Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Reha

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blackhearted2010
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Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Reha

Beitrag von blackhearted2010 »

Hallo zusammmen,

habe mich nach längerer Zeit des Lesens auch mal angemeldet.

Vorweg schon, falls das ganze hier im falschen Bereich ist, möchte ich um Entschuldigung bitten. :)


Ich war vor 3 Jahren bei Dr. Hoffmann und habe dann etwas mehr als 1 Jahr ein Korsett getragen. Habe dies aber selbstständig nicht mehr getragen, da ich psychische Probleme bekommen habe.
Habe mittlerweile festgestellt das ich eine soziale Angststörung habe und dadurch auch Depressionen, was mir das ganze mit dem Rücken nicht leichter macht.


Nun ja, dass Korsett hat etwas gebracht, von 50° auf 28° und nach 3 Wochen ohne waren es glaube ich 34°. Habe dann aber keine Reha genehmigt bekommen und es dann schleifen gelassen. Vor ein paar Wochen war ich dann nochmal in Leonberg und habe nun wieder einen Antrag auf Reha gestellt. Dieser wurde aber abgelehnt, da ich wegen Depression eine Reha gemacht habe. Eine Notwendigkeit besteht laut Rentenversicherung nicht, obwohl ich oft Verspannungen und ab und zu Schmerzen habe und sich das ganze verschlechtert hat. Es ist auch der Grund für meine psychischen Probleme, da ich früher wegen meinem Rücken gemobbt wurde.

Was kann ich wegen dem Reha Antrag machen? Hat dort jemand Erfahrungen?!


Nun zum Thema Skoliose und Beinlängenverkurzung. Das ganze stört mich mittlerweile am Meisten. Dr. Hoffmann hat mal festgestellt, das mein Bein rechts angeblich 1 cm kürzer sei. Dies glaube ich irgendwie nicht. Da ich mittlerweile viel mit dem Fahrrad fahre habe ich oft Knieschmerzen. Wenn ich stehe ist mir aufgefallen,dass ich das rechte Knie sehr durchdrücke und das linke mehr anwinkel. Außerdem stehe ich öfter auf den Zehenspitzen oder habe den rechten Fuß weiter vorne. Entweder ist es mehr Beinlängendifferenz oder kommt von der Skoliose!? Meine Frage wäre ob dies eine anatomische oder funktionelle Verkürzung ist. Wie misst man das?

Irgendwie hab ich ja das Gefühl Dr. Hoffmann beschränkt sich nur auf die Hyperkyphose und geht nicht auf die Skoliose ein (Laut frontalem Röntgenbild ist auch nicht so schlimm. Die Rotation kenne ich nicht). Aber es stört mich schon sehr. Links stehen die unteren Rippen hervor und rechts habe ich so eine Wulst. Es sieht alles schon ziemlich schief aus.


Naja hoffe das es nicht zu lang und konfus geworden ist und bedanke mich jetzt schon mal für Antworten.



Viele Grüße,
blackhearted
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Klaus
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von Klaus »

Hallo blackhearted,
Vorweg schon, falls das ganze hier im falschen Bereich ist, möchte ich um Entschuldigung bitten. :)
Nicht ganz einfach, das herauszufinden.
Nun ja, dass Korsett hat etwas gebracht, von 50° auf 28° und nach 3 Wochen ohne waren es glaube ich 34°.....Irgendwie hab ich ja das Gefühl Dr. Hoffmann beschränkt sich nur auf die Hyperkyphose und geht nicht auf die Skoliose ein (Laut frontalem Röntgenbild ist auch nicht so schlimm.
Geht es hier um die Korrektur der Hyperkyphose ??
Wenn ja, wäre das ja eine vollständige Korrektur. Und wie groß ist denn die Skoliose ?
Habe dann aber keine Reha genehmigt bekommen und es dann schleifen gelassen. Vor ein paar Wochen war ich dann nochmal in Leonberg und habe nun wieder einen Antrag auf Reha gestellt. Dieser wurde aber abgelehnt, da ich wegen Depression eine Reha gemacht habe. Eine Notwendigkeit besteht laut Rentenversicherung nicht, obwohl ich oft Verspannungen und ab und zu Schmerzen habe und sich das ganze verschlechtert hat.
Also welche aktuelle konkrete Diagnose von Dr. Hoffmann stand denn nun in dem Antrag? Aus Deinen Schilderungen geht das nicht hervor. Und kann es sein, dass Deine psychischen Probleme einen auslösenden Hauptanteil an Verspannungen und folgender Schmerzen haben können?

