abenteuerpark (Kanu/Kayak fahren, Klettern, Abseilen, Slacklining, Hochseilgarten, etc.) beschäftigt und wollte möglichst schnell wieder einsatzfähig sein. D.h. ich sollte knapp ein halbes Jahr nach der OP evtl. sogar meinen Trainerschein im Felsklettern machen und will auch die Zirkuskünste weiter ausbauen. - Ist das mit einem so operierten Rücken überhaupt möglich?
Hat jemand, mit einem gleichen Eingriff, irgendwelche Spätfolgen zu berichten? - Ich weiß, dass ich für lange Zeit die Physio in meinen Alltag einbauen muss, aber ich will ja sowieso noch mehr auf den Sport und die körperliche Fitness eingehen, daher hoffe ich, dass die beiden Dinge sich miteinander vereinbaren lassen.
So, das wäre mal alles, was mir im Moment den Kopf zerbricht, es wäre schön wenn sich ein paar Leute finden, die mir helfen könnten.
Love and sunshine!
Al
Wie der Betreff schon sagt soll ich in zwei Wochen zur Aufnahme in die WWK kommen. Allerdings schleichen sich jetzt doch Zweifel und Fragen ein, die die geplante OP betreffen, daher öffne ich diesen Post um soviel Feedback wie möglich zu dem Thema zu bekommen.
Kurz zu meiner Situation:
Ich bin 25J und lebe nun seit sicher 10 Jahren mit Rückenschmerzen, welche Folge einer Skoliose sind, welche aufgrund einer physikalischen Beinlängendifferenz von 1,5cm (l<r) über die Jahre ständig 'gewachsen' ist. Anfänglich hatte ich nur Schmerzen beim liegen/schlafen (ich schlafe nie durchgehend und muss daurend die Position wechseln, d.h. ich dreh mich nachts sicher 2-3 komplett um die eigene Achse) allerdings traten in den letzten Jahren diese Schmerzen auch vermehrt unter Tags auf, vor allem bei längerer statischer Belastung der WS (sitzen, gehen, stehn).
Ich bin allerdings nicht in meiner Bewegung beeinträchtigt, sondern muss nur eben öfters meinen Rücken bewegen und strecken.
Aus medizinischer Sicht lautet der Befund linkskonvexe Lumbalskoliose mit 50° nach Cobb (der sich seit der letzten UNtersuchung Mitte 2008 von 33° auf 50° verschlechtert hat trotz PHysio, Yoga und anderen Therapieansätzen), Scheitelwinkel L3, Rotation Grad II-III nach Nash und Moe. seitlich abgeflachtes WS-PRofil.
Diese Diagnose wurde mir nun in der WWK gegeben, zu der ich, über die Sportklinik in Stuttgart, verwiesen worden bin. Man rät mir nun zu einer ventralen Derotationsspondylodese um so die Rotation komplett zu eliminieren und den Winkel der Skoliose zu verkleinern (auf 15-25°, oder so). Ich habe nun, nach einem Gespräch mit dem Arzt, welcher die OP durchführen wird, lange drüber nachgedacht, ob ich das machen soll oder nicht.
Den ich habe zwar jeden Tag Beschwerden, weiß aber wie ich mir temporär den Schmerz nehmen/lindern kann. Allerdings zeigt ja meine Entwicklung der letzten drei Jahre, dass die Skoliose ständig schlechter wird. Mir wurde auch gesagt, dass ich, wenn ich es nicht jetzt mache in 15-20 Jahren evtl. mit einem größeren Eingriff rechnen muss und damit, dass ich in der Zeit dann auch massive Probleme mit dem Rücken bekommen könnte/werde.
Also habe ich mich vor 4 Wochen entschlossen, die OP zu machen und ich habe, interessanter Weise, seit dieser Entscheidung kaum noch Beschwerden. Allerdings schleichen sich jetzt langsam Zweifel ein, ob das wirklich so gut ist, oder nicht.
Hat jemand Erfahrung mit einer solchen OP? - Bei mir soll ja nur die Lendenwirbelsäule verschraubt werden. Wenn ich das richtig verstanden habe schrauben die von vorne in die einzelnen Wirbel und mit diesen Schrauben fixieren sie eine von Vorne aufgelegte 'künstliche Wirbelsäule' (allerdings flach) so dass ich nach der OP zwar fixiert bin, aber keine Beeinträchtigung in Bewegung und Flexibilität habe - IM Gegenteil, der Arzt(Dr.Meier) sagte sogar er ginge davon aus, dass ich mich MEHR/BESSER bewegen kann, sobald das ausgeheilt ist.
Wie lange dauert es, bis ich wieder ansatzweise Sport machen kann? - Ich bin Jongleur und Feuerkünstler, sowie als Outdoorguide in einer Art Abenteuerpark (Kanu/Kayak fahren, Klettern, Abseilen, Slacklining, Hochseilgarten, etc.) beschäftigt und wollte möglichst schnell wieder einsatzfähig sein. D.h. ich sollte knapp ein halbes Jahr nach der OP evtl. sogar meinen Trainerschein im Felsklettern machen und will auch die Zirkuskünste weiter ausbauen. - Ist das mit einem so operierten Rücken überhaupt möglich?
Hat jemand, mit einem gleichen Eingriff, irgendwelche Spätfolgen zu berichten? - Ich weiß, dass ich für lange Zeit die Physio in meinen Alltag einbauen muss, aber ich will ja sowieso noch mehr auf den Sport und die körperliche Fitness eingehen, daher hoffe ich, dass die beiden Dinge sich miteinander vereinbaren lassen.
So, das wäre mal alles, was mir im Moment den Kopf zerbricht, es wäre schön wenn sich ein paar Leute finden, die mir helfen könnten.
Love and sunshine!
Al
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Lady S
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- Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr. - Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hallo Al,
hmm, 10 Jahre Rückenschmerzen und Verschlechterung von 33° auf 50° in 3 Jahren hört sich nicht so gut an.
Bei Deinem Bericht drängen sich mir aber ein paar Fragen auf:
Wurde die Beinlängendifferenz denn nie per Schuherhöhung / Einlage ausgeglichen?
Wurde die Skoliose früher nicht behandelt?
Was ist "PHysio, Yoga und anderen Therapieansätzen" - hast Du ein Korsett getragen,
hast Du KG nach Katharina Schroth gemacht, vielleicht sogar eine Reha?
Was sagt der Arzt denn zu Deiner beruflichen Tätigkeit? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass sich das mit einer versteiftten LWS vereinbaren lässt.
Bevor Du nicht vollkommen von der OP überzeugt bist, solltest DU Dich keinesfalls unters Messer legen! Auf ein paar Wochen oder Monate kommt es jetzt auch nicht an und die solltest Du nutzen, um so viel Infos wie möglich einzuholen und auf jeden Fall noch mindestens eine weitere Meinung, möglichst von einem nicht chirurgisch tätigen Skoliose-Spezialisten. Da Du sowieso schon in Cannstatt warst, wohnst Du wahrscheinlich in der Nähe und Dr. Hoffmann in Leonberg böte sich da an.
