Arzt empfahl sofortige OP, ich weis nicht was ich tun soll

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Anonymous hat geschrieben:Wie lange ist man auf Kur und wielange sind die Wartezeiten?
Wartezeiten sind unterschiedlich, je nach dem, wohin man geht, zwichen gut einem Monat bis zu 1/2 Jahr.
Länge der Kur in Deinem Alter i.d.R. 3-4 Wochen.
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

BZebra hat geschrieben:Wartezeiten sind unterschiedlich, je nach dem, wohin man geht, zwichen gut einem Monat bis zu 1/2 Jahr.
Ein halbes Jahr ist leider untertrieben, in Sobernheim musst du als Erwachsene mit mind. einem dreiviertel Jahr rechnen- leider!

@Gast:
Ich kann mich den anderen nur anschliessen: gehe mit dem KG-Rezept unbedingt zu einem Schroth-Therapeuten und beantrage schnellstmöglich eine Reha in einer der beiden genannten Kliniken! Und wenn du es irgendwie hinbekommst, besorge dir einen Termin bei Dr. HOffmann oder Dr. Steffan.

Du könntest auch mal Kontakt zum Forumsmitglied gerhard aufnehmen, der wohnt in der Nähe von Nürnberg und ist bei einer kompetenten Orthopädin in Rummelsberg in Behandlung, die Kontaktdaten hab ich aber nicht. Vielleicht kann er dich mal mit zu ihr nehmen, wenn du nach Leonberg oder Salzungen nicht fahren kannst!

Gruß, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

sloopy hat geschrieben:
BZebra hat geschrieben:Wartezeiten sind unterschiedlich, je nach dem, wohin man geht, zwichen gut einem Monat bis zu 1/2 Jahr.
Ein halbes Jahr ist leider untertrieben, in Sobernheim musst du als Erwachsene mit mind. einem dreiviertel Jahr rechnen- leider!
Eine Kur muss innerhalb von 6 Monaten nach Genehmigung angetreten werden. Diese Vorraussetzungen erfüllen die Sobernheimer (laut BfA müssen sie das) auch; vorausgesetzt man will nicht in Ferienzeiten dorthin.
Zuletzt geändert von BZebra am Do, 05.06.2003 - 16:12, insgesamt 1-mal geändert.
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NettiAngel
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Beitrag von NettiAngel »

Hallo,

Also so weit ist Nürnberg gar nicht von Leonberg entfernt.
Wir fahren immer über Nürnberg nach Stuttgart und wenn wir in Nürnberg sind haben wir schon mehr als die Hälfte der Strecke. Sind dann nur noch ca. 2-3 Stunden.
Eine Zugfahrt kostet 56 € (habe gerade mal bei der D-B geguckt).
Wäre also vielleicht doch eine Überlegung wert!

Was die Wartezeiten in Bad Sobernheim betrifft habe ich andere Erfahrungen gemacht. Als ich im letzten Jahr vor der Entscheidung stand Bad Sobernheim oder Bad Salzungen haben wir in beiden Kliniken angerufen. In Bad Salzungen habe ich dann gleich einen Termin bekommen, in Bad Sobernheim hätte ich einen für Februar 2003 bekommen. Das wären also 9 Monate gewesen. Schon ein deutlicher Unterschied!

Soviel dazu, viele sonnige Grüße
Man muss sich stets vergegenwärtigen, dass der heutige Tag nur einmal kommt. Er kehrt niemals wieder!
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

BZebra hat geschrieben:Eine Kur muss innerhalb von 6 Monaten nach Genehmigung angetreten werden. Diese Vorraussetzungen erfüllen die Sobernheimer auch (müssen sie erfüllen), vorausgesetzt man will nicht in Ferienzeiten dorthin.
Na dann...

Die Erwachsenen, die mit mir im Februar da waren, haben im Durchschnitt mindestens ein 3/4 Jahr gewartet.
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Den Termin, den man mir beim letzten Mal zunächst zugeteil hatte, der war in 5 Monaten, und er wäre noch nach sloopys Termin in Februar gewesen.

