Skoliose und manuelle Therapie

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claudi1
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Skoliose und manuelle Therapie

Beitrag von claudi1 »

Hallo,

was macht Ihr bei Blockaden. Ich hab eine Skoliose (ca. 40 Grad, LWS), normalerweise keine Beschwerden und habe schon Schroth-KG gemacht. Seit einiger Zeit habe ich Schmerzen im LWS-Bereich, v.a. wenn ich mich etwas nach hinten neige oder mich "rumdrehe". Laut Hausarzt ist dies eine Blockade und sollte mit manueller Therapie behandelt werden. Was haltet ihr von manueller Therapie? Hilft dies etwas? Was könnt Ihr mir sonst empfehlen?

Viele Grüße
Claudi
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Charp
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Beitrag von Charp »

Hallo,

also, in Bad Salzungen gab es auch manuelle Therapie, auch für die LWS (allerdings nicht für mich). Mit einem guten Manualtherapeuten ist das sicher ne feine Sache, aber ob das gegen die Ursache deiner Blockaden hilft, weiß ich nicht.

Ich hatte noch keine Blockade in der LWS, soweit ich mich entsinnen kann, allerdings weiß ich auch gar nicht so genau, was ich mir da vorzustellen habe. Meine Knackpunkte sitzen höher (obwohl Thorakolumbalskoli) ;D . Wenn meine Muskeln noch nicht zu sehr verspannt sind, kann ich mich selber "einrenken" durch die Übung Großer Bogen und etwas Gezappel oder ulkige Verrenkungen auf dem Fußboden. Irgendwann machts *knack* und ich kann mich wieder besser drehen und wenden. Meinst Du so was?? Wenn alles schon zu hart ist (v.a. obere BWS und manchmal leider HWS) hilft nur noch der Gang zum Chirotherapeuten. Aber meistens blockieren bei mir diese kleinen Gelenke, an denen die Rippen hängen (vergessen, wie die heißen), v.a. im Rippenbuckelbereich und die krieg ich meistens selber wieder an Ort und Stelle.

Wie man da vorbeugen kann, weiß ich auch nicht so recht. Da wäre ich auch dankbar für Hinweise. Ich bin ja froh, dass es knackt (besser, als wenn man so blockiert bleibt und sich nicht richtig drehen kann), aber etwas irritierend ist das schon, wenn man soviel Krach mit seiner BWS und dem Hals machen kann :rolleyes:

LG,
Charp
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Räkelkönigin
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Beitrag von Räkelkönigin »

Hallo Claudi,
ich kann Dir Manualtherapie empfehlen! Das ist SANFTER als Chiropraktik und ich werde des öfteren damit selber behandelt( 56Grad ThorakoLUMBAL). Hilft mir sehr, sollte aber-wie immer- von einem erfahrenen Manualtherapuetn gemacht werden. Die meisten Physios haben so eine Ausbildung gemacht. Wichtig scheint mir zu sein viele Stabilistionsübungen zu machen,damit sich die Wirbel nicht gleich wieder auf und davon machen....
Gruss von der Räkelkönigin :juggle:
claudi1
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Beitrag von claudi1 »

Hallo zusammen,

danke für eure Antworten.
Wie erkenne ich einen guten Manuellen Therapeuten? Ich hab in der Praxis angerufen, in der ich Schroth KG mache und mir wurde gesagt, dass diese auch manuelle Therapie anbieten. Ich bin mir aber nicht ganz sicher.
Wie kann ich sicher gehen, dass ich einen guten Therapeuten "erwische"?

Viele Grüße
Claudi
Physio

Beitrag von Physio »

HAllo,

einen guten Manualtherapeuten kannst Du eigentlich nur durch ausprobieren und "Bauchgefühl" erkennen. Aber alle, die die Manuelle Therapie Ausbildung gemacht haben, sollten das beherrschen.
Es ist tatsächlich danach nur wichtig die Wirbelsäule zu stabilisieren, insbesondere den "therapierten" Teil, damit Du nicht gleich wieder das gleiche Problem hast. Und die Stabilisationen auch alleine üben.

Hoffe ich konnte etwas helfen.

Grüße Yvonne

www.physio-tietze.de
Okapi1988
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Beitrag von Okapi1988 »

Hi!!!
Ich bekomme auch Manuelle Therapie und mir tut das voll gut, der geht dann immer an den einzelnen Wirbeln entlang und entdreht und rückt die etwas zurecht.
Das tut mir auf jeden Fall voll gut, anschließend machen wir dann noch einigen Übungen zur Stabilisation.
Ich denken, dass man selber merkt, ob ein Physiotherapeut die manuelle Therapie beherrscht, weil einer bei mir mal einen Fehler gemacht hatte, sodass ich an einer anderen Stelle eine Blockade bekommen hatte und dadurch einen steifen Nacken. Und solange man sich selber damit wohl fühlt kann es nicht schlecht sein.

Lg
Ulrike
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Beitrag von Ulrike »

Was wird denn genau bei manueller Therapie gemacht?
Habe gehört, das dabei bei den einzelnen Muskeln durch sanften Druck eine Entspannung erzeugt wirkt, um so die Schmerzen zu lindern. Stimmt das? Und was hat es mit der Stabilisierung danach auf sich?
Wäre schön, da mal mmehr zu erfahren.

lg Picasso
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