Eine OP ist eine nicht mehr rückgängig zu machende Sache und ich persönlich würde daran erst denken, wenn alle konservativen Massnahmen ausgeschöpft sind.
Grüsse, Lady S
hmm, 10 Jahre Rückenschmerzen und Verschlechterung von 33° auf 50° in 3 Jahren hört sich nicht so gut an.
Bei Deinem Bericht drängen sich mir aber ein paar Fragen auf:
Wurde die Beinlängendifferenz denn nie per Schuherhöhung / Einlage ausgeglichen?
Wurde die Skoliose früher nicht behandelt?
Was ist "PHysio, Yoga und anderen Therapieansätzen" - hast Du ein Korsett getragen,
hast Du KG nach Katharina Schroth gemacht, vielleicht sogar eine Reha?
"Spondylodese" heisst operative Versteifung von 2 oder mehr Wirbeln, von daher weiss ich nicht, wo da eine Flexibilität herkommen sollte.Bei mir soll ja nur die Lendenwirbelsäule verschraubt werden. Wenn ich das richtig verstanden habe schrauben die von vorne in die einzelnen Wirbel und mit diesen Schrauben fixieren sie eine von Vorne aufgelegte 'künstliche Wirbelsäule' (allerdings flach) so dass ich nach der OP zwar fixiert bin, aber keine Beeinträchtigung in Bewegung und Flexibilität habe
Was sagt der Arzt denn zu Deiner beruflichen Tätigkeit? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass sich das mit einer versteiftten LWS vereinbaren lässt.
Bevor Du nicht vollkommen von der OP überzeugt bist, solltest DU Dich keinesfalls unters Messer legen! Auf ein paar Wochen oder Monate kommt es jetzt auch nicht an und die solltest Du nutzen, um so viel Infos wie möglich einzuholen und auf jeden Fall noch mindestens eine weitere Meinung, möglichst von einem nicht chirurgisch tätigen Skoliose-Spezialisten. Da Du sowieso schon in Cannstatt warst, wohnst Du wahrscheinlich in der Nähe und Dr. Hoffmann in Leonberg böte sich da an.
Eine OP ist eine nicht mehr rückgängig zu machende Sache und ich persönlich würde daran erst denken, wenn alle konservativen Massnahmen ausgeschöpft sind.
Grüsse, Lady S
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kiro
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Mich will man auch operieren. meinen "lLeidensweg" habe auch gerede ins Forum gestellt.
Ich rate Dir vorher zu einem 3 wöchigen Schroth-Kur Klinik-Aufenthalt und verstärktes Kraft, bzw. Dehnungsprogramm. dann kannst Du immer noch entscheiden...so will ich das tun... Du bist noch sehr jung- tu was!!!
vielleicht kommt die Verschlechterung durch zu schweres Tragen? dies ist mit Deinem copp-Winkel echt tabu!!!!
LG! Deine Kiro
Ich rate Dir vorher zu einem 3 wöchigen Schroth-Kur Klinik-Aufenthalt und verstärktes Kraft, bzw. Dehnungsprogramm. dann kannst Du immer noch entscheiden...so will ich das tun... Du bist noch sehr jung- tu was!!!
vielleicht kommt die Verschlechterung durch zu schweres Tragen? dies ist mit Deinem copp-Winkel echt tabu!!!!
LG! Deine Kiro
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BigAl
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Danke für die schnelle Antwort, dann versuch ich da mal nachzuhelfen 
Ich werde wohl das ganze nochmals mit dem Arzt druchsprechen müssen, aber da ist dann wiederrum auch das Problem, das die Klinik soweit weg ist. Und zu den anderen Vorschlägen ist eben die Zeit ein Problem und die Tatsache, dass ich keinerlei Geldmittel zur Verfügung habe, nicht mal die 30 Euro um mitm Zug nach Stuttgart zu fahren um z.b. in Leonberg einen Termin wahrzunehmen. Ich schulde meiner Bank jetzt schon zuviel Geld.
Und ja, jetzt wo ich das hier so schreibe/lese merke ich selbst wie blödsinnig sich das für Außenstehende anhören mag, aber für mich kommt das alles zusammen und ich bins auch irgendwie Leid, wie schon gesagt, nach anderen Behandlungsmethoden zu suchen, diese zu finanzieren, nur um festzustellen, dass es nachher dennoch schlimmer ist...
Hoffe irgendwer kann das so Ansatzweise verstehn...
Ich trage seit 2008 Einlagen mit einer Erhöhung links von 0.9mm (warum 0,9 wenn die Differenz 1,5 ist weiß ich auch nicht) aber dennoch die Verschlechterung um 17°Wurde die Beinlängendifferenz denn nie per Schuherhöhung / Einlage ausgeglichen?
Nein, vor 2008 wurde da nichts behandelt, da war noch nicht mal die Rede von Skoliose. Erste Erwähnung findet die Beinlängendifferenz zwar in meinem Musterungsbericht von 2004, aber dem habe ich wenig Beachtung geschenkt (ja, jetzt weiß ich wie doof das war) da ich ja eh ausgemustert werden wollte. 2008 dann die Skoliosediagnose, aber außßer den Einlagen und 12 Physiotherapiesitzungen wurde da nichts gemacht.Wurde die Skoliose früher nicht behandelt?
Wie schon gesagt, 12 Sitzungen bei der Physio, abwechselnd Massage und Kraftübungen für den Rücken und Bauch. Dann muss man dazusagen, dass ich von Sep. 2008 bis Sep. 2011 die Welt bereist habe, also nicht in Deutschland war und somit eine Behandlung auch schwierig. Ende 2009 fing ich in Australien an mti einer Yogatherapeutin und einem Chiropraktiker ein spezielles Programm für mich und meinen Rücken aufzustellen, welches zur SChmerzlinderung und allg Verbesserung der Beweglichkeit und FLexibilität beitrug. Des weiteren hatte ich noch Massagetherapie und Akupunktur um die massive Muskelverhärtung zu bearbeiten. Vom Wirbelsäulenspezialisten in Stuttgart wurde mir allerdings gesagt, das dies zur Verschlechterung des Winkels begetragen haben könnte, daher bin ich wieder zurück zur 'klassischen' Medizin, also dem Gedanken an die OP etc. gekommen.Was ist "PHysio, Yoga und anderen Therapieansätzen" - hast Du ein Korsett getragen,
Nein, habe ich nicht, hat mir gegenüber auch noch keiner erwähnt. Bin aber auch erst seit drei Wochen wieder in Deutschland und war die letzten sieben Monate nicht länger als zwei Wochen an einem Ort, da ist ne Behandlung nicht drin, und ganz ehrlich wollte ich mir damit auch nicht meinen Kopf während des Reisens belasten.hast Du KG nach Katharina Schroth gemacht, vielleicht sogar eine Reha?
