ich habe folgendes Problem:
Ich habe Anfang 2008 eine BU bei der Nürnberger abgeschlossen. Von der BU ausgeschlossen wurden (nach vielen Briefen, Arztauskünften, etc.) Kopf (MRT wegen starker Migräne), Knie (wegen OP) und Hörvermögen(wegen Taubheit links). Seit Mitte 09 plagen mich immer wierkehrende starke Rückenschmerzen. Besonders nach langen Autofahrten. Ich bin im Außendienst tätig und fahre im Monat ca. 7000-8000km. Es wurde dann so schlimm das ich abends wie blockiert im Auto saß und kaum noch rauskam. Also bin ich zum Orthopäden und der schickte mich zum MRT. Gleichzeitig verschrieb er mir IBU800 welche mittlerweile zu einem Nahrungsmittel geworden sind, denn ohne die halte ich längere Fahrten nicht mehr aus. Beim MRT stellte sich folgendes heraus:
"Kyphosierende Streckfehlhaltung der oberen LWS bei deutlichen Scheuermann-Residuen. Osteochondrose L 2/3. Rechtsbetonte Mischprotrusion L1/2 ansonsten kleiner Protrusionen L2 bis S1." Ich hoffe hier kann jemand was damit anfangen!?
Ok, weil ich Besserung wollte ließ ich mich in die Neurochirgie überweisen und bekamm sogar einen Chefarzttermin. Dieser gab mir dann folgendes schriftlich:
"Bei der Gesamtkonstellation mit fehlenden neurologischen Ausfällen, Alter des Patienten (32), multisegmentaler Bandscheibendegeneration besteht zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Indikation für ein wirbelsäulenchirurgisches Verfahren, was in diesem Fall ja nur im stabilisierenden Sinne wäre. Die konservative Therapie von Herrn XY sollte, und dies würde ggf. die Adaption des Arbeitsumfangs und der Tätigkeit mit einschließen, optimiert werden: Mit ggf. Umstellung der Schmerzmedikation, Rückenschule, stationärer Rehaaufenthalt, ggf. probatorische Verordnung eines Stützmieders, etc."
Als ich ihm erklärte das ich nicht einfach so einen Job finde der mich abwechselnd stehene und sitzen läßt meinte er das ich mich entscheiden soll ob mir die Gesundheit oder der Job wichtiger sind. Wenn ich so weitermache stehen stünden die Chancen nicht schlecht das ich in 10 Jahren jemanden brauche der mir die Schuhe zumacht. Zumal die angeratenen Therapien den Wirbelschaden nicht reparieren würde und meine Tätgkeit den Verschleiß extrem voranschreiten läßt.
Tja, nun dachte ich an die BU.....
Aber wie ich gelesen habe stellen sich die Versicherungen gern auf stur und es folgen langwierige und kostenintensive Gerichtsprozesse. Daher würde mich interessieren ob hier jemand ist der einen ähnlichen Fall vorzuweisen hat und daraufhin die BU in Anspruch nehmen konnte. Ich bin jetzt seit 4 Wochen krank und muß demnächst zur Kur....lange macht mein AG das nicht mehr mit und ich bin arbeitslos. Also, was soll ich machen? Probieren und das Risiko alles (Haus, Job, etc.) zu verlieren eingehen?
Liebe Grüße
iceman