Gruß
Klaus
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von kyphoboy »

Hallo blackhearted,
Habe mittlerweile festgestellt das ich eine soziale Angststörung habe und dadurch auch Depressionen, was mir das ganze mit dem Rücken nicht leichter macht.
Hast du schonmal daran gedacht professionelle Hilfe bei einem Psychiater in Anspruch zu nehmen? Das würde dir vielleicht ganz gut tun :)
Nun zum Thema Skoliose und Beinlängenverkurzung. Das ganze stört mich mittlerweile am Meisten. Dr. Hoffmann hat mal festgestellt, das mein Bein rechts angeblich 1 cm kürzer sei. Dies glaube ich irgendwie nicht. Da ich mittlerweile viel mit dem Fahrrad fahre habe ich oft Knieschmerzen. Wenn ich stehe ist mir aufgefallen,dass ich das rechte Knie sehr durchdrücke und das linke mehr anwinkel. Außerdem stehe ich öfter auf den Zehenspitzen oder habe den rechten Fuß weiter vorne. Entweder ist es mehr Beinlängendifferenz oder kommt von der Skoliose!? Meine Frage wäre ob dies eine anatomische oder funktionelle Verkürzung ist. Wie misst man das?

Doch die 1 cm Beinverkürzung sind realistisch, dafür spricht auch das Stehen auf den Zehenspitzen, der Körper versucht damit die Differenz auszugleichen.
Die Frage ob es nun eine anatomische oder funktionelle Verkürzung ist kann dir Dr. Hoffmann beantworten.
Sollte daraus auch deine Skoliose beruhen und auch noch radiologisch unauffällig sein, muss sie auch nicht behandelt werden.
Eventuell würden dir Einlagen helfen, aber dass sind alles Sachen die du mit deinem Orthopäden besprechen musst.

Links stehen die unteren Rippen hervor und rechts habe ich so eine Wulst. Es sieht alles schon ziemlich schief aus.
Das sind Merkmale einer Skoliose, aber aüßerlich und radiologisch können sich die Skoliosen stark unterscheiden.
Mach doch am besten einen Termin bei Dr. Hoffmann.

Grüße
kyphoboy
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Força
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von Força »

kyphoboy hat geschrieben:Hallo blackhearted,
Habe mittlerweile festgestellt das ich eine soziale Angststörung habe und dadurch auch Depressionen, was mir das ganze mit dem Rücken nicht leichter macht.
Hast du schonmal daran gedacht professionelle Hilfe bei einem Psychiater in Anspruch zu nehmen? Das würde dir vielleicht ganz gut tun :)
Naja, wohl eher beim Psychotherapeuten ;) Die haben aber oft sehr lange Wartelisten. Alles nich so einfach...Jedoch kann ich nur den Kopf schief legen über selbstdiagnostizierte Aussagen, da wär ich viel vorsichtiger. Sicherlich merkt man selbst das was nich stimmt, aber als erstes sollte man sich dann informieren wie man in psychotherapeutische Behandlung kommt, bis zu 5 Probetstunden machen, evt noch jemand anders ausprobieren bis man eine Person findet die gut zu einem passt, und dann eine Therapie beginnen. Und danach kann man vielleicht sagen dass man das hat. Davor vermutet man. Also auch da bitte mal tätig werden und den ersten Schritt tun. :) Eine Reha wegen Deprission klingt etwas merkwürdig, hab ich ja noch nie gehört. Scheint ja auch nich viel gebracht zu haben, oder wurde es danach etwas besser? (Was ich dir natürlich hoffe und wünsche) Aber bitte macht doch nicht immer eure Rücken verantwortlich. Verantworlich ist fehlende Resilienz, daran is man auch nich schuld, aber es hängen so viele Faktoren davon ab. Eine Konsequenz daraus ist dass man darauf stärker reagiert als andere. Auch ich fand es oft sehr sehr schwer, hatte aber schon so viel durch im Leben dass ich darauf sicherlich besser reagieren konnte, keine Frage. Man wächst ja an seinen Aufgaben im Leben, an seinen Herausforderungen, an Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen. Denn die lassen einem meist nur die Wahl zwischen A und B: liegen bleiben oder irgendwann aufraffen und weiter gehen und schaun wie man das Beste aus dem macht was einem das Leben mitgegeben hat. Alles ziemlich mühsam wenn man e schon heruntergezogen ist, genau deshalb bedarf es Etappenziele zu stecken und loszugehen, in kleinen Schritten zur Besserung.