Das mit der Flexibilität frag ich mich jetzt dann auch^^ - Und nein, der Arzt weiß von dem Beruf nichts, da ich das Angebot erst eine Woche nach dem Arztbesuch erhalten hatte. Er weiß allerdings, das ich freischaffenmder Künstler im Zirkusbereich bin, auch Akkrobatik betreibe und meinte das ginge dann auch wieder, nach der Ausheilphase."Spondylodese" heisst operative Versteifung von 2 oder mehr Wirbeln, von daher weiss ich nicht, wo da eine Flexibilität herkommen sollte.
Was sagt der Arzt denn zu Deiner beruflichen Tätigkeit? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass sich das mit einer versteiftten LWS vereinbaren lässt.
ja das weiß ich auch, aber ein Teil von mir hat eben, aus o.g. Gründen so zu sagen die Nase voll vom probieren von anderen Sachen, da sich mein Zustand trotz meines Aufwands verschlechtert hat. Und so wie sie mir in der WWK den Eingriff erklärt haben hörte sich der eben sehr plausibel an. Ein anderes Problem, von dem ich mich zwar nicht leiten lasse, was aber auch ins Gewicht fällt, ist die Tatsache, dass ich noch bis zum Jahresende privat versichert bin, zu 100% und die die Kosten auch übernehmen (OP und Reha). Allerdings bin ich da nur noch bis zum Jahresende drin und dann muss ich mir eine andere Versicherung suchen, da aber mein Arbeitsverhältnis erst im Oktober 2012 beginnt und ich keinen anderen Job, d.h. keinerlei festen Einnahmen habe werd ich mir keine 'gute' Versicherung leisten können, bzw. an weitaus mehr kosten hängen bleiben, sollte ich die OP später machen.Eine OP ist eine nicht mehr rückgängig zu machende Sache und ich persönlich würde daran erst denken, wenn alle konservativen Massnahmen ausgeschöpft sind.
Ich werde wohl das ganze nochmals mit dem Arzt druchsprechen müssen, aber da ist dann wiederrum auch das Problem, das die Klinik soweit weg ist. Und zu den anderen Vorschlägen ist eben die Zeit ein Problem und die Tatsache, dass ich keinerlei Geldmittel zur Verfügung habe, nicht mal die 30 Euro um mitm Zug nach Stuttgart zu fahren um z.b. in Leonberg einen Termin wahrzunehmen. Ich schulde meiner Bank jetzt schon zuviel Geld.
Und ja, jetzt wo ich das hier so schreibe/lese merke ich selbst wie blödsinnig sich das für Außenstehende anhören mag, aber für mich kommt das alles zusammen und ich bins auch irgendwie Leid, wie schon gesagt, nach anderen Behandlungsmethoden zu suchen, diese zu finanzieren, nur um festzustellen, dass es nachher dennoch schlimmer ist...
Hoffe irgendwer kann das so Ansatzweise verstehn...
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BigAl
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Ich weiß nicht was Schroth ist, werd das aber gleich morgen mal nachlesen, aber dann hab ich immernoch das Zeitproblem, wie im obigen Post beschrieben. Und das mit dem sehr jung und tu was seh ich auch ein, die Frage ist eben nur was, bzw. was noch?Ich rate Dir vorher zu einem 3 wöchigen Schroth-Kur Klinik-Aufenthalt und verstärktes Kraft, bzw. Dehnungsprogramm. dann kannst Du immer noch entscheiden...so will ich das tun... Du bist noch sehr jung- tu was!!!
Naja mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sicher nicht hilfreich war, dass ich mit 25kg Rucksack und Gitarre in den drei Jahren die Welt bereist habe. Aber was das schwere tragen angeht, es ist halt sehr schwer, das für einen selbst einzusehn, wenn man son Bär istvielleicht kommt die Verschlechterung durch zu schweres Tragen? dies ist mit Deinem copp-Winkel echt tabu!!!!
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minimine
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Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015 - Kontaktdaten:
Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hallo Al,
deine Verschlechterung erinnert mich sehr an meine, meine Skoliose hat sich damals auch in kürzester Zeit von 36 auf 53° verschlechtert, auch mit Anfang 20 obwohl ich schon ausgewachsen war und trotz Schroth-KG.
Mich wollte man dann auch operieren, aber ich habe mich für ein Korsett entschieden. Dieses habe ich die ersten zwei Jahre so gut wie 23 Stunden am Tag getragen, danach etwas weniger und jetzt nur noch Nachts. Mittlerweile bin ich wieder bei 34° ohne Korsett angelangt. So kann ich für mich sagen, dass es die richtige Entscheidung war, aber ich denke, dasselbe würde ich nun auch sagen, wenn ich mich damals hätte operieren lassen.
Es ist deine Entscheidung, aber ich würde mir an deiner Stelle erst noch andere Meinungen einholen, nicht nur die einer OP-Klinik (die heißen so, weil sie eben v.a. operieren und daher dementsprechend früh dazu raten
). Kann dir Dr. Hoffmann in Leonberg b. Stuttgart sehr empfehlen. Evtl. wird auch er dir zur OP raten, aber wenn du noch nicht bereit bist dafür, wird er dich sicherlich auch in der konservativen Therapie unterstützen. Vielleicht wäre auch Berlin für dich näher, dort soll Dr. Wilke auch gut sein und die konservative Therapie bei Erwachsenen unterstützen.
Könntest du dir denn vorstellen, auch ein Korsett zu tragen?
LG
Minimine
deine Verschlechterung erinnert mich sehr an meine, meine Skoliose hat sich damals auch in kürzester Zeit von 36 auf 53° verschlechtert, auch mit Anfang 20 obwohl ich schon ausgewachsen war und trotz Schroth-KG.
Mich wollte man dann auch operieren, aber ich habe mich für ein Korsett entschieden. Dieses habe ich die ersten zwei Jahre so gut wie 23 Stunden am Tag getragen, danach etwas weniger und jetzt nur noch Nachts. Mittlerweile bin ich wieder bei 34° ohne Korsett angelangt. So kann ich für mich sagen, dass es die richtige Entscheidung war, aber ich denke, dasselbe würde ich nun auch sagen, wenn ich mich damals hätte operieren lassen.
Es ist deine Entscheidung, aber ich würde mir an deiner Stelle erst noch andere Meinungen einholen, nicht nur die einer OP-Klinik (die heißen so, weil sie eben v.a. operieren und daher dementsprechend früh dazu raten
Könntest du dir denn vorstellen, auch ein Korsett zu tragen?
LG
Minimine
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BigAl
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
da hab ich so noch nie drüber nach gedacht. Man müsste dann auch eins finden, das um meinen Bauch passtminimine hat geschrieben: Könntest du dir denn vorstellen, auch ein Korsett zu tragen?
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minimine
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Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hallo BigAl,
na dann würde ich mich an deiner Stelle um einen Termin bei Dr. Hoffmann oder Dr. Wilke kümmern und den OP-Termin erstmal absagen oder zumindest verschieben.
Die OP rennt dir doch nicht weg. Ich konnte es mir damals absolut nicht vorstellen, mich operieren zu lassen ohne vorher Alternativen ausprobiert zu haben, ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn da bei der OP was schief gegangen wäre.