Für einen späteren Termin im Sommer, hätte ich dann selbst einen Verlängerungsantrag stellen müssen, was ich dann auch getan habe und wobei dann letztendlich dank der etwas störrischen BfA-Tante ein Termin in 2 WOCHEN rauskam.

Ich denke es hängt auch mit der Jahreszeit zusammen. Wenn zwischendrin Ferienzeiten sind, kann dort natürlich kein Termin hingelegt werden, weil die ja schon vorher restlos ausgebucht sind.
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo,

heute habe ich mal bei einem anderen Orthopäden angerufen. Dort habe ich in zwei Wochen einen Termin, ich will einfach mal seine Meinung hören. Wegen den Arzt in Rummelsberg werde ich mich auch noch erkundigen und dort ebenfalls einen Termin ausmachen.

Heute morgen habe ich erstmal bei der KK angerufen und so ein Befreiungskärtchen beantragt, da ich ja in Ausbildung bin. Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt.

Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann muss ich so vorgehen:

Antrag auf diese Kur bei der KK stellen.
Mit den Unterlagen zum Arzt.
Unterlagen an die BfA weiterleiten.
Wenn die Kur genehmigt wurde, vereinbare ich einen Termin in einer der beiden Kliniken.
Und in der zwischenzeit suche ich mir eine Krankengymnastin, die nach Schroth handelt. Richtig?

Wenn Schroth nur das einzige ist was hilfst, wieso hat man mir dass noch nie angeboten? Es wurde immer gesagt, dass ich mir einfach eine KG in meiner Nähe suchen soll.

Für den Aufenthalt in der Klinik wird man dann "krankgeschrieben" und bekommt Lohnfortzahlung oder? Da wird sich mein Chef ja freun. :/

Grüße
Ramona (Gast)
Lady S
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Beitrag von Lady S »

Hallo Ramona,
...fast richtig. Die Kur zahlt entweder die KK oder die BfA - wer das in Deinem Fall ist, weiss ich nicht. Der Arzt /die Ärztin sollte das aber wissen.
Die Antragsformulare bei der entsprechenden Kasse anfordern
(vielleicht hat sie auch der Orthopäde), dabei muss auch ein Teil vom Arzt ausgefüllt werden.
Dann den Antrag bei der zuständigen Kasse einreichen (die beiden Kliniken unbedingt angeben!).
Falls der Antrag abgelehnt wird oder Du eine andere Klinik zugewiesen
bekommst, Widerspruch einlegen.
Wenn alles klar ist, teilt Dir die Klinik einen Termin zu - Du kannst aber
gleich nach Erhalt der Bewilligung mit der Klinik Kontakt aufnehmen und
Deine Wünsche äussern.

Wenn Du den anderen Orthopäden auf "gut Glück" ausgesucht hast, mach Dir mal keine allzugroßen Hoffnungen auf eine vernünftige Beratung.
(Siehe die Einträge im Forumsteil "Ärzte, Physiotherapeuten,...")
Warum mir bis zu meinem 50. Lebensjahr keiner was von Schroth gesagt hat, weiss ich auch nicht.
Aber in dieser "Ecke" habe ich zum ersten Mal den Eindruck, die Leute wissen, wovon sie reden.
Grüße + viel Erfolg,
Lady S
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Beitrag von bluecat »

Hallo Ramona,

entweder bekomst du bis zu 6 Wochen Lohnfortzahlung durch deinen Chef oder aber du mußt Übergangsgeld beantragen, das zahlt dir dann der Kostenträger der Kur. Die Unterlagen sind automatisch beim Kur-/Reha-Antrag dabei.
Wie das mit der Lohnfortzahlung (wer, wie, wieviel)aber genau gehandhabt wird, klärst du am besten mit deinem Chef oder BfA/LVA ab.

