Reha und Schroth für vor 22 Jahren operierte Skoliose??

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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froggie71
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Reha und Schroth für vor 22 Jahren operierte Skoliose??

Beitrag von froggie71 »

Hallo zusammen :hallo:

So, nun habe ich endlich ausreichend Zeit und mir ein Herz gefasst, um einen eigenen Thread aufzumachen! Am Montag habe ich einen Termin bei Dr. Hoffmann und möchte mich vorher noch etwas informieren. Sozusagen unabhängig...

Hier erst nochmal ein paar Infos zu meiner Skoliose-Historie (für alle, die's noch nicht gelesen haben) in Kurzfassung:
Befund: Progrediente linkskonvexe thorakale Missbildungsskoliose bei multiplen Syndesmosen der Rippen rechtsseitig.
1982 Ventrale Spondyloepiphyseodese von Th 6 - 12
1983 Harrington Distraktion mit Kinder-Harrington nach Prof. Götze und dorsale Spondylodese von D 3 - L 3.
In Nachbehandlung nach OP 3 Monate Liegegips, 3 Monate Gehgips mit Kopfstütze, 1 1/2 Jahre Stagnara-Korsett mit Kopfstütze. (Das kontrollierte Abschulen erfolgte in sage und schreibe 5 Tagen !!!!!)
Skoliosewinkel nach Cobb vor OP's: 100°, nach OP's 65/70° (Hier stehen 2 verschiedene Werte in der Krankenakte)
Letzte Vorstellung beim Orthopäden war 1987.
Heute: Der Kinderharrington ist mit mir älter geworden, will heißen: noch drin. Generell sehr wenig Beschwerden. Abgesehen von hin und wieder, dann jedoch sehr starken HWS-Schmerzen. Außerdem kommt es mir so vor, als ob sich meine Körperhaltung verschlechtert hat: verstärktes "abknicken" in die schwache Seite. Manchmal klemme ich mir da irgendetwas ein (könnte evtl. das Zwerchfell sein??), so dass mir kurzzeitig die Luft wegbleibt (wie ganz starkes Seitenstechen)
Sorry: Kürzer fassen ging nicht.
Diese "Beschwerden" (in " " deshalb, weil es wirklich schlimmeres gibt) sind auch der Anlass, weshalb ich mich nun nach 18 Jahren wieder vertrauensvoll in die Hände eines Orthopäden begeben möchte.
Kann mir jemand Tipps geben, worauf ich bei meinen Termin beim Doc achten soll? Lt. Aussage von Klaus scheint es ja Schroth für Operierte geben; jedoch lässt sich das ja nur bei einer intensiven Reha Maßnahme erlernen. Ich habe noch nie geschrothet (glaube ich). Wie stehen denn da meine Chancen? Es ist ja nicht so, dass ich eine Kur schnorren will! Aber ich bin sehr, sehr interessiert daran unbedingt was für meinen Rücken zu tun, um weitere Beschwerden gar nicht erst zuzulassen. Leider wird man ja auch nicht jünger. Außerdem brauche ich einen Ausgleich für die "skolioseungerechten" Sportarten die ich sonst noch betreibe :D
Und was kann ich tun um meine Muskulatur zu stärken, falls Schroth nicht in Frage kommt? Mit Fitnessstudio habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, da die dort i. d. R. keine Ahnung von Skoliose haben.
Also ich freue mich auf ganz viele Informationen von euch und sag schon mal Dankeschön!!! :blume:
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Tomma
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Beitrag von Tomma »

Hallo froggie,

das ist eine sehr gute Idee, Schroth zu lernen. :ja:
Wenn du nicht zu den Schmerzpatienten gehörst und einigemaßen fit bist, ist eine Schroth-Reha das Beste für deine operierte Skoliose.

Ich bin selbst operiert und war vor einem Jahr in Sobi. Mir hat das sehr gut getan. Über meine Reha kannst du mehr erfahren unter In Sobi als Operierte.

Du kannst mich auch gern ausfragen. Am kommenden Mittwoch kommt Emily aus Sobernheim zurück. Emily ist auch operiert und war schon mal vor ihrer Op in Sobi. Bin gespannt, wie es ihr gefallen hat.
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froggie71
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Beitrag von froggie71 »

Vielen Dank für die Infos Tomma! :blume: Habe mir gleich mal alles durchgelesen. Klingt ja wirklich interessant. Allerdings kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass mir der Doc eine Reha verpassen wird. Ich habe eigentlich nicht vor ihn direkt darauf anzusprechen, da ich ja wirklich nicht als Kur-Schnorrerin dastehen will ;) ;) . Vielleicht kommt er ja von selber darauf?!!! Ich werde ihm auf alle Fälle meine Motivation mitteilen und erwähnen, dass ich noch kein Schroth kann. Und dann schauen wir mal weiter.
Grübel... will ich eigentlich wirklich zur Reha... 4 Wochen von daheim weg... schnieeefff... ich bin ja auch nicht mehr die jüngste, da ist man doch schon so eingefahren: Schläft am liebsten im eigenen Bett, hat so seine Kontaktschwierigkeiten :freude: :keks: :bia: und seinen eigenen Trott...
Grüßle.
froggie :jump:
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Hallo Froggie,

herzlichen Glückwünsch zur Entscheidung für den "Skoliosen-TÜV" ;D!

Mein Tipp: Erzähle ihm kurz und bündig deine Geschichte so wie du es hier getan hast und welche Behandlungen bisher durchgeführt wurden.

Du kannst Dr. Hoffmann doch ruhig fragen, was er von einer Schroth-Kur für dich hält. Du als Operierrte mit diesen Gradzahlen hast Grund genug dazu. Dr. Hoffmann muss die Kur ja nicht für dich bezahlen. ;) Schroth soll(te) man vorbeugend machen und nicht erst, wenn es schon zu spät ist.

Dalia
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Beitrag von Bommenate »

Hi Froggie,

schön, dass Du einen eigenen Thread hast!!!

Als ich damals in Sobi war, haben da auch Operierte geschrothet. Du hast ja trotz der "Stange" noch "schwache Stellen" (Schroth-Ausdruck für Muskelpartien, die gestärkt werden müssen :ja: ), die aufgebaut werden müssen.

Ich schreibe Dir gleich noch eine PN!!! :schreiben:

Grüßle,

Bommenate
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froggie71
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Beitrag von froggie71 »

Zitat Dalia:
'herzlichen Glückwünsch zur Entscheidung für den "Skoliosen-TÜV" ;D!

Danke, Dalia :blume: ! Das Dankeschön muss ich eigentlich auch an das Forum richten. Ohne dieses wäre ich noch immer da, wo ich vor 3 - 4 Wochen war. Nämlich der Meinung, dass ich froh sein muss kaum Beschwerden zu haben und: wozu brauche ich dann einen Arzt. Und wenn doch, wer weiss, bei welchen Quaksalber ich dann gelandet wäre. Aber dank des Forums habe ich nun den Weg zum scheinbar "besten Orthopäden in Süddeutschland" :onceldoc: gefunden. Dadurch gehe ich jetzt natürlich auch ganz anders an die Sache ran: Nämlich mit dem Wissen im Hinterkopf, dass dieser Mann genau über das Bescheid weiß, wovon er spricht. Und das hat etwas sehr beruhigendes.

Zitat Dalia:
'Mein Tipp: Erzähle ihm kurz und bündig deine Geschichte so wie du es hier getan hast und welche Behandlungen bisher durchgeführt wurden.'

Kurz und knapp? Fandest du? Das ist ja wirklich ein Megakompliment für mich... das war nämlich eine Meisterleistung ;), da habe ich aber auch zusammengestrichen was nur ging. Ist hin und wieder nicht so einfach, vorallem wenn man kein wichtiges Teil vergessen will, um den Zusammenhang richtig darstellen zu können. Getreu nach dem Motto:
"Ich habe heute wenig Zeit, deshalb schreibe ich einen langen Brief."

Zitat Dalia:
'Dr. Hoffmann muss die Kur ja nicht für dich bezahlen. ;) Schroth soll(te) man vorbeugend machen und nicht erst, wenn es schon zu spät ist.'

So habe ich das noch gar nicht gesehen, aber da hast du natürlich recht. Na, nun warte ich mal auf Morgen (bin schon wahnsinnig gespannt und aufgeregt) und dann schauen wir weiter. Ich werde jedenfalls ausführlich berichten!

Sorry, ich blicks leider immer noch nicht, wie man die Zitate einfügt... :boese: :lamerpc:

@Bommenate: Danke für den Tipp mit dem Link :blume: . Habe ich mir sofort angeschaut. Nun weiß ich zumindest mal so im groben, was mich rein visuell erwartet. Ist doch schön, wenn man die Gesichter vorab schon mal gesehen hat. Daumen halten für morgen!!!

Grüßle aus'm Ländle!
froggie :jump:
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froggie71
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Beitrag von froggie71 »

So, hier kommt mein nun mein Bericht zu meinem heutigen Besuch bei Dr. Hoffmann. :onceldoc:
Ganz kurz: ALLES SUPER PRIMA GELAUFEN!!
Nun etwas ausführlicher:
Also generell kann ich mich mal dem Großteil der Meinungen anschließen, das Praxisteam super nett und zuvorkommend :blume: (und das, obwohl die Praxis heute wirklich sehr sehr voll war - die Patienten hatten zum Teil keinen Platz mehr im Wartezimmer, aber vielleicht ist das ja auch gar nichts ungewöhnliches). Und Doktor Hoffmann, ein sehr angenehmer Mensch mit einer tollen Ausstrahlung, hat sich wirklich sehr viel Zeit für mich gelassen. Nachdem ich ihm kurz und knapp die Gründe meines Besuchs bei ihm und meine Vorgeschichte geschildert hatte, hat er erst mal einen "Beweglichkeitstest" :sport: gemacht, bei welchem ich auch erstaunlich gut abgeschnitten habe. "Anschließend" ging es zum röntgen (das war auch mein Debüt mit einer Komplettaufnahme der WS!!). Anschließend deshalb in " ", weil ich auf das Röntgen ca. 1/2 Stunde warten musste. Das war aber dank ausreichend Lesestoff im Wartezimmer kein Problem. Die Schwester hat sich dann auch 1000 mal entschuldigt, dass es so lange gedauert hat (Panne mit der Maschine...).
Nun war ich natürlich total gespannt auf die Röntgenbilder!! Und die sehen hervorragend aus. :ja: Es ist alles noch an Ort und Stelle, da wo es hingehört. Die WS ist total versteift. Das hat man auf den Röbis gut sehen können, denn da sind eigentlich gar keine einzelnen Wirbelköper mehr zu erkennen. Das sieht eher aus wie eine durchgehende dicke (krumme) Linie. Die Ergebnisse beim Ausmessen haben mir ein breites :D ins Gesicht gezaubert: Die Hauptkrümmung hat keine 65° oder 75°, wie aus den Dresdner Berichten hervorgeht, sondern nur 53° :zustimm: !!! Das ist SUPER, das ist TOLL!!! Die untere Krümmung (wurde seither noch nie vermessen) beträgt 30°. Für mich wirklich Spitzenwerte.
Gegen meine Beschwerden - welche zum einen durch die sehr lange Versteifung kommen (die HWS trägt ja fast alles selber) und zum anderen durch eine Beinverkürzung (welche schon immer existiert, aber gegen die noch nie jemand etwas unternommen hat) hat der Doc mir eine Absatzerhöhung/ Einlage links verschrieben und 6 x KG zum Lösen und Lockern der Verspannungen.
UND: Er hat mir eine Reha ans Herz gelegt!!! Ich konnte mir ein breites :D wirklich kaum verkneifen. Ehrlich. Allerdings hakte er gleich ein, dass weder :sobernheim: noch :salzungen: für mich in Frage kommen. Weil die im Vergleich eher wenig für behandelte Skoliosen tun. Aber: er hat mir eine Klinik in Isny im Allgäu sehr empfohlen. Nun werde ich mich in den nächsten Tagen mal mit dem Gedanken vertraut machen und noch bissle hier im Forum und im Netz stöbern. Ich denke, dass ich da auf alle Fälle fündig werde.
Alles in allem: ich habe es nicht bereut hinzugehen, im Gegenteil: jetzt frage ich mich, warum ich es nicht schon eher getan habe bzw. wovor ich mich eigentlich gefürchtet habe. Und, ich bin immer noch motiviert! Ich werde wieder vieel schwimmen :ertrink: gehen - ich fange noch diese Woche damit an! Ihr dürft mich gerne fragen, ob ich auch wirklich gewesen bin!!
So, das wars jetzt erst mal. Ich würde mich freuen, wenn sich vielleicht mal jemand zu Wort meldet, der diese Klinik in Isny kennt und diesbezüglich noch ein paar Infos für mich hat. :toni: , du wohnst doch da irgendwo in der Nähe, oder???
Vielen Dank schon mal an alle!
Grüßle.
froggie :jump:
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Beitrag von Bommenate »

Hi Froggie,

ich freue mich total für Dich!!!!!!!!!!!!!! :ja: :knuddel: :lach: :ja:

Das sind ja super Neuigkeiten!!! Und beneidenswerte Grade muss ich gestehen!!! Nachdem, was du alles in deiner Skoli-Karriere durchgemacht hast, hast du das auch verdient!!! :biggthumpup:

Da kannst du ja direkt heute ein Gläsle :wein: drauf trinken!!!! Finde ich super!!!!!!!

Was sagte der Doc denn zu dem Kinder-Harrington??? Das hat dich doch am meisten beunruhigt, gell?!

Liebe Grüße aus dem Ländle,

Bommenate :freude:
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Sandy
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Beitrag von Sandy »

Endlich mal jemand mit positiven News von Dr. Hoffmann! Die müssen sich ja damals echt vermessen haben :eek: .

Die Therapeuten/Ärzte ins Sobi haben damals eher schlecht über Isny gesprochen. Es war auch eine vor ganz langer Zeit operierte da, die war zum ersten Mal in Sobi und früher nur in Isny. Sie war aber auch nur sehr schlecht beweglich und hat sich von daher glaub nicht so gut in Sobi gefühlt. Komisch, dass Dr. Hoffmann dir nicht Sobi empfohlen hat :nixweiss: . Ist da irgendwas vorgefallen, dass er anscheinend nicht mehr so begeistert davon ist? Als ich nach einem eventuellen weiteren Sobi-Aufenthalt gefragt habe, hat er nur abgewinkt.

Grüße,
Sandy
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Hallo Froggie,

ich freue mich auch sehr, dass es so prima gelaufen ist.

Vielleicht findest du über die Suchfunktion was: [suche]Isny[/suche]

Oder ausgeklügelt: http://skoliose-info-forum.de/search.php

Dalia
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froggie71
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Beitrag von froggie71 »

Hallo Bommenate!
:) :) :) sorry, dass ich dich so lange auf die Folter gespannt habe ;). Aber es ging leider nicht früher. Ja ist wirklich ein tolles Gefühl; mit solchen Werten läuft es sich gleich viel gerader!! Zum Thema Kinderharrington meinte er das sei in Ordnung. Der passt ja noch, weil danach ja nur noch die (schönen, langen... siehe meine PN und schon wieder :rofl: ) Beine und vielleicht der Hals gewachsen sind... :cool: . Und die Empfehlung zur Wiedervorstellung bei OP-Willigkeit bezog sich nur auf den Fall, dass sich irgendetwas verschlechtert oder nicht so verwächst wie es sein sollte. Also alles im grünen Bereich.

Im übrigen hatte er das Thema OP auch nochmal ganz kurz angesprochen. Also dass man da jetzt schon noch die eine oder andere Korrektur vornehmen könnte (aber wahrscheinlich doch eher aus ästhetsicher Sicht, das habe ich vor Schreck vergessen genauer zu hinterfragen). Jedoch habe ich das dankend abgelehnt. So schnell leg ich mich nicht wieder auf den Tisch. :nein:

Hi, Sandy. Ich habe keine Ahnung, warum er Sobi und BaSa abgelehnt bzw. nicht in Betracht gezogen hat. Also bezüglich Sobi hat er ähnlich gesprochen wie das, was ich im Forum schon mal gelesen habe, nämlich dass dort so viele Junge wären und so... Tja und alles weitere so wie ich beschrieben habe. Kein Schroth und deshalb wären ja beide Einrichtungen ungeeignet. Naja, wer weiß. Mache ich mir jetzt auch keine allzugroßen Gedanken drüber. Und schließlich ist Isny ja landschaftlich sehr schön gelegen ;) , vielleicht sollte ich im Winter hinfahren und die Ski einpacken... ;) NEIN!!!! Das war natürlich ein Scherz!!!! Oh gott, darf ich sowas hier überhaupt schreiben. Naja, ein bisschen Langlauf kann ja nicht schaden!

Danke Dalia!! Ich werde auch mal so im "freien" Netz nochmal recherchieren. Und dann werde ich es eben einfach mal testen. Vielleicht hat sich ja dort auch etwas getan und es ist besser als man denkt. Einer muss ja den Anfang machen. Ich werde dann natürlich berichten. Aber das hat jetzt erst mal noch bissle Zeit.

Grüßle.
froggie :jump:
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Beitrag von anne »

Hallo froggi,

ich bin eine derjenigen, die operiert ist (Harrington vor 30 Jahren) und die sowohl schon in Sobi ( allerdings noch im Trainingslager ;) 1972 und 1973 ), in Isny vor 4 Jahren und in BaSa vor 2 Jahren war.

Ich denke, ich kann dir zumindest was den Unterschied zwischen Isny und BaSa ausmacht einiges erzählen (ist natürlich subjektiv):

Zunächst mal in beiden Reha-Kliniken ist ein sehr intensives Trainingsprogramm vorgesehen. Beide haben spezielle Gruppen für operierte Skoliosen. In beiden Kliniken wird KG nach Schroth gemacht, allerdings und das ist der wesentliche Unterschied, in Isny nicht so "orthodox" wie in Bad Salzungen oder Sobernheim. Auch eine Einweisung findet für "Schroth-Neulinge" nicht statt, so dass der wirkliche Effekt der Schroth-Gymnastik nicht so optimal gewährleistet ist, wie in Bad Salzungen.

Der Tagesplan sah in etwa wie folgt aus:

täglich: Atemgymnastik, Gruppenturnen, Wasssergymnastik, MTT (medizinische Trainingstherapie) mit individuellen Übungen zur Stärkung der Muskulatur, was in etwas dem Sequenztraining in BaSa entspricht , Dauer einer Übungsstunde 45 Minuten

jeweils 2mal wöchentlich: Einzel-KG, Massage, Fango,

Bei Bedarf: Möglichkeit zum Autogenen Training oder Muskelentspannung nach Jakobson, auch Gespräche mit Psychologen oder Rentenberatern,

Nicht weit von der Klinik gibt es ein sog. Therapiezentrum, in dem man auch noch Angebote nutzen kann, wenn vom Arzt befürwortet sogar kostenlos: Tai Chi/Qi Gong, Schwimmen (mit der Möglichkeit verschiedene Schwimmstile zu erlernen, Walking, Beckenbodengymnastik und einiges mehr, hab ich aber vergessen, weil es für mich nicht in Frage kam.

Da ich mit meiner operierten Skoliose und insbesondere erheblichen Schulterproblemen nur noch sehr wenige Schroth-Übungen machen kann, war Isny für mich durchaus eine sehr gute Reha-Klinik. Am meisten hat mir persönlich die tägliche Wassergymnastik gebracht. Sie war ganz speziell für Leute mit Skoliose geeignet (was ich in BaSa nicht immer den Eindruck hatte). Der Vorteil gegenüber BaSa war auch, dass ich mit meinen 1,50 in diesem Becken normal stehen konnte (zumindest im vorderen Bereich des Beckens, während ich in Bad Salzungen nur auf äußersten Zehenspitzen mit dem Kopf aus dem Wasser rausguckte. Jemand mit einer "normalen" Größe macht sich da vielleicht keine Gedanken zu, aber wenn man nur in solch einer Zwangshaltung den Kopf über Wasser halten kann, kann man die ganze Gymnastik vergessen, zumindest die, für die man einen festen Stand braucht, und am Ende hat man sich noch mehr in eine falsche Haltung reingeübt.

In beiden Kliniken muss man, so sehe ich das zumindest, selbst mitdenken und nicht einfach nur mit sich machen lassen. Es ist aber in beiden Kliniken möglich, Dinge zu hinterfragen und auch die eine oder andere Anwendung noch zusätzlich zu erhalten, wenn es dafür gute Gründe gibt. Die Begründung musst du nur selber liefern, was dir als informierte und mitdenkende Patientin nicht schwer fallen sollte. In beiden Kliniken habe ich die Ärzte dafür offen erlebt, allerdings weniger die Stellen, die für die Therapieplanung zuständig sind, also dafür, dass das noch in den Organisationsablauf passt. Aber letztlich war es in beiden Kliniken immer möglich, wenn ich auch die zuständige Frau in Isny als ausgesprochen unfreundlich und schnippisch erlebt habe. Aber wenn ich was will, dann kriege ich es auch ;) !

Wenn du noch spezielle Fragen haben solltest, dann frag mich nur, ich geb dir gerne so weit ich kann und mich noch erinnere Informationen zu beiden Kliniken (immer natürlich rein subjektiv)

Ich halte beide Kliniken für gut und habe länger überlegt, in welcher ich meine nächste Reha machen werde. Meine Lösung: Als nächstes ist mal wieder Isny dran und dann gehts wieder nach BaSa. Daran siehst du, wie gut ich beide finde. Jede hat ihre Vor- und Nachteile und man muss letztlich ganz individuell entscheiden.

lg

Anne
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Beitrag von froggie71 »

Hallo Anne,

vielen Dank für deine sehr ausführlichen Informationen. Da habe ich doch so rein Interesse halber noch ein paar Fragen. Aber als erstes eine Anmerkung: Da bist du ja auch schon ein „Oldie“ in Sachen Harrington. Wie kommst du denn heute damit zurecht? 30 Jahre sind ja auch ein ganz schönes Stück. Wo hat man dich operiert? Vielleicht hast du dazu schon mal was im Forum geschrieben. Wenn ja, wo finde ich das. (Ich stelle mich wahrscheinlich auch noch etwas „dumm“ an, aber so als Frischling…, also sorry schon mal vorab) ;)

Ich habe gestern Abend im Internet mal nach dieser Kur-Klinik in Isny geschaut. Gehe ich recht ind der Annahme, dass es sich um die Waldburg-Zeil Kliniken, genau gesagt die Argentalklinik handelt? Für wann ist denn dein nächster Aufenthalt geplant? Im Moment scheitert es bei mir noch an der Tatsache, dass mein Chef wahrscheinlich hellauf begeistert sein wird. Ich weiß gar nicht, wie ich ihm das beibringen soll… :/ Also muss ich einen geeigneten Zeitpunkt abwarten und mich mal langsam herantasten.
Wie lange dauert denn in der Regel ein Aufenthalt in Isny??

Oh, das mit dem Schwimmbad käme mir auch sehr entgegen, da ich auch nur 1,53 m klein bin. Ich habe es bei uns im Schwimmbad mal mit Aqua-Fitness versucht, da bin ich auch immer fast :ertrink: . Ich habe es dann auch wieder sein gelassen, weil es nichts gebracht hat. Im Gegenteil.

Ich dank dir (und allen, die sich sonst noch zu Wort melden)!

Lieber Gruß.
froggie :jump:
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Beitrag von BZebra »

froggie71 hat geschrieben:Im Moment scheitert es bei mir noch an der Tatsache, dass mein Chef wahrscheinlich hellauf begeistert sein wird. Ich weiß gar nicht, wie ich ihm das beibringen soll… :/ Also muss ich einen geeigneten Zeitpunkt abwarten und mich mal langsam herantasten.
Man kann für seine Reha auch Urlaub nehmen und dam Chef garnichts verraten.
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Beitrag von anne »

Hallo froggi,

um deine Fragen zu beantworten wird es zwar ein wenig off topic, aber interessiert vielleicht auch noch einige mehr, wie es so jemandem 30 (fast 31 Jahre) nach der Harrington-OP geht.
Wie kommst du denn heute damit zurecht? 30 Jahre sind ja auch ein ganz schönes Stück. Wo hat man dich operiert?
Ich bin von Anfang an sehr gut damit zurecht gekommen. Es ging mir sofort wesentlich besser als vor der OP, auch wenn die Begradigung zwar 60 ° betragen hat, aber ich mich immer noch im Bereich einer sehr schweren Skoliose befinde. Die Einschränkungen durch den Stab habe ich sehr schnell kompensieren gelernt:

Nichts Schweres heben ist kein Problem, wozu gibt's nette Männer, die gerne zeigen, wieviel Kraft sie haben ;) , allerdings habe ich mir auch angewöhnt, vieles in kleinere "Portionen" einzuteilen und dann lieber öfter zu gehen. Denke mir dann immer, dass das die Kondition trainiert :D .

Dass ich weder Skifahren noch reiten soll, war nie ein Problem: Skifahren habe ich nie ausprobiert (wir leben ja in einer ziemlich flachen Gegend) und ich weiß nicht, was ich versäume, und Pferde waren mir immer zu groß ;) .

Ansonsten habe ich eigentlich alles gemacht, wozu ich Lust hatte. Die Grenzen waren immer dann erreicht, wenn ich Schmerzen bekam. Rückentechnisch gesehen bin ich eigentlich immer noch recht fit und habe ausgesprochen selten Schmerzen. Der Stab stört mich nicht im geringsten. Ich kann mich gut bücken, gehe allerdings mit geradem (na ja ;) ) Rücken in die Hocke oder knie mich. Blöd ist es, wenn ich sitze und es fällt mir was runter, z. B. ein Stift. Da muss ich meist aufstehen, oder aber es finden sich nette Leute, die neben mir sitzen und es mal eben aufheben. War eigentlich nie ein Problem, es so oder so zu machen.

Ich bin im Nov. 1974 im Friedrichsheim in Frankfurt/M von Prof. Schmitt operiert worden. Zuerst im September den Halo, dann nach 10 Wochen Streckung im Nov. die Harrington-OP.
Gehe ich recht ind der Annahme, dass es sich um die Waldburg-Zeil Kliniken, genau gesagt die Argentalklinik handelt?
Ja
Für wann ist denn dein nächster Aufenthalt geplant? I
Weiß noch nicht, hängt sowohl von privaten Dingen ab als auch davon, ob meine Krankenkasse die Reha genehmigt, ich war bisher immer über die BfA.
Wie lange dauert denn in der Regel ein Aufenthalt in Isny??
In der Regel 3 Wochen, mit Verlängerung 4. Die Verlängerungswoche wird aber nicht so "quasi automatisch" abgeboten wie in BaSa, muss man wohl eher nachfragen.

Falls noch weitere Fragen sind, melde dich ruhig.

lg

Anne
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Beitrag von froggie71 »

Danke wieder für die schnellen Auskünfte, Anne!!! :blume:
Hört sich gar nicht schlecht an. Meine Arbeitskollegen sind alle schon ganz neidisch auf mich und die Reha. Na, ob die mal Ahnung haben? Die denken ich ruhe mich da 3 Wochen aus. Apropos; na wenn das "nur" 3 Wochen sind, die bekomme ich bei meinem Chef schon durch. Auf Nachfrage in der Personalabteilung wurde mir auch gesagt, dass ich da ja schließlich Anspruch drauf hätte und das kein Problem sein dürfte.
Ich werde auf alle Fälle weiter berichten!!

Gut zu wissen, dass man nach 30 Jahren OP auch immer noch fit ,agil und weitgehend schmerzfrei sein kann. Das hängt ja auch viel von der Einstellungen ab. Leute, die die Strapazen der OP und das ganze drum-herum überstanden haben sind glaube auch nicht mehr so schmerzempfindlich oder anders ausgedrückt: wehleidig. So geht es mir jedenfalls. (Mein Zahnarzt ist schier umgefallen, als ich ihn gebeten habe, mir alle vier Weißheitszähne in einer Sitzung zu ziehen :D )

Wenn ich mal nicht so gut drauf bin und drohe in so eine Art Selbstmitleid zu verfallen, dann versuche ich mir immer vor Augen zu halten, dass es soviele Menschen gibt, denen es viel, viel schlechter geht. Ich bin nicht krank sondern ich bin nur etwas eingeschränkt. :cool:

Grüßle und guats Nächtle!
froggie :jump:
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anne
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Beitrag von anne »

Hallo froggi,

ich denke auch, dass drei Wochen Reha kein Problem sein sollten. Schließlich ist die Reha auch dazu da, deine Arbeitsfähigkeit zu erhalten, ist ja im ureigensten Interesse der BfA und auch deines Arbeitgebers.

Ich habe bisher alle Rehas sehr genossen, denn sie haben mir in jeder Hinsicht gut getan. Wichtig war mir, dass zu Hause in der Familie alles gut geregelt war, aber da der Termin ja weitestgehend planbar ist, gab es keine Schwierigkeiten.

Du schreibst
Gut zu wissen, dass man nach 30 Jahren OP auch immer noch fit ,agil und weitgehend schmerzfrei sein kann.
Na ja, so ganz stimmt diese Aussage nicht bei mir, lediglich was die Schmerzfreiheit angeht. Es ist eben alles relativ: Bezogen auf meine wirklich starke Skoliose bin ich wirklich noch fit und agil, aber im Vergleich mit meiner Altersgruppe bin ich doch längst nicht so belastbar. Vieles lässt sich mit Energie und innerer Einstellung kompensieren.
Leute, die die Strapazen der OP und das ganze drum-herum überstanden haben sind glaube auch nicht mehr so schmerzempfindlich oder anders ausgedrückt: wehleidig.
Genau das denke ich auch.

Aber die Kondition hat eben doch ziemlich nachgelassen, im wesentlichen durch die Atemproblematik. Seit ich in Rente bin und nur noch stundenweise arbeite, (im Grunde liebe ich meine Arbeit immer noch), geht es mir körperlich wesentlich besser. Jetzt schaffe ich zumindest wieder die Dinge umzusetzen, die ich mir vorgenommen habe. Was will man/frau mehr?
Ich bin nicht krank sondern ich bin nur etwas eingeschränkt. cool
Genau!!!!

Und wir Rheinländer sagen: Et es wie et es un et kütt wie et kütt un et es noch immer jot jejange!!

Anne :)
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Beitrag von Bommenate »

froggie71 hat geschrieben:Wenn ich mal nicht so gut drauf bin und drohe in so eine Art Selbstmitleid zu verfallen, dann versuche ich mir immer vor Augen zu halten, dass es soviele Menschen gibt, denen es viel, viel schlechter geht. Ich bin nicht krank sondern ich bin nur etwas eingeschränkt. :cool:

Grüßle und guats Nächtle!
froggie :jump:
Hi froggie,

besser hätte ich es nicht schreiben können!!! :zustimm: Unsere Lebensqualität ist zwar etwas eingeschränkt, doch machen wir bestimmt trotzdem noch mehr als so manche "Normalo´s".

Meine Devise ist ja, durch positive Ausstrahlung von meiner Skoli abzulenken. So mit Grinsen im Gesicht :D und immer überall dabei (verstecken muss ich mich nicht), denn man soll sich über die positive Seite an mich erinnern und nicht mit dem Gedanken "Die mit dem Buckel!"

Wow, so viel Weisheiten schon am frühen Morgen :D ;) :D !

Viele Grüße,

Bommenate
Schenkt das Leben Dir eine Zitrone, mach Limonade draus!!!
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froggie71
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Beitrag von froggie71 »

So, der nächste Schritt ist gemacht:
Heute habe ich meine sog. "Absatzerhöhung" bekommen. Allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher, ob das Teil dem entspricht, was sich Dr. Hoffmann darunter vorgestellt hat. Das hätte ich mir auch selber basteln können. Um es mal zu beschreiben: es ist eine halbe Sohle zum einlegen in den Schuh (also nur der hintere Teil) aus Kork mit einer Lederbeschichtung obendrauf. ca. 0,5 cm hoch. Sieht aus wie mit der Kinderschere zugeschnitten. Irgendwie total spartanisch. Aber was solls. Es sieht ja keiner. Allerdings tun mir heute die Knochen ganz schön weh, vorallem der Fußrücken von dem Fuß, wo die Erhöhung ist. Muss mich sicher noch daran gewöhnen...
Meine 6 Termine für die KG habe ich heute auch noch bekommen. Hier mal ein großen DANKESCHÖN :blume: an Bommenate, für den Tipp wegen der 10 Tagesfrist bei der Rezepteinlösung. Da meine KG nun erst Mitte nächste Woche losgeht, mussten die in der Praxis wohl nun auf dem Rezept schon schummeln. Aber ist ja egal, in unserem Gesundheitssystem muss man eben auch mal besch... Eigentlich schade. Aber sich hier darüber auszulassen, ist wohl der falsche Ort.
Und dann noch kurz ein kleiner Gruß in Richtung ANNE: Das Thema Reha werde ich nun als nächstes angehen. Du wirst von mir lesen!!
Grüßle.
froggie :jump:
Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.
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Toni
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen!
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Beitrag von Toni »

froggie71 hat geschrieben:So, der nächste Schritt ist gemacht:
Heute habe ich meine sog. "Absatzerhöhung" bekommen. Allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher, ob das Teil dem entspricht, was sich Dr. Hoffmann darunter vorgestellt hat. Das hätte ich mir auch selber basteln können. Um es mal zu beschreiben: es ist eine halbe Sohle zum einlegen in den Schuh (also nur der hintere Teil) aus Kork mit einer Lederbeschichtung obendrauf. ca. 0,5 cm hoch. Sieht aus wie mit der Kinderschere zugeschnitten. Irgendwie total spartanisch. Aber was solls. Es sieht ja keiner. Allerdings tun mir heute die Knochen ganz schön weh, vorallem der Fußrücken von dem Fuß, wo die Erhöhung ist. Muss mich sicher noch daran gewöhnen...
Echt wegen 5 mm eine Absatzerhöhung???
Kleiner Tipp:
lass Dir nächstes mal Fersen-Gelkissen verschreiben. Die sind wesentlich angenehmer und dämpfen zudem auch besser:
BildBild VISCOHEEL von Bauerfeind
oder das hier:
http://www.chiroplant.de/indexsport.html

Noch besser wäre es MBT-Schuhe zu tragen, da spielen 5 mm Beinlängendifferenz fast gar keine Rolle mehr und die Dämpfung ist PERFEKT!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
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