Bei dir geht es auch noch um die Versteifung im LWS-Bereich, da sind dann sowieso die Bewegungseinschränkungen durch die OP am größten (da von dort aus die meiste Bewegung stattfindet).
Wenn es mit dem Korsett nicht so klappt, wie du dir vorstellst oder es irgendwann nicht mehr tragen möchtest, dann kannst du ja neu überlegen. Aber du weißt dann, dass du es zumindest ohne versucht hast und die OP-Methoden können bis dahin auch nochmal fortschrittlicher sein.
Ich habe mir damals z.B. eine gewisse Grenze gesetzt und mit mir selbst vereinbart, dass wenn ich trotz Korsett über 60° komme, ich mich operieren lasse. Soweit kam es aber nicht.
Wünsche dir alles Gute und würde mich freuen, wenn du uns auf dem Laufenden hälst, egal wie du dich nun entscheidest.
LG
Minimine
na dann würde ich mich an deiner Stelle um einen Termin bei Dr. Hoffmann oder Dr. Wilke kümmern und den OP-Termin erstmal absagen oder zumindest verschieben.
Die OP rennt dir doch nicht weg. Ich konnte es mir damals absolut nicht vorstellen, mich operieren zu lassen ohne vorher Alternativen ausprobiert zu haben, ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn da bei der OP was schief gegangen wäre.
Bei dir geht es auch noch um die Versteifung im LWS-Bereich, da sind dann sowieso die Bewegungseinschränkungen durch die OP am größten (da von dort aus die meiste Bewegung stattfindet).
Wenn es mit dem Korsett nicht so klappt, wie du dir vorstellst oder es irgendwann nicht mehr tragen möchtest, dann kannst du ja neu überlegen. Aber du weißt dann, dass du es zumindest ohne versucht hast und die OP-Methoden können bis dahin auch nochmal fortschrittlicher sein.
Ich habe mir damals z.B. eine gewisse Grenze gesetzt und mit mir selbst vereinbart, dass wenn ich trotz Korsett über 60° komme, ich mich operieren lasse. Soweit kam es aber nicht.
Wünsche dir alles Gute und würde mich freuen, wenn du uns auf dem Laufenden hälst, egal wie du dich nun entscheidest.
LG
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Aloha Minimime,
im Bezug auf dein Korsett wollte ich mal wissen, wie lange du dieses Ding getragen hast, bzw. ob du es immernoch trägst. Denn um deine Frage, ob ich mir das vorstellen kann, richtig zu beanworten sollte ich das wissen. Die Dinger machen ja nur Sinn, wenn sie möglichst oft und druchgehend getragen werden, nehm ich an. Aber grad bei mir, beim arbeiten ist das fast unmöglich. Denn ich kann ja beim Felsklettern oder beim Kanufahren kein Korsett tragen.
Danke dir aber für deine Tipps, hab mich mittlerweile in Leonberg mal gemeldet und angefragt wie es denn aussähe, nun versuch ich den OP-Arzt zu erreichen und ihn nochmal mit paar mehr Fragen zu löchern und dann werden wir mal sehn.
Alles Liebe,
Al
im Bezug auf dein Korsett wollte ich mal wissen, wie lange du dieses Ding getragen hast, bzw. ob du es immernoch trägst. Denn um deine Frage, ob ich mir das vorstellen kann, richtig zu beanworten sollte ich das wissen. Die Dinger machen ja nur Sinn, wenn sie möglichst oft und druchgehend getragen werden, nehm ich an. Aber grad bei mir, beim arbeiten ist das fast unmöglich. Denn ich kann ja beim Felsklettern oder beim Kanufahren kein Korsett tragen.
Danke dir aber für deine Tipps, hab mich mittlerweile in Leonberg mal gemeldet und angefragt wie es denn aussähe, nun versuch ich den OP-Arzt zu erreichen und ihn nochmal mit paar mehr Fragen zu löchern und dann werden wir mal sehn.
Alles Liebe,
Al
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hallo Al,
Du kannst das aber nicht als Vergleich nehmen, denn jeder Mensch ist anders. Wenn es dir ausreicht, die Gradzahl zu halten, dann reicht es evtl. schon, wenn du es nur Nachts trägst.
Zum Sport kannst du natürlich das Korsett ausziehen (das könntest du übrigens bei den Stäben im Rücken nicht).
Du solltest dich auch wenn du dich zur OP entscheidest noch mindestens in einer zweiten Klinik vorstellen. Oft unterscheiden sich die Kliniken bzgl. OP-Methoden, Versteifungsstrecke etc.
LG
Minimine
ich trage jetzt seit fast 5 Jahren Korsett. Die ersten beiden Jahre habe ich es meistens 23 Stunden am Tag getragen, danach ca. 16-18 Stunden. Seit Anfang des Jahres trage ich es nur noch Nachts.im Bezug auf dein Korsett wollte ich mal wissen, wie lange du dieses Ding getragen hast, bzw. ob du es immernoch trägst.
Du kannst das aber nicht als Vergleich nehmen, denn jeder Mensch ist anders. Wenn es dir ausreicht, die Gradzahl zu halten, dann reicht es evtl. schon, wenn du es nur Nachts trägst.
Was machst du denn beruflich, dass du dabei in den Felsen kletterst oder Kanu fährst???Aber grad bei mir, beim arbeiten ist das fast unmöglich. Denn ich kann ja beim Felsklettern oder beim Kanufahren kein Korsett tragen.
Zum Sport kannst du natürlich das Korsett ausziehen (das könntest du übrigens bei den Stäben im Rücken nicht).
Klingt doch gut.Danke dir aber für deine Tipps, hab mich mittlerweile in Leonberg mal gemeldet und angefragt wie es denn aussähe, nun versuch ich den OP-Arzt zu erreichen und ihn nochmal mit paar mehr Fragen zu löchern und dann werden wir mal sehn.
LG
Minimine
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Im Idealfall würde ich gern auch ein paar Grad zurück kommen, denn wenn ich jetzt mit vor drei Jahren vergleiche (50° und 33°) dann gings mir da schon etwas besser.Du kannst das aber nicht als Vergleich nehmen, denn jeder Mensch ist anders. Wenn es dir ausreicht, die Gradzahl zu halten, dann reicht es evtl. schon, wenn du es nur Nachts trägst.
haha, ich bin Pirat! - Und bevor die Frage nun kommt, nein ich karpere keine Schiffe in Somalia. Ich betreue Jugend- und Erwachsenengruppen die ein Abenteuerprogramm in unserer Herberge buchen (http://www.piratenherberge.de). Dabei stehen sachen wie Teambuilding, Aktivität und Kampfgeist im Vordergrund, außerdem treibe ich sie dazu an ihre eigenen Grenzen zu gehn (30m abseilen am Naturfels, KLettern am Naturfels und nicht zu vergessen, das Piratenbattle (Mischung aus Hochseilzeugs, Schatzsuche und Geschicklichkeitsspielen)) und ein bischen Angst und Respekt lehrt man sie dann auch - wo wäre sonst der SpassWas machst du denn beruflich, dass du dabei in den Felsen kletterst oder Kanu fährst???