Alles Gute dir du schwarz geherzter unbekannter User :) Auf geht's zum abklären und Verbessung schaffen! Such dir Fachpersonal in den anderen Bereichen, bau deine Ressourcen auf und aus! Überleg dir jeden Tag was dich freut: zb. einfach den nächsten Tag erleben zu dürfen. Freu dich an Pflanzen, an Schattierungen des Himmels, an Sonne, Wind, Regen, Licht. Einem Kinderlachen aus dem Einkaufswagen neben den Bananen im Supermarkt. Kauf dir deine Lieblingsbodybutter und crem dich oft damit ein. Hör Kinderhörspiele zum einschlafen. Trenn dich von Dingen/Menschen/etc welche dich runterziehen und nich wachsen lassen, also zb der falsche Job (das kann ja erstmal mit darüber nachdenken und einer Planung zur Veränderung beginnen). Schau dir youtube Videos von lachenden Kindern und Tieren an. Überleg was dir Freude macht und suche es. Und zwar auf allen Bereichen, sowohl mental als auch körperlich und seelisch. Wenn man zwei Runden schwimmen oder Rad fahren war fühlt man sich gleich viel besser. Überleg was dich runterzieht. Schau es dir an, stell dich den Dingen, Stück für Stück. Wenn zb die Korsetttherapie dich zwar korrigiert hat du aber nicht mehr mit klar gekommen bist, dann überleg dir weshalb genau, wie es dir jetzt geht, was deine Alternativen sind. Was du stattdessen machen kannst um möglichst viel für deine Gesundheit zu tun und dabei möglicht hohe Lebensqualität zu haben. Erstelle einen neuen Therapieplan, frag Hoffmann um Rat. Schau aber auch genügend Ausgleich von den Gedankenkreisen über körperliche und seelische Probleme zu bekommen. Sei viel in Gemeinschaft, wenn du diese nicht hast, dann such sie dir, in Kirchen, beim Sportverein, in anderen Interessensverbänden. Und wenn es ein Strickklub, ein ökologischer Leben Club oder ein Technische Geräte reparieren Club ist. ist. Überleg dir 3 Dinge die dein Leben mit Leidenschaft füllen, jedes Mal wenn du nur daran denkst überkommt dich, oder falls du das momentan nicht empfinden kannst - überkam dich Freude|Aufgeregtsein|pocht dein Herz|spürst du Zufriedenheit und ein Lächeln. Denk dich zurück wenn du im Moment nix hast. Überleg was du verändern kannst, was nicht. Veränderung passiert zwar auf Grund guter Planung, aber dennoch allein im Tun.

Versteh mich nicht falsch, man muss unbedingt auch mal traurig und deprimiert sein dürfen, und das auch eine längere Zeit lang, z.B.: bei Trauer. Aber auch Trauer sollte nach einiger Zeit des Schocks aktiv werden, man sich ihr stellen und mit ihr arbeiten. Damit sie Teil von einem werden kann, ohne aber mehr ganz aüszufüllen und komplett einzunehmen. Trauer um verlorene Möglichkeiten zb auf Grund von Krankheit, aber auch Beziehungsverlust bis hin zum Verlust durch Tod. So sehe ich das eben auch mit Anderem im Leben, Kyphose/Skoliose/Depression/ (was oftmals sehr wohl einen Ursprung hat, nur sehr selten ist Depression keine Begleiterscheinung und verständliche Reaktion).

Such nach neuen Möglichkeiten. Mach dich auf! Und lass etwas Licht in das schwarze Herz ;)

LG, Ju
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von Klaus »

Hallo kyphoboy,
Das sind Merkmale einer Skoliose, aber aüßerlich und radiologisch können sich die Skoliosen stark unterscheiden.
Mach doch am besten einen Termin bei Dr. Hoffmann.
blackhearted war doch gerade erst dort.
Ich denke, seine konkrete körperliche Ausgangssituation für den aktuell abgelehnten REHA Antrag muss erst einmal auf den Tisch. Sonst kann man keine gewünschten Tipps geben. Auch wenn eigentlich Dr. Hoffmann bei Ablehnung grundsätzlich der Ansprechpartner sein sollte, per Telefon oder E-Mail.


