Schmerzen Brustbein+Rippen

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frika

Schmerzen Brustbein+Rippen

Beitrag von frika »

Hallo,

ich habe eine Skoliose, Grad leider unbekannt (vielleicht hilft euch die Angabe: Brustwirbelsäule ca 10 cm lang, 1-1,5cm nach links versetzt, die unteren Rippen auf der linken Seite sind versetzt, stehen naja wie soll man sagen ab/raus, ca 5 cm und die untersten glaube beiden Rippen biegen sich leicht nach innen, im Gegensatz zur rechten Seite).

Seid über 2 Jahren plagen mich Schmerzen linksseitig an der untersten Rippe (die piekst mich quasi), in der Herzgegend sind die Rippen/das Brustbein an der "Verbindung" sehr schmerzhaft, richtig stechende Schmerzen (kann man durch ganz leichten Druck von oben auf die Rippen/auf das Brustbein auch auslösen, ich hämmer da natürlich nicht drauf rum, reicht teilweise schon den Finger auf die betroffenen Stellen zu legen), die teilweise leicht in den linken Arm ausstrahlen und teilweise auch am Rücken auf der Höhe, aber nicht direkt neben der Wirbelsäule stechende/dumpfe Schmerzen. Auch knapp über der Brust, an der "Verbindung" zum Brustbein, dieselben Schmerzen. Ganz ganz selten auch mal an denselben Stellen auf der rechten Seite, nur da nicht im Rücken. Leider mache ich beim sitzen einen "Buckel" (die schmerzenden Stellen werden meiner Meinung dadurch nur noch mehr belastet). Dazu kann ich den Oberkörper nur schlecht schnell nach links und rechts drehen, hört sich so an als wenn sich von selbst Luft in die Lunge "zieht" (also durch dass drehen), mir wird dann immer schwindlig, mir sagte mal jemand mit Skoliose dass das normal sei.

Mein HA sagte mir damals mal die Schmerzen kommen von der Skoliose, Behandlung, gar nichts (Schmerzmittel hätte ich haben können, aber sowas nehm ich nicht), beim Orthopäden war ich noch nicht. Ich war vor knapp zwei Jahren aus anderen Gründen beim Kardiologen, Herz war damals in Ordnung (ich vermute dass ist es heute auch noch, abgesehen von leichten Herzrythmusstörungen).

Meine Vermutung, da sich die Rippen in den letzten beiden Jahren doch noch ein ganzes Stück verschoben haben (sieht man recht deutlich, die Rippen stehen nochmal anders als vorher) ist, dass die Rippen quasi gegen das Brustbein drücken und dadurch die Schmerzen kommen, kann dass sein? Kann dass auch mit fehlenden Muskeln zusammenhängen (es sind Muskeln um die Wirbelsäule da, klar, aber die haltungsgebende Muskulatur ist bei mir ziemlich gering ausgebildet mangels Sport etc.), auch dass sich die Wirbel+Rippen so schnell weiter verschieben? Ich hab mich zwar an die Schmerzen gewöhnt, aber irgendwie hab ich hin und wieder doch mal Sorge dass das vom Herz kommt.

Würde mich sehr über Antworten freuen, Vielen Dank schonmal.

Lieben Gruß,

fresbi
Lady S
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Beitrag von Lady S »

Hallo Frika,
das hört sich an, als sei noch nie eine richtige Diagnose gemacht worden.
Wurde die Wirbelsäule schon mal geröntgt? Wie alt bist Du denn? Wurde in der Vergangenheit schon mal was zur Behandlung unternommen, vielleicht Krankengymnastik?

"Behandlung: gar nichts" ist sicher nicht das Richtige. Ich empfehle Dir aber dringend, nicht einfach zum nächstbesten Orthopäden zu gehen - dabei wirst Du nicht glücklich!
Lies Dich doch hier mal ein bisschen ein und überlege Dir dann, ob Du nicht gleich zu einem Spezialisten fahren möchtest.
Erst mit einer vernünftigen Diagnose kann man auch eine vernünftige Therapie angehen.

Grüsse, Lady S
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo frika,

herzlich Willkommen im :forum:

Kann mich Lady S nur anschließen, du solltest dir wirklich überlegen, ob du nicht mal einen Skoliose-Spezialisten aufsuchen möchtest. Aus welcher Gegend kommst du denn?

LG
Minimine
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frika

Beitrag von frika »

Dankeschön für eure Antworten.

Entschuldigt die beiden Namen, eigentlich hatte ich mich angemeldet und dann doch als Gast geschrieben, na ja, ist ja auch egal ;)

Ich bin 20 ;) . Beim Spezialisten war ich noch nicht. Vor einigen Jährchen (fragt mich nicht wie lang dass schon her ist) war ich mal beim Orthopäden, zu dem Zeitpunkt hatte ich eine S-Wirbelsäule (ist wenn ich mich nicht irre ja auch Skoliose), die linke Schulter ist tiefer als die rechte (ok, ist auch noch da, wenige cm Höhenunterschied zwischen beiden Schultern), Becken gerade. Da kaum Muskulatur vorhanden war und aufgrund meiner schlechter Haltung (Buckel) gabs ca 1 1/2 Jahre Krankengymnastik, leider wurde danach nichts mehr verschrieben diesbezüglich. Geröngt wurde mal die Lunge, Wirbelsäule wurde leider nicht beurteilt.