In Verbindung mit dieser Arbeit studiere ich an der DHBW in Ravensburg, bekomme also irgendwann auch meinen Bachelor in BWL, Tourismus- und Freizeitwirtschaft.
das dacht ich mir auch schon, wollte auch noch nach Zürich aber konnte den Termin aus privaten Gründen dann nicht wahrnehmen. Aber nun habe ich erstmal nen Termin in Leonberg und werde den OP-Termin daher verschieben. Ich will mir die Sache mit dem Korsett und Schroth etc. mal noch genauer anschaun. Danke euch allen!Klingt doch gut.Du solltest dich auch wenn du dich zur OP entscheidest noch mindestens in einer zweiten Klinik vorstellen. Oft unterscheiden sich die Kliniken bzgl. OP-Methoden, Versteifungsstrecke etc.
Bis später
Al
Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hallo,
das Du einen Termin bei Dr. Hoffmann gemacht hast ist sehr gut. Bei ihm bist du in den besten Händen.
das Du einen Termin bei Dr. Hoffmann gemacht hast ist sehr gut. Bei ihm bist du in den besten Händen.
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minimine
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hallo Al,
Aber gerade das mit dem Kampfgeist passt doch dann ganz gut zu deiner persönlichen Situation.
Also zeig mal Kampfgeist und erkläre deiner Skoliose ab jetzt, wo´s langgeht.
Vielleicht kannst du ja zwischendrin immer mal wieder das Korsett tragen, im Studium, Nachts, an freien Tagen. Aber auch dazu braucht man Kampfgeist
und Disziplin.
Ich habe übrigens auch BWL studiert
und fand diese Zeit ganz gut, um ein Korsett zu tragen, hatte es meistens auch in der Hochschule an, nur bei Prüfungen habe ich es Zuhause gelassen.
Wo wolltest du denn in Zürich hin? Kommst du denn aus der Schweiz?
Wünsche dir schon jetzt für den Termin bei Dr. Hoffmann alles Gute und hoffe natürlich, dass du berichtest.
LG
Minimine
na das ist ja mal cool.haha, ich bin Pirat! - Und bevor die Frage nun kommt, nein ich karpere keine Schiffe in Somalia. Ich betreue Jugend- und Erwachsenengruppen die ein Abenteuerprogramm in unserer Herberge buchen (http://www.piratenherberge.de). Dabei stehen sachen wie Teambuilding, Aktivität und Kampfgeist im Vordergrund, außerdem treibe ich sie dazu an ihre eigenen Grenzen zu gehn (30m abseilen am Naturfels, KLettern am Naturfels und nicht zu vergessen, das Piratenbattle (Mischung aus Hochseilzeugs, Schatzsuche und Geschicklichkeitsspielen)) und ein bischen Angst und Respekt lehrt man sie dann auch - wo wäre sonst der Spass . Desweiteren gehn wir noch Kanufahren im Naturpark Obere Donau und Schatzsuchen(Abenteuerwandern) sowie Fackellaufen.
Aber gerade das mit dem Kampfgeist passt doch dann ganz gut zu deiner persönlichen Situation.
Also zeig mal Kampfgeist und erkläre deiner Skoliose ab jetzt, wo´s langgeht.
Vielleicht kannst du ja zwischendrin immer mal wieder das Korsett tragen, im Studium, Nachts, an freien Tagen. Aber auch dazu braucht man Kampfgeist
Ich habe übrigens auch BWL studiert
Wo wolltest du denn in Zürich hin? Kommst du denn aus der Schweiz?
Wünsche dir schon jetzt für den Termin bei Dr. Hoffmann alles Gute und hoffe natürlich, dass du berichtest.
LG
Minimine
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Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
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BigAl
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Das mein ich doch auch. Und ja ich hab kein Problem damit mir meine Skoliose wegzudenken, so mach ich das ja schon lang. Nur regelmäßige Therapie war bisher immer ein Problem, aber hauptsächlich weil ich alle paar Monate wieder woanders war und somit nie ein Netzwerk und Trainingsmethoden auf längere Sicht aufbauen konnte. Das wird sich jetzt ändernna das ist ja mal cool.![]()
Aber gerade das mit dem Kampfgeist passt doch dann ganz gut zu deiner persönlichen Situation.
Also zeig mal Kampfgeist und erkläre deiner Skoliose ab jetzt, wo´s langgeht.![]()
Vielleicht kannst du ja zwischendrin immer mal wieder das Korsett tragen, im Studium, Nachts, an freien Tagen. Aber auch dazu braucht man Kampfgeistund Disziplin.
Mit dem Korsett, dacht ich das schon auch so, wenn ich das acht Stunden am Tag auszieh wegen Arbeit und den Rest der Zeit trage wird das sicher auch helfen.
Da wollte ich mich in der Schulthess Klinik vorstellen: http://www.schulthess-klinik.ch/app/hom ... n=OpenHomeWo wolltest du denn in Zürich hin? Kommst du denn aus der Schweiz?
und nein, komme nicht aus der Schweiz, hab da letzte Saison als Barmanager gejobt, daher hab ich ne AHV-Nummer und ne Versicherungsnummer, was die Sache in Schweizer KLiniken sehr vereinfacht.
Merci, und werd ich tun.Wünsche dir schon jetzt für den Termin bei Dr. Hoffmann alles Gute und hoffe natürlich, dass du berichtest.![]()
Bis plötzlich!
Al
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mick
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- Diagnose: Skoliose, 4BH li,
bei Gradzahlen große Messabweichungen,
ca. th. 28°, lu. 35°
LL (L4/L5) - Therapie: Korsett als Jugendliche, damals auch allg. KG; jetzt Schroth und Spiraldynamik;
Reha: Aug/Sep 2011 in Bad Sobernheim, Mai/Jun 2016 in Bad Salzungen
Korsett: 2011-2014 Sanomed
seit 2015 CCtec
Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hallo BigAL!
Ich würde dir auf jeden Fall raten, nichts zu überstürzen (!!!), sondern erst noch weitere Meinungen einzuholen, eine Reha auszuprobieren, Schroth zu machen und ggf. ein Korsett auszuprobieren (das kannst du bei deinem Outdoor-Sport eher nicht tragen, würd ich mal schätzen, aber du musst es auch nicht ständig tragen).
Also gut, dass du noch weitere Meinungen einholen möchtest! Kenne Dr. Hoffmann nicht, habe aber schon sehr viel Gutes gehört!
Bin in einer ähnlichen Situation wie du und habe mich gegen eine OP entschieden:
Bin 24, habe seit ca. 5 Jahren Rückenschmerzen durch meine Skoliose (35 °). Genau wie du muss ich ständig die Position wechseln und kann kaum längere Zeit sitzen oder stehen.