Hallo Forca,

ich finde es prima, dass Du aufmuntern möchtest und entsprechende Tipps gibst. Aber Du sagst auch zurecht, dass blackhearted sich Fachpersonal suchen sollte, was im Fazit für ein solches Forum auch konkret bedeutet, deutliche Abgrenzungen zu machen, um nicht ungewollt in eine "psychotherapeutische Online Laienberatung" zu kommen. Ich spreche auch im Namen des Teams, wenn ich da vorsorglich sensibel reagiere.

Gruß
Klaus
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von kyphoboy »

Hallo Klaus,
blackhearted war doch gerade erst dort.
Ja das schon, aber er stellt ja Fragen die wir ihm so nicht beantworten können, oder er ruft nochmal an/ und schreibt eine Mail bezüglich der Skoliose, das scheint ihn ja doch zu beschäftigen und bevor sich da in etwas reingesteigert wird.
Vor allem wenn er schone eine Reha hatte wehen Depressionen...

Grüße
kyphoboy
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von kyphoboy »

Achso Forca,
Naja, wohl eher beim Psychotherapeuten
Nein, ich meine schon Psychiater, also Arzt mit entsprechender Facharztausbildung ;).

Grüße
kyphoboy
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von Força »

kyphoboy hat geschrieben:Achso Forca,
Naja, wohl eher beim Psychotherapeuten
Nein, ich meine schon Psychiater, also Arzt mit entsprechender Facharztausbildung ;).

Grüße
kyphoboy
Mich hier weiter zu äußern würde zu weit ausschweifen. Ich weiss schon wovon ich rede, mir scheint dir ist die Praxis nicht so bekannt. Hier ein kurzer Link: http://www.psychomeda.de/psychotherapie ... apeut.html

Am Besten ist natürlich beides miteinander zu kombinieren :) (Medis, ärztliche Abklärung was psychisch, was körperlich - und Therapie)

Und Klaus, ja da hast du wohl recht. Ich bin es halt einfach Leid das hier im Forum oftmals psychische Probleme vor allem auf den Rücken geschoben werden (ich sage ja nicht dass es sich nicht beeinflusst) und wünschte mir mehr Differenzierung als auch verantwortungsvolleren Umgang mit seinen Beschwerden. Dazu gehört für mich sich spezifische professionelle Hilfe zu suchen, auch bei Depression ist dies meist noch möglich und hier ja evt auch schon der Fall. Dazu wollte ich animieren, werd das von nun an aber lassen. Es ist vielleicht allgemein besser in einem Skoliose/Kyphose Forum etwas weniger auf psychische Thematiken einzugehen, hast absolut Recht. :) Ich will nur zum Schluss nochmal drauf aufmerksam machen dass viele z.B. Korsettträger zwar starke Mehrbelastung spüren, aber durchaus zufriedenstellend mit ihrer Krankheit und Therapie zurechtkommen, weil ein positiver Umgang eben auch oft positiv auf Alltag und Umwelt wirkt. Das fängt bei der positiv assoziierten Namensvergabe von Benutzername und Korsett an und hört in der Weite der wunderschönen Welt auf :) Aber nochmal, ich halte mich von nun an in der Hinsicht stark zurück. :ja:

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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von kyphoboy »

Hallo Forca,

das mit den Medikamenten war eigentlich meine Intention, deswegen Psychiater ;) Aber es gibt ja auch noch den FA für Psychotherapie von daher. Also warum nicht sofort falls nötig zu einem Arzt mit entsprechender FA-Ausbildung?
Ja in der Praxis kenn ich mich nicht aus, gebe ich offen zu, aber ich kenne es so dass Psychiater und Psychotherapeuten ( nicht ärztliche ) auch oft zusammenarbeiten.
Aber ich möchte jetzt auch hier keine Diskussion darüber anfangen :)

Grüße
kyphoboy
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von Klaus »

kyphoboy hat geschrieben:
Klaus hat geschrieben:blackhearted war doch gerade erst dort.
Ja das schon, aber er stellt ja Fragen die wir ihm so nicht beantworten können, oder er ruft nochmal an/ und schreibt eine Mail bezüglich der Skoliose, das scheint ihn ja doch zu beschäftigen und bevor sich da in etwas reingesteigert wird.
Dazu hatte ich ja konkrete ganz sachliche Rückfragen, die bislang, aus welche Gründen auch immer, nicht beantwortet wurden.
Ich möchte hier nach wie vor mit blackhearted diskutieren und nicht über ihn!

