Skoliose und Zangengeburt

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Stefanie
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Skoliose und Zangengeburt

Beitrag von Stefanie »

Heute war mein erster Termin beim Osteopathen Stefan Kraft. Wie ich bereits hier berichtet habe, besteht bei mir eine Kieferschiefstellung auf Grund meiner Skoliose. Durch dieses Forum nahm ich Kontakt mit der Kölner Zahnärtzin Frau Dr. Pfeifer auf, die bekannt für ihre ganzheitliche Behandlungsweise ist. Sie empfahl mir, bevor sie mir den Bionator anpassen möchte, mehrere Termine beim Osteopathen wahrzunehmen. Ich bin dankbar für diesen Rat und fand auch hier im Forum gute Beiträge zum Thema Osteopathie.
Laut des Osteopathen bestehen bei mir einige Blockaden im Körper, die nun versucht werden, durch osteopathische Behandlung gelindert zu werden.
Als Ursache (auch für meine spezielle Skoliose, die Kieferschiefstellung - auch im Gesicht sichtbar - und die Blockaden) könnte laut Herrn Kraft auch meine Zangengeburt stehen. Ich muss eine ziemlich schwierige Geburt gewesen sein, mit falscher Lage und viel Drücken und Ziehen durch die Zange.
Könnte dies für mein individuelles Krankheitsbild eine Ursache sein?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Infos?
Vielleicht meldet sich auch Dr Steffan zu Wort?
Vielen Lieben Dank
Steffi
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Beitrag von Reiterin »

Hi
Ich war ebenfalls eine schwierige zangengeburt ... Ich habe auch ne Klammer ... Ich kenne keine speziellen Zusammenhänge.. NAja,BYE
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mausi138
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Beitrag von mausi138 »

Hi Steffi,

ich kann dir leider keine deiner Fragen beantworten, dafür hab ich selbst eine (vielleicht auch ziemlich dumme?!):
Was ist eine Blockade?
Ich habe nämlich auch eine Kieferschiefstellung, hab zwei Jahre umsonst (!) eine feste Zahnspange getragen und werde mit 18 am Kiefer deswegen operiert. Und außerdem zieht es links im Kiefer wenn ich meinen Mund auf und zu mache (Im Winter besonders stark), manchmal so stark das ich nicht vernünftig essen kann. Könnte das eine Blockade, hervorgerufen durch die Skoliose und die Kieferschiefstellung, sein?

Liebe Grüße
mausi
Stefanie
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Beitrag von Stefanie »

hi mausi,
genau die gleichen symptome wie ich!
wer möchte denn den kiefer operieren? der zahnarzt? der orthopäde?
ich würde da vorsichtig sein und noch andere meinungen einholen, denn operiert ist schnell!
ursache gibt es für blockaden verschiedene; wenn man mit aller macht und kraft versucht, etwas zurechtzurücken (das kann eine feste zahnspange, auch eine zangengeburt sein), ist das für den körper nicht immer optimal und er "wehrt" sich. diese blockaden müssen sanft gelöst werden, vielleicht durch einen bionator, aber meiner meinung und erfahrung nach auch durch oder gerade erstmal durch osteopathie. ich bin auch laie und stehe selbst am anfang meiner behandlung, aber ich habe auch eine feste zahnspange gehabt und war eben eine zangengeburt. ich möchte das alles ja nicht verteufeln, wenn der arzt damals keine zange genommen hätte säße ich jetzt vielleicht nicht hier, und schöne zähne hab ich auch, aber es sind halt leider keine sanften und schonenden methoden und jetzt trage ich die folgen wie eben heftiges knirschen der zähne, skoliose, druck im kieferbereich.
vielleicht finden wir hier im forum noch mehr infos und meinungen dazu.
stonewoman
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Beitrag von stonewoman »

HI Stefanie,

meine Tochter (15) hat auch eine gut sichtbare Gesichtsskoliose und sehr schiefe Zähne. Ausserdem ist ein Zahn oben links bei ihr nicht veranlagt. Sie bekam natürlich eine Spange. Erst hat das nicht viel gebracht. Aber durch die osteopathische Behandlung konnten wir verhindern, dass ein Zahn unten links gezogen werden musste (das sollte gemacht werden, damit der "Biss" wieder stimmt). Sie trägt nun nur noch Nachts eine Spange und ihre Zähne richten sich nun besser.