Mich wollte man deswegen auch operieren, also die Lendenwirbelsäule versteifen und ich war so verzweifelt mit meinen Schmerzen, dass ich es auch fast gemacht hätte. War allerdings so unsicher, dass ich mir 8 (!) Meinungen von Ärzten eingeholt habe (die sich alle widersprachen oder neue Aspekte erwähnten). Nachdem ich im Sommer zum ersten Mal in Bad Sobernheim war und dort mit Dr. Steffan gesprochen habe, weiß ich jetzt ganz sicher, dass ich es nicht machen will.
Ich will nicht allgemein gegen OPs wettern - in manchen Fällen sind sie sinnvoll, aber das ist ein schwerer Eingriff, der (wie oben schon gesagt wurde) nicht mehr rückgängig zu machen ist und auch dauerhaft Probleme entstehen können (ganz davon abgesehen, dass in Deutschland viel zu viele unnötige Rücken-OPs stattfinden, weil sie gut bezahlt werden).
Ich sag dir mal, was man mir an Argumenten gegen eine OP gesagt hat (ich hoffe, ich gebe es richtig wieder):
- wird ein Teil versteift, so muss die restliche Wirbelsäule die ganze Belastung tragen, die Bewegung ausgleichen etc. und dann kann es passieren, dass du in diesen Teilen neue/mehr Probleme bekommst
- es gibt keine Garantie, dass nach der OP die Schmerzen, die du jetzt hast, weg sind!!!
- innen behältst du große Narben, was auch zu Schmerzen führen kann
Daher (so wird es einem auch in Bad Sobernheim erklärt) sollten Schmerzen nie eine Indikation für eine OP sein.
Ich habe dann ein Schmerzkorsett bekommen und mit viel Schroth und dem Korsett geht es mir schon viel besser (bin aber noch in der Eingewöhnungsphase) und ich hoffe, dass es langfristig noch besser wird.
Ich glaube kaum, dass du dich besser bewegen kannst nach so einer OP. Ich habe unterschiedliche Sachen von den Ärzten bei mir gehört von "kaum Bewegungsbeeinträchtigungen, man kann noch alles machen, was man möchte - das sieht ein Außenstehender auch kaum" bis zu "steif". Da der Sinn der OP aber ja ist, dass die Wirbelsäule in dem Teil der Lendenwirbelsäule nicht mehr zur Seite ausweichen kann, denke ich mal, dass letztgenannte Meinung eher richtig ist.
Kann es übrigens sein, dass deine Schmerzen vielleicht auch dadurch schlimmer werden, dass du dir Gedanken/Sorgen machst und dann im Rücken noch mehr verspannst? Das klingt nämlich so ein bisschen danach, weil du erzählst, dass deine Schmerzen seit der OP-Möglichkeit besser sind.
Bei mir werden Schmerzen in Stresssituationen auch immer schlimmer, weshalb ich mich (so gut es halt geht) inzwischen auch bemühe, in Stresssituationen möglichst auch immer Entspannungsmomente für mich zu behalten...
Viele Grüße!
Ich würde dir auf jeden Fall raten, nichts zu überstürzen (!!!), sondern erst noch weitere Meinungen einzuholen, eine Reha auszuprobieren, Schroth zu machen und ggf. ein Korsett auszuprobieren (das kannst du bei deinem Outdoor-Sport eher nicht tragen, würd ich mal schätzen, aber du musst es auch nicht ständig tragen).
Also gut, dass du noch weitere Meinungen einholen möchtest! Kenne Dr. Hoffmann nicht, habe aber schon sehr viel Gutes gehört!
Bin in einer ähnlichen Situation wie du und habe mich gegen eine OP entschieden:
Bin 24, habe seit ca. 5 Jahren Rückenschmerzen durch meine Skoliose (35 °). Genau wie du muss ich ständig die Position wechseln und kann kaum längere Zeit sitzen oder stehen.
Mich wollte man deswegen auch operieren, also die Lendenwirbelsäule versteifen und ich war so verzweifelt mit meinen Schmerzen, dass ich es auch fast gemacht hätte. War allerdings so unsicher, dass ich mir 8 (!) Meinungen von Ärzten eingeholt habe (die sich alle widersprachen oder neue Aspekte erwähnten). Nachdem ich im Sommer zum ersten Mal in Bad Sobernheim war und dort mit Dr. Steffan gesprochen habe, weiß ich jetzt ganz sicher, dass ich es nicht machen will.
Ich will nicht allgemein gegen OPs wettern - in manchen Fällen sind sie sinnvoll, aber das ist ein schwerer Eingriff, der (wie oben schon gesagt wurde) nicht mehr rückgängig zu machen ist und auch dauerhaft Probleme entstehen können (ganz davon abgesehen, dass in Deutschland viel zu viele unnötige Rücken-OPs stattfinden, weil sie gut bezahlt werden).
Ich sag dir mal, was man mir an Argumenten gegen eine OP gesagt hat (ich hoffe, ich gebe es richtig wieder):
- wird ein Teil versteift, so muss die restliche Wirbelsäule die ganze Belastung tragen, die Bewegung ausgleichen etc. und dann kann es passieren, dass du in diesen Teilen neue/mehr Probleme bekommst
- es gibt keine Garantie, dass nach der OP die Schmerzen, die du jetzt hast, weg sind!!!
- innen behältst du große Narben, was auch zu Schmerzen führen kann
Daher (so wird es einem auch in Bad Sobernheim erklärt) sollten Schmerzen nie eine Indikation für eine OP sein.
Ich habe dann ein Schmerzkorsett bekommen und mit viel Schroth und dem Korsett geht es mir schon viel besser (bin aber noch in der Eingewöhnungsphase) und ich hoffe, dass es langfristig noch besser wird.
Ich glaube kaum, dass du dich besser bewegen kannst nach so einer OP. Ich habe unterschiedliche Sachen von den Ärzten bei mir gehört von "kaum Bewegungsbeeinträchtigungen, man kann noch alles machen, was man möchte - das sieht ein Außenstehender auch kaum" bis zu "steif". Da der Sinn der OP aber ja ist, dass die Wirbelsäule in dem Teil der Lendenwirbelsäule nicht mehr zur Seite ausweichen kann, denke ich mal, dass letztgenannte Meinung eher richtig ist.
Kann es übrigens sein, dass deine Schmerzen vielleicht auch dadurch schlimmer werden, dass du dir Gedanken/Sorgen machst und dann im Rücken noch mehr verspannst? Das klingt nämlich so ein bisschen danach, weil du erzählst, dass deine Schmerzen seit der OP-Möglichkeit besser sind.
Bei mir werden Schmerzen in Stresssituationen auch immer schlimmer, weshalb ich mich (so gut es halt geht) inzwischen auch bemühe, in Stresssituationen möglichst auch immer Entspannungsmomente für mich zu behalten...
Viele Grüße!
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BigAl
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Aloha mick,
danke für deinen Bericht. Wie lange bist du denn schon in deiner aktuellen Behandlung? Und siehst du schon einen dauerhaften Erfolg?
Was die Sache mit der anderen Meinung angeht, so seh ich das auch so. Ich hatte über die letzten Jahre auch mehrere Meinungen dazu, da diese aber alle aus verschiedenen Kulturkreisen kamen (da ich am Reisen war und viel Übersee gewohnt/gearbeitet habe) ist es sehr schwer die zu vergleichen, bzw. gegeneinander abzuschätzen. Ich werde nun allerdings hier in Europa noch ein paar mehr Meinungen einholen.