Gruß
Klaus
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von Klaus »

Hallo Forca,
Dazu gehört für mich sich spezifische professionelle Hilfe zu suchen, auch bei Depression ist dies meist noch möglich und hier ja evt auch schon der Fall. Dazu wollte ich animieren, werd das von nun an aber lassen.
Nein, das ist schon vollkommen ok.
Es ist vielleicht allgemein besser in einem Skoliose/Kyphose Forum etwas weniger auf psychische Thematiken einzugehen, hast absolut Recht.
Das ist der Punkt, denn ich habe hier im Forum die Erfahrung gemacht, dass nach der Animation die Diskussion (auch durchaus ungewollt) in eine Beratungs-Situation übergehen kann. Oder wie hier in eine informelle Diskussion, die auch abschreckend wirken kann.

blackhearted, ich hoffe Du klinkst Dich wieder in das eigentliche Thema ein!
Ich will nur zum Schluss nochmal drauf aufmerksam machen dass viele z.B. Korsettträger zwar starke Mehrbelastung spüren, aber durchaus zufriedenstellend mit ihrer Krankheit und Therapie zurechtkommen, weil ein positiver Umgang eben auch oft positiv auf Alltag und Umwelt wirkt
Die starke Mehrbelastung kann sicherlich auch ein psychisches Problem sein, darüber kann und sollte man auch reden. Aber z. Bsp. Angststörung ist schon was ganz anderes.

Gruß
Klaus
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von Saphira »

Hallo Blackhearted,

wurde die Reha von der RV mit der Begründung abgelehnt, dass sie jetzt nicht notwendig sei, weil du vor kurzem wegen Depressionen in Reha warst? Das sind nämlich zwei verschiedene Indikationen, sodass eine vorangegangene Reha wegen Depressionen nicht als Ablehnungsgrund für eine orthopädische Reha wegen Rückenproblemen gelten darf. Eine solche orthopädische Reha stünde dir trotz der vorangegangenen Reha wegen Depressionen zu. Leider lehnen die Kostenträger zur Zeit häufiger Rehas erstmal ab. Hattest du denn Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt? Machst du zur Zeit ambulant KG? Ich würde hier an deiner Stelle nicht so schnell aufgeben und dich ggf. nochmals mit Dr. Hoffmann in Verbindung setzen. Er kann dir hierbei am ehesten weiterhelfen.

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und viel Erfolg.

Grüßle,

Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von blackhearted2010 »

Hallo zusammen,

sorry, dass ich etwas spät antworte, hatte nicht so viel Zeit.


Geht es hier um die Korrektur der Hyperkyphose ??
Wenn ja, wäre das ja eine vollständige Korrektur. Und wie groß ist denn die Skoliose ?
Ja Hyperkophose ist damit gemeint. Aktuell sollen es aber ca. 55 ° sein. Vll. etwas schlechter geworden, weil ich ziemlich verspannt war an dem Tag. Skoliose ist gar nicht gemessen worden. Es ist nicht "verbogen" frontal gesehen. Nur von in der Lendenwirbelsäule. Rotation weiß ich nicht. Ist wahrscheinlich vorhanden, sonnst ständen ja nicht links die Rippen raus etc.

Konkrete Diagnose: Hyperkophose 55°
Hast du schonmal daran gedacht professionelle Hilfe bei einem Psychiater in Anspruch zu nehmen? Das würde dir vielleicht ganz gut tun
Ja weiß ich, ist aber nicht so leicht, wenn man Angst hat und bei jedem gesagt wird, man soll in nem halben Jahr anrufen oder es gibt keine Warteliste. Sind voll.

