ich hab mich bei euch ein bischen durchgelesen und möchte einfach mal nachfragen was ihr denn zu meiner Lage meint...
Ich bin wie gesagt 19 Jahre alt und komme aus Krumbach (Bayern).
Ich habe seit meiner Geburt eine Trichterbrust. Man is damals von Pontius zu Pilatus gerannt mit mir und hat sich sämtliche Orthopädischen Meinungen angehört. Letztendlich hat man auf eine Meinung aus dem Klinikum in Stuttgart von einem Dr. Parsch (oder so ähnlich) gehört und hat auf einen Orthopädischen eingriff verzichtet, da physisch nichts gefährdet sei.
Soweit so gut, ausser ein paar spöttig aufgelegten Mitschülern im Schwimmunterricht gabs auch nie Probleme
Ich war immer einer der Kleinsten im Jahrgang und als ich c.a. im Alter von 17 Jahren plötzlich einer der Größten war (Wachstumsschub), merkte ich wie sich meine rechte seite des Brustkorbs langsam aber sicher nach vorne Bewegte.
Daraufhin fuhren wir wieder nach Stuttgart um nach mehr als 10 Jahren den Doc wieder auszusuchen. Nach der Untersuchung stellte sich heraus, dass das Problem nun woanders lag. Ich hatte eine auf den Röntgenbildern deutlich erkennbare rechtskonvexe Skoliose. Die Trichterbrust würde immer noch nichts beeinträchtigen. Weiterhin viel Sport machen und evtl zur KG gehen hies es.
Sport machte ich weiterhin viel zur KG bin ich damals nicht gekommen..
Mit 18 Jahren kam mir dann etwas dazwischen:
Ich rannte in Griechenland ins Meer, und als ich wegen dem Wasser nicht mehr richtig rennen konnte, hechtete ich vorwärts mit den Händen voraus...
Paar Tage später nach einer Rückholaktion vom Roten Kreuz wurde mein Halswirbelbruch im RKU in Ulm erfolgreich operiert. Aus meinem Beckenknochen wurde ein Stück Knochen entnommen und anstelle des 6ten Halswirbels kombiniert mit einer Titanplatte eingesetzt und mit Halswirbel 5 und 7 verschraubt. Paar Tage später war ich wieder aufden Beinen aber lag trotzdem erstmal viel im Bett und meine gesamte Muskulatur baute sich nach und nach ab.
Als ich die KG von der Halswirbel OP erfolgreich beendet habe, wollte ich mich intensiver der Skoiose widmen, weil diese schlimmer aussah (evtl wegen Muskulaturabbau).
Von verschiedenen Seiten wurde uns das RKU empfohlen und da die mir schon einmal das Leben gerettet haben fuhren wir da auch hin.
Röntgenaufnahme von der gesamten Wirbelsäule im sitzen und im stehen und eine visuelle Begutachtung:
- Rechtkonvexe Skoliose 23°.
- Viel Sport machen, bevorzugt Schwimmen.
- Auf jedenfall KG machen.
- kommt warscheinlich duch den Wachstumsschub
- kein Korsett
- wird sich vermutlich nicht mehr verschlechtern da ich ausgewachsen bin (1.84, trotzdem krummen wirbelsäule
- kann jeden Sport betreiben (extreme belastungen vermeiden)
Zur KG bin ich gegangen, auch zu einem Therapeuten der mehrere Skoliosefälle betreut. Dieser hat mir diverse Übungen gezeigt. z.B.
(Auf den bauch liegen, hüfte nach oben schieben, arme anheben, arme auf die rechte seite bringen, arme mit dem uhrzeigersinn 45° rotieren und halten)
Das Problem war, dass ich nach ein paar Sitzungen nach Australien geflogen bin, wo ich immer noch hocke
Freies Jahr nach dem Abi, weil ich wegen dem Halswirbelbruch ausgemustert bin
Ja genau jetzt hock ich in Australien und mach täglich diese Übung 3-5mal a 1minute halten.
Was ich noch dazusagen wollte, ich haben hier einen Tauchschein gemacht und da benötigt man ein ärtztliches attest. Dort habe ich bei dem Lungentest, wo man in ein gerät volle kanne blasen soll mehr oder weniger versagt. (Schlechte Lungenleistung - keine ahnung ob wegn TB oder wegen SK) Nachdem ich ihm aber meine story erzählt habe, habe ich es trotzdem bekommen.
Ich habe viel Sport betrieben und bin auch recht muskulös:
- Mountainbiking Leistungssport (habe ich aber so mit 16 aufgehört, weil man zu viel trainieren musste und mit freundin schule etc.. )
- Handball nur so im Verein
- Sport LK hatte ich
- Tae Kwon Do habe ich gemacht allerdings nicht arg lang ~1jahr
ja das wars eigentlich meinerseits...
Die frage euch nun:
Habt ihr an mich Vorschläge was ich unbedingt bzw auf keinen Fall mit meiner Trichterbrust bzw der Skoliose machen sollte, wenn ich wieder back in D bin ?
Nochmals informieren?
Andere Ärtzte aufsuchen?
Waren die Beurteilungen aus dem RKU in eurer Sicht richtig ?
etc etc...
danke schon mal im voraus
BLeNd