Aber ja, jeh mehr ich drüber nachdenke, umso schlimmer wirds. UNd natürlich das lange ausharren in statischen Positionen.
Bis plötzlich!
Al
danke für deinen Bericht. Wie lange bist du denn schon in deiner aktuellen Behandlung? Und siehst du schon einen dauerhaften Erfolg?
Was die Sache mit der anderen Meinung angeht, so seh ich das auch so. Ich hatte über die letzten Jahre auch mehrere Meinungen dazu, da diese aber alle aus verschiedenen Kulturkreisen kamen (da ich am Reisen war und viel Übersee gewohnt/gearbeitet habe) ist es sehr schwer die zu vergleichen, bzw. gegeneinander abzuschätzen. Ich werde nun allerdings hier in Europa noch ein paar mehr Meinungen einholen.
Das kann nicht nur sein, das ist sicher so. Denn als ich mich für die OP entschied war das 'Problem' zunächst aus meinem Kopf und daher waren auch fast keine Schmerzen mehr da. Wobei, man muss auch sagen, dass ich in dieser Zeit null Stress hatte, buchstäblich jeden Tag das getan hab, worauf ich in dem Moment Lust hatte und einfach losgelöst gelebt habe. Nun da ich wieder in Deutschland bin und somit wieder in dieser Gesellschaft mit ihrem Strukturen und dem 'Alltag' ist das etwas wieder sehr gwöhnungsbedürftig und die SChmerzen mehren sich...Kann es übrigens sein, dass deine Schmerzen vielleicht auch dadurch schlimmer werden, dass du dir Gedanken/Sorgen machst und dann im Rücken noch mehr verspannst? Das klingt nämlich so ein bisschen danach, weil du erzählst, dass deine Schmerzen seit der OP-Möglichkeit besser sind.
Aber ja, jeh mehr ich drüber nachdenke, umso schlimmer wirds. UNd natürlich das lange ausharren in statischen Positionen.
Bis plötzlich!
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hey Al!
Also, ob ich dauerhaften Erfolg der Behandlung sehe, ist schwierig zu sagen:
Meine Schmerzen sind definitiv besser geworden, als sie früher waren, kann wieder sehr viel mehr machen, was füher nicht möglich war, weil ich z.B. nicht lange sitzen konnte. Das wurde aber nicht schlagartig besser, sondern so ganz langsam mit der Zeit. Da sind manche beruflichen Stressfaktoren weggefallen sind und ich hab auch wieder mehr Sport gemacht (ich liebe Sport, hatte zeitweise leider kaum Zeit dazu) und hab eine ganz tolle Schroth-Therapeutin gefunden.
Schroth-KG mache ich seit 8 Monaten (hat mir schon ganz gut geholfen), zuletzt 3 Wochen im August/September intensiv in der Reha in Bad Sobernheim und mein Korsett hab ich auch seit Mitte September. Die Reha hat jetzt nicht direkt was an den Schmerzen geholfen, ich hab aber auch mit meiner Ärztin bei der Abschlussuntersuchung übereingestimmt, dass das bei chronischen Schmerzen, die über Jahre bestanden haben, nicht möglich ist - man muss halt die Anregungen, die man kriegt, langfristig umsetzen und in den Alltag einbauen. Also ich hab dadurch jetzt noch keinen Dauererfolg, ist aber ja auch erst 1 Monat her. Aber da die ambulante Schroth-KG ja schon wirklich gut ist, hoffe ich, dass sich das noch weiter ausbauen lässt!
Gruß
Dann hast du genau das Richtige gemacht - zumindest wurde das in Bad Sobernheim in einem Vortrag (Zusammenhang von chronischen Schmerzen und Psyche) so erklärt. Vielleicht müsstest du versuchen, auch in deinem Alltag in Deutschland den Stress zu reduzieren oder anders damit umzugehen und dir mehr Freiräume für das zu schaffen, wozu du Lust hast?Wobei, man muss auch sagen, dass ich in dieser Zeit null Stress hatte, buchstäblich jeden Tag das getan hab, worauf ich in dem Moment Lust hatte und einfach losgelöst gelebt habe.
Also, ob ich dauerhaften Erfolg der Behandlung sehe, ist schwierig zu sagen:
Meine Schmerzen sind definitiv besser geworden, als sie früher waren, kann wieder sehr viel mehr machen, was füher nicht möglich war, weil ich z.B. nicht lange sitzen konnte. Das wurde aber nicht schlagartig besser, sondern so ganz langsam mit der Zeit. Da sind manche beruflichen Stressfaktoren weggefallen sind und ich hab auch wieder mehr Sport gemacht (ich liebe Sport, hatte zeitweise leider kaum Zeit dazu) und hab eine ganz tolle Schroth-Therapeutin gefunden.
Schroth-KG mache ich seit 8 Monaten (hat mir schon ganz gut geholfen), zuletzt 3 Wochen im August/September intensiv in der Reha in Bad Sobernheim und mein Korsett hab ich auch seit Mitte September. Die Reha hat jetzt nicht direkt was an den Schmerzen geholfen, ich hab aber auch mit meiner Ärztin bei der Abschlussuntersuchung übereingestimmt, dass das bei chronischen Schmerzen, die über Jahre bestanden haben, nicht möglich ist - man muss halt die Anregungen, die man kriegt, langfristig umsetzen und in den Alltag einbauen. Also ich hab dadurch jetzt noch keinen Dauererfolg, ist aber ja auch erst 1 Monat her. Aber da die ambulante Schroth-KG ja schon wirklich gut ist, hoffe ich, dass sich das noch weiter ausbauen lässt!
Gruß
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Das ist leider nicht so wirklich möglich, bzw. so zu Leben wie in der letzten Zeit, denn als freier 'Globetrotter' in fremden Umgebungen kannst du es dir leisten, und es ist auch sehr einfach, Dinge so zu machen, wie die es willst. Aber im Moment ist das hier in D. in meinem Alltag fast unmöglich, bzw. ich sehe den Weg nicht. Aber vielleicht muss ich mir auch erst das entsprechende Umfeld aufbauen um da weiter zu machen, aber das ist eine ganz andere Geschichte.Vielleicht müsstest du versuchen, auch in deinem Alltag in Deutschland den Stress zu reduzieren oder anders damit umzugehen und dir mehr Freiräume für das zu schaffen, wozu du Lust hast?
Zum Rest kann ich nur sagen, dass ich hoffentlich in Leonberg in vier Wochen gute Alternativen zur OP aufgezeigt bekomme und dass ich dann gute Therapeuten finde, mit denen ich arbeiten kann. Vllt. wäre ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer Rehaklinik eine gute Sache um Therapie und Training abzustimmen und einen täglich wiederholenden Rhytmus einzuarbeiten, den ich dann leichter in den Alltag übernehmen kann.
Da bin ich mal gespannt.
love and sunshine!