Doch die 1 cm Beinverkürzung sind realistisch, dafür spricht auch das Stehen auf den Zehenspitzen, der Körper versucht damit die Differenz auszugleichen.
Die Frage ob es nun eine anatomische oder funktionelle Verkürzung ist kann dir Dr. Hoffmann beantworten.
Sollte daraus auch deine Skoliose beruhen und auch noch radiologisch unauffällig sein, muss sie auch nicht behandelt werden.
Eventuell würden dir Einlagen helfen, aber dass sind alles Sachen die du mit deinem Orthopäden besprechen musst.
Ja das es verkürzt ist behaupte ich ja auch gar nicht. Frage mich nur ob es anatomisch oder funktionell ist! Herr Hoffmann hat gesehen das Becken schief steht und hat dann die Differenz gemessen und meinte ich brauche Einlagen. Werde mal abklären was es jetzt ist. Weil Einlagen sind ja nicht gut, falls es nur funktionell sein sollte.

So hoffe damit habe ich etwas geholfen. :)
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von blackhearted2010 »

Saphira hat geschrieben:Hallo Blackhearted,

wurde die Reha von der RV mit der Begründung abgelehnt, dass sie jetzt nicht notwendig sei, weil du vor kurzem wegen Depressionen in Reha warst? Das sind nämlich zwei verschiedene Indikationen, sodass eine vorangegangene Reha wegen Depressionen nicht als Ablehnungsgrund für eine orthopädische Reha wegen Rückenproblemen gelten darf. Eine solche orthopädische Reha stünde dir trotz der vorangegangenen Reha wegen Depressionen zu. Leider lehnen die Kostenträger zur Zeit häufiger Rehas erstmal ab. Hattest du denn Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt? Machst du zur Zeit ambulant KG? Ich würde hier an deiner Stelle nicht so schnell aufgeben und dich ggf. nochmals mit Dr. Hoffmann in Verbindung setzen. Er kann dir hierbei am ehesten weiterhelfen.

Saphira

Ja so ist es. Erstens wegen der anderen Reha und zweitens weil angeblich kein Grund vorliegt, trotz Verspannungen, Schmerzen und mögliche Probleme mit der Arbeit, da ich als Bäcker arbeite. Wenn ich da nen Bandscheibenvorfall bekomme wars das und dann hänge ich denen eh auf der Pelle. Skoliose stand leider nicht im Antrag, aber ich probiere dort jetzt mal einen zu erreichen und das abzuklären.

Habe noch keinen Widerspruch eingelegt, aber werde das machen.


---- Edit ----


Noch was zu einem Beitrag oben, habe Montag nächste Woche zum ersten mal einen Termin wegen Schroth KG und dann schau ich mal was die da so sagen.


Viele Grüße
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von blackhearted2010 »

Hallo zusammen,

noch ein Nachtrag. Habe eben Widerspruch eingelegt und gesagt, dass Ärztliche Unterlagen nachgereicht werden. Außerdem habe ich nun endlich mal jemanden bei der Praxis von Dr. Hoffmann erreicht. Irgendwas gegen den abgelehnten Reha Antrag kommt zu mir per Post, was schon mal gut ist. Skoliose steht anscheinend auch in seiner Begründung.

Mit dem rechten Bein meinte die Frau am Telefon, dass wenn er Einlagen verschreibt, dann hat das auch seinen Sinn, weil er ja weiß das Einlagen für Skoliose nicht gut seien. ( So ähnlich wars)
Mit dem Bein kam ich drauf, weil ich bei nem Sanitätshaus war und was soll ich sagen, der meinte ja das Becken stände immer noch mit 0.5 Einlagen nen cm schief und er noch einen Zemtimeter unter den Schuh machen will. Das will ich aber auf keinen Fall, weil es auf Deutsch gesagt, Sch****** aussäh.


Wie wird eigentlich sowas mit dem Beim diagnostiziert? Vielleicht kann ich beim Termin nächste Woche wegen KG mal fragen, was die dazu meinen. Das ist irgendwas was zu einem Krankenhaus hier gehört und vll. hat man dort die Möglichkeit das festzustellen.
Habe nämlich Angst, dass es schlimmer wird mit Einlagen. Ich bin ja nun auch so fast 24 Jahre durch ohne rumgelaufen.