Sonstige Behandlungen (durch die Fehlhaltung + wenig Muskeln gabs desöfteren ausgerenkte Wirbel, stärkere Muskelverspannungen im Schulterbereich etc.) waren außer der oben genannten KG nur Einrenken wenn eben mal wieder ein Wirbel gemacht hat was er wollte, Schmerzmittel und drum herum labern der Ärzte. Meine ehemalige HA war sogar der Meinung Skoliose sei psychisch, ein bisschen mehr zunehmen und schwupps ist alles wieder ok...

Eine Diagnose gabs nur vom TA, der meinte Torsionsskoliose und eben auch die Schmerzen die mich schon lange plagen stammen daher (ist ja auch nicht gerade unsichtbar, vor allem weil ich so dürre bin)

Ich komme aus dem Landkreis Hildesheim ;)

Lieben Gruß,

frika
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Beitrag von frika »

Beim Röntgen meinte ich aktuellere Bilder und ich meinte natürlich nicht TA, sondern HA :lach:
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mamaratlos
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SOHN: kg nach Schroth, März/April Sobi 2011
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Beitrag von mamaratlos »

:halloatall: Hallo frika

Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum :blume:

[equote]Meine ehemalige HA war sogar der Meinung Skoliose sei psychisch, ein bisschen mehr zunehmen und schwupps ist alles wieder ok...
[/equote]

Das ist die Aussage des Jahres :wall: :motz: Unglaublich .
Kann dir wirklich auch nur raten dir einen Spezialisten zu suchen :ja: ;)


Viele liebe grüße aus den Ruhrpott

Mamaratlos
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Unsere Skoliosegeschichte findet ihr hier: Berlin -Herr Nahr und Kletti
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Ich werde den Kopf nicht in den Sand stecken und warten bis mich ein Strauß besucht
frika

Beitrag von frika »

@mamaratlos

Ich wünschte es wäre ein dummer Scherz gewesen, aber nein, dass war ihr voller Ernst :/ .

Wo finde ich denn einen Spezialisten?

Könnt ihr mich zumindest erstmal etwas beruhigen bezüglich Schmerzen (also dass sie von der Skoliose kommen könnten)? Dass wäre echt lieb ;) .
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mamaratlos
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Beitrag von mamaratlos »

:halloatall: Hallo frika

Wäre hilfreich wenn wir wüsten aus welcher Gegend du stammt´s .Oder schau mal hier nach ;) :ja: :viewforum.php?f=25

Hoffe konnte dir einwenig weiterhelfen .Ansosnsten wenn noch fragen sind herraus damit ;)


Viele liebe grüße aus den Ruhrpott

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Beitrag von minimine »

Hallo frika,

aus Hildesheim könntest du mal nach Hamburg zu Dr. Niemeyer, auch in Berlin soll es wohl den ein oder anderen Orthopäden geben, der Skoliosekompetent sein soll, aber da haben wir noch keinen Bericht darüber hier.

Du solltest auf jeden Fall bereit sein, auch weitere Wege in Kauf zu nehmen. :/ Viele aus ganz Deutschland fahren zu Dr. Hoffmann nach Leonberg bei Stuttgart.

LG
Minimine
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Beitrag von frika »

Hallo,

vielen Lieben Dank für eure Antworten ;)

Das Problem ist leider dass ich absolut nicht mobil bin (weshalb sich in den letzten zwei Jahren auch noch absolut nichts in der Hinsicht Skoliose+Diagnose getan hat), Hildesheim notfalls auch Hannover ist dass höchste der Gefühle :( . Kennt ihr vielleicht jemanden in Hannover, Hildesheim oder nicht allzu weit von Hildesheim? Ich werd morgen mal den Link durchkämmen, vielen Dank dafür ;)

Schade dass ihr auch nicht wisst ob die Schmerzen von der Skoliose kommen, aber mittlerweile bin ich zum Glück nicht mehr ganz so panisch wie zu Anfang, auch wenn es schwer fällt ;) . Aber ich denke wenns tatsächlich vom Herz kommen würde dann könnte ich auf leichten Rippendruck keine Schmerzen auslösen/verschlechtern und nach zwei Jahren dürfte sich dann doch langsam was gravierenderes ankündigen (also bisher bin ich zum Glück noch nicht umgefallen ;) ). Die Ärzte mit Skolioseerfahrung sind auch Orthopäden, dürfte normale Überweisung reichen oder?

Ganz ganz liebe Dank nochmal.