Al
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Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hallo mick,
Es fällt Außenstehenden in der Tat nicht als Wirbelsäulenversteifung auf; hin und wieder fällt es natürlich schon auf, wird aber anders interpretiert , angefangen von "Sportverletzung" (wenn man sich vorsichtiger verhält, wenn man in die Knie geht statt sich zu bücken etc.), über "gute Haltung", bis auch zu "streng dich mal mehr an und nicht so zaghaft" (wenn man etwas wirklich nicht kann, das einem aber altersmäßig zugetraut würde). Es wirkt aber definitiv nicht roboterhaft oder "wie ein Zinnsoldat"
Was man bei mir auch sieht: Beim Mitfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln muss ich mich viel besser als andere festhalten, stürze leichter, muss mich auch im Sitzen gut festhalten, um nicht sehr hin und her zu pendeln. Einen schaukelnden Bus oder die Bewegungen der Bahn kann ich einfach nicht mehr ausgleichen; im fahrenden Fahrzeug schon aufstehen und gehen, wie das viele machen, bedeutet sehr hohe Sturzgefahr und unterlasse ich somit.
Erlebt habe ich es übrigens häufig, dass, wenn ich aus irgend einem Grund nennen musste, dass ich eine langstreckige Wirbelsäulenversteifung habe, mir zunächst nicht geglaubt wurde, weil man an sichtbaren Beeinträchtigungen mehr vermutet hätte. Es handelte sich dabei um Leute, die selbst nicht operiert sind.
Zu den Bewegungsbeeinträchtigungen:
Die sind natürlich da. Das oft genannte "man kann alles machen, was man möchte" verhält sich eher so:
- Für die Alltagsdinge findet man oft Alternativen. In der Tat kann ich z.B. meinen Haushalt selbstständig führen, berufstätig sein, normal lange in meinem Job (Büroberuf) arbeiten, auch Überstunden machen, Auto fahren etc.. Das bedeutet aber, ich geb's ganz offen zu, dass ich mich z.B. beim Badputzen nicht mehr in die Wanne begebe sondern einen Schrubber mit Stiel verwende, ich - anders als viele gesunde Leute meines Alters - bei weitem nicht auf jedem Stuhl vernünftig sitzen kann, ich sehr auf Ergonomie achten muss, fürs Autofahren Zusatzspiegel nötig sind und ich öfter eine Pause einlegen muss.
- Manche Dinge wird man auch vom Bereich "mache ich gerne" in den Bereich "traue ich mir nicht mehr zu" verschieben und so die Beeinträchtigungen, die dabei auftreten würden, gar nicht bemerken.
Soweit auch als gewisser Erfahrungsbericht
Ich würde das von mir Geschilderte auch als relativ typisch bezeichnen.
Übrigens, die von dir angesprochene Stresskomponente bzgl. Schmerzen finde ich auch ganz wichtig
Viele Grüße,
Raven
aus eigener Erfahrung - bei mir wurde ja sehr viel versteift, 15 Wirbel, Th3-L5:Ich glaube kaum, dass du dich besser bewegen kannst nach so einer OP. Ich habe unterschiedliche Sachen von den Ärzten bei mir gehört von "kaum Bewegungsbeeinträchtigungen, man kann noch alles machen, was man möchte - das sieht ein Außenstehender auch kaum" bis zu "steif". Da der Sinn der OP aber ja ist, dass die Wirbelsäule in dem Teil der Lendenwirbelsäule nicht mehr zur Seite ausweichen kann, denke ich mal, dass letztgenannte Meinung eher richtig ist.
Es fällt Außenstehenden in der Tat nicht als Wirbelsäulenversteifung auf; hin und wieder fällt es natürlich schon auf, wird aber anders interpretiert , angefangen von "Sportverletzung" (wenn man sich vorsichtiger verhält, wenn man in die Knie geht statt sich zu bücken etc.), über "gute Haltung", bis auch zu "streng dich mal mehr an und nicht so zaghaft" (wenn man etwas wirklich nicht kann, das einem aber altersmäßig zugetraut würde). Es wirkt aber definitiv nicht roboterhaft oder "wie ein Zinnsoldat"
Was man bei mir auch sieht: Beim Mitfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln muss ich mich viel besser als andere festhalten, stürze leichter, muss mich auch im Sitzen gut festhalten, um nicht sehr hin und her zu pendeln. Einen schaukelnden Bus oder die Bewegungen der Bahn kann ich einfach nicht mehr ausgleichen; im fahrenden Fahrzeug schon aufstehen und gehen, wie das viele machen, bedeutet sehr hohe Sturzgefahr und unterlasse ich somit.
Erlebt habe ich es übrigens häufig, dass, wenn ich aus irgend einem Grund nennen musste, dass ich eine langstreckige Wirbelsäulenversteifung habe, mir zunächst nicht geglaubt wurde, weil man an sichtbaren Beeinträchtigungen mehr vermutet hätte. Es handelte sich dabei um Leute, die selbst nicht operiert sind.
Zu den Bewegungsbeeinträchtigungen:
Die sind natürlich da. Das oft genannte "man kann alles machen, was man möchte" verhält sich eher so:
- Für die Alltagsdinge findet man oft Alternativen. In der Tat kann ich z.B. meinen Haushalt selbstständig führen, berufstätig sein, normal lange in meinem Job (Büroberuf) arbeiten, auch Überstunden machen, Auto fahren etc.. Das bedeutet aber, ich geb's ganz offen zu, dass ich mich z.B. beim Badputzen nicht mehr in die Wanne begebe sondern einen Schrubber mit Stiel verwende, ich - anders als viele gesunde Leute meines Alters - bei weitem nicht auf jedem Stuhl vernünftig sitzen kann, ich sehr auf Ergonomie achten muss, fürs Autofahren Zusatzspiegel nötig sind und ich öfter eine Pause einlegen muss.
- Manche Dinge wird man auch vom Bereich "mache ich gerne" in den Bereich "traue ich mir nicht mehr zu" verschieben und so die Beeinträchtigungen, die dabei auftreten würden, gar nicht bemerken.
Soweit auch als gewisser Erfahrungsbericht
Übrigens, die von dir angesprochene Stresskomponente bzgl. Schmerzen finde ich auch ganz wichtig
Viele Grüße,
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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Aloha Raven,
Aber wie schon im anderen Forum gesagt, danke für diesen Beitrag, der hilft mir persönlich sehr viel weiter!
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Das ginge bei mir garnicht, alles was ich nicht kann wird in meinem Kopf als "kann ich NOCH nicht" gespeichert, da ich mir vor zwei Jahren mal eingebläut habe, die "Ich kann nicht, es geht einfach nicht" Einstellung zu vergessen.- Manche Dinge wird man auch vom Bereich "mache ich gerne" in den Bereich "traue ich mir nicht mehr zu" verschieben und so die Beeinträchtigungen, die dabei auftreten würden, gar nicht bemerken.
Aber wie schon im anderen Forum gesagt, danke für diesen Beitrag, der hilft mir persönlich sehr viel weiter!
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Al