Viele Grüße
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von Klaus »

Hallo blackhearted,
Skoliose stand leider nicht im Antrag, aber ich probiere dort jetzt mal einen zu erreichen und das abzuklären.....Habe eben Widerspruch eingelegt und gesagt, dass Ärztliche Unterlagen nachgereicht werden. Außerdem habe ich nun endlich mal jemanden bei der Praxis von Dr. Hoffmann erreicht. Irgendwas gegen den abgelehnten Reha Antrag kommt zu mir per Post, was schon mal gut ist. Skoliose steht anscheinend auch in seiner Begründung.
Stand denn nun im ursprünglichen REHA Antrag konkret die Diagnose Hyperkyphose 55 Grad als Begründung ?
Eigentlich sollte das ausreichend sein, denn eine Hyperkyphose ist genauso ernst zu nehmen, wie eine Skoliose. Die Tatsache, dass Dein Korsett Dich in die vollständige Korrektur von 28 Grad gebracht hat und Du das auch noch 3 Wochen lang ohne Korsett auf 34 Grad halten konntest, muss ja nicht unbedingt erwähnt werden. Man könnte der Meinung sein, die Korsettbehandlung würde ausreichen. Aber es ist nun mal wichtig, diesen Erfolg mit Schroth KG auch langfristig abzusichern.

Es ist wohl leider immer noch die Einstellung bei vielen (inkompetenten) Ärzten und offenbar auch bei den Kostenträgern, dass nur eine Skoliose behandlungswürdig sei. Insofern ist die Diagnose Skoliose offenbar auch ein "Zauberwort" für den REHA Antrag. Bei einer Hyperkyphose ist in den meisten Fällen ja auch eine relativ geringe Skoliose als Begleitung vorhanden, so wie bei Dir. Allerdings bislang nur mit "nicht so schlimm" bezeichnet.

Und das ist jetzt der Punkt bei der Betrachtung des Beckenschiefstandes. Bei einer geringen Begleitskoliose könnte man auf die Idee kommen, dass nicht die Skoliose der Auslöser dafür ist, sondern tatsächlich die unterschiedlich langen Beine. Dann machen Einlagen natürlich Sinn. Inwieweit eine Rotation bei einer geringen Skoliose solche Maßnahmen erfordern können, kann ich nicht sagen. Insofern bleibt das Spekulation.
Wie wird eigentlich sowas mit dem Beim diagnostiziert? Vielleicht kann ich beim Termin nächste Woche wegen KG mal fragen, was die dazu meinen.
Ein guter Therapeut sollte was dazu sagen können, am besten anhand der Röntgenaufnahmen von Dr. Hoffmann!
Habe nämlich Angst, dass es schlimmer wird mit Einlagen. Ich bin ja nun auch so fast 24 Jahre durch ohne rumgelaufen.
Wenn es nicht wirklich unterschiedlich lange Beine sind (soll auch nicht so häufig vorkommen) sind Einlagen eigentlich nur ein temporäres Hilfsmittel, denn eine Korrektur des Auslösers und damit Verminderung des Beckenschiefstandes sollte die Einlagenhöhe reduzieren bzw. überflüssig machen.

Gruß
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von kyphoboy »

Hallo blackhearted,
Habe nämlich Angst, dass es schlimmer wird mit Einlagen. Ich bin ja nun auch so fast 24 Jahre durch ohne rumgelaufen.
Ich selbst habe auch einen Beckenschiefstand ( 0,5 cm ) und eine "Skoliose" von 8-9°.
Habe auch von Dr. Hoffmann Einlagen verschrieben bekommen, er wollte damit das Becken gerade bekommen und ein wenig stabilisieren, aber er hat auch gemeint dass es nicht nötig wäre mit den Einlagen, da sich da nichts mehr verändern wird.

Mit den Einlagen haben die Beinschmerzen aufgehört die ich immer mal wieder sporadisch hatte, vielleicht helfen sie dir ja auch.


Sag mal wie alt bist du eigentlich? ich habe mal den Thread überflogen konnte aber nichts finden.