Die Geburt war auch etwas dramatisch. Hätte sie fast im Auto bekommen, weil alles zu schnell ging. Mein Osteopath ist der Meinung, dass Skoliose oft schon - durch den starken Druck auf die Schädeldecke - entsteht und dann sofort oder später ausbricht. Das ist auch ein Grund, warum immer mehr Krankenhäuser Osteopathen in ihren Geburtsstationen einsetzen. Die Babys werden sofort nach der Geburt cranio-sakral behandelt.

Liebe Grüße, Stoni.
mausi138
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Beitrag von mausi138 »

Also ich fass es ja nicht!!!!
Vielleicht sollte ich von vorne anfangen:
Mit ca. 10 Jahren schickte mich mein Zahnarzt zu einem Kieferortophäden, weil meine Zähne etwas schief waren. Von dem bekam ich mehrere lose Zahnspangen, die ich allerdings nicht regelmäßig trug. Mit 13 oder 14 wurden mir 3 (!) Backenzähne gezogen, aus dem Grund weil einer nicht angelegt war. Damit sollte also alles wieder gerade werden. Die Lücken die dadurch entstanden, wurden mit einer festen Zahnspange geschlossen. ALLERDINGS kann ich nun nur noch auf den Backenzähnen kauen, weil mein unterer Kiefer falsch steht. Mein Kiefer soll also wieder gerade gerückt werden, ich werde von einem Kieferchirurgen operiert. Eigentlich freue ich mich ja auf die Op, da ich wie gesagt mein Gebiss nicht vollständig schließen kann und somit alles dünne oder feine nicht abbeisen kann, wie Salami oder dünne Pizza.

Kann es also sein, das durch den festen Druck der Zahnspange die Skoliose entstand und durch die Skoliose mein schiefes Kinn (Denn am Anfang meiner Zahnbehandlung konnte ich einwandfrei beisen! Es ging nur um den Zahn der nicht angelegt war)?????????

Nochmal zum Kiefer:
Also wenn ich den Kiefer sanft von links nach rechts schiebe, fühlt es sich so an, wie wenn sich ein Knochen(?) über eine kleine Wölbung schiebt. Das ist ja noch nichtmal weiter dragisch oder schlimm, aber es ist ein schmerzhafter Druck ständig im Kiefer! Im Winterurlaub konnte ich nur mit Mühe ein Brötchen kauen! Und durch den Zwischenraum zwischen ober und unterkiefer spreche ich manchmal den S-laut falsch aus. Und meine Zahnärztin meinte, dass womöglich ein Muskel verspannt wäre, da sich mein Gebiss nicht schließen lässt!

Also wenn ich dich richtig verstanden habe, kann ich die Blockade durch osteopathie oder bionator lösen. Doch was ist das? Ich habe beides noch nie gehört. Ich würde es sehr gerne ausprobieren, denn so langsam habe ich zu keinem Arzt mehr vertrauen, alle wollen doch nur so viel wie möglich behandeln, auch wenn es zum Schaden der Patienten ist! Nur damit sie mehr Geld bekommen...

Liebe Grüße und danke für die Informationen
mausi
Stefanie
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Beitrag von Stefanie »

Hi mausi,
also ich denke, und ich bin selber nur Laie, das es sich bei dir doch anders gestaltet als bei mir. Denn beißen konnte ich immer, nur dieses gefühl, wenn man den kiefer nach links und rechts schiebt und dabei das gefühl hat, über einen knochen zu schieben, hab ich auch. Bei mir war es auch so, dass wenn ich getaucht habe, ich nach dem tauchgang den kiefer nicht richtig schließen konnte, weil er wahrscheinlich größerem druck ausgesetzt war (vielleicht vergleichbar mit dir in den bergen). Ich kann aber nicht sagen, ob eine osteopathische behandlung oder ein bionator dir helfen würde.
Wo kommst du denn her?
Schau mal unter www.naturheilpraxis-kraft.de
Da findest du viele infos zu osteopathie.
Und dann vielleicht noch mal unter www.drpfeifer.de
Hier sind viele infos zum bionator zu finden.
Viel erfolg beim suchen.
Kannst mich gerne bei weiteren fragen ansprechen!
Steffi
stonewoman
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Beitrag von stonewoman »

