Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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becca23
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Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von becca23 »

Hallo Leute,

seit ca. sieben Jahren trage ich nun den Haarington Stab in mir, naach dem ich eine sehr stark ausgeprägte Skoliose hatte,

Jetzt war ich heute bei einem Skoliose Experten in Hamburg zur KOntrolluntersuchung.

Auf den Röntgenbilder konnte er einen Bruch im Stab erkennen und auch eine Schraube die sich schon fast ganz gelöst hatte die mir auch in letzer Zeit Schmerzen zubereitet hat.

Als ich ihn nach den OP Möglichkeiten fragte, meinte er das der Bruch an sich nicht schlimm sei, jedoch wenn die Schmerzen nicht aufhören wo die gelöste Schraube sich befindet, ich so operiert werden müsste, dass auch der Stab u. an auch. ausgewechselt wird.
Verstehe ich aber nicht, der Bruch bereitet mir ja keine Schmerzen nur die Schraube !! da müsste es doch möglich sein die schraube wieder fest zu drehen, warum will er denn dann den Stab noch dazu erneuern. Ich möchte doch keine so grosse OP mehr haben, ich habe in meinem Leben schon genug OPs hinter mir und Narben machen es auch nicht schöner...

Hoffe ihr habt einen Rat.. ich sollte mich wieder bei ihm melden wenn ich mir überlegt habe ob ich operiert werden möchte oder nicht...


grüsse, eure becca
Outlaw
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von Outlaw »

Hallo Becca,

natürlich ist das Festdrehen der Schraube wesentlich einfacher als der Tausch des Stabs. Aber wenn Du eh unters Messer musst, wäre die Frage, ob man nicht doch gleich alles macht, denn Du wirst ja auch nicht jünger.

Im Moment macht der Bruch vielleicht keine Probleme aber im späteren Alter vielleicht, z.B. wenn sich die Wirbelsäule dann an der Stelle altersbedingt verkrümmt.

Habe auch zich OPs hinter mir und gerade wieder 2 OPs hintereinander und bin gerade in Neustadt. Bei mir hatte sich auch eine Schraube gelöst aber es gab noch andere Kleinigkeiten. Da war auch die Frage ob alles aufmachen oder nur den Schraubenbereich. Ich hatte die Wahl zwischen Schraube fixieren und Strecke verlängern oder komplett beide Stäbe durch längere ersetzen.

Ich habe mich auch erstmal für die einfachere Methode der Fixierung mit Anschlußverlängerung zur Stabilisierung entschieden aber diese "Sollbruchstelle" (zus. Verbindung) begleitet mich nun auch fortan in Gedanken vor allem, was wird einmal später. Aber bei nem Stabbruch hätte es für mich persönlich keine Frage gegeben.

Hier solltest Du vielleicht noch weitere Meinungen von anderen Spezialisten einholen, da das später vielleicht einmal noch verschlimmern könnte. Klar, der Stab selbst wird nach der langen Zeit seine Arbeit längts erledigt haben aber ich hätte kein gutes Gefühl mit einem kaputten Teil im Rücken.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass alles gut geht und Du nach Deiner Entscheidung wieder so weit möglich schmerzfrei bist.

Und ich persönlich finde Narben nicht störend, denn sie erzählen Geschichten aber da ist jeder eben anders.
;) Gruß Outi :D
pfff
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von pfff »

liebe becca,
hier würde ich auch ganz unbedingt eine zweit- oder drittmeinung einholen von einem unabhängigen arzt.
alles gute, pfff
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Silas
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von Silas »

Was, Du wurdest noch nach Harrington operiert :eek: ???

Der gebroche Stab ist kein Problem und eigentlich sollte es die lockere Schraube auch nicht sein, es sei denn, es ist nicht alles regelrecht verknöchert, was wahrscheinlich der Fall sein dürfte.

Es macht keinen Sinn, eine Schraube, die an einem gebrochenen Stab hängt zu revidieren, wenn eine Psydarthrose am betreffenden Wirbel vorliegt. Um da insgesamt Stabilität reinzubringen, muss der Stab erneuert werden, sonst wird das nix.
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von SchwarzeSchnecke »

Hallo Becca,

Herzlich willkommen hier im Forum! :-)

Es erstaunt mich ebenso wie Silas, daß Du 2004 noch nach Harrington operiert wurdest, denn zu diesem Zeitpunkt war die Methode schon seit Jahren veraltet.

Wegen Deiner komplexen Situation möchte ich Dir empfehlen, Dich zusätzlich auch im OP-Forum anzumelden: http://forum.skoliose-op.info/phpBB3/in ... 765b1f85db
Dort sind eine ganze Reihe von Mehrfachoperierten, die Dir weiterhelfen können. Meist geht es den Leuten nach einer Revisions-OP besser.

VG, Anne
Ausgewachsen und trotzdem korrigierendes Korsett? - Na klar!

Letzter Korsett-Thread: viewtopic.php?t=20971 • Reha in Bad Salzungen: viewtopic.php?f=9&t=10543 • Hypermobilität: viewtopic.php?f=4&t=21414

Ich habe dieses Forum verlassen.
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von Raven »

Hallo becca,

auch ich würde dir unbedingt empfehlen, im Skoliose-OP-Forum Informationen einzuholen :ja:

Viele Grüße,
Raven
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von becca23 »

Silas hat geschrieben:Was, Du wurdest noch nach Harrington operiert :eek: ???

Der gebroche Stab ist kein Problem und eigentlich sollte es die lockere Schraube auch nicht sein, es sei denn, es ist nicht alles regelrecht verknöchert, was wahrscheinlich der Fall sein dürfte.

Es macht keinen Sinn, eine Schraube, die an einem gebrochenen Stab hängt zu revidieren, wenn eine Psydarthrose am betreffenden Wirbel vorliegt. Um da insgesamt Stabilität reinzubringen, muss der Stab erneuert werden, sonst wird das nix.
Kannst du mir bitte den Begriff Psydarthrose erklären ?

Was kann ich darunter verstehen?
Ich habe mir jetzt für morgen einen Termin in Neustadt bei Holstein geben lassen und möchte mir die Meinung derer Ärzte mal anhören. Wenn sie sagen, die Schraube alleine würde gehen, würde es mich schon um einiges glücklicher machen. Zumal die Erholungszeit einer größeren OP bei Querschnittesgelähmten wie mich, sehr lange dauert... :(
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von becca23 »

Er hatte mir nichts von diesem Begriff erzählt deswegen wundert mich das..

Aber es kam mir auch ehrlich gesagt ein wenig vor wie ein großes Geschäft.
Je größer die Op desto mehr Geld fließt ein.

Aber ob das wirklich so ist, das lasse ich lieber offen.

becca
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von Outlaw »

Den Begriff "Psydarthrose" scheint es nicht zu geben, daher:

Klickerdiklack: >> Wikipedia: Pseudarthrose<<

Bei mir in einem meiner OP Berichte steht was von "Verdacht auf pseudarthrotisches Gewebe".
Daher kam mir das auch gleich irgendwie bekannt vor.
;) Gruß Outi :D
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sehr enttäuscht von Neustadt in Holstein Schönklinik

Beitrag von becca23 »

ich hatte heute aufgrund meiner Probleme an der Skoliose einen Termin in Neustadt.

Jedoch hat mich dort kein Spezialist für Skoliose beraten sondern ein leitender Arzt der Wirbelsäulenchirugie!
Ich war sehr enttäuscht, da ich bei der Terminvergabe eigentlich mit Dr. Halm sprechen wollte und dann sowas.

Ich hatte beim Gespräch gemerkt, dass er nicht wirklich viel von Skoliose operierten Rücken nach Harington verstand und somit war der ganze Aufwand den ich nur für diesem Termin gemacht hatte, umsonst. Er meinte nur, er würde die Meinung von dem Arzt aus Hamburg vertreten.

Leider sind diese Spezialisten für Skoliosen alle so weit weg von dem Ort wo ich wohne, und eine dritte Meinung von einem anderen Arzt,da würde die Krankenkasse mir bestimmt keine Fahrtkosten mehr erstatten, ob wohl ich es mir noch so sehr wünsche, bevor ich wieder 8 Wochen lang arbeitsunfähig sein werde, wenn ich wirklich wieder diese grosse OP über mich ergehen lasse.

Es ist einfach nur zum heulen... !
Ich bin von dem heutigen Ergebnis, sauer und enttäuscht zugleich.
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von sloopy »

Hallo becca23,

bei welchem Arzt in Hamburg warst du denn? Vielleicht kannst du noch Prof. Niemeyer aufsuchen.

Prof. Dr. med. Thomas Niemeyer, Hamburg - http://www.asklepios.com/klinik/default ... &did3=4644
Chefarzt Wirbelsäulen- und Skoliosechirurgie ASKLEPIOS Klinik St. Georg, Hamburg

Skoliosesprechstunde nach tel. Anmeldung montags 11:00 - 15:00 Uhr, Tel.: 040/1818-852111


Gruß,
sloopy
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von becca23 »

Ist hier vielleicht jemand der schon seit längerem einen gebrochenen Stab im Rücken hat und gut damit klar kommt ?

Oder sollte man da wirklich eurer Meinung nach sich den Rücken erneut öffnen lassen und einen neuen Stab reinbekommen?

Weil ich habe an sich so mit dem gebrochenen Stab keine Probleme..

Bringt das irgendwelche Nachteile mit sich?? Mein Stab ist im Lendenbereich einmal durchgebrochen.. Aber steht immernoch parallel zu einander.
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von Silas »

Der gebrochene Stab an sich ist kein Problem, die Pseudarthrose schon. Diese macht fast immer ziemliche Beschwerden und dass würde ich an Deiner Stelle nicht mein Leben lang haben wollen.
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von becca23 »

Silas hat geschrieben:Der gebrochene Stab an sich ist kein Problem, die Pseudarthrose schon. Diese macht fast immer ziemliche Beschwerden und dass würde ich an Deiner Stelle nicht mein Leben lang haben wollen.
Erkläre mir bitte den Begriff "Pseudarthrose ".
Was ist hiermit gemeint ?? :?: :?: :?: :?: Wie kommt sowas eigtl. zustande (durch welche Faktoren)?
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Re: Schraube gelöst, Arzt OP-Empf. zu aufwendig?

Beitrag von starfighter »

Einfach mal Google oder Wikipedia fragen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudarthrose

LG Starfighter
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