Grüße
kyphoboy
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Saphira
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Diagnose: Skoliose: hochthorakal 15°, thorakolumbal 19°;
Hüftdysplasie bds.
Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen

Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von Saphira »

Hallo Blackhearted,

an den Einlagen scheiden sich die Geister und aus Erfahrung sagt da jeder Arzt etwas anderes :rolleyes: . Davon kann ich aus eigener Erfahrung ein Lied singen. Ich habe einen Beckenschiefstand, der am Röntgenbild anhand der Beckenschaufeln ausgemessen etwa 2 cm beträgt. Der erste Orthopäde hatte mir daraufhin, ohne Berücksichtigung der Skoliose eine Schuherhöhung von 2 cm verschrieben. Damit bin ich natürlich absolut nicht klargekommen. Ich konnte damit nicht laufen, hatte Schmerzen und bin ständig gestolpert und vor allem beim Treppen laufen mehrfach auch deswegen hingefallen. Also habe ich die Schuhe mit der Erhöhung wieder verbannt und bin erstmal wieder ohne rumgelaufen. Irgendwann bin ich dann auch bei Dr. Hoffmann gelandet. Er hatte mir auch zum Ausgleich des Beckenschiefstandes Einlagen mit 0,5 cm Erhöhung verschrieben. Die 2 cm sind seiner Meinung nach definitv zu viel, da es sich bei mir auch um eine überweigend funktionelle scheinbare Beinlängendifferenz handelt. Exakt gleich lang sind wohl bei keinem beide Beine, aber bis zu etwa knapp einem cm kann das der Körper meistens problemlos kompensieren. Erst alles, was an echter Beinlängendifferenz darüber hinaus geht, muss ausgeglichen werden. Ich kam nur leider mit den 0,5 cm Einlagen auch nicht zurecht. Ich bekam vermehrt Schmerzen in der Hüfte und konnte nicht mehr richtig mit dem Fuß abrollen, woraus ein grausames, humpelndes Gangbild resultierte und ich mein Knie an diesem Bein nicht mehr richtig durchstreckte beim Laufen. Somit habe ich auch diese Einlagen wieder verbannt. Die meisten anderen Orthopäden rieten mir vom Tragen von Erhöhungen angesichts meiner Skoliose ab und meinten, dass das in meinem Fall eher zu vermehrten Beschwerden führen würde. Eine Röntgenaufnahme wurde mal mit 1 cm Unterlegung angefertigt. Es zeigt sich hier bei mir im Vergleich zu einer Röntgenaufnahme ohne Erhöhung keinen Unterschied, was die Krümmung betrifft, ich stehe damit genauso aus dem Lot. Also macht es in meinem Fall leider keinen Sinn, obwohl das Becken wirklich einen ordentlichen Schiefstand aufweist.

Ich denke, du merkst selbst am besten, ob es dir gutut oder nicht. Mir tat es nicht gut und so lasse ich es bleiben. Ich denke, mit max. 0,5 cm richtest du da keinen größeren Schaden an.

Grüßle und viel Erfolg bei deinem Widerspruch,

Saphira
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von blackhearted2010 »

Hallo,

danke für die Antworten!

Ja auf dem Antrag stand 55° Hyperkyphose und was anderes. Aber defenitiv nicht Skoliose.
Beim letzten Antrag hab ich nicht Klage erhoben, weil ich halt frustriert war. Da wollte die Rentenversicherung mich in irgendne Klinik stecken, die aber noch nie was von Schroth-KG gehört haben.

Die Einlagen hab ich mal verbannt, vor allem sind es eh irgendwelche komischen die sich leicht reindrücken lassen. Werde nächste Woche mal nachfragen wenn ich wegen Schroth zum ersten Mal da bin.
Probleme machts jetzt auch nicht mehr. Habe endlich ne Vernünftige Satteleinstellung gefunden :)

Hoffe mal es liegt wirklich nicht an einem zu kurzen Bein, aber das werde ich vielleicht Montag sehen.



Vielen Dank und schönes Wochenende schonmal allen!
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Re: Skoliose, Hyperkyphose, angeblich verkürztes Bein und Re

Beitrag von blackhearted2010 »

So... wieder da vom ersten KG Termin. Meinte anhand von Röntgenbild und fühlen auch, dass das rechte Bein vom Knochen her kürzer sei.
Hab das Röntgenbild nochmal gesehen und rechts ist das Becken deutlich weiter unten als links. Skoliose ist kaum da aber ist von 2009. Die Rotation weiß ich nicht.

Bin mal gespannt was aus der Reha wird und wies mit KG so läuft, da auch die Bewegungsfähigkeit schon eingeschränkt ist.




Viele Grüße
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