Toni hat geschrieben:In den Med. Studios hörst Du nur das Ächzen der Maschinen und Stöhnen der Patienten. Diese Stimmung mag ich nicht mehr, das Trainieren muss Spaß machen und fröhlich sein. Ich will mich nicht immer nur als Patient fühlen!
Na, so schlimm ist das auch wieder nicht. Man kommt wenigstens durch "gefühlte kollektive Beobachtung" zum konsequenten Training.
Und es ist schon eine Weile her, dass ich mal jemanden wirklich stöhnen gehört habe.
DerMensch hat geschrieben:Ich finde, man sollte ja schon wissen, worauf man sich da einlässt,
Also die Verbindung Kieser mit Scientology finde ich schon sehr abenteuerlich.
Diese Ein-Satz Theorie findet auch in meinem Studio (Eisenhauer, auch u.a. Nautilus Geräte) statt.
Es ist sportwissenschaftlich bewiesen, dass man damit die effektivste Art des Trainings durchführen kann.
Die benötigte Muskelarbeit für die Anregung des Muskelwachstums ist nämlich nicht proportional Kraft x Zeit, d.h. man braucht sehr viel mehr Aufwand beim Mehr-Satz Training mit geringerem Gewicht, als beim Maximal Ein-Satz-Training mit höherem Gewicht.
Maximal Training heisst dabei, dass ein Gewicht so hoch sein muss, damit mindestens 6 Wiederholungen gerade geschafft werden. Das wird dann langsam auf 9-10 Wiederholungen gesteigert und danach erfolgt eine Gewichtserhöhung. Maximalkraft bedeutet hier ca. 80% der absoluten Leistungsgrenze.
Man kann das als schnelle Abfertigung ansehen, habe ich auch, als ich noch in einem anderen Studio trainiert habe.
Aber es ist so, wie mit dem Korsett. Man muss es tragen können, soll heissen, der Zeitaufwand spielt eine ganz grosse Rolle.
Anfangs ist der Elan noch sehr gross, aber dann spielt der Zeitfaktor immer mehr eine Rolle, weil neben Fahrrad-Training natürlich auch die anschliessende Sauna bei mir den tatsächlich notwendigen Wellness Kick geben. Das sind dann immer so 2 Stunden und das 3x in der Woche.
Sowohl Sauna, als auch Fahrrad Ergometer oder Stepper hat Kieser nicht, das wäre mir wirklich zu wenig.
Die Trainer achten natürlich auf Leute und es gibt schon mal Diskussionen mit Newbies, die nicht verstehen wollen, warum diese Ein-Satz Praxis besser sein soll. Die trainieren teilweise 2 Stunden lang, verrenken sich in alle Richtungen, reden in einer Tour und wundern sich, dass sich nach 4 Wochen noch nicht viel getan hat. Abgesehen davon, man braucht mindestens 6 Monate, bis sich grundsätzlich etwas verändert.
Und es gibt auch eine pinglige einheitliche Ausstattung meiner Fitness Kette, das treibt nach einer Insolvenz des vorangegangenen Studios schon seltsame Blüten, wenn bestimmte kleine wirklich praktische Dinge wieder abgeschafft werden und kurz danach wieder eingeführt werden, weil plötzlich die Familie Eisenhauer (die heissen wirklich so

)das generell als Standard so will.
Dies aber mit irgendeiner Sekte und die Ein-Satz-Theorie nun mit grundsätzlichen heimlichen persönlichen Veränderungs Manipulationen in Verbindung bringen zu wollen, wäre schon haarsträubend.
Gruss
Klaus