PS: Hast du evtl. schon mal daran gedacht beim Arbeitsamt Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) zu bentragen? Wenn Eltern nicht unterstützen können und dein Einkommen zu niedrig ist, wäre es eine Alternative (Ist aber eine Menge Papierkrieg) Ansonsten sind Eltern doch immer noch Unterhaltspflichtig oder nicht?
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Hi Martina,

so wie es aussieht (2 große Mercedes) könnten die Eltern wohl schon unterstützen und müssten wahrscheinlich auch. Bedeuted das dann evt., daß man sie verklagen muss? Wäre ja auch nicht gerade toll fürs familiäre Verhältnis. :/

Allerdings wie sieht es aus mit dem Kindergeld? Die Eltern müssten das noch bekommen, und wenn man nicht mehr zu Hause wohnt, dann steht einem das selbst zu. Kann man das direkt beantragen oder muss das auch über die Eltern laufen?
Weiß jemand, was die Paragraphen §§ dazu sagen?

Gruß,
BZebra
Zuletzt geändert von BZebra am Mo, 09.06.2003 - 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
Tialine
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2 Mercedes

Beitrag von Tialine »

Hallo, Ramona müsste nur mal zum Sozialamt gehen und sich erkundigen. Vielleicht bekommt sie Wohngeld und wenn Sie Sozialhilfe beantragt, dann holt sich das Amt das Geld bei den Eltern zurück. Da brauch sie gar nicht klagen.
Solche Eltern wollen es doch nicht anders.

Lieben Gruss Tialine
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Ramona,

am Existensminimum zu leben mit körperlichen Problemen und das von Ihnen geschilderte Verhalten Ihrer Eltern hat Ihrer Persönlichkeit keinen Abbruch getan.
Sie wirken dennoch angagiert und motiviert Ihre Probleme anzugehen.

Ihre Eltern sollten sich an Ihnen ein Beispiel nehmen. Sie können eigentlich sehr stolz auf Ihre Tochter sein.

Nicht unterkriegen lassen und ich wünsche Ihnen noch eine zusätzliche Tüte Energie.

Liebe Grüße
Gast
Dini
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Beitrag von Dini »

Hallo Gast aus Nürnberg,
du hast eine hervorragende WS- Klinik um die Ecke und weißt es warscheinlich noch nicht ein mal!!! :nein:
Kennst du "das Nest" Rummelsberg bzw. Schwarzenbruck???
Ich selbst bin dort in Behandlung und auch operiert worden :D , Dr.Stewen der Chefarzt dort kann dir aufjedenfall sagen ob eine OP notwendig ist oder nicht, keine Angst er ist ein sehr kompeteter Mann!
Die haben dort in der Klinik auch eine Sozialstation, wo man sich über eine Kur informieren kann.

Gruß Dini
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Hallo,

also nach Rummelsberg (OP-Klinik) brauch Ramona ganz sicher nicht, denn OP mit 45° ist nicht nötig. Und falls dort tatsächlich Patienten mit 45° operiert werden, dann ERST RECHT NICHT, da kann es einem höchstens noch passieren, daß man die nicht vorhandene Notwendigkeit dort eingeredet bekommt. Besser Finger weg von Operateuren, solange man sie nicht wirklich braucht. Sobernheim oder Bad Salzungen sind die erste Anlaufstelle.

Als OP-Klinik JA (wird durchaus auch empfohlen; z.B. von Sobernheim)
Konservative Behandlung aber NEIN!

Grüße,
BZebra
Zuletzt geändert von BZebra am Di, 10.06.2003 - 19:43, insgesamt 1-mal geändert.
Dini
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Beitrag von Dini »

Hallo,
ich bin selbst auch nicht für OP bei 45° verbiegung aber ich denke das Ramona in ihrer näheren Umgebung dort in Rummelsberg die besten Orthopäden findet.
Sie soll sich doch nicht gleich einweisen lassen aber es wäre bestimmt kein Fehler sich zu einer ambulanten Sprechstunde vorzustellen!!!
Ich weiß selbst am besten das eine Korrekturspondylothese kein Zuckerschlecken ist und ich würde auch neimanden dazu raten der es nicht nötig hat!!!

Gruß
Dini
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Als normaler Orthopädiebesuch gut und schön, aber nicht wie Du sagtest
der Chefarzt dort kann dir aufjedenfall sagen ob eine OP notwendig ist oder nicht

Tortzdem muss man sich dann bei solchen Besuchen (bei Operateuren) darauf gefasst machen, dort in Richtung OP beraten zu werden.
Für jemanden der keinerlei Erfahrung hat (noch nie zur Reha in Sobernheim oder Bad Salzungen war) ist das dann nicht so einfach zu schlucken und viele sagen sich dann eben nicht "ja, lass den mal quasseln" sondern sind so eingeschüchtert, daß sie es dann wirklich machen lassen :nein: .