Hallo,

ich habe auch noch gute Osteopathie Links:

http://www.hirzig.de/ Hier wird einfach erklärt, was Osteopathie ist

http://www.osteopathie.com/therapeutenliste.html Therapeutenliste

http://www.osteopathie.de/start.html mit Forum und Therapeutenliste

http://www.osteopathische-kindersprechstunde.de/ Osteopathen die sich auf Kinder spezialisiert haben auch mit Therapeutenliste

Grüßlis, Stoni.
Gruseline
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Beitrag von Gruseline »

Hallo
es gab vor einigen Monaten, bei der Sendung Fliege zwei Ärzte.Der eine Orthopäde ,der andere Zahnarzt oder Kieferorthopäde.
Die haben eine ganze Sendung Erkärungen ,über den Zusammenhang,Schädel, Kiefer ,WS ,Fehlstellungen und Beschwerden gesprochen.
Die beiden arbeiten zusammen und haben durch langjährige Erfahrungen ,ihre eigene Meinung ,über diese Zusammenhänge gehabt.
Der Mensch, hat wie in unserem Fall ,nicht nur eine Skoliose.
Die Auswirkungen einer krummen WS sind vielfältig und von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
So wie der eine, Schmerzen hat ,der andere nicht.

Vor ca 11/2 Jahren bei dem ersten Besuch bei einer Osteophatin ,fiel mir bei der Befragung ein , das
meine Tochter im Alter von ca .acht Monaten ,mit einem Gehfrei ,eine gesamte Treppe hinunter gefallen ist.(Bei der Oma)
Sie wurde dabei heraus geschleudert und hatte böse Prellungen, an der WS und an der Nase ,zwischen den Augen.
Es war grün und blau und dick geschwollen.
Wir beide waren 5 Tage zur Beobachtung im Krankenhaus.
Ich hatte furchtbare Angst,das sie einen Schädelbruch hatte , weil aus dem Ohr Blut lief.
Gott sei Dank, war alles "soweit "OK.
Aber darüber, das dieser schlimme Sturz/Trauma , Auswirkungen auf ihre WS haben könnte ,habe ich damals nicht nachgedacht.
Heute weiß ich ,das solche Stauchungen ,nicht so einfach ohne Folgen bleiben.
Wenn man sich das Knochenskelett und das Muskelkorsett eines Menschen ansieht ,kann man sich sehr gut vorstellen,das zum Beispiel eine Kieferfehlstellung zu Problemen, in der HWS führen kann.
Wenn ich vor 12 Jahren soviel gewußt hätte wie heute ,dann wäre ich schon damals mit meiner Tochter ,zu solchen Therapien gegangen.
Heute aber nutzt es mir nichts ,darüber zu spekulieren ,was der Auslöser für die Skoliose war.Trotzdem denke ich oft darüber nach,warum und wieso.
Wir haben die Skoli und heute bleiben eben ,diese ganzheitlichen Erfahrungen/ Therapien, nur zur Ergänzung und wovon ich überzeugt bin
zur Schadensbegrenzung und Hilfe , neben der KG und Korsettherapie.
Ich habe zum Beispiel auch selber, sehr gute Erfahrungen mit der Osteophatie gemacht.
Bevor die Skoli meiner Tochter festgestelt wurde,hatte ich einen Bandscheibenvorfall,der aufgeplatzt war und der leider nur noch operiert werden konnte.
Den Zweiten ,bekam ich genau 2 Jahre später.
Habe vier Ärzte aufgesucht ,einschließlich meines Opperateurs von damals.Chefarzt der Neurochirugie.
Alle haben gesagt ,sofort eine OP,sonst kommt es zu schlimmen Folgen.
Und ich hatte wirklich schlimme Schmerzen,aber die Vorstellung wieder 3 Monate ausser Gefecht gesetzt zu werden und die Angst vor der erneuten OP,haben mich zu der Osteophatie gebracht.
Ganze 5 ,allerdings in diesem akuten Zustand ,sehr schmerzhafte Behandlungen,machten mich beschwerdefrei ,bis heute.

