19 Jahre, 45° Kyphoskoliose --> Korsett sinnvoll ?

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momo0204
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19 Jahre, 45° Kyphoskoliose --> Korsett sinnvoll ?

Beitrag von momo0204 »

Hey an alle,

ich habe es an anderer Stelle schon kurz erwähnt. Ich bin 19 Jahre alt und habe eine thorakolumbale Kyphoskoliose mit 45°. Die Wirbel sind in diesem Bereich sehr rotiert.
Hier mein Röntgenbild: Link zum Bild.

Den COBB habe ich jetzt schon an die zwei Jahre gehalten, und ich bin gänzlich physisch schmerzfrei, da ich relativ intensiv physiotherapeutisch betreut werde.

Ich bin zwar glücklich, dass es nicht noch schlimmer geworden ist, sicherlich, ... aber der optische Zustand stört mich sehr.

Schon halb habe ich mich dazu entschieden, diese relativ fragwürdige Wirbelfusion über mich ergehen zu lassen.

Vorher stellt sich mir aber die Frage: Würdet ihr es noch einmal mit einem korrigierenden Korsett probieren? Und wie sehen die Erfolge aus? Denn in erster Linie möchte ich damit ja nicht der Progredienz entgegenwirken, oder Schmerz lindern - das habe ich ja schon mit Physiotherapie geschafft - sondern sichtbar die Wirbelsäule aufrichten und derotieren.

Danke für die Antworten und liebe Grüße, Aleksandr
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo momo,
also die OP rennt dir ja nicht weg. Und im Angesicht, dass es ja schon eine sehr schwere OP ist, bei der man auch die unangenehmen Risiken nicht außer Acht lassen darf, ist es schon angebracht, erst alle konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen.

Optisch kann man mit einem Korsett am meisten erreichen, ob dann ein tatsächlicher Korrekturgewinn, d.h. weniger Cobb-Grade drin ist, hängt auch von der Beweglichkeit ab. Aber optisch auf jeden Fall, es sei denn, du bist schon sehr stark fixiert.

Setze dich doch einfach mal mit Herrn Nahr in Verbindung. Die Kontaktadresse findest du in dem Thread, in dem du ja schon gepostet hast ;)

Warst du auch schonmla zur Reha in einer Schroth-Klinik in Sobernheim oder Salzungen? Auch da kann man viel erreichen.

LG
Minimine
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Minimine

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