Hallo,
welche Klinik ist für eine Scheuermann Kyphose OP am besten geeignet und hat die meisten Erfahrungen in diesem Bereich ?
MfG
rebirth
Scheuermann Kyphose OP, welche Klinik ist empfehlenswert ?
Scheuermann Kyphose OP, welche Klinik ist empfehlenswert ?
Zuletzt geändert von rebirth am So, 14.05.2006 - 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Ich kennen nur 3 Scheuermann-Kyphose-Operierte.
eine aus Neustadt (Lurchi)
einen der in Münster operiert wurde (xxlChristian)
und einen der in Bad Wildungen schon sehr früh aufgerichtet wurde (Seemannskiste).
Wenn 2 von 3 Operierten ihre Entscheidung pro OP im Nachhinein zutiefst bereuen und der einzige dem es rel. gut geht heute auch sagt, er würde es nach heutigem Kenntnisstand VORRANGIG konservativ versuchen die Kyphose in Griff zu bekommen, dann ist das doch Argument genug, Deine OP-Absicht nochmals gründlich in Frage zu stellen. Offensichtlich sind Kyphose-OP´s was die Schmerzprognose, Folgeerkrankungen, Komplikationsrate ( 7 mal höher als bei Skoliose-OP´s!!!) angeht, alles andere als unproblematisch.
Wieviel Grad Cobb hast Du denn in LWS und BWS?
Wo sitzt der Scheitelpunkt Deiner Kyphose?
Was ist mit der Kopf- un d Nacken-Stellung? Beckenkippung?
Wieviel WK würden versteift werden?
Welches Implantat würde verwendet werden. Das noch vor 2-3 Jahren hochgelobte MPDS ( Standart-Instrumentarium bei Kyphose-Begradigung) wird heute gar nicht mehr verwendet, was bedeutet, daß vor 2 Jahren operierte heute schon wieder "veralteten Schrott" eingebaut haben. Schlimm ist, daß die WS-Chirurgen den Operierten keine ehrliche Antwort geben, warum sie das MPDS nicht mehr verwenden und warum es sich nicht bewährt hat.
Das Risiko, daß Kyphose Patienten nach der OP in viel elenderem Zustand sind und aus den Schmerzen gar nicht mehr rauskommen, optisch aber völlig gerade und aufrecht aussehen, so daß das gesamte soziale Umfeld einschl. Ärzte kein Verständnis für die Probleme und Schmerzen aufbringen, sollte Dich unbedingt noch mal die OP in Frage stellen lassen und einen energischen und konsequenten Therapieversuch konservativ mit Korsett und Schroth-Reha versuchen lassen.
Es könnte sonst sein, daß Du auch die OP Entscheidung bitterlich bereust.
Die OP ist irreversibel. Dier konservative Therapie erlaubt noch sehr viele Optionen.
Für mich käme eine OP nur im alleräußersten Notfall in Frage und nur wenn sicher wäre, daß es mir nachher schmerztechnisch besser geht als vorher.
Ich war konserbativ sehr erfolreich und OP ist eigentlich kein Thema mehr für mich.
Gruß Toni
eine aus Neustadt (Lurchi)
einen der in Münster operiert wurde (xxlChristian)
und einen der in Bad Wildungen schon sehr früh aufgerichtet wurde (Seemannskiste).
Wenn 2 von 3 Operierten ihre Entscheidung pro OP im Nachhinein zutiefst bereuen und der einzige dem es rel. gut geht heute auch sagt, er würde es nach heutigem Kenntnisstand VORRANGIG konservativ versuchen die Kyphose in Griff zu bekommen, dann ist das doch Argument genug, Deine OP-Absicht nochmals gründlich in Frage zu stellen. Offensichtlich sind Kyphose-OP´s was die Schmerzprognose, Folgeerkrankungen, Komplikationsrate ( 7 mal höher als bei Skoliose-OP´s!!!) angeht, alles andere als unproblematisch.
Wieviel Grad Cobb hast Du denn in LWS und BWS?
Wo sitzt der Scheitelpunkt Deiner Kyphose?
Was ist mit der Kopf- un d Nacken-Stellung? Beckenkippung?
Wieviel WK würden versteift werden?
Welches Implantat würde verwendet werden. Das noch vor 2-3 Jahren hochgelobte MPDS ( Standart-Instrumentarium bei Kyphose-Begradigung) wird heute gar nicht mehr verwendet, was bedeutet, daß vor 2 Jahren operierte heute schon wieder "veralteten Schrott" eingebaut haben. Schlimm ist, daß die WS-Chirurgen den Operierten keine ehrliche Antwort geben, warum sie das MPDS nicht mehr verwenden und warum es sich nicht bewährt hat.
Das Risiko, daß Kyphose Patienten nach der OP in viel elenderem Zustand sind und aus den Schmerzen gar nicht mehr rauskommen, optisch aber völlig gerade und aufrecht aussehen, so daß das gesamte soziale Umfeld einschl. Ärzte kein Verständnis für die Probleme und Schmerzen aufbringen, sollte Dich unbedingt noch mal die OP in Frage stellen lassen und einen energischen und konsequenten Therapieversuch konservativ mit Korsett und Schroth-Reha versuchen lassen.
Es könnte sonst sein, daß Du auch die OP Entscheidung bitterlich bereust.
Die OP ist irreversibel. Dier konservative Therapie erlaubt noch sehr viele Optionen.
Für mich käme eine OP nur im alleräußersten Notfall in Frage und nur wenn sicher wäre, daß es mir nachher schmerztechnisch besser geht als vorher.
Ich war konserbativ sehr erfolreich und OP ist eigentlich kein Thema mehr für mich.
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