Insofern, echt nur bedingt zu empfehlen. Da kann sehr viel Verunsicherung bei raus kommen.
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bluecat
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Beitrag von bluecat »

Hi BZebra,

klagen kommt unter umständen auch vor, leider... . Aber wenns herausgefordert wird? Entscheiden mus das jeder letztendlich für sich selbst.
Die Eltern können auf solche Kinder eigentlich richtig stolz sein.
Das Kindergeld kann man auch über 18 J. bekommen, wenn man in Ausbildung ist und eine gewisse Einkommensgrenze nicht übersteigt. Wie die genau ist kann ich leider nicht sagen, auf jeden Fall erhöht sich diese wenn Werbungskosten angegeben werden. Und die sind bei ihr garantiert nicht wenig.
Beantragen können das nur die Erziehungsberechtigten, diese können aber die Zahlung an das Kind abtreten. Das wäre natürlich auch noch eine Möglichkeit. Die §§ weiß ich auch nicht, aber die findest du im Einkommessteuergesetz oder Bundeskindergeldgesetz (letzeres wird aber kaum noch angewandt!).
B Zebra

Beitrag von B Zebra »

Kindergeld gibt es bei dem Einkommen auf alle Fälle. Ich hatte während meiner Ausbildung so zwischen 1000 und 1200 DM brutto und hab durch anrechnung von Werbungskosten noch welches bekommen.

Das mit dem Klagen ist halt leider ne schwierige Sache. Das geht auch einigen meiner Mitstudenten so. Die bekommen von ihren Eltern kein Geld, weil die der Überzeugung sind, sie sollen sich ihr Studium selbst finanzieren. Seinen Unterhalt einklagen kann ein Student ohne Probleme, er muss dafür keine Anwaltskosten ect. bezahlen. Viele machen es dann aber nicht, weil sie das meist ohnehin schon schlechte Verhältnis zu ihren Eltern nicht ganz kaputt machen wollen. Gepräche sind ja da meist schon im Vorhinein gescheitert.

Das bedeuted dann weder Unterstützung noch Bafög, weil man Bafög ja auch nur bekommt, wenn die Eltern nicht genügend Geld haben und wenn sie ihre Finanzen offen legen.

:(
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Beitrag von bluecat »

sch... Situation! :/

Traurig das es so Eltern gibt...
Ramona*

Beitrag von Ramona* »

Hallo,

Berufsausbildungsbeihilfe bekomme ich nicht, weil meine Eltern zuviel verdienen. Wie viel weis ich nicht, aber genug.

Also von meinen Eltern möchte ich mittlerweile kein Geld mehr. Sie können es ruhig behalten und sich noch 5 Mercedes kaufen. Irgendwann wenn sie alt sind, werden auch sie meine Hilfe brauchen, aber ich glaube nicht, dass ich dann Zeit haben werden :-/ Kann sich ja mein verwöhnter kleiner Bruder drum kümmern.

Das Verhältnis zu meinen Eltern ist zwar einigermaßen okay, aber eben auf Distanz. Ich muss dazu sagen, dass meine Mutter damals noch jung war, als sie mich bekommen hat. Deshalb bin ich bis ich 12 Jahre alt war hauptsächlich bei meiner Oma aufgewachsen. Für mich ist meine Mutter ehr so eine Art "spätere Mutter" und meine Oma ehr so eine Art "Mutter".

Nach Rummelsberg wollte ich als nächstes gehen.

Also operiert werden will ich ganz sicher nicht. Ich will weiter Krankengymnastik machen.

Wie ist es mit einem Korsett? Ich hatte ja mal eins, aber das war ja nicht gerade ein Erfolg (dauernd blutige Stellen an den Hüften, es war nur alsu Plastik). Mittlerweile gibt es doch bestimmt andere oder?
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