Meine Tochter geht mit ihrer Skoli alle 6-8 Wochen und mein Mann der Skeptiker schlecht hin ,läßt seine Blockaden und Beschwerden (Scheuermann) alle paar Monate behandeln.
Aber auch da ,muß man halt Glück haben ,am besten auf Empfehlungen hin ,das man einen findet ,der wirklich was davon versteht.
Ich denke es ist immer der beste Weg ,eine ganzheitliche Behandlung anzustreben.Die eben nicht nur die Symtome ,sondern auch die Ursachen sieht.
LG
Gruseline
Gutes Holz wächst nicht einfach so.
Je stärker der Wind,desto stärker der Baum
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Beitrag von stonewoman »

Hallo,

Aber auch da ,muß man halt Glück haben ,am besten auf Empfehlungen hin ,das man einen findet ,der wirklich was davon versteht.
und es ist auch sehr wichtig, dass der Osteopath eine richtige Ausbildung hat. Diese Ausbildung dauert 5 Jahre. Leider ist der Begriff "Osteopath" nicht geschützt, so dass sich auch Leute die nur Grundkenntnisse der Osteopathie erlernt haben (wie z.B. die Cranio-Sacral-Therapie), diese Bezeichnung tragen dürfen. Fragt deshalb den Therapeuten danach oder benutzt die Therapeutenlisten.

Skoliotischen Mamas kann ich nur empfehlen ihre Babys in regelmäßigen Abständen bei einem Osteopathen durchchecken zu lassen. Wird die Fehlhaltung früh entdeckt, kann der Osteopath sehr viel tun. Wie ich schon des öfteren geschrieben habe, ist meine Tochter heute kerzengerade.

Liebe Grüße, Stoni.
Stefanie
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Beitrag von Stefanie »

danke stonewoman und gruseline für eure umfangreichen infos.
stoni, danke für den tipp auch ein baby früh zum osteopathen zu bringen wenn die mama skoliose hat, ich werde es im hinterkopf behalten und mich an dich erinnern - wenn es soweit ist ;)
nochmals lieben dank
steffi
mausi138
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Beitrag von mausi138 »

Danke für die tollen Tipps!!!
Jetzt hätte ich aber noch eine Frage, ich hab nämlich gelesen, dass man die Therapie selber bezahlen muss. Wie viel kostet dass denn???

Liebe Grüße
mausi
stonewoman
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Beitrag von stonewoman »

Hallo Mausi,

leider ist das so. Die Preise für eine Stunde liegen so zwischen 50 und 80 Euro (soweit ich es weiß).

Grüße, Stoni
Martina
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Beitrag von Martina »

Hallo Stonewoman!

Blöde Frage, aber was ist eigentlich eine "Gesichtsskoliose" genau? Wie und woran erkennt man sie? Ist das ein richtig verzerrtes Gesicht, oder bloß eine schiefe Nase? Oder hat das ausschließlich was mit dem Kiefer/den Zähnen zu tun? Ich habe auf deine Homepage ein Foto deiner Tochter gesehen, sie ist sehr hübsch und ich sehe in ihrem Gesicht nichts, was ich mit Skoliose in Verbindung bringen würde.

Rein interessehalber: Wie wird eine Gesichtsskoliose behandelt? Ausschließlich mit Osteopathie, oder gibts da noch andere Möglichkeiten? Ich nehme jetzt mal nicht an, dass es ein Korsett fürs Gesicht gibt (mit Ausnahme von Zahnspange und dergl. :lach: )

lg,
Martina
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Beitrag von stonewoman »

Hallo Martina,

hier mal ein Foto einer Gesichtsskoliose (unten): http://www.uniklinik-saarland.de/fb4/ki ... urgie.html.

Bei meiner Tochter ist es aber nicht so ausgeprägt, wie auf dem Foto. Bei ihr sieht das immer so aus, als wenn sie eine "dicke Backe" hätte, wie bei einer Zahnentzündung... und bei ihr ist oben Links ein Zahn nicht veranlagt. Ob das nun auch etwas mit der Gesichtsskoliose zutun hat, weiß ich nicht genau. Dazu könnte Dr. Steffan sicher mehr sagen.

Behandelt wurde sie ausschließlich osteopathisch. Wie aber ein Gesichtsskoliose "normalerweise" behandelt wird, weiß ich nicht.

Liebe Grüße, Stoni.
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micros
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Beitrag von micros »

hi Stonewoman und alle anderen,

das Thema Gesichtsskoliose interessiert mich auch sehr.
Mein Kieferorthopäde hatte bei mir nach meiner Behandlung mit einer losen zahnspange, dann noch eine Zahnspange gegen eine Gesichtsskoliose anfertigen lassen wollen, was ich damals ( mit knapp 15) abgelehnt habe.
Meine Frage ist:
Ist eine Gesichtsskoliose direkt mit einer Skoliose der Wirbelsäule verbunden?
ich kenne z.b. eine Person, die ein stark assymetrisches Gesicht hat ( fast so wie auf dem Foto). Hängt das einfach mit der Kieferentwicklung etc. zusammen?

Ich finde es manchmal erschreckend, welche Auswirkungen die Skoliose auf den ganzen Körper hat bzw. der Körper auf die Skoliose.
Ich neige z.B. oft meinen Kopf zur Seite, nur ein bisschen, aber es nervt mich, da ich ja so meine Skoliose noch verstärke.
wenn man total schwache Füße ( a la original Plattfuß) , dann kann man ja auch gar keine richtig erfolgreiche Skoliosetherapie machen , wenn man dies nicht auch beachtet und trainiert.
Skoliosetherapie ist so komplex.....
Lache wenn es nicht zum Weinen reicht
stonewoman
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Beitrag von stonewoman »

Hi Micros,
micros hat geschrieben:Ist eine Gesichtsskoliose direkt mit einer Skoliose der Wirbelsäule verbunden?
dazu kann ich dir leider nichts konkretes sagen... Ist wohl eher ne Fragen für unseren Doc.

Meine Theorie wäre, dass die Skoliose sich halt bei einigen bis ganz oben schlingelt, also die letzte Krümmung ist dann halt im Kopfbereich... Ob das aber so stimmt weiß ich nicht.

Grüße, Stoni.
Dr. Steffan
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Re: Skoliose und Zangengeburt

Beitrag von Dr. Steffan »

Stefanie hat geschrieben:Heute war mein erster Termin beim Osteopathen Stefan Kraft. Wie ich bereits hier berichtet habe, besteht bei mir eine Kieferschiefstellung auf Grund meiner Skoliose. Durch dieses Forum nahm ich Kontakt mit der Kölner Zahnärtzin Frau Dr. Pfeifer auf, die bekannt für ihre ganzheitliche Behandlungsweise ist. Sie empfahl mir, bevor sie mir den Bionator anpassen möchte, mehrere Termine beim Osteopathen wahrzunehmen. Ich bin dankbar für diesen Rat und fand auch hier im Forum gute Beiträge zum Thema Osteopathie.
Laut des Osteopathen bestehen bei mir einige Blockaden im Körper, die nun versucht werden, durch osteopathische Behandlung gelindert zu werden.
Als Ursache (auch für meine spezielle Skoliose, die Kieferschiefstellung - auch im Gesicht sichtbar - und die Blockaden) könnte laut Herrn Kraft auch meine Zangengeburt stehen. Ich muss eine ziemlich schwierige Geburt gewesen sein, mit falscher Lage und viel Drücken und Ziehen durch die Zange.
Könnte dies für mein individuelles Krankheitsbild eine Ursache sein?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Infos?
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Steffi
Es ist bekannt, dass Skoliosepatienten auch häufig Kieferfehlstellungen haben. Was jetzt allerdings zu erst da war, die Skoliose oder die Kieferfehlstellung kann ich nicht sagen. Ob eine Zangengeburt das alles auslösen kann möchte ich bezweifeln.
Dr. K. Steffan
Chaney
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Beitrag von Chaney »

Hallo,

möchte zu beiden Themen auch noch mal meinen Senf dazugeben.

Ich hab lange Jahre ebenfalls eine Zahnspange getragen, auch zur Korrektur eines Überbisses und weil mir im Kindesalter mehrere Zähne gezogen wurden. Ich hab nur wenig Skoliose (ca. 10° lumbal), aber einen Schulterschiefstand und einen Schiefhals. Als die Skoliose das erste Mal diagnostiziert wurde, war ich zehn oder elf, hatte also schon mind. 2 Jahre Spange hinter mir. Die Spange habe ich bis ins 17. Lebensjahr hinein getragen, die Skoliose blieb gottseidank so, wie sie war. ;) :D

Bin mehr oder weniger chronisch verspannt und bekomme gerade manuelle Therapie, das ist, soweit ich weiß, auch eine Form der Osteopathie. Die gibt es jedenfalls auch auf Rezept, also gegen Zuzahlung. Bei 6x waren das jetzt fast 20 Euro. Es hilft ein wenig, aber viel Erleichterung bringt es noch nicht. Kann aber auch daran liegen, daß ich seit zwei Wochen das erste Mal seit langer Zeit eine Einlage trage (ich weiß nicht mal mehr, ob ich überhaupt schon mal eine hatte :nixweiss:).

Grüßlis
Chaney
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