Lieben Gruß,

frika
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

frika hat geschrieben:Kennt ihr vielleicht jemanden in Hannover, Hildesheim oder nicht allzu weit von Hildesheim? Ich werd morgen mal den Link durchkämmen,
Da wirst Du sehen, dass man auch in Hannover nur einen schlechten Kompromiss eingeht.
Im Annastift hat man zumindest die Chance eine konkrete Diagnose zu bekommen, aber bezüglich der Behandlungsvorschläge bin ich skeptisch.

Wenn eine Schroth REHA angesagt ist, brauchst Du ja einen Arzt, der den entsprechenden Antrag auch ganz konkret unterstützt, damit das erfolgreich wird.

Gruss
Klaus
frika

Beitrag von frika »

Vielen lieben Dank, Klaus, für deine ehrliche Einschätzung ;)

Auch wenn es für mich erstmal eine Hiobsbotschaft ist, dann ist es wohl doch nicht so einfach wie ich dachte, ab zum Orthopäden + die haben schon Ahnung :(

Ich hab gestern mal kurz in den Link geschaut, irgendwasmit Braunschweig, werd mich nachher mal durchwühlen.

Momentan hab ich ab Mitte des Monats bereits nicht mehr zu essen (da ich arbeitsunfähig bin und dementsprechend auch ziemlich wenig Geld hab, hab ich da bisher auch noch keine Diagnose angestrebt, immerhin leb ich mittlerweile seid Anfang 07 mit der Diagnose vom HA), da sind 50 Euro Fahrgeld für Berlin oder Hamburg (ist ja etwas näher als Berlin) absolut nicht drinnen :/

Mal schauen, notfalls eben erstmal nach Hannover bezüglich Diagnose, nur Behandlung wird dann schwer :/

Dankeschön für euere ehrlichen Worte, ist für mich zwar recht unschön, da ich lange Wege momentan absolut nicht in Kauf nehmen kann, aber vielleicht find ic doch irgendeine Möglichkeit ;)

Einen schönen Tag wünsch ich euch.

Lieben Gruß,

frika
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Hallo Frika,

was du da beschreibst klingt nach einer Intercostalneuralgie durch z.B. Skoliose bedingte Wirbelblockaden.
frika

Beitrag von frika »

Hi BZebra,

hab gerade mal gegooglet, Tatsache, die Symptome passen ziemlich gut... (ich weiß, es könnte sein, muss nicht ;) , aber es ist schonmal ein Anfang)

Dankeschön ;)

Ich werd jetzt erstmal schauen dass ich in Hannover wen finde, wenns gar nicht anders geht erstmal in Hildesheim einen Orthopäden, den werd ich dann mal auf Intercostalneuralgie ansprechen (wahrscheinlich ohne Erfolg, spricht man Ärzte auf etwas an reagieren die ja bekanntlich gern allergisch wenn zuvor kein Arzt die Diagnose gestellt hat, selbst wenn man lieb und nett fragt ob es sowas sein könnte). Aber ich denke mal ich werd zusehen müssen dass die Skoliose behandelt wird, Schmerzmittel lehne ich grundsätzlich ab solange ich die Schmerzen irgendwie ertragen kann und ich vermute egal was für ein Arzt, Schmerzmittel wird mir wohl als Erste Hilfe überall angeboten werden :/

Nächste woche schau ich mal dass ich "irgendwo" einen Termin bekomme ;)

Ganz ganz lieben Dank nochmal an euch alle für die schnelle Hilfe ;)

Lieben Gruß,

frika
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Beitrag von minimine »

Hallo frika,

ich würde auch sagen, geh erstmal zu einem "normalen" Orthopäden. Klar ist das nicht die optimale Lösung, aber wenn du dich hier gut einliest kannst du ja auch da gezielte Fragen stellen, z.B. konkret nach deinen Gradzahlen fragen oder auch nach Schroth-KG bzw. -Reha.

LG
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Beitrag von Klaus »

minimine hat geschrieben:ich würde auch sagen, geh erstmal zu einem "normalen" Orthopäden. Klar ist das nicht die optimale Lösung, aber wenn du dich hier gut einliest kannst du ja auch da gezielte Fragen stellen, z.B. konkret nach deinen Gradzahlen fragen oder auch nach Schroth-KG bzw. -Reha.
Ich denke, dieser Orthopäde sollte die Notwendigkeit erkennen, an die Wirbelsäulensprechstunde des Annastifts zu überweisen. Grundlage einer Diagnose ist die Röntgen-Ganz-Aufnahme und die gibt es zumindest in Hannover nur dort!
Und mit gezielten Fragen und intensivem Lesen hier im Forum kann man tatsächlich durchaus kostenlos einen grossen Schritt vorwärts kommen.
Ich denke da auch an einen Schroth REHA Antrag, den man mit entsprechenden Argumenten positiv beeinflussen kann und auch sollte.

Natürlich nur, wenn dies in Frage kommen sollte.

Gruss
